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Unterstützungs-Netzwerke

Gemeinschaftsprojekt Kindererziehung: Die AOK-Familienstudie 2014 zeigt, dass funktionierende Netzwerke Entlastung im Familienalltag bringen.

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Kindererziehung ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Eltern benötigen dabei die Unterstützung von anderen Familienmitgliedern, Nachbarn, Freunden, Bekannten und professionellen Erziehern in Kita und Schule. Eine verlässliche Kinderbetreuung entlastet die Eltern im Familienalltag. Deshalb benötigen sie Unterstützungsnetzwerke, auf die sie in Notfällen zurückgreifen können. Diese sind insbesondere für alleinerziehende Väter oder Mütter sehr wichtig.

Tipps für Netzwerke

Tipp 1: Unterstützung für mich

Kinder haben nichts davon, wenn der Akku ihrer Eltern leer ist. Lassen Sie es nicht so weit kommen. Suchen Sie sich Hilfe und Entlastung, damit Sie für Ihre Kinder fit und gesund bleiben. Bauen Sie sich ein Netzwerk für Notsituationen auf. Wer kann einspringen, wenn das Kind plötzlich krank ist und Sie arbeiten müssen? Klären Sie Ihren Notfallplan mit Ihrem Partner, der Nachbarin oder Freundin. Aber organisieren Sie sich auch ein Unterstützungsnetzwerk für den ganz normalen Wahnsinn: Immer mittwochs passt der Abiturient von gegenüber auf Ihre Tochter auf, dafür lesen Sie alle seine Referate Korrektur. Einmal im Monat babysittet der Opa abends und Sie gehen mit Ihrem Partner essen. Ein Wochenende pro Jahr nehmen Sie die Kinder Ihrer Freundin und umgekehrt – Ihr kinderfreies Wochenende ist Ihr ganz besonderes Wohlfühlwochenende.

Tipp 2: Unterstützung für meine Kinder

Seitdem Paulas Freundin mit in den Schwimmkurs geht, ist Paulas Angst vorm Wasser wie weggeblasen. Die Mathenachhilfe beim großen Cousin brachte die Wende – der konnte Lukas Mathe so erklären, dass die Noten deutlich besser geworden sind. Die Pfadfindergruppe mit den tollen Ausflügen in die Natur hat Sina viel ruhiger und ausgeglichener gemacht. Kinder profitieren von Kontakten außerhalb der Familie. Die Anregungen und Unterstützungen anderer Kinder und Erwachsener helfen ihnen, ihren Weg zu finden. In einem möglichst vielfältigen Netzwerk aus Freunden und Verwandten finden sie viele unterschiedliche Vorbilder.

Tipp 3: Unterstützung für meine Freunde

„Du hast mich gerettet“, dieser Satz tut wirklich gut. Sie hören ihn, wenn Sie der Freundin einen Kuchen für den Kindergeburtstag backen, Paul aus dem Fußballtraining mitnehmen und noch eine halbe Stunde bei sich spielen lassen, bis die Nachbarin Dienstschluss hat, oder Ihrer Nichte das Stricken beibringen. Andere Eltern unterstützen ist oft genauso wohltuend wie selbst Hilfe bekommen. Gehen Sie in Vorleistung, bringen Sie von sich aus etwas in die Nachbarschaftshilfe ein, unterstützen Sie Ihre Verwandten und die Eltern der Freunde Ihrer Kinder. Sie bekommen fast immer positives Feedback und haben eine Anlaufstelle, wenn Sie selbst einmal Hilfe brauchen.

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