Angebot anzeigen für:

Bitte wählen Sie Ihre AOK oder Region aus, um die für Sie richtigen Kontaktdaten zu erhalten.

Geschäftsstellen werden geladen ...

Pflegehilfsmittel für die Pflege zuhause: Antrag und Kostenübernahme

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel wie Bettschutzeinlagen, Desinfektionsspray oder Einmalhandschuhe können den Alltag in der Pflege erleichtern. Wer pflegebedürftig ist und zuhause wohnt oder in einer Wohngemeinschaft betreut wird, kann sich regelmäßig mit Pflegehilfsmitteln versorgen lassen. Die AOK-Pflegekasse übernimmt die Kosten.

Was sind Pflegehilfsmittel?

Pflegehilfsmittel dienen dazu, den Alltag von Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen zu Hause leichter zu gestalten. Gemeint sind damit Geräte oder andere Gegenstände, die Ihnen dabei helfen, möglichst selbstbestimmt leben zu können.

Bei Pflegehilfsmitteln unterscheidet man zwischen zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln und technischen Pflegehilfsmitteln. Zu den technischen Pflegehilfsmitteln zählen beispielsweise Pflegebetten, spezielle Pflegebett-Tische, Sitzhilfen zur Pflegeerleichterung oder Hausnotrufsysteme. Sie werden in der Regel ausgeliehen und nicht gekauft.

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel sind:

  • Saugfähige Bettschutzeinlagen
  • Fingerlinge für private Pflegeperson
  • Einmalhandschuhe
  • Mundschutz
  • Schutzschürzen
  • Desinfektionsmittel für die Hände
  • Desinfektionsmittel für Flächen
  • Einmallätzchen

Bei zum Verbrauch bestimmten Pflegehilfsmitteln übernimmt die AOK-Pflegekasse aktuell die Kosten in Höhe bis zu 60 Euro für Sie. Diese Regelung gilt im Zuge der Corona-Krise bis zum 31. Dezember 2020; ansonsten liegt der monatliche Höchstbetrag bei 40 Euro. Bei anderen Hilfsmitteln, die nicht der Erleichterung der Pflege dienen, wenden Sie sich gerne an Ihre AOK vor Ort. Denn Rollstühle, Bade- oder Toilettenhilfen oder Sitzhilfen werden nicht von der Pflegeversicherung, sondern von der Krankenkasse übernommen. Dazu zählen auch Inkontinenzprodukte wie Vorlagen, Netzhosen oder Pants.

Auch bei technischen Hilfsmitteln übernimmt die AOK-Pflegekasse die Kosten. Der Eigenanteil für Versicherte beträgt zehn Prozent, maximal 25 Euro.

Pflegehilfsmittel: Für wen und was zahlt die AOK-Pflegekasse?

Sie haben Anspruch auf Pflegehilfsmittel, wenn Sie

  • mindestens Pflegegrad 1 haben,
  • zuhause, in einer Wohngemeinschaft oder einer betreuten Anlage wohnen und
  • von Angehörigen, Freunden oder einem Pflegedienst betreut werden.

Pflegehilfsmittel beantragen

Wenn Sie oder Ihre Angehörigen Pflegehilfsmittel benötigen, können Sie bei der AOK-Pflegekasse einen Antrag auf Kostenübernahme einreichen. Falls der Medizinische Dienst der gesetzlichen Krankenversicherung (MDK) in der Begutachtung bereits festgestellt hat, ob und welche Pflegehilfsmittel Sie benötigen, können Sie das bei der Antragstellung angeben.

So funktioniert es:

Schritt 1: Antrag stellen
Schritt 2: Antrag einreichen
Schritt 3: Wir melden uns

So funktioniert es:

Schritt 1: Antrag stellen

mehr erfahren
weniger anzeigen

Bitte beantragen die Kostenübernahme schriftlich. Ihr Antrag kann formlos sein, muss aber Namen, Geburtsdatum und Versichertennummer des Pflegebedürftigen sowie die Art der benötigten Pflegehilfsmittel enthalten.

Schritt 2: Antrag einreichen

mehr erfahren
weniger anzeigen

Reichen Sie den Antrag auf Kostenübernahme bei der AOK vor Ort, einem Sanitätshaus oder einer Apotheke ein – oder ganz einfach über das Onlineportal „Meine AOK“: https://meine.aok.de/. Alternativ können Sie den Antrag auch per Post schicken. Die Adresse Ihrer AOK vor Ort finden Sie hier: https://www.aok.de/pk/uni/kontakt/aok-vor-ort.

Schritt 3: Wir melden uns

mehr erfahren
weniger anzeigen

Sobald Ihr Antrag von der AOK-Pflegekasse geprüft wurde, erhalten Sie eine schriftliche Benachrichtigung. Falls Ihr Antrag bewilligt wurde, achten Sie darauf, für welchen Zeitraum die Kostenübernahme gilt (z. B.: jährlich oder unbegrenzt). Hinweis: Für Bewohner, die stationär in Pflegeeinrichtungen wohnen, stellt die jeweilige Einrichtung die benötigen Pflegehilfsmittel zur Verfügung. Um die Pflegehilfsmittel, die ein Pflegedienst für seine ambulante Arbeit benötigt, brauchen Sie sich ebenfalls nicht zu kümmern. Falls Pflegebedürftige ihre Verbrauchsmittel von einem Abo-Anbieter beziehen, übernimmt es in der Regel der Lieferant, die entsprechenden Unterlagen bei der AOK einzureichen. Sie müssen lediglich ihre Abo-Hilfsmittel angeben und der Anbieter stattet sie monatlich mit den Hilfsmitteln im Wert des Pauschalbetrags aus.

Was kann ich tun, wenn mein Antrag auf Pflegehilfsmittel abgelehnt wurde?

Sollte Ihr Antrag nicht bewilligt worden sein, haben Sie folgende Möglichkeiten:

  • Widerspruch: Sie können innerhalb einer Frist von einem Monat nach Eingang des Bescheides einen schriftlichen Widerspruch einlegen.
  • Eine grundlegende Voraussetzung für die Kostenübernahme ist, dass bei Ihnen mindestens der Pflegegrad 1 festgestellt wurde. Ist dies bei Ihnen nicht der Fall und wurde Ihr Antrag deshalb abgelehnt, haben Sie die Möglichkeit, Ihren Anspruch auf einen Pflegegrad durch den Medizinischen Dienst der gesetzlichen Krankenversicherung (MDK) prüfen zu lassen.

Weitere Informationen

Das könnte Sie auch interessieren

Mit der AOK den Pflegealltag zu Hause bewältigen
Mehr erfahren

Kontakt zu meiner AOK

Zur Kontaktseite

Newsletter

Der AOK-Newsletter schickt monatlich die neuesten Meldungen aus den Bereichen Medizin, Fitness, Ernährung, Karriere und Gesundheit in Ihr Postfach.

Um einen RSS-Feed zu abonnieren, benötigen Sie einen Browser, der RSS unterstützt. Die aktuellen Standardbrowser (z. B. Mozilla Firefox, Internet Explorer oder Chrome) unterstützen RSS-Feeds. Um die Feeds zu abonnieren, klicken Sie bitte auf den unten angegebenen Link. Benennen Sie den RSS-Link nach Ihren Wünschen und speichern Sie ab. Über eine neue Schaltfläche in Ihrem Browser können Sie dann die News erreichen.
Die RSS-Technologie ermöglicht Ihnen die tagesaktuellen News aus der Themenwelt der aok.de einfach und bequem zu abonnieren. Sie können sich unsere News-Themen in ihrem Browser oder einem RSS-Reader anzeigen lassen. Teilweise unterstützen auch Bildschirmschoner und E-Mail-Programme den RSS-Feed. Sie können daher die News sehr flexibel einsetzen.
Zur Kontaktseite