Mit Henrietta Family mental gesund durch den Alltag

Inhalte im Überblick
Was Kinder für eine gesunde Entwicklung brauchen
Psychische Gesundheit spielt in Familien eine wichtige Rolle und ist in den vergangenen Jahren immer wichtiger geworden. Schon in der Kindheit werden wichtige Grundlagen für die spätere psychische Entwicklung gelegt. Gleichzeitig können Kinder bereits im Grundschulalter mit seelischen Belastungen konfrontiert sein. Wie kann ich das Selbstwertgefühl und die Selbstwahrnehmung von meinem Kind steigern? Woran erkenne ich, ob mein Kind psychische Probleme hat? Wie können Eltern ihr Kind beim Umgang mit Stress und sozialen Medien unterstützen? Und was hilft dabei, den Familienalltag so zu gestalten, dass sich alle wohlfühlen? Hier finden Sie wertvolle Informationen und konkrete Tipps rund um die mentale Gesundheit von Kindern und Familien.
Familiencoach Kinderängste
Familiencoach Kinderängste
Das neue Online-Selbsthilfeprogramm Familiencoach Kinderängste unterstützt Eltern, deren Kinder unter starken Ängsten leiden. Anonym, frei zugänglich und kostenfrei.
Henrietta Family Podcast: Elternwissen, das Kinder stärkt
Gesund aufzuwachsen ist für Kinder besonders wichtig. Dabei spielen viele Aspekte eine Rolle – von der mentalen Gesundheit und dem Umgang mit Herausforderungen bis hin zu einer Umgebung, in der sie sich wohlfühlen und gut entwickeln können. Im Henrietta Family Podcast sprechen Expertinnen darüber, was Kinder stärkt und wie Familien ihren Alltag gesund und nachhaltig gestalten können.
Mentale Gesundheit bei Kindern

Was können Eltern tun, wenn es der Kinderseele nicht gut geht? In dieser Folge des Henrietta Podcasts spricht Moderatorin Sinah Jakobsmeyer mit Prof. Dr. Julia Zwank über die mentale Gesundheit von Kindern. Die Professorin für frühkindliche Entwicklung erklärt, wie Eltern ihre Kinder von klein auf stärken und ihnen durch Nähe und Geborgenheit wichtige Grundlagen für Resilienz mitgeben können. Außerdem geht es darum, wie Eltern ihre Kinder bei Herausforderungen wie Schulstress oder Mobbing unterstützen können.
Warum Nachhaltigkeit bei Kindern beginnt

Wie können Familien nachhaltiger leben, ohne dass es kompliziert wird? In dieser Folge des Henrietta Family Podcasts spricht Nachhaltigkeitsexpertin Janine Steeger darüber, wo Familien anfangen können und warum nicht gleich alles perfekt sein muss. Sie erklärt auch, wie Kinder spielerisch für Nachhaltigkeit begeistert werden können und warum es hilft, das Thema aus ihrer Sicht zu betrachten.
Warum Nachhaltigkeit oft überfordert und wie wir es besser machen

Was bedeutet Nachhaltigkeit eigentlich für Kinder? Im Henrietta Family Podcast spricht Psychologin Birgit Langebartels darüber, wie Kinder das Thema wahrnehmen und wie Eltern ihnen Nachhaltigkeit näherbringen können. Dabei geht es auch darum, warum gemeinsame Zeit in der Natur wichtig ist und wie Familien Nachhaltigkeit im Alltag leben können.
Tipps für ein gesundes Familienleben
Ob richtiger Umgang mit den digitalen Medien, Hilfe bei Schulstress oder der Wunsch nach einem harmonischen Miteinander in der Familie – hier gibt es viele wertvolle Informationen und Tipps für Eltern.

Wenn alles zu viel wird: Wie Kinder lernen, mit Stress umzugehen
Auch Kinder kennen Stress – in der Schule, im Alltag oder durch hohe Erwartungen. Wenn alles gleichzeitig passiert, fühlen sie sich schnell überfordert. Umso wichtiger ist es, früh gesunde Wege im Umgang mit Stress zu lernen. Eltern spielen dabei eine entscheidende Rolle.
Hausaufgaben, Hobbys, Termine, Leistungsdruck und Medien – der Alltag vieler Kinder ist voll. Dazu kommen soziale Herausforderungen, Vergleiche und der Wunsch, allem gerecht zu werden. Das kindliche Nervensystem ist noch in der Entwicklung und reagiert auf Dauerbelastung besonders sensibel. Stress zeigt sich deshalb oft anders als bei Erwachsenen – zum Beispiel durch Bauchschmerzen, Gereiztheit oder Rückzug.
Stress erkennen: typische Anzeichen bei Kindern
Nicht immer können Kinder benennen, was sie belastet. Stattdessen zeigt sich Stress über körperliche oder emotionale Signale. Dazu gehören Schlafprobleme, Kopf- oder Bauchschmerzen, Wutausbrüche, Konzentrationsschwierigkeiten oder plötzliche Traurigkeit. Auch ein verändertes Essverhalten oder häufige Müdigkeit können Hinweise sein. Wichtig ist, diese Signale ernst zu nehmen und nicht als „Phase“ abzutun.
Gefühle ernst nehmen und benennen
Kinder brauchen Erwachsene, die ihnen helfen, ihre Gefühle einzuordnen. Wenn Eltern zuhören, nachfragen und Gefühle benennen, fühlen sich Kinder verstanden und sicher. Sätze wie „Ich sehe, dass dich das gerade sehr anstrengt“ helfen mehr als schnelle Lösungen. So lernen Kinder Schritt für Schritt, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und mitzuteilen.
Was Kindern hilft, Stress abzubauen
Bewegung, freies Spiel und Ruhephasen sind wichtige Gegengewichte zum fordernden Alltag. Auch Rituale geben Sicherheit – etwa feste Essenszeiten, Vorlesemomente oder ein ruhiger Tagesabschluss. Entspannungsübungen wie bewusstes Atmen, Fantasiereisen oder kleine Achtsamkeitsspiele helfen Kindern, wieder in die Ruhe zu kommen. Wichtig ist, dass Entspannung spielerisch bleibt und nicht als zusätzliche Aufgabe empfunden wird.
Die Rolle der Eltern: Vorbild sein
Kinder lernen Stressbewältigung vor allem durch Beobachtung. Wenn Eltern selbst Pausen machen, Grenzen setzen und über Belastung sprechen, übernehmen Kinder diese Strategien. Ein ruhiger Umgang mit Konflikten und Fehlern zeigt: Niemand muss immer perfekt sein. Auch gemeinsame Entspannungsmomente stärken das Vertrauen und das Familienklima.
Alltag strukturieren und Druck reduzieren
Ein klarer Tagesablauf gibt Orientierung und reduziert Unsicherheit. Zu viele Termine hintereinander können jedoch zusätzlichen Stress verursachen. Weniger ist oft mehr – Freiräume sind wichtig für Erholung und Kreativität. Eltern dürfen den Mut haben, Erwartungen zu hinterfragen und Prioritäten neu zu setzen.
Einschlafprobleme bei Kindern: Ein Zeichen, das Eltern ernst nehmen sollten
Wenn Kinder abends nicht zur Ruhe kommen, sich im Bett wälzen, unruhig sind oder vor dem Einschlafen weinen, steckt oft mehr dahinter als nur „nicht müde sein“. Einschlafprobleme bei Kindern sind häufig ein stiller Hinweis auf innere Unruhe, Ängste oder den Stress eines vollgepackten Tages. Gerade im jungen Alter fehlen ihnen noch die Werkzeuge, um mit großen Gefühlen und kleinen Sorgen umzugehen. Deshalb ist es so wichtig, dass Kinder früh lernen, wie sie sich selbst beruhigen, ihre Gedanken sortieren und innerlich loslassen können – liebevoll begleitet von uns Eltern.
Die Audio-App Aumio unterstützt dabei: Mit kindgerechten Techniken und entspannenden Ritualen hilft die App Aumio Kindern dabei, sich selbst besser zu verstehen, zu entspannen und abends leichter in den Schlaf zu finden. So wird Einschlafen wieder zu dem, was es sein sollte – ein sicherer Übergang in eine ruhige Nacht.
Weitere Infos zur Audio-App.
Selbstfürsorge für Eltern: Nur wer stark ist, kann Stärke
Selbstfürsorge ist für Eltern eine Notwendigkeit, keine Option. Regelmäßige Auszeiten und persönliche Freiräume verbessern nicht nur die eigene Gesundheit und das Wohlbefinden, sondern stärken auch die Präsenz im Leben der Kinder. Dieser Artikel erklärt die Bedeutung von Selbstfürsorge für Eltern und gibt praktische Tipps zur Integration in den Familienalltag.
Warum ist Selbstfürsorge für Eltern wichtig?
1. Gesundheit erhalten: Körperliche und mentale Gesundheit sind entscheidend, um den Anforderungen des Elternseins gerecht zu werden. Regelmäßige Selbstfürsorge beugt Burnout und Überforderung vor.
2. Vorbildfunktion: Eltern, die sich gut um sich selbst kümmern, dienen als positives Vorbild für ihre Kinder. Sie zeigen, dass die Pflege eigener Bedürfnisse wichtig ist und stärken so das Selbstwertgefühl ihrer Kinder.
3. Leistungsfähigkeit steigern: Durch regelmäßige Pausen und Auszeiten laden Eltern ihre Energie wieder auf, was sie effektiver in der Kindererziehung und im Umgang mit täglichen Herausforderungen macht.
Selbstfürsorge erfolgreich in den Alltag einbinden.
1. Zeitplanung: Planen Sie bewusst Zeit für sich selbst ein. Das kann bedeuten, regelmäßige Pausen in den Tagesablauf einzubauen, auch wenn es nur 10 Minuten sind, um in Ruhe einen Kaffee zu trinken oder ein Buch zu lesen.
2. Körperliche Aktivität: Sport baut Stress ab und fördert die Gesundheit. Ob ein Spaziergang nach dem Abendessen oder eine Yoga-Session während des Mittagsschlafs des Kindes – finden Sie eine Form der Bewegung, die Ihnen Freude macht.
3. Mentale Gesundheit fördern: Meditation, Achtsamkeitsübungen und Tagebuchführung stärken die mentale Gesundheit. Apps für geleitete Meditationen oder Achtsamkeit können hilfreich sein.
4. Soziale Kontakte pflegen: Verbringen Sie Zeit mit Freunden oder anderen Eltern. Der Austausch mit Gleichgesinnten stärkt und erweitert den Horizont.
5. Hobbys und Interessen ausleben: Eltern sollten auch ihren eigenen Leidenschaften nachgehen, die nichts mit ihren Kindern zu tun haben. Dies hilft, die eigene Identität zu bewahren und sorgt für geistige Ausgeglichenheit.
Umgang mit Ängsten: Wie Eltern ihre Kinder unterstützen können
Ängste gehören zur kindlichen Entwicklung – aber sie können sowohl Kinder als auch Eltern sehr belastend werden. Darum ist es wichtig, die typischen Ängste in verschiedenen Altersstufen zu kennen und als Elternteil angemessen darauf zu reagieren.
Eltern können durch unterstützende Maßnahmen und offene Kommunikation ihren Kindern helfen, Ängste zu bewältigen und Resilienz zu entwickeln. Die Rolle der Eltern als vertrauensvolle Bezugsperson ist entscheidend für die emotionale Entwicklung des Kindes. Hier ist ein Überblick über die verschiedenen Arten von Ängsten bei Kindern und praktische Strategien zur Unterstützung.
Arten von Ängsten bei Kindern:
Trennungsangst: Kleinkinder und jüngere Kinder erleben diese Angst, wenn sie erkennen, dass ihre Eltern oder Bezugspersonen nicht immer anwesend sind. Sie äußert sich oft durch Weinen und Klammern bei bevorstehenden Trennungen.
Soziale Angst: Schulkinder können Angst haben, vor anderen zu sprechen oder Teil einer Gruppe zu sein. Diese Angst führt oft zu sozialer Zurückhaltung, da die Kinder Angst vor Ablehnung oder Blamage haben.
Phobien: Spezifische Phobien, wie die Angst vor Tieren, Höhen oder Dunkelheit, sind intensive und anhaltende Ängste, die mit bestimmten Objekten oder Situationen verbunden sind.
Generalisierte Angststörung: Diese Angst äußert sich durch anhaltende Sorgen um viele verschiedene Dinge, auch um alltägliche Angelegenheiten.Strategien zur Unterstützung:
Offene Kommunikation fördern: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Ängste. Hören Sie zu, ohne sofort zu beschwichtigen oder die Angst zu bagatellisieren. Anerkennen Sie die Gefühle Ihres Kindes und bestätigen Sie, dass es in Ordnung ist, Angst zu haben.
Information und Vorbereitung: Kinder fühlen sich oft sicherer, wenn sie wissen, was sie erwartet. Erklären Sie in altersgerechter Weise, was bei bestimmten Ereignissen passieren wird, z. B. bei einem Arztbesuch oder dem ersten Schultag.
Entspannungs- und Atemtechniken: Lehren Sie Ihrem Kind einfache Atemübungen oder Entspannungstechniken, die es in Angstmomenten anwenden kann. Techniken wie tiefe Bauchatmung oder das Vorstellen eines sicheren Ortes können sehr wirkungsvoll sein.
Schrittweise Konfrontation: Helfen Sie Ihrem Kind, sich schrittweise und unter unterstützenden Bedingungen seinen Ängsten zu stellen. Beginnen Sie mit kleinen, überschaubaren Schritten und steigern Sie diese allmählich.
Positives Verstärken: Ermutigen Sie Ihr Kind, wenn es Fortschritte macht, egal wie klein sie sind. Positive Verstärkung durch Lob oder kleine Belohnungen kann das Selbstbewusstsein stärken und die Angstbewältigung fördern.
Professionelle Hilfe in Anspruch nehmen: Wenn die Angst Ihres Kindes sein tägliches Leben stark beeinträchtigt, kann es sinnvoll sein, professionelle Hilfe von einem Kinderpsychologen oder -therapeuten zu suchen. Diese Fachkräfte können spezifische Therapien anbieten, die auf die Bedürfnisse Ihres Kindes zugeschnitten sind.
Hilfreiche Links zum Thema:
Die besten Tipps für eine stressfreie Familienzeit
Familien können durch gemeinsame Freizeitaktivitäten nicht nur ihre Bindungen stärken, sondern auch positiv auf die psychische Gesundheit wirken. Hier sind einige Ideen, wie wertvolle Familienmomente gestaltet werden können.
- Natur gemeinsam erleben: Ein Ausflug in die Natur, sei es ein Wandertag im Park oder ein Picknick am See, kann Wunder für die mentale Gesundheit bewirken. Frische Luft, Bewegung und die Naturkulisse schaffen eine stressreduzierende Umgebung für entspannte Gespräche und gemeinsames Lachen.
- Kreativ werden: Gemeinsame kreative Aktivitäten wie Malen, Basteln oder das Bauen von Vogelhäusern bringen nicht nur Entspannung, sondern fördern auch die Kreativität. Und sie helfen, Stress abzubauen und das Selbstbewusstsein der Kinder zu stärken.
- Kochabende gestalten: Ein Kochabend, bei dem jedes Familienmitglied ein Gericht beiträgt, stärkt die Zusammenarbeit und das Gemeinschaftsgefühl. Beim gemeinsamen Essen können die Ereignisse des Tages besprochen und gegenseitige Unterstützung erfahren werden.
- Sportliche Aktivitäten: Ob Fußball im Park, eine Fahrradtour oder ein Spaziergang – körperliche Betätigung hilft, Stress abzubauen und die mentale Gesundheit zu stärken. Sport aktiviert Körper und Geist gleichermaßen.
- Entspannungsübungen zusammen praktizieren: Einfache Yoga-Übungen oder gemeinsame Meditationssessions schaffen eine ruhige und entspannende Atmosphäre. Diese Praktiken schulen die Achtsamkeit und helfen, den Stresspegel in der Familie zu senken.
- Spieleabend: Regelmäßige Spieleabende, sei es mit Brettspielen, Kartenspielen oder interaktiven Videospielen, bieten Gelegenheit zum Lachen und Spaß haben. Dies stärkt die familiären Bindungen und schafft positive Erinnerungen.
- Lesezeit: Auch gemeinsames Lesen oder der Besuch der Bibliothek kann eine bereichernde Erfahrung sein. Wählen Sie Bücher aus, die als Familie gelesen werden können, oder erzählen Sie lehrreiche und unterhaltsame Geschichten.
- Freiwilligenarbeit: Die Teilnahme an gemeinnützigen Aktivitäten oder Umweltprojekten stärkt das Gemeinschaftsgefühl und das soziale Bewusstsein. Dies fördert nicht nur das familiäre Miteinander, sondern auch die Empathie bei Kindern.
So begleiten Sie ihre Kinder im Social-Media-Zeitalter
Soziale Medien erfreuen sich nicht nur bei Jugendlichen und Erwachsenen großer Beliebtheit, sondern werden zunehmend auch von Kindern im Grundschulalter genutzt. Obwohl jüngere Kinder vielleicht noch nicht aktiv auf Plattformen wie Facebook oder Instagram posten, können sie über Spiele und andere Apps in die digitale Welt eingeführt werden. Die Integration von sozialen Medien in das Leben von Grundschulkindern erfordert eine sorgfältige Überlegung und Planung: Eltern können ihre Kinder unterstützen, indem sie klare Regeln und Grenzen festlegen und einen offenen Dialog über die Nutzung dieser Technologien fördern. Dadurch können Kinder zu gesunden und verantwortungsbewussten digitalen Bürgern heranwachsen.
Auswirkungen von sozialen Medien auf jüngere Kinder:
- Beeinflussung der sozialen Fähigkeiten: Soziale Medien können die Art und Weise beeinflussen, wie Kinder kommunizieren und soziale Interaktionen verstehen. Der Mangel an direktem, persönlichem Kontakt kann die Entwicklung wichtiger sozialer Fähigkeiten wie Empathie und das Lesen von Gesichtsausdrücken beeinträchtigen.
- Aufmerksamkeitsprobleme: Die ständige Reizüberflutung durch schnelle und bunte Inhalte auf sozialen Medien kann die Aufmerksamkeitsspanne von Kindern beeinträchtigen. Studien haben gezeigt, dass dies zu Schwierigkeiten bei der Konzentration auf längere Aufgaben in der Schule führen kann.
- Schlafmangel: Die Nutzung von digitalen Medien besonders vor dem Schlafengehen kann zu Schlafstörungen führen. Der blaue Lichtanteil der Bildschirme stört die Produktion von Melatonin, dem Hormon, das unseren Schlaf-Wach-Rhythmus steuert.
- Entwicklung von Unzufriedenheit und Neid: Schon in jungen Jahren können Kinder durch das Betrachten von idealisierten Bildern auf sozialen Medien unrealistische Erwartungen an ihr eigenes Leben entwickeln, was zu Unzufriedenheit und Neid führen kann.
Tipps für Eltern zur Unterstützung:
- Begrenzen Sie die Bildschirmzeit: Es ist wichtig, klare Grenzen für die Nutzung von Medien und die Zeit vor Bildschirmen festzulegen. Experten empfehlen, dass Grundschulkinder nicht mehr als eine Stunde pro Tag vor Bildschirmen verbringen sollten.
- Wählen Sie geeignete Inhalte aus: Achten Sie darauf, welche Apps und Plattformen für Ihr Kind geeignet sind. Viele Plattformen haben Altersbeschränkungen, und es gibt spezielle kinderfreundliche Versionen von Apps, die sicherer für jüngere Kinder sind.
- Fördern Sie echte soziale Interaktionen: Ermutigen Sie Ihr Kind, sich auch außerhalb der digitalen Welt mit Freunden zu treffen. Organisieren Sie Aktivitäten, die persönliche Interaktionen fördern, und helfen Sie ihnen dabei, reale Freundschaften zu pflegen.
- Bilden Sie sich und Ihr Kind: Sprechen Sie mit Ihrem Kind über die Inhalte, die es online sieht, und diskutieren Sie die Unterschiede zwischen der realen Welt und der Online-Welt. Es ist wichtig, dass Kinder verstehen, dass nicht alles, was sie online sehen, real ist.
- Unterstützende Ressourcen nutzen: Nutzen Sie verfügbare Ressourcen, wie Online-Sicherheitskurse, Bücher über digitale Etikette und Apps, die die Nutzungsdauer von sozialen Medien überwachen und begrenzen können.
- Seien Sie ein Vorbild: Kinder ahmen oft das Verhalten der Eltern nach. Wenn Sie selbst einen ausgewogenen Umgang mit sozialen Medien vorleben, wird Ihr Kind wahrscheinlich Ihre Gewohnheiten übernehmen.
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Umgang mit Schulstress: So können Eltern ihre Kinder in stressigen Phasen unterstützen
Der Schulalltag kann für Kinder oft belastend sein, insbesondere während Prüfungen, Projektarbeiten und anderen schulischen Herausforderungen. Ein gesunder Umgang mit diesem Stress ist entscheidend für die Entwicklung und das Wohlbefinden der Kinder. Eltern können ihren Kindern mit den richtigen Strategien helfen, besser damit umzugehen. Dazu gehört das Erlernen von Techniken zur Stressbewältigung, die Unterstützung bei der Strukturierung ihrer Zeit sowie die Förderung einer gesunden Ernährung und ausreichenden Schlafs. Hier sind die wichtigsten Punkte.
- Es ist wichtig, dass Eltern regelmäßig mit ihren Kindern über deren Schulerlebnisse sprechen. Offene und verständnisvolle Kommunikation ermöglicht es den Kindern, sich mit ihren Sorgen und Ängsten anvertraut zu fühlen.
- Eltern sollten realistische und erreichbare Ziele mit ihren Kindern setzen. Überhöhte Erwartungen können den Druck unnötig steigern und Ängste vor Versagen fördern.
- Es ist hilfreich, den Kindern dabei zu helfen, einen klaren und strukturierten Tagesablauf zu entwickeln, der ausreichend Zeit für Lernen, Freizeit und Entspannung vorsieht.
- Es gibt verschiedene Stressbewältigungstechniken, die Eltern ihren Kindern beibringen können. Dazu gehören Atemübungen wie die tiefe Bauchatmung und das Zählen beim Atmen. Visualisierungsübungen wie etwa Fantasiereisen können den Kindern helfen, sich zu beruhigen und positiv auf bevorstehende Herausforderungen einzustimmen.
- Regelmäßige körperliche Aktivität ist besonders wichtig für Kinder, um Stress abzubauen. Spaziergänge in der Natur oder Tanz- und Gymnastikübungen zu Hause sind gute und einfach umzusetzende Möglichkeiten, um Bewegung in den Alltag zu integrieren.
- Eine ausgewogene Ernährung spielt eine wichtige Rolle bei der Stressbewältigung. Eltern sollten darauf achten, dass ihre Kinder ausreichend Vitamine und Mineralien durch Obst, Gemüse und Vollkornprodukte erhalten. Ausreichender Schlaf ist ebenfalls wichtig, da Schlafmangel Stress und Angstzustände verschlimmern kann. Eine ruhige Einschlaf-Routine, wie das Lesen eines Buches vor dem Schlafengehen, kann hilfreich sein.
Entspannungsrituale wie Achtsamkeitsübungen und kreative Aktivitäten können den Kindern helfen, sich zu beruhigen und ihre Gefühle auszudrücken. Und schließlich hilft es, gemeinsame Zeit mit den Eltern zu verbringen: Das stärkt die emotionale Bindung und gibt den Kindern das Gefühl von Sicherheit und Unterstützung.
Achtsamkeit im Familienleben: Wie Eltern und Kinder von bewusster Präsenz profitieren können
Familiencoach KinderängsteDer Alltag von Familien ist häufig von Hektik und Stress geprägt, zwischen Berufsleben, Schule und Freizeitaktivitäten. Achtsamkeit, eine Praxis mit Wurzeln im Buddhismus, bietet einen Weg, diesem Stress entgegenzuwirken, den Moment bewusst wahrzunehmen und damit das Wohlbefinden in der Familie zu steigern.
Achtsamkeit im Familienalltag bedeutet nicht, stundenlang zu meditieren. Es geht vielmehr darum, regelmäßig kleine Momente der Achtsamkeit zu schaffen, die helfen, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren - die Verbindung innerhalb der Familie. Wenn Eltern und Kinder lernen, achtsam zu sein, kann sich das gesamte Familienklima positiv verändern.
Was ist Achtsamkeit?
Achtsamkeit bedeutet, vollständig im Hier und Jetzt zu sein und sich bewusst zu sein, was in uns und um uns herum geschieht, ohne sofort zu urteilen. Diese Praxis hilft uns, Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen von Moment zu Moment wahrzunehmen und anzunehmen.
Die Vorteile der Achtsamkeit in der Familie:
- Stressreduktion: Regelmäßige Achtsamkeitsübungen können helfen, Stress abzubauen, indem sie uns lehren, ruhiger und ausgeglichener auf Herausforderungen zu reagieren.
- Verbesserte emotionale Reaktionen: Eltern und Kinder lernen, ihre Emotionen besser zu verstehen und zu regulieren.
- Stärkung der Beziehungen: Achtsamkeit fördert Mitgefühl und Verständnis innerhalb der Familie, was zu einer tieferen emotionalen Verbindung führen kann.
Wie können Familien Achtsamkeit praktizieren?
Gemeinsame Achtsamkeitsübungen:
- Atembeobachtung: Setzen Sie sich als Familie für ein paar Minuten ruhig hin und konzentrieren Sie sich nur auf Ihre Atmung. Dadurch wird der Geist beruhigt und das Körperbewusstsein gestärkt.
- Achtsame Spaziergänge: Gehen Sie mit Ihren Kindern in die Natur und achten Sie bewusst auf Geräusche, Gerüche und das Gefühl der Bewegung. Solche Aktivitäten können besonders entspannend sein und die Sinne schärfen.
Achtsamkeit in alltäglichen Momenten:
- Beim Essen: Nutzen Sie die Mahlzeiten als Gelegenheit, um achtsam zu sein. Konzentrieren Sie sich auf den Geschmack und die Textur des Essens und genießen Sie das gemeinsame Essen ohne Ablenkungen wie Fernsehen oder Smartphones.
- Beim Zuhören: Wenn Ihr Kind oder Partner spricht, hören Sie aktiv zu, ohne gleichzeitig an andere Dinge zu denken oder das Gesagte zu bewerten.
Achtsamkeitsspiele für Kinder:
- Das Gefühlsbarometer: Lassen Sie Ihr Kind beschreiben, was es gerade fühlt und wo im Körper es diese Gefühle spürt. Dadurch lernen Kinder, ihre Emotionen zu erkennen und auszudrücken.
- Die Klangjagd: Fordern Sie Ihr Kind auf, die Augen zu schließen und alle Geräusche zu benennen, die es hören kann. Dadurch wird die Konzentration gefördert und das bewusste Hören trainiert.
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Das richtige Maß: So viel Digitales ist erlaubt
Eine gesunde Balance zwischen Online- und Offline-Zeit wird in unserer digital geprägten Gesellschaft immer wichtiger. Besonders für Familien mit Kindern ist dies wichtig, da der übermäßige Gebrauch digitaler Medien negative Auswirkungen auf die mentale und physische Gesundheit haben kann. In diesem Artikel stellen wir Strategien und Methoden vor, wie Familien ihre Bildschirmzeit reduzieren und echte zwischenmenschliche Verbindungen stärken können.
Um ein Bewusstsein für die Auswirkungen des übermäßigen Gebrauchs digitaler Medien zu schaffen, ist es wichtig, dass Familien ihre eigene digitale Nutzung reflektieren. Aktuelle Umfragen zeigen, dass mittlerweile über 90 Prozent aller Teenager in Deutschland einen mehr oder weniger unbeschränkten Zugang zu einem Smartphone haben. Viele von ihnen beschreiben ihren Zugang zu sozialen Medien als „praktisch konstant“.
Um die Bildschirmzeit zu reduzieren, sollten Familien alternative Aktivitäten fördern. Eine Studie der University of Michigan zeigt, dass Kinder, die mehr Zeit mit Aktivitäten wie Lesen oder Sport verbringen, ein höheres Maß an sozialer Zufriedenheit und weniger Verhaltensprobleme aufweisen. Gemeinsame Sportaktivitäten, Lesen oder kreative Hobbys können die Bindung innerhalb der Familie stärken und die individuelle Entwicklung der Kinder fördern.
Gemeinsame Regeln für die Nutzung digitaler Geräte in der Familie sind auch wichtig, um negative Auswirkungen auf die Gesundheit zu vermeiden, etwa beim Thema Schlaf. Laut einer Studie der American Academy of Pediatrics leiden Kinder, die vor dem Schlafengehen Bildschirmen ausgesetzt sind, häufiger unter Schlafproblemen. Daher sollten Familien feste Zeiten festlegen, zu denen Bildschirme ausgeschaltet bleiben, wie zum Beispiel eine Stunde vor dem Schlafengehen oder auch vollständig an bestimmten "bildschirmfreien" Tagen. Auch das Schaffen von technologiefreien Zonen, wie zum Beispiel im Bett, dem Bad oder im Esszimmer, kann dazu beitragen, die Nutzung digitaler Geräte zu begrenzen. Solche Maßnahmen fördern auch die Qualität der Familienzeit.
Komplette Verbote sind allerdings ebenfalls kontraproduktiv: Die Förderung einer kritischen Auseinandersetzung mit digitalen Medien ist entscheidend für den Aufbau einer gesunden Beziehung zur Technologie. Wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass Kinder, die über eine höhere Medienkompetenz verfügen, besser in der Lage sind, die Glaubwürdigkeit von Online-Informationen zu bewerten. Eltern sollten daher mit ihren Kindern über die Risiken und Vorteile digitaler Technologien sprechen und ihnen beibringen, wie sie Informationen online kritisch bewerten können.
Das Verhalten der Eltern im Umgang mit digitalen Medien hat einen signifikanten Einfluss auf das Verhalten ihrer Kinder. Denn die übernehmen auch in diesem Punkt oft die Gewohnheiten ihrer Eltern. Daher ist es wichtig, dass Eltern selbst ein gutes Vorbild sind, indem sie bewusste Pausen einlegen und ihre eigene Bildschirmzeit kontrollieren. Als gemeinsames „Kontrollinstrument“ zur Nutzung von Smartphones und Co. sind zum Beispiel spezielle Apps geeignet, mit denen man das Ganze auch im Familienkreis auf spielerische Art verfolgen kann.
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Ein Schatz für Leben: So fördern Sie die Emotionale Intelligenz Ihres Kindes
Der Begriff der Emotionalen Intelligenz (EI) hat in den letzten Jahrzehnten zunehmend an Bedeutung gewonnen, insbesondere im Hinblick auf persönliche Entwicklung und soziales Miteinander. Sie bezieht sich auf die Fähigkeit eines Individuums, die eigenen Emotionen sowie die Emotionen anderer zu erkennen, zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Diese Kompetenzen sind entscheidend für den Aufbau von Beziehungen, die Kommunikation und die Bewältigung von Konflikten. Die emotionale Intelligenz setzt sich aus verschiedenen Schlüsselkomponenten zusammen, die eng miteinander verknüpft sind:
- Die Selbstwahrnehmung beinhaltet das Bewusstsein über die eigenen Emotionen und wie diese das Denken und Verhalten beeinflussen. Personen mit hoher Selbstwahrnehmung können ihre Stimmungen erkennen und verstehen, was sie fühlen und warum.
- Die Selbstregulierung bezieht sich auf die Fähigkeit, Emotionen und Impulse zu kontrollieren oder umzulenken. Dies beinhaltet die Anpassung an verändernde Umstände und das Denken, bevor man handelt.
- Motivation ist ein innerer Antrieb, der Personen dazu bewegt, Ziele zu verfolgen, Herausforderungen zu meistern und Produktivität in ihrer Arbeit und ihrem persönlichen Leben zu zeigen.
- Empathie bezieht sich auf die Fähigkeit, die emotionalen Zustände anderer zu erkennen und zu verstehen. Empathische Menschen können sich in andere hineinversetzen und deren Perspektiven nachvollziehen.
- Soziale Fähigkeiten umfassen die Kompetenz, Beziehungen zu pflegen und zu navigieren, effektiv zu kommunizieren, Konflikte zu lösen und mit anderen zusammenzuarbeiten.
Die Entwicklung der emotionalen Intelligenz beginnt in der Kindheit und setzt sich über das gesamte Leben fort. Sie spielt eine zentrale Rolle in der Art und Weise, wie Kinder lernen, mit ihren eigenen Gefühlen umzugehen, wie sie mit anderen interagieren und wie sie Herausforderungen im Leben bewältigen. Daher ist es für Eltern und Erzieher von entscheidender Bedeutung, Kinder in ihrer emotionalen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern. Hier sind ausführlichere Strategien, wie Sie die emotionale Entwicklung Ihres Kindes unterstützen können:
1. Emotionen benennen und verstehen
Kinder erleben ein breites Spektrum an Gefühlen, haben aber oft nicht die Worte, um diese zu beschreiben. Beginnen Sie damit, Emotionen zu benennen, wenn Sie sie bei Ihrem Kind oder bei anderen beobachten. Zum Beispiel: "Ich sehe, du bist frustriert, weil dein Turm immer wieder umfällt." Dies hilft Kindern, ein Vokabular für ihre Gefühle zu entwickeln, was der erste Schritt zum Verständnis und zur Bewältigung dieser Emotionen ist.2. Aktives Zuhören praktizieren
Wenn Ihr Kind über seine Gefühle spricht, hören Sie aktiv zu. Das bedeutet, vollständig präsent zu sein, Augenkontakt zu halten und durch Nicken oder kurze verbale Bestätigungen zu zeigen, dass Sie zuhören. Vermeiden Sie es, sofort mit Ratschlägen oder Lösungen zu reagieren. Stattdessen können Sie spiegeln, was Ihr Kind gesagt hat, um zu zeigen, dass Sie es verstanden haben. Dies validiert die Gefühle Ihres Kindes und zeigt, dass sie wichtig sind.3. Gefühle als normal und wichtig anerkennen
Es ist wichtig, dass Kinder lernen, dass alle Gefühle – sowohl die angenehmen als auch die unangenehmen – normal und wichtig sind. Vermeiden Sie Sätze wie "Sei nicht traurig" oder "Du musst dich nicht fürchten." Stattdessen erkennen Sie das Gefühl an und bieten Sie Unterstützung an, um damit umzugehen: "Es ist in Ordnung, traurig zu sein. Möchtest du darüber sprechen, was passiert ist?"4. Mit gutem Beispiel vorangehen
Kinder lernen enorm viel durch Beobachtung. Wenn Sie als Elternteil Ihre eigenen Emotionen auf gesunde Weise managen, setzen Sie ein starkes Beispiel. Zeigen Sie, wie Sie sich beruhigen, wenn Sie wütend sind, oder wie Sie über Ihre Gefühle in schwierigen Zeiten sprechen. Dies lehrt Ihr Kind wertvolle Strategien für den Umgang mit eigenen Emotionen.5. Soziale Fähigkeiten und Empathie fördern
Soziale Interaktionen bieten Kindern reichlich Gelegenheiten, Empathie und zwischenmenschliche Fähigkeiten zu üben. Ermutigen Sie Ihr Kind, sich in andere hineinzuversetzen: "Wie glaubst du, fühlt sich dein Freund, nachdem sein Eis heruntergefallen ist?" Solche Fragen helfen Kindern, über die Perspektive anderer nachzudenken und Empathie zu entwickeln.6. Konfliktlösungsstrategien vermitteln
Konflikte sind natürliche Bestandteile zwischenmenschlicher Beziehungen. Lehren Sie Ihr Kind, Konflikte auf konstruktive Weise zu lösen, indem Sie Schritte wie das Ausdrücken von Gefühlen, das Zuhören der anderen Seite und das Finden eines Kompromisses vorschlagen. Rollenspiele können eine effektive Methode sein, um diese Fähigkeiten in einem sicheren Rahmen zu üben.7. Emotionale Bildung in den Alltag integrieren
Nutzen Sie Bücher, Filme und Spiele, um über Gefühle und deren Bewältigung zu sprechen. Diskutieren Sie die Emotionen der Charaktere, fragen Sie Ihr Kind, wie es an deren Stelle reagieren würde, und erkunden Sie gemeinsam verschiedene Lösungswege. Dies baut nicht nur emotionale Intelligenz auf, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Ihnen und Ihrem Kind.Die Förderung der emotionalen Intelligenz ist ein fortlaufender Prozess, der Geduld, Verständnis und Engagement erfordert. Indem Sie die emotionale Entwicklung Ihres Kindes unterstützen, legen Sie den Grundstein für ein erfülltes, resilientes und empathisches Leben.
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Immer mit der Ruhe: Tipps zur Stressbewältigung im Familienalltag
Stress im Familienalltag ist eine Herausforderung, der sich viele Eltern stellen müssen. Von beruflichen Verpflichtungen über die Erziehung der Kinder bis hin zur Aufrechterhaltung des Haushalts – hierbei das Gleichgewicht zu finden, ist oft eine Mammutaufgabe. Eine kürzlich in der Fachzeitschrift „Journal of Family Psychology" veröffentlichte Studie zeigt, dass über 60 Prozent der Eltern über belastende Stressfaktoren klagen, die direkt mit der Balance zwischen Berufs- und Familienleben zusammenhängen. Glücklicherweise gibt es effektive Techniken und Strategien, die helfen können, den Stress zu bewältigen und das Wohlbefinden von Eltern und Kindern zu verbessern. In diesem Artikel stellen wir Ihnen einige bewährte Methoden vor, mit denen Sie Ruhe in das tägliche Chaos bringen können.
1. Zeitmanagement optimieren
Eine der Hauptursachen für Stress bei Eltern ist das Gefühl, nicht genug Zeit zu haben. Ein effektives Zeitmanagement kann hier Abhilfe schaffen:- Priorisieren Sie Ihre Aufgaben: Nicht alles muss sofort erledigt werden. Unterscheiden Sie zwischen dringenden und wichtigen Aufgaben.
- Planen Sie Pufferzeiten ein: Unvorhergesehene Ereignisse gehören zum Familienleben dazu. Indem Sie Pufferzeiten einplanen, können Sie flexibler auf Überraschungen reagieren.
- Setzen Sie realistische Ziele: Versuchen Sie nicht, alles auf einmal zu erledigen. Setzen Sie sich erreichbare Ziele für den Tag und die Woche.
2. Nehmen Sie sich Zeit für sich selbst
Es mag auf den ersten Blick seltsam erscheinen, aber Zeit für sich selbst zu nehmen, ist entscheidend, um den Stresspegel zu senken:- Finden Sie ein Hobby: Etwas zu tun, das Sie lieben, kann helfen, Stress abzubauen und gibt Ihnen Energie für die Bewältigung des Alltags.
- Bewegung und Sport: Regelmäßige körperliche Aktivität ist ein hervorragendes Mittel gegen Stress. Es muss nicht immer das Fitnessstudio sein; ein Spaziergang an der frischen Luft kann Wunder wirken.
- Meditation und Achtsamkeit: Diese Praktiken können Ihnen helfen, sich zu zentrieren und den Moment zu genießen, anstatt sich über die Zukunft oder Vergangenheit Sorgen zu machen.
- Setzen Sie Grenzen: Es ist wichtig, Nein sagen zu können, sowohl bei der Arbeit als auch im privaten Umfeld. Ihre Zeit und Energie sind wertvoll.
- Bitten Sie um Hilfe: Sie müssen nicht alles allein machen. Delegieren Sie Aufgaben im Haushalt und ziehen Sie in Betracht, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, wenn nötig.
3. Stressreduktion bei Kindern
Kinder sind oft ein Spiegelbild der elterlichen Stimmung und können ebenfalls unter Stress leiden. Es ist wichtig, auch ihnen Strategien an die Hand zu geben, um mit Stress umzugehen:- Offene Gespräche führen: Ermutigen Sie Ihre Kinder, über ihre Gefühle und Sorgen zu sprechen. Ein offenes Ohr zu haben, kann Kindern helfen, sich verstanden und unterstützt zu fühlen.
- Entspannungstechniken für Kinder: Einfache Atemübungen, altersgerechte Meditation oder Yoga können Kindern helfen, sich zu beruhigen und Stress abzubauen.
- Strukturierte Freizeit: Zu viele Aktivitäten können überwältigend sein. Stellen Sie sicher, dass Ihre Kinder genügend Freizeit haben, um einfach nur Kind zu sein.
4. Umgang mit Schulstress bei Kindern
Schulstress ist eine häufige Quelle von Spannungen für Kinder und kann sich negativ auf das Familienleben auswirken. Es ist entscheidend, dass Eltern Strategien entwickeln, um ihren Kindern zu helfen, diesen Stress zu bewältigen:- Regelmäßige Gespräche über die Schule: Nehmen Sie sich Zeit, um regelmäßig mit Ihren Kindern über ihre Erfahrungen in der Schule zu sprechen. Zeigen Sie Interesse an ihrem Schulalltag, ihren Freunden und eventuellen Sorgen.
- Unterstützung bei den Hausaufgaben: Bieten Sie Unterstützung bei den Hausaufgaben an, ohne die Aufgaben für Ihre Kinder zu übernehmen. Es geht darum, ein unterstützendes Umfeld zu schaffen, in dem sie lernen können, Herausforderungen selbstständig zu meistern.
- Erkennen von Überforderung: Achten Sie auf Anzeichen von Überforderung bei Ihren Kindern. Zu viele außerschulische Aktivitäten oder ein zu hoher Leistungsdruck können Stress verstärken. Es ist wichtig, ein Gleichgewicht zu finden, das Ihrem Kind erlaubt, sich auch zu entspannen und Freizeit zu genießen.
- Entwicklung von Zeitmanagement-Fähigkeiten: Helfen Sie Ihren Kindern, effektive Zeitmanagement-Techniken zu entwickeln. Das kann ihnen nicht nur bei der Bewältigung von Hausaufgaben und Lernstoff helfen, sondern auch dabei, Freizeit sinnvoll zu planen.
- Stärkung des Selbstvertrauens: Ermutigen Sie Ihre Kinder, indem Sie ihre Stärken und Erfolge anerkennen. Ein starkes Selbstvertrauen kann ihnen helfen, schulischen Herausforderungen positiver entgegenzutreten.
- Zusammenarbeit mit Lehrkräften: Bei anhaltenden Problemen kann eine Zusammenarbeit mit den Lehrkräften sinnvoll sein. Lehrer können Einblicke in die schulische Situation Ihres Kindes geben und mögliche Lösungsansätze aufzeigen.
5. Bewältigung von Stress zwischen Eltern und Kindern bei klassischen Erziehungsthemen
Die Navigation durch klassische Erziehungsthemen kann für Eltern und Kinder gleichermaßen stressig sein. Ein offener Dialog und gemeinsame Strategien sind entscheidend, um Konflikte zu minimieren und ein gesundes Familienumfeld zu fördern:- Mediennutzung: Erstellen Sie gemeinsam mit Ihren Kindern Regeln für die Nutzung digitaler Medien. Dazu gehören feste Zeiten für Bildschirmmedien und digitale Pausen, um sicherzustellen, dass die digitale Welt nicht den Alltag dominiert. Kinder ahmen oft das Verhalten ihrer Eltern nach. Seien Sie sich Ihrer eigenen Mediennutzung bewusst und setzen Sie positive Beispiele.
- Ernährung: Nutzen Sie Mahlzeiten als Gelegenheit, um über gesunde Ernährung zu sprechen und gemeinsam zu kochen. Dies fördert nicht nur gesunde Essgewohnheiten, sondern stärkt auch die familiäre Bindung. Geben Sie Ihren Kindern innerhalb gesunder Grenzen Wahlmöglichkeiten bei ihren Mahlzeiten. Dies fördert ihre Unabhängigkeit und ihr Interesse an gesunder Ernährung.
- Freundschaften: Sprechen Sie mit Ihren Kindern über ihre Freunde und sozialen Kreise. Interessieren Sie sich für ihre Erlebnisse und teilen Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit Freundschaften. Bieten Sie Unterstützung und Rat bei Konflikten oder Herausforderungen in ihren Freundschaften, ohne dabei übermäßig einzugreifen.
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Auch mal traurig sein – das ist kein Problem
Psychische Gesundheit befähigt zum Umgang mit Gefühlen aller Art. Und diese Fähigkeit lässt sich sowohl Erlernen als auch Einüben.
„Ist das schlimm?“, „Ist das gefährlich?“, „Muss ich jetzt sterben?“ Diese Fragen begegnen Eltern im Laufe einer Kindheit unweigerlich und werden meist mit Trost und einem liebevollen Lächeln beantwortet. Folgt man einer aktuellen Studie sowie den Erkenntnissen verschiedener Entwicklungspsychologen, so haben körperbezogene Ängste in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Corona ist hier sicherlich einer der Gründe, doch ließe sich auch darauf Bezug nehmen, dass mehr und mehr Kinder den Bezug zum eigenen Körper beziehen und sich schlichtweg zu wenig körperlich betätigen.
Einfache Lösungen gibt es hierfür nicht und gewisse Ängste sind schlichtweg normal. Im Erwachsenenalter spricht man von Hypochrondrie. Diese können aber auch schon Kinder betreffen kann. Spätestens, wenn hierdurch der Alltag in Mitleidenschaft gezogen wird, ist es Zeit zu Handeln. Kinderpsychologen sind eigens auf dieses Thema geschult und teilweise können auch die Lehrerinnen und Lehrer als Ansprechpartner und Ansprechpartnerinnen bereitstehen.
Fakt ist, dass Krankheitsangst zu Leidensdruck führt und dieser Leidensdruck wiederum die Angst verstärkt. Es entsteht ein regelrechter Teufelskreis, der jedoch von den Eltern gemeinsam mit dem Kind durchbrochen werden kann. Durch positive Erfahrung und beruhigende Rückmeldungen lässt sich viel erreichen. Leichtfertig abtun sollten Eltern die Angst vor Krankheiten allerdings nicht, denn teilweise stecken dahinter tieferliegende Ängste und beginnende psychische Probleme.
Woran erkenne ich, ob mein Kind psychische Probleme hat? Und was können wir dagegen tun? Diese Themen besprechen wir ebenso wie Möglichkeiten zur Prävention und zur Steigerung von Selbstwahrnehmung und Selbstwertgefühl.
Damit aus kleinen Wehwehchen keine großen Ängste entstehen, kann das Körpergefühl von Kindern gestärkt werden. Der Grund liegt auf der Hand, denn sobald die Abläufe im Körper als normal empfunden werden, weicht die Sorge, unter einer geheimnisvollen und gefährlichen Krankheit zu leiden. Doch wie lässt sich das Körpergefühl steigern? Und was ist dabei zu beachten? Wir haben einige Tipps für Sie zusammengestellt:
- Achtsamkeit steigern. Das geht, indem über die Wahrnehmung gesprochen und diese genau lokalisiert werden. Im selben Kontext kann auch darüber gesprochen werden, was sich gut und gesund anfühlt und in welchen Situationen die Probleme auftreten.
- kleinere Kinder profitieren von einer Benennung von Bewegungen und einem Vergleich mit einem (starken) Tier. Zähnefletschen wie ein Löwe, Hopsen wie ein Känguru, Bewegen wie eine Ameise – das alles steigert den Spaß an der Bewegung und das Horchen ins Innere.
- wenn Kinder viel Kuscheln wird das Körpergefühl ebenfalls gestärkt. Eine einfache Umarmung wirkt manchmal Wunder.
- körperliche Reaktionen lassen sich auch begründen und es kann nachgespürt werden. Wie ist es nach zwei Stücken Kuchen? Wie fühlt sich Hunger an? Oder Durst? Natürlich sollten solche Spiele niemals unangenehm werden und Gefühle wie Hunger und Durst müssen gestillt werden. Trotzdem ist eine vorab erfolgende Beschreibung manchmal zielführend.
- Übungen wie Rückwärtslaufen oder Krabbeln steigern auch das Körpergefühl und sorgen zudem für körperliche Betätigung
- beim Sprechen über den Körper sollten keine Idealbilder formuliert werden und auch nicht abfällig über den „dicken Nachbarn“ oder „die Bohnenstange von nebenan“ geredet werden.
- Essen darf intuitiv erfolgen und nicht von Verboten oder Geboten begleitet werden. Ein Kind merkt meist selber, was gut ist und was nicht
- Medienkonsum sollte reglementiert werden. Vor allem so genannte „Influencer*Innen“ können zu einem problematischen Körperbild beitragen, indem beispielsweise Schlankheit als Ideal vorgegeben wird.
Übungen für ein besseres Körpergefühl bei Kindern
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