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Ambulante und stationäre Rehabilitation

Eine medizinische Reha kann bei Ihrer Genesung helfen, wenn Sie unter einer schweren gesundheitlichen Beeinträchtigung leiden, etwa aufgrund einer chronischen Krankheit, eines Schlaganfalls oder einer Krebserkrankung. Die AOK unterstützt Sie mit Angeboten im ambulanten und stationären Bereich.

iStockphoto 503666100 © JohnnyGreig

Wann eine Reha in Frage kommt

Eine Reha dient dazu, Ihre Gesundheit soweit wie möglich wiederherzustellen. Sie kann erforderlich werden, wenn eine Behinderung oder Pflegebedürftigkeit droht und die ärztliche Behandlung einschließlich Arznei-, Heil- und Hilfsmitteln nicht mehr ausreicht. Für eine Reha kommt entweder eine ambulante oder eine stationäre Maßnahme in Frage. Für beide Formen gilt: Sie können in der Regel im Abstand von vier Jahren wiederholt werden.

Ambulante Reha

Die ambulante Rehabilitation findet in einer zugelassenen wohnortnahen Rehabilitationseinrichtung statt. Während des Tages werden Sie von einem interdisziplinären Team individuell und ganzheitlich betreut und nutzen die umfangreichen Therapieangebote. Am Ende des Therapietages fahren Sie zurück in Ihr gewohntes Umfeld. Auch am Wochenende oder an therapiefreien Tagen sind Sie zu Hause. Der Vorteil: Sie können die erlernten Übungen bereits in Ihrer häuslichen Umgebung und mit der Familie umsetzen. Außerdem lassen sich notwendige Änderungen im Wohnumfeld rechtzeitig erkennen und gemeinsam mit Angehörigen tägliche Abläufe ausprobieren.

Voraussetzungen für eine ambulante Reha-Maßnahme

  • Eine ständige ärztliche Überwachung und eine pflegerische Versorgung sind nicht erforderlich.
  • Die wohnortnahe Rehabilitationseinrichtung ist nicht mehr als circa 30 Kilometer entfernt und kann in circa 45 Minuten erreicht werden.

Stationäre Reha

Eine stationäre Rehabilitation kommt in Frage, wenn die ambulante Rehabilitation nicht ausreicht, nicht durchführbar oder nicht sinnvoll ist. Sie findet in einer zugelassenen stationären Rehabilitationseinrichtung statt. Das ermöglicht es Ihnen, sich herausgelöst aus dem Alltag um Ihre gesundheitlichen Probleme zu kümmern. Dabei werden Sie von einem Team aus Fachärzten und Therapeuten individuell betreut und angeleitet.

Wer für die Reha zuständig ist

In vielen Fällen sind wir als Ihre gesetzliche Krankenversicherung der richtige Ansprechpartner, wenn Sie eine Reha beantragen möchten. In bestimmten Fällen liegt die Zuständigkeit jedoch bei einem anderen Kostenträger.

  • Wenn mit einer Rehabilitationsmaßnahme der Weg zurück ins Arbeitsleben ermöglicht werden soll, ist die Rentenversicherung zuständig.
  • Sollten Sie einen Arbeitsunfall erlitten haben oder an einer Berufskrankheit leiden, wenden Sie sich bitte an die gesetzliche Unfallversicherung. Darüber hinaus gibt es noch weitere mögliche Träger. Wir beraten Sie hierzu gerne.

Kosten und Zuzahlungen bei Reha-Maßnahmen

Wir übernehmen die Kosten für eine ambulante oder stationäre medizinische Rehabilitation abzüglich Ihres Eigenanteils, wenn die Maßnahme nicht in die Zuständigkeit eines anderen Kostenträgers fällt. Der Eigenanteil für volljährige Versicherte beträgt:

  • ambulante Rehabilitationsleistung: 10 Euro je Behandlungstag.
  • stationäre Rehabilitationsleistung: 10 Euro je Kalendertag. Ausnahme: Bei einer Rehabilitationsmaßnahme im Anschluss an eine Krankenhausbehandlung ist die Zuzahlung zusammen auf insgesamt maximal 28 Tage im Kalenderjahr begrenzt.

Bei stationären Reha-Maßnahmen übernimmt die AOK die Fahrkosten für die An- und Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Manche Kliniken bieten auch einen kostenlosen Abholdienst an. Bitte erkundigen Sie sich dort vor der Abreise.

So beantragen Sie eine Reha-Maßnahme

1. Beratungsgespräch beim Hausarzt
2. Reha-Antrag stellen
3. Bescheid über Kostenübernahme

So beantragen Sie eine Reha-Maßnahme

1. Beratungsgespräch beim Hausarzt

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Sie beraten sich mit dem Haus- beziehungsweise Kinder- oder Facharzt. Er prüft, ob die ambulanten Möglichkeiten ausgeschöpft sind und füllt mit Ihnen zusammen gegebenenfalls ein Formular zur Prüfung einer medizinischen Rehabilitationsmaßnahme aus (Muster 61Teil A).

2. Reha-Antrag stellen

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Sie erhalten von uns den Antrag auf eine Rehabilitationsmaßnahme (Muster 61 Teil B-D) und reichen ihn ausgefüllt ein.

3. Bescheid über Kostenübernahme

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Wir prüfen Ihren Antrag und benachrichtigen Sie. Falls für Ihre Maßnahme ein anderer Träger zuständig sein sollte, leiten wir den Antrag entsprechend weiter.

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