Warum kleine Sonnenbrände große Probleme machen können

Jeder Sonnenbrand erhöht die Chance, an Hautkrebs zu erkranken. Sonnencreme hilft. Entdecken Sie noch mehr Schutzmöglichkeiten.

Frau mit Badeanzug cremt ihren Rücken mit Sonnenschutz ein.

Hautkrebs – eine vermeidbare Volkskrankheit

Im Frühling und Sommer nutzen 34 % der Deutschen normalerweise keine Sonnencreme. Doch selbst ein kleiner Sonnenbrand schädigt die Haut. Mit weit über 200.000 Neuerkrankungen im Jahr ist Hautkrebs eine der häufigsten Krebsarten in Deutschland. Aber: Es gibt wirksame Schutzmöglichkeiten und wenn frühzeitig erkannt, ist der Krebs gut heilbar. Umso wichtiger, sich zu informieren und zum Hautkrebsscreening zu gehen. Getreu dem Motto: Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden.

Prävention und Früherkennung von Hautkrebs – was weiß Deutschland?

Gemeinsam mit der Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH haben wir Menschen in Deutschland gefragt: Wie steht es um Wissen und Verhalten zu Hautkrebs, Sonnenschutz und Co.?

Wer sein Hautkrebsrisiko senken möchte, kann sich an diese Empfehlungen halten:

Schützen Sie Ihre Haut vor UV-Strahlung

Wichtig bei der Wahl des richtigen Sonnenschutzes: Auf den Lichtschutzfaktor achten.

Jeder dritte Deutsche nutzt Sonnencreme oder -spray nur zu besonderen Anlässen, wie im Urlaub oder im Freibad, oder gar nicht, wenn er oder sie sich bei starker UV-Strahlung im Freien aufhält. Dabei ist der Schutz auch im Alltag wichtig. Meiden Sie die Mittagssonne, nutzen Sie Sonnencreme und Hilfsmittel wie Sonnenschirme, Kleidung und Kopfbedeckung, sollte Ihre Haut über einen längeren Zeitraum direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein.

Checken Sie Ihre Haut regelmäßig selbst

Die ABCDE-Regel hilft bei der Selbstuntersuchung.

Ein Drittel der deutschen Bevölkerung (36 %) untersucht die eigene Haut seltener als einmal im Jahr oder nie auf Auffälligkeiten. Der regelmäßige und gründliche Hautcheck ist aber wichtig, um Anzeichen von Hautkrebs früh zu erkennen. Achten Sie auf Ihre Haut! Sollten Sie Auffälligkeiten oder Veränderungen wahrnehmen, gehen Sie damit zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Gehen Sie alle 2 Jahre zum Hautkrebsscreening

28% der Deutschen über 34 Jahre hatten noch nie ein Hautkrebsscreening.

Ein Drittel der deutschen Bevölkerung (36 %) untersucht die eigene Haut seltener als einmal im Jahr oder nie auf Auffälligkeiten. Der regelmäßige und gründliche Hautcheck ist aber wichtig, um Anzeichen von Hautkrebs früh zu erkennen. Achten Sie auf Ihre Haut! Sollten Sie Auffälligkeiten oder Veränderungen wahrnehmen, gehen Sie damit zu Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt.

Das verrät unsere Forsa-Umfrage

Das Bild zeigt eine Ergebnisfolie aus der Forsa-Umfrage "Prävention und Früherkennung von Hautkrebs: Wo steht Deutschland?"

Gemeinsam mit der Forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH haben wir in einer repräsentativen Umfrage ermittelt, wie die Deutschen zur Hautkrebsfrüherkennung und -prävention stehen. Hier können Sie alle Umfrageergebnisse einsehen. Befragt wurden 1.005 zufällig ausgewählte Menschen in Deutschland:

Zur Forsa-Umfrage

Hautkrebs durch regelmäßige Vorsorge vermeiden

Neben der Teilnahme am Hautkrebsscreening können Sie auch regelmäßig selbst Ihre Haut auf Irritationen, Flecken und Unregelmäßigkeiten untersuchen. Bei Auffälligkeiten kontaktieren Sie schnellstmöglich Ihren Hautarzt.

Ein Hautarzt untersucht bei einer Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung die Haut im Nackenbereich einer Patientin mit einer Lupe.
Hautkrebs ist eine häufige Krebserkrankung in Deutschland. Der Vorteil ist, dass Hautkrebs mit bloßem Auge bereits frühzeitig zu erkennen und dadurch meist gut heilbar ist. Regelmäßige Selbstkontrolle und Hautkrebs-Screenings spielen dabei eine wichtige Rolle.
Ein Arzt führt ein Screening durch, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen.
Mediziner unterscheiden zwischen schwarzem und weißem Hautkrebs. Welche Risikofaktoren es gibt, wie Sie erste Anzeichen erkennen und wie Hautkrebs behandelt wird.
Frau mit Hut beim Sonnenbaden.
Wichtigster Risikofaktor für Hautkrebs sind UV-Strahlen, insbesondere durch Sonnenbaden. Doch auch in der Sonne können Sie Ihre Haut gut schützen.
Mann untersucht seine Haut, um Hautkrebs rechtzeitig zu entdecken.
Muttermale und Leberflecke sollten Sie regelmäßig kontrollieren, um Hautkrebs rechtzeitig zu erkennen. Wie das geht, lesen Sie hier.

Darmkrebs rechtzeitig erkennen und behandeln lassen

Darmkrebs bleibt im frühen Stadium oft ohne akute Beschwerden. Veränderte Stuhlgewohnheiten, zum Beispiel häufige Blähnungen, Verstopfung und Durchfall im Wechsel, gehören zu den ersten Anzeichen. Ausschließen lässt sich die Krebserkrankung nur durch eine Vorsorgeuntersuchung.

Ein Arzt bereitet eine Darmspiegelung vor. Wichtig ist, Darmkrebs in möglichst frühen Stadien zu erkennen.
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland, sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Ab 50 Jahren werden Versicherte deshalb regelmäßig zur Früherkennungsuntersuchung eingeladen. Sie können dabei zwischen Stuhltest oder Darmspiegelung wählen. Die Kosten dafür übernimmt die AOK.
Ein Arzt bereitet eine Darmspiegelung vor – sie ist wichtiger Bestandteil der Darmkrebsvorsorge.

Aktiv gegen Darmkrebs

Früherkennung lohnt sich

Ziel der Darmkrebsfrüherkennung ist, Anzeichen und Vorstufen von Krebs früh zu entdecken. Der Vorteil: Wird Darmkrebs rechtzeitig erkannt, dann ist er meist gut heilbar. Im Interview spricht Darmkrebsexperte Professor Dr. Wolfram T. Knoefel wie Darmkrebs entsteht und behandelt wird.

Krebsfrüherkennung bei Frauen

Um einer Krebserkrankung rechtzeitig vorzubeugen, sollten Frauen sich regelmäßig vom Frauenarzt untersuchen lassen. Insbesondere beim Verdacht auf Gebärmutterhalskrebs ist ein zeitnaher Termin zur Früherkennung sinnvoll, um das Schlimmste auszuschließen.

Eine Frauenärztin spricht mit einer jungen Patientin. Die Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs betrifft alle Frauen.
Zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs ist der regelmäßige Besuch beim Frauenarzt notwendig. Denn Gewebeveränderungen am Muttermund können sich zu Krebs entwickeln. Je nach Alter werden dafür bei Frauen verschiedene Untersuchungen durchgeführt.
Eine Ärztin bespricht mit einer Patientin die Ergebnisse der Vorsorgeuntersuchung von Gebärmutterhalskrebs.

Krebsvorsorge für Frauen

Vorsorge kann Leben retten

Gebärmutterhalskrebs kann sich bereits bei jungen Frauen entwickeln. Auslöser ist meistens eine HPV-Infektion. Prof. Dr. Peter Hillemanns erklärt im Interview, warum es vor allem bei dieser Krebsart so wichtig ist, Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen.

Auch Männer sollten zur Krebsvorsorge gehen

Wie bei vielen Krebserkrankungen verläuft auch der Prostatakrebs anfangs noch lange ohne Beschwerden. Das macht es umso wichtiger, regelmäßig zur Früherkennung zu gehen. Nur so können Sie vollständige Gewissheit über Ihren aktuellen Gesundheitszustand haben.

Bei einer Prostata-Vorsorgeuntersuchung tastet ein Urologe den Bauchraum eines Patienten ab.
Auch für Männer gilt: Einmal im Jahr zur Krebsfrüherkennung. Ab 45 Jahren sollten sie sich auf Prostatakrebs untersuchen lassen. Das ist wichtig, weil Prostatakrebs vor allem anfangs ohne Beschwerden verläuft. Die Früherkennungsuntersuchung beim Arzt kann dazu beitragen, ihn rechtzeitig zu erkennen.

Neue Spots: die AOK im Einsatz gegen Hautkrebs

Deutschland, wir müssen über Gesundheit reden

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Wenn ein ahnungsloser Strandbesucher wie in einem Actionfilm vor der brennenden Sonne gerettet wird, dann wissen Sie: Deutschland redet über Gesundheit.

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Der ist echt groß

Wenn sich zwei Fremde auf der Herrentoilette plötzlich über Leberflecken im Schritt unterhalten, dann wissen Sie: Deutschland redet über Gesundheit.

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Mein Gebärmutterhals ist tipptopp

Wenn das Date erzählt, dass der Gebärmutterhals tipptopp ist, dann wissen Sie: Deutschland redet über Gesundheit.

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Willst du Stress?

Wenn der Türsteher vor dem Club plötzlich über innere Ruhe sprechen will, dann wissen Sie: Deutschland redet über Gesundheit.

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Ich danke meiner Gynäkologin

Wenn bei einer Preisverleihung plötzlich der Gynäkologin oder dem Gynäkologen gedankt wird, dann wissen Sie: Deutschland redet über Gesundheit.

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Das war SO gut…

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Eine junge Frau blickt nach rechts und lacht. Die AOK unterstützt mit dem Gesundheitsnavigator bei der Suchen nach geeigneten Ärzten.

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Frau mit Tablet in der Hand schaut entspannt aus dem Fenster.© iStock / Portra

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