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Knochenmarködem - wie werde ich schnellstmöglich wieder fit?

Sehr geehrte Experten, 

 

ich möchte meine problematische Lage kurz schildern und dann ein Par Fragen stellen. Ich verstehe, dass manche Fragen nicht unter Ihrnen Kompetenzen liegen, aber ich freue mich für jede Antwort, wenn auch nicht für alle. Danke nochmals.

 

Kurz meine Beschwerden bzw. gesundheitliche Lage:
 
- HIV+ seit 12.2019, Behandelt mit Biktarvy, in diesem Sinne ist alles OK mit Laborwerte sowie Psyche. HIV-Arzt meint, meine Knochenmarködem hängt weder mit meine HIV+ status, noch mit Medikament Biktarvy.
- Vitamin D3 Mangel (14) gleichzeitig mit HIV-Virus erkannt und leider nicht gleich mit Substitution angefangen, da es ganze Fokus auf HIV gestellt wurde.
- Schmerzen in rechte Hüfte seit September 2020, schleichend angefangen, bis jetzt von Zeit zu Zeit auftretende starke Schmerzen die teilweise mit IBU 600 nicht weg gehen.
- MRT mit Kontrastmittel hat Knochenmarködem (Bone Bruise) am 27.Oktober 2020 gezeigt. MRT-Kontrolle ist am 3. Februar 2021 vorgemerkt
- Knochendichtemessung hat Osteopenie (Vorstuffe von Osteoporose) gezeigt
- Ich bin in der Behandlung in einer orthopädischen Praxis 
- Meine aktuelle Therapie: Osteoplus (Vitamin D/Calcium 1000/1000) 1 Brausetablette tgl., Schonung von Bein mit "Krücken", IBU 600 bei Bedarf
- Aktuell Vit. D3 liegt im Blutprobe bei 39
- Beruf: Auszubildender zum examinierter Altenpfleger, im letzten Lehrjahr der Ausbildung
- Ich bin gesetzlich bei AOK versichert
- Ich habe jetzt ein Monat-lang Schulblock. D.h. ich mache Home-Office, also hab keine Belastung.
- Seit starke Schmerzen da sind (ca. seit mitte Oktober), ich kann nicht mehr arbeiten - mal Krank geschrieben, mal mein Urlaub vorschieben lassen weil ich als Azubi nicht lange krank sein darf - sonst werde ich meine Ausbildung nicht abschließen können wegen zu viele Fähltage.
 
Meine ganz große sorge ist, dass ich wegen Krankheit bzw. Schmerzen zu lange krank sein werde und meine Ausbildung dadurch gescheitert - das darf nicht auf verschiedenen Gründen passieren (ich vertiefe nicht weiter meine Gründe, aber ich muss Pfleger werden). 
Genau deswegen möchte ich alle mögliche, zugelassene oder Off-Label-Use Therapien so schnell wie möglich ausprobieren, die schnellere Heilung ermöglichen könnten z.B. Bisphosphonate. Mein Orthopäde hält das nicht nötig. Deswegen bin ich nun auf der Suche anderer Arzt/in, der/die mir diese Therapie anbieten kann.
 
 
Meine Fragen an Sie:
 
 
- eine Infusionstherapie von Bisphosphonaten könnte durch AOK übernommen werden? Mein Orthopäde meinte, es ist ein Off-Label-Use Therapie und man muss die Kosten selber Tragen. Falls AOK die Kosten nicht übernehmen wird, wie hoch würden die Kosten mir anfallen? Als Azubi habe ich leider nicht viel Geld aber evtl. mit Ratenzahlung würde ich versuchen diese Zu finanzieren.
 
- Was kann ich ergänzend zu meiner oben geschriebenen Terapie zu Hause gutes tun? Gibt es irgendwelche Bewegungsübungen, Essensergänzungsmittel z.B. mit Mikroelementen, Vitamine u.s.w. die für die Heilung meiner Knochemnarködem beitragen können? Evtl. Nutzung von Infrarot-Lampe?
 
- Sollte ich doch weiterhin wegen Schmerzen nicht arbeiten können, ich werde hoffentlich meine Ausbildung pausieren können und werde nicht einfach von der Ausbildung ausgeschlossen (exmatrikuliert wegen zu viele Krankheitstage). Wenn ich tatsächlich meine Ausbildung pausieren kann, ich bekomme kein Gehalt. Wie kann ich Dasein finanzieren? Über Krankengeld? Über Arbeitslosendgeld? Dabei war ich wegen diese Krankheit schon 5 Woche Krankgeschrieben aber wegen zu viele Fehltage im Zweck der Ausbildung, habe ich mich nicht mehr krank geschrieben, sondern mein Urlaub vorschieben lassen. Kann ich nochmal wegen gleiche Krankheit mich ununterbrochen über 6 Wochen krank melden damit ich später Anspruch auf Krankengeld habe?
 
 
Ich bin für jede Antwort und Rat extrem Dankbar!
 
MfG

Hallo Komble,

vielen Dank für Deine Anfrage!

 

Da die Infusionstherapie eine Off-Label-Use Therapie ist, können wir Dir auch nicht sagen, was diese kostet. Vielleicht einmal beim Arzt nachfragen, ob er das weiß.

Was Sie an Bewegungsübungen machen können, sollten Sie auch mit Ihrem behandelnden Arzt absprechen, weil nur der Ihr genaues Krankheitsbild kennt.

Dass Sie sich wegen Ihrer Ausbildung sorgen ist verständlich, aber bei diesem Krankheitsbild braucht es auch Geduld.

 

Fragen bezüglich Ihres Krankheitsbildes können Sie auch unserem Ärzteteam "Clarimedis" stellen (0800 1 265 265  kostenfrei) oder per Email:

https://www.aok.de/pk/rps/inhalt/e-mail-an-das-aerzteteam-aok-clarimedis-5/

 

Weiterhin gute Besserung wünscht Dir

Dein Expertenteam!

 

 

 

 

 

 

 

Hallo Komble,

wir möchten unsere bisherige Antwort noch hinsichtlich deiner Frage nach den Finanzen bei Krankheitstagen erweitern:  

Dein Arbeitgeber ist bei Arbeitsunfähigkeit zur Weiterzahlung der Ausbildungsvergütung für die Dauer von 6 Wochen verpflichtet. Arbeitsunfähigkeitszeiten der letzten 6 Monate wegen derselben Krankheit werden jedoch darauf angerechnet. Detaillierte Informationen erhältst du hier: https://www.aok.de/fk/sozialversicherung/entgeltfortzahlung-und-ausgleichsverfahren/dauer-der-entgeltfortzahlung/

Wenn der Arbeitgeber seine Verpflichtung erfüllt hat, du aber weiterhin arbeitsunfähig bist, hast du Anspruch auf Krankengeld. Nähere Informationen findest du hier: https://www.aok.de/pk/rps/inhalt/so-hilft-ihnen-die-aok-bei-arbeitsunfaehigkeit-4/

Wir wünschen dir einen engagierten und verständnisvollen  Arbeitgeber

 

Mit freundlichen Grüßen

Dein Expertenteam

Ihr Expertenteam der AOK

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