Lungenkrebs: Symptome und Ursachen

Lungenkrebs ist eine der häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Bei Männern die zweithäufigste nach dem Prostatakrebs, bei Frauen nach Brust- und Darmkrebs die dritthäufigste. Die Symptome von Lungenkrebs sind meist unspezifisch.

Eine Frau hustet stark, was viele Ursachen haben kann. Lungenkrebs gehört mit dazu.© AOK

Kaum Symptome: Lungenkrebs wird oft spät entdeckt

Lungenkrebs (auch: Lungenkarzinom) gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Frühsymptome gibt es meist keine. Husten kann aber ein frühes Symptom sein – daher sollte Husten, der länger als drei oder vier Wochen anhält, von einem Arzt weiter abgeklärt werden.

Meist aber treten Beschwerden bei Lungenkrebs erst spät auf, sodass auch die Diagnose in der Regel erst spät gestellt wird.

Folgende eher unspezifische Symptome können dann auftreten: 

  • hartnäckiger anhaltender Husten oder sich verändernder chronischer Husten
  • Auswurf (blutig aber auch nicht blutig)
  • Atemnot
  • pfeifende oder rasselnde Atmung
  • unerklärbarer Gewichtsverlust
  • Schmerzen im Brustbereich, atem-, aber auch atemunabhängig
  • Heiserkeit und Schluckbeschwerden
  • Erschöpfung und Abgeschlagenheit trotz ausreichender Ruhe- und Schlafphasen

Wird der Krebs erst in einem sehr späten Stadium entdeckt und ist eine Heilung nicht mehr möglich, zielt die Behandlung darauf ab, die Lebenszeit zu verlängern – bei zugleich möglichst guter Lebensqualität.

Die Ursachen von Lungenkrebs

Für Lungenkrebs gibt es mehrere Ursachen. Die häufigste und bekannteste ist das Rauchen. Neun von zehn Männern haben Lungenkrebs durch das Rauchen bekommen, bei Frauen sind es sechs von zehn. Das Risiko, durch Nikotinkonsum Lungenkrebs zu bekommen, hängt von der Menge der gerauchten Zigaretten und der Dauer des Konsums ab. Je länger und je mehr man raucht, desto höher die Wahrscheinlichkeit. 

Ein höheres Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, haben auch Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz mit bestimmten Schadstoffen in Kontakt kommen. Dazu zählen beispielsweise Asbest, Arsen oder polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Die Arbeitsvorschriften in Deutschland sind streng, sodass berufsbedingter Lungenkrebs deutlich seltener geworden ist. Es kann aber viele Jahre dauern, bis zum Beispiel der Kontakt mit Asbest zu Lungenkrebs führt.

Neuere Studien haben gezeigt, dass die Veranlagung zu Lungenkrebs wahrscheinlich vererbt werden kann. Kinder von Lungenkrebspatienten haben demnach selbst ein erhöhtes Risiko. Dieses steigt, je jünger der Elternteil bei Beginn der Erkrankung war. Kinder von Betroffenen sollten deshalb verstärkt darauf achten, ob sie Symptome von Lungenkrebs entwickeln, und rechtzeitig zum Arzt gehen.

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Aktualisiert: 13.08.2021

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