Gesundheit im Hitzestress
Auf über 41 Grad kletterte das Thermometer Ende Juni 2026 an einigen Orten in Deutschland. Das Robert-Koch-Institut schätzt, dass die Temperaturrekorde dieses Sommers mehr als 16.300 Menschenleben gekostet haben. Der Hitzeschutz braucht deshalb dringend mehr Verbindlichkeit.
Wenn die Temperaturen wie im Juni 2026 über Tage hinweg extrem hoch sind und die Nächte keine Abkühlung mehr bringen, stößt das Herz-Kreislauf-System an seine Belastungsgrenzen. Folgen sind Dehydration, Hitzschläge und eine steigende Sterblichkeit, vor allem bei älteren und chronisch kranken Menschen. Längst sind die zunehmende Häufigkeit und Intensität von Hitzeperioden zu einer gesundheitspolitischen Herausforderung geworden. Klimamodelle prognostizieren, dass es künftig noch häufiger wärmere Sommer mit heißen Tagen (Temperaturen ab 30 Grad) und Tropennächten (Temperaturen über 20 Grad) geben wird. Für Menschen bedeutet das: Ihr körpereigenes Kühlsystem kann überlastet werden. Besonders gefährdet sind über 65-Jährige, Pflegebedürftige, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere, Menschen mit Vor- oder akuten Erkrankungen, aber auch Wohnungslose und im Freien Arbeitende.
Mit der Temperatur steigt die Mortalität
Pro Grad Celsius, so prognostizieren Modellrechnungen, ist mit einem Anstieg hitzebedingter Mortalität von einem bis sechs Prozent zu rechnen. Das sind etwa 5.000 zusätzliche Todesfälle pro Jahr. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) lag die geschätzte Anzahl hitzebedingter Sterbefälle in der Zeit zwischen Anfang April und Mitte August 2026 bei 15.800 (Wochenbericht vom 27. August). Davon entfallen etwa 9.600 allein auf die Zeit vom 22. bis 28. Juni. Die meisten Sterbefälle gab es in der Altersgruppe ab 85 (7.960). Hitze, so das RKI, stelle aber für die gesamte Bevölkerung in Deutschland ein Gesundheitsrisiko dar. Um den gesundheitlichen Herausforderungen durch Hitze zu begegnen, sei ein effektiver Hitzeschutz dringend notwendig. Hohe Temperaturen können bestehende Beschwerden wie Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, der Atemwege oder der Nieren verschlimmern und bei bestimmten Medikationen teils schwerwiegende Nebenwirkungen auslösen. Ein Hitzetag mit Temperaturen über 30 Grad kostet die deutsche Wirtschaft nach Schätzungen von Prognos 431 Millionen Euro. Die gesundheitliche Belastung beziffert das Institut mit 76.500 Fehltagen durch hitzeinduzierte Krankheiten und Unfälle pro Hitzetag. Eine Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung auf Basis von Abrechnungsdaten von AOK-Versicherten vom Oktober 2025 zeigt, dass ein durchschnittlicher Hitzetag für einen Anstieg der Krankheitsfälle um 3,5 Prozent sorgt. Bei drei aufeinanderfolgenden Hitzetagen steigt die Zahl um fünf und bei sieben Hitzetagen in Folge auf 10,8 Prozent. Bei einer dreitägigen Hitzewelle entstünden zusätzliche Kosten in Höhe von etwa 32 Millionen Euro für die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.
Notlage mit internationaler Tragweite
Im Mai 2026 hat die Pan-European Commission on Climate and Health (PECCH) 17 Handlungsempfehlungen für die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die einzelnen Länder vorgelegt. Darin fordert sie die WHO auf, den Klimawandel zur gesundheitlichen Notlage von internationaler Tragweite zu erklären. Der derzeitige Rahmen der Internationalen Gesundheitsvorschriften, so die PECCH, sei mit seiner Ausrichtung auf zeitlich begrenzte Epidemien nicht für eine Bedrohung dieser Art ausgelegt.
Die Bundesärztekammer und rund 80 weitere europäische Gesundheitsorganisationen forderten im August 2026 in einem Appell mehr Anstrengung von der EU. Sie plädieren dafür, Erklärungen des Klimanotstands in verbindliche Verpflichtungen umzuwandeln und extreme Hitze als ernsthafte grenzüberschreitende Gesundheitsgefahr anzuerkennen. Das sei überfällig, so Dorothea Baltruks, Leiterin des Think Tanks Centre for Planetary Health Policy bei der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit (KLUG). „Laut WHO-Schätzungen werden durch den Klimawandel zwischen 2030 und 2050 jedes Jahr etwa 250.000 Menschen sterben – allein infolge von Hitzestress, Malaria, Durchfallerkrankungen und Unterernährung.“ Es brauche dringend internationale Zusammenarbeit und Koordinierung. „Das wäre ein weiteres Moment, um die Gesundheitsakteure weltweit aufzurütteln und den Klimawandel als die Gesundheitsbedrohung zu behandeln, die er ist.“ Baltruks betont, dass es bereits runde Tische gebe, die sich mit dem Thema Hitzeschutz befassen: etwa das Bündnis zum nationalen Hitzetag und der runde Tisch Klimaanpassung des Bundesumweltministeriums. „Hitzeschutz ist oft eine Frage der Priorisierung und muss von vielen Akteuren umgesetzt werden. Es braucht also verschiedene runde Tische, um Hitzeschutz zu koordinieren.“ Sie fordert, dass das Förderprogramm „Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen“ des Bundesumweltministeriums im neuen Bundeshaushalt enthalten sein müsse. Das ist allerdings 2026 nicht aktiv. Es gibt kein Förderfenster, und daran soll sich vorerst auch nichts ändern.
Rahmenbedingungen überarbeiten
Während etwa Norwegen eine nationale Sicherheitsstrategie hat, bei der es auch um die Anpassung an den Klimawandel geht, verfolgt Deutschland beim gesundheitlichen Hitzeschutz einen dezentralen Ansatz. Die Zuständigkeit für den Hitzeschutz liegt bei den Ländern, während der Bund nur die Rahmenbedingungen setzt. Was fehlt, ist eine gesetzliche Definition des Hitzeschutzes als kommunale Pflichtaufgabe. Bundesumweltminister Carsten Schneider kündigte Mitte August an, den Hitzeschutz zu einer Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Kommunen machen zu wollen. Er wolle im 2. Halbjahr 2026 einen Vorschlag machen, wie das Grundgesetz entsprechend angepasst werden sollte.
Bereits im Jahr 2023 legte das Bundesgesundheitsministerium den „Hitzeschutzplan für Gesundheit“ vor. Er bündelt Empfehlungen, Sensibilisierungskampagnen und Vorlagen und wird seither kontinuierlich weiterentwickelt. Dazu gehört auch das Service- und Informationsportal hitzeservice.de. Seit 1. Juli 2024 ist zudem das Klimaanpassungsgesetz (KAnG) in Kraft, das Bund, Ländern und Gemeinden einen verbindlichen Rahmen gibt. Demnach musste die Bundesregierung bis 30. September 2025 eine vorsorgende Klimaanpassungsstrategie mit messbaren Zielen vorlegen. Die Länder sollen bis 31. Januar 2027 für Klimaanpassungsstrategien sorgen und sie umsetzen. Dabei wurden den Ländern bei der Ausgestaltung auf lokaler Ebene viele Spielräume gelassen. Noch haben nur wenige Bundesländer eigene Gesetze erlassen.
Zudem bleibt das KAnG bei der Finanzierung vage. Die Klima-Allianz Deutschland beklagte beim Inkrafttreten des Gesetzes, dass es eine „dramatische Finanzierungslücke“ gebe. Das Bündnis sprach sich für eine Gemeinschaftsaufgabe „Klimaschutz und Klimaanpassung“ im Grundgesetz aus. Schon länger fordert auch der Städte- und Gemeindebund eine Gesetzesänderung für eine bessere Finanzierung von Klimaanpassungs- und Hitzeschutzmaßnahmen durch Bund und Länder. Hitzeschutz dürfe keine freiwillige Aufgabe mehr sein. Bundeskanzler Friedrich Merz verwies nach der Klausurtagung in Neuhardenberg Ende August auf Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität, die die Länder nach eigenem Ermessen investieren könnten. Aus Sicht der kommunalen Spitzenverbände geht diese Rechnung an der Realität vorbei.
Christian Schuchardt, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages, sagt: „Die Städte tun bereits ihr Möglichstes für den Hitzeschutz: also mehr Grün und mehr Wasser in der Stadt, mehr Frischluftschneisen, Flächen entsiegeln, Fassaden und Dächer begrünen oder Trinkbrunnen.“ Das alles, so Schuchardt, seien aufwendige Maßnahmen. „Das werden die Städte in Zukunft nicht allein stemmen können – auch nicht mit den Mitteln aus dem Sondervermögen.“ Die kommunale Finanzkrise gefährde Klimaanpassung und Klimaschutz. Viele Kommunen hätten kaum Möglichkeiten für zusätzliche Investitionen. „Viele Städte haben bereits Hitzeaktionspläne. Ein kommunaler Hitzeaktionsplan bleibt aber ein Papiertiger, wenn wir die darin enthaltenen Maßnahmen nicht umsetzen können, weil den Städten das Geld fehlt.“ Klar ist: Bauliche Entscheidungen, die heute getroffen werden, legen den Hitzeschutz für Jahrzehnte fest. Schuchardt betont, dass das Geld aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaschutz den Städten helfe, aber dass es nicht reichen werde. Grund sind Defizite in allen Handlungsfeldern. Er spricht von einem Investitionsstau in den Kommunen über alle Bereiche hinweg von über 230 Milliarden Euro.
Berliner Gesundheitspreis 2027
Gesundheit braucht Hitzeschutz
Auf starke Hitzeereignisse ist Deutschland nur unzureichend vorbereitet. Mit dem Berliner Gesundheitspreis 2027 zeichnen Ärztekammer Berlin und AOK-Bundesverband unter dem Motto „Gesundheit braucht Hitzeschutz“ vorbildliche Best-Practice-Projekte aus, die durch kluge Hitzeschutzmaßnahmen nachweislich gesundheitliche Risiken verringern. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 50.000 Euro dotiert. Bewerbungsschluss ist der 18. Oktober 2026. Weitere Details zum Preis und zur Ausschreibung unter: berliner-gesundheitspreis.de
Aktionspläne harren der Umsetzung
Nach Angaben von Dr. Wolfgang Straff, Leiter des Fachgebiets „Umweltmedizin und gesundheitliche Bewertung“ im Umweltbundesamt, haben derzeit sieben Bundesländer einen landesweiten Hitzeaktionsplan, ein weiteres arbeite gerade daran. Zahlreiche Kommunen hätten sich in den letzten Jahren intensiv mit der Vorbereitung von Maßnahmen im akuten Hitzefall wie auch mit mittel- und langfristigen Maßnahmen zum Schutz vor Hitze befasst und entsprechende Pläne erstellt. „Nach erst kürzlich erhobenen Daten“, so Straff, „verfügen mittlerweile etwa 90 Städte und Landkreise über Hitzeaktionspläne. Wir wissen, dass mindestens 60 weitere Städte und Landkreise solche Pläne erarbeiten.“ Allerdings seien diese Maßnahmen nicht in allen Fällen als Hitzeaktionsplan benannt.
Seit drei Jahren ist ein Forschungsteam im Auftrag des Umweltbundesamtes dabei, die Möglichkeiten der Ausgestaltung eines Hitzeaktionsplans für Deutschland auf Bundesebene zu eruieren. Der Abschlussbericht sei fast fertig, so Straff, der betont: „Klimawandel und die gesundheitlichen Folgen sind kein regionales Phänomen, welches vor Ländergrenzen Halt macht.“ Allerdings enthalte der Plan nur Empfehlungen. „Die Umsetzung ist eine politische Frage.“ Grundsätzlich seien sich alle einig, wenn es um Hitzeschutz geht. „Aber sobald Kosten entstehen, sind die Menschen weniger begeistert.“ Häufig fehle es zum Beispiel in den Gesundheitsämtern nicht nur an Geld, sondern auch an Personal, sagt Straff. Das bestätigt Dorothea Baltruks von KLUG. Die Umsetzung von Hitzeschutzplänen scheitere zudem oft an einer fehlenden Zusammenarbeit zwischen Institutionen und an unklaren Zuständigkeiten. „Eine besonders große Herausforderung ist das Erreichen von vulnerablen Personen, die allein zu Hause leben.“ Frankreich habe inzwischen ein System eingerichtet, um diese Menschen zu erreichen, etwa durch Postboten. Sie betont, dass Klimaanpassung Grenzen habe und angemessener Klimaschutz oberste Priorität haben müsse.
Stadtumbau unter Druck
In großen Städten ist der Hitzeschutz aufgrund der Verdichtung besonders wichtig. Gleichzeitig ist dort der Bedarf an Wohnraum sehr hoch. Hier kollidiert der „Bau-Turbo“ mit klimaresilientem Bauen. Außerdem entsteht ein großer Druck auf die verbleibenden Freiflächen. Das Forschungsprojekt „Agenda Stadt grün-blau“ des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung befasst sich deshalb mit Strategien zur Stärkung der grün-blauen Infrastruktur im Stadtumbau. Ziel ist es, Städte widerstandsfähiger gegenüber den Folgen des Klimawandels und extremen Wetterereignissen zu machen und damit die Gesundheit der Bewohner zu schützen.
Nach Angaben des Deutschen Instituts für Urbanistik (Difu) haben Städte viele Möglichkeiten. Ein wichtiger Baustein ist die Bauleitplanung. Vera Völker und Thomas Preuß vom Forschungsbereich Umwelt erläutern, dass Maßnahmen wie bauliche Dichte, Regenwassermanagement oder Vorgaben zur Dach- und Fassadenbegrünung im Rahmen der Bebauungsplanung festgelegt werden können. Für kleinteiligere Entsiegelungsmaßnahmen gebe es vereinfachte Verfahren, um Maßnahmen ohne Änderung des Baurechts auf den betreffenden Flächen umzusetzen. Für neue Bauvorhaben sei wichtig, dass sie ressourcenschonend, flächensparend und klimaresilient realisiert werden. „Insgesamt sollten Bestandserhalt und Nachverdichtung mit dem Ziel einer klimaresilienten Innenentwicklung, die Hitzeschäden minimiert und gleichzeitig neuen Wohnraum schafft, priorisiert werden.“ Den Kommunen empfehlen sie, im Zuge der Anwendung des 2025 im Baugesetzbuch eingeführten „Bau-Turbo“ (Paragraf 246e) Grundsatzbeschlüsse aufzustellen, in denen städtebaulich oder ökologisch besonders sensible Bereiche von einer Anwendung des Bauturboparagrafen ausgeschlossen werden.
Hitzeschutz bedeutet zusätzliche Kosten für die Kommune. Sofern Kommunen zu Maßnahmen für Klimaanpassung und Hitzeschutz verpflichtet werden, müsste der Bund dafür Mittel bereitstellen. Deshalb, so Vera Völker und Thomas Preuß, setzten sich Städte, kommunale Spitzenverbände und viele andere Stakeholder für eine sogenannte Gemeinschaftsaufgabe Klimaschutz und Klimaanpassung in Kommunen ein. Auch administrative Hürden sind nicht zu unterschätzen. Wenn es darum geht, auf kommunaler Ebene einen Hitzeaktionsplan umzusetzen, sei es wichtig, die Brücke zwischen städtebaulicher beziehungsweise baulicher Hitzevorsorge und Hitzeaktionsplänen für den Notfall zu schlagen, so Preuß und Völker.
Hitzeschutz in der Praxis
Institutionen wie das Umweltbundesamt, das Deutsche Institut für Urbanistik oder hitzeservice.de beschreiben Möglichkeiten für den kommunalen Hitzeschutz. So können Kommunen beispielsweise die Hitzewarnungen des Deutschen Wetterdienstes weitergeben, über kühle Orte informieren, Trinkbrunnen installieren oder Frischluftschneisen schaffen.
Barcelona geht mit gutem Beispiel voran. Die spanische Metropole hat die Raumaufteilung zugunsten der Menschen und zulasten des Fahrzeugverkehrs neu geordnet. Es wurden neue Grünflächen angelegt und der Autoverkehr weitgehend ausgeschlossen. Wie sehr sich Begrünung auswirkt, zeigt eine Lancet-Studie von 2023 („Cooling cities through urban green infrastructure: a health impact assessment of European cities“). Demnach kann eine Erhöhung des Baumbestandes auf 30 Prozent Flächenabdeckung die Zahl der dem städtischen Wärmeinsel-Effekt zugeschriebenen Todesfälle um fast 40 Prozent verringern.
Es muss aber noch mehr getan werden. So brauchen soziale Einrichtungen und Dienste nach Angaben von Dorothea Baltruks eigene Hitzeschutzpläne. Dabei gehe es beispielsweise um folgende Fragen: Wie schützen wir vulnerable Personen auf Stationen ohne Klimaanlage? Wie wird eine Hitzeanamnese durchgeführt? Wie ist die Medikation anzupassen?
Schon heute ist das Thema Hitzeschutz fester Bestandteil der Pflegeberatungs-Richtlinien des GKV-Spitzenverbandes. Pflegekräfte sollen Pflegebedürftige und deren Angehörige für Hitzesymptome und Schutzmaßnahmen sensibilisieren und individuell beraten. Hinzu kommt ein Musterhitzeschutzplan für Krankenhäuser, den das Bundesgesundheitsministerium gemeinsam mit dem Aktionsbündnis Hitzeschutz Berlin und unter Mitwirkung der Deutschen Krankenhausgesellschaft und des Deutschen Pflegerates als Bundesempfehlung entwickelt. Die Bundesärztekammer hat ein Positionspapier zum gesundheitsbezogenen Hitzeschutz veröffentlicht. Unter anderem geht es darum, dass Mediziner Maßnahmen zum Hitzeschutz im eigenen Handlungsbereich umsetzen und sich an lokalen Hitzeschutzbündnissen beteiligen.
Der Klimawandel ist eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit. Mit Blick auf vulnerable Gruppen muss Hitzeschutz von einer freiwilligen kommunalen Aufgabe zu einer gesetzlich verpflichtenden Lebensvorsorge weiterentwickelt werden. Klimaresilienz entsteht nur dort, wo verbindliche Finanzierung und medizinische Prävention ineinandergreifen.
Mitwirkende des Beitrags
Silke Böttcher
Autorin
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