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Was ist das Coronavirus?

Das Coronavirus SARS-CoV-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit ausgebreitet. Am 11. März 2020 stufte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Krankheit COVID-19, die dadurch ausgelöst wird, deshalb als Pandemie ein. Woher es stammt, was wir über das Virus wissen und wie gefährlich es ist, haben wir für Sie zusammengestellt.

Woher stammt das Coronavirus?

Der SARS-CoV-2 Erreger gehört zum Stamm der Coronaviren. Diese Viren sind meist auf bestimmte Tierarten wie Vögel oder Säugetiere spezialisiert, die sie als Wirt befallen. Von dort springen sie dann auf den Menschen über. Sie verursachen beim Menschen vorwiegend milde Erkältungskrankheiten, können aber mitunter schwere Lungenentzündungen hervorrufen.

Laut chinesischen Behörden ist das neuartige Coronavirus (SARS-CoV-2) im Dezember 2019 auf einem Markt in der chinesischen Stadt Wuhan zum ersten Mal aufgetreten. Es wurde vermutlich durch Wildtierfleisch auf den Menschen übertragen. Ob das neue Coronavirus dort tatsächlich seinen Ursprung hat, ist in internationalen Forscherkreisen umstritten.

Was löst das Coronavirus im Menschen aus?

Die Coronaviren des Typs SARS-CoV-2 befallen die unteren Atemwege. Sie docken an Rezeptoren bestimmter Lungenzellen an und gelangen so in das Zellinnere. Dort vermehren sie sich und richten Schaden an. Im Gegensatz zu den meisten anderen viralen Erregern von Atemwegserkrankungen kann eine lange Zeit (bis zu zwei Wochen) zwischen Infektion und dem Auftreten von Beschwerden vergehen. Dadurch verbreitet sich das Virus leichter. Die durch das Virus hervorgerufene Erkrankung wird als COVID-19 (Coronavirus Disease 2019) bezeichnet. Dabei handelt es sich allgemein um eine Lungenerkankung, doch die Coronaviren können auch andere Organe befallen.

Was macht das Coronavirus so gefährlich?

Zum einen verbreitet es sich sehr schnell. Es ist offenbar hochansteckend und die Überträger wissen häufig (noch) nichts von ihrer Infektion, da sie auch keine Beschwerden haben. Dafür kann es zwei Gründe geben: die lange Inkubationszeit (bis zu zwei Wochen vergehen von der Ansteckung bis zum Auftreten der ersten Symptome) oder ein Krankheitsverlauf mit nur leichten oder sogar ohne Beschwerden.

Für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes, Herzschwäche, Fettleibigkeit oder Immunschwäche, sowie für ältere Personen (ab einem Alter von 50 Jahren) ist das Virus besonders gefährlich. Sie können durch das Virus schwere körperliche Symptome aufweisen, die bis zum Tod führen können. Auch Raucher haben ein höheres Risiko für einen schweren Verlauf der Erkrankung.

Neue Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2

In einigen Ländern, auch in Deutschland, sind mutierte Formen von SARS-CoV-2 aufgetreten. Zu Mutationen kann es kommen, wenn das Virusgenom bei der Vermehrung kopiert wird. Diese Kopiervorgänge können fehlerhaft sein, sodass sich das Erbgut verändert und folglich neue Virusvarianten entstehen.

Die bisher aufgetretenen Mutationen des Coronavirus weisen eine Veränderung des Spike-Proteins auf, mit dessen Hilfe das Virus an die menschlichen Zellen andocken kann.

Ersten Erkenntnissen zufolge sind die mutierten Virus-Varianten noch ansteckender als die bisher bekannten und breiten sich schneller aus. Alle Hygienemaßnahmen sollten deshalb weiterhin eingehalten werden. 

Das RKI verweist auf die Website der Weltgesundheitsorganisation, auf der alle SARS-CoV-2-Varianten aufgelistet sind.

Was sind Coronaviren und wie wirken sie auf den Menschen? Das sagt der AOK-Experte Dr. Gerhard Schillinger

Informationen über die Corona-Krise: Medien für Kinder und Jugendliche

Folgende Seiten informieren Kinder und Jugendliche altersgerecht über die Corona-Krise:

Quelle: Initiative "SCHAU HIN! Was Dein Kind mit Medien macht." des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der beiden öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF

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