Healthademics

Die AOK Rheinland/Hamburg unterstützt mit Healthademics die angewandte Gesundheitsforschung. Der Wettbewerb richtet sich an Studierende und Hochschulen, die mit ihren Projekt-, Seminar- oder Abschlussarbeiten einen herausragenden Beitrag zur Erforschung, Entwicklung und Verbreitung einer nachhaltigen, zukunftsweisenden Gesundheitsförderung und Prävention leisten.

Die Nahaufnahme zeigt mehrere Hände, die mit Kugelschreibern auf Blöcken etwas aufschreiben.© iStock / SeventyFour

Inhalte im Überblick

    Der Healthademics-Wettbewerb

    Die Idee des Wettbewerbs ist es bestehende, wissenschaftliche Konzepte, Theorien und Modelle aus Gesundheitsförderung und Primärprävention weiterzuentwickeln und damit neue, kreative Wege einer angewandten, nachhaltigen und zukunftsweisenden Prävention zu beschreiten. Teilnehmen konnten Studierende aus der gesamten Bundesrepublik und aus allen Studiengängen, sofern die Arbeiten einen gesundheitswissenschaftlichen Schwerpunkt vorweisen.

    • Kategorien

      Zugelassen werden können:

      • alle Studienarbeiten, die im Rahmen einer Lehrveranstaltung, eines Seminares oder eines Projektseminars mit angeleiteter Durchführung in Form von empirischen Labor- oder Feldstudien (u.a. Haus- und Seminararbeiten, Projektberichte), in Einzel- oder Gruppenarbeit entstanden sind und die als bewertete Prüfungsleistung im jeweiligen Studiengang gelten (Kategorie 1: Projekt-/Studienarbeiten) oder
      • alle Abschlussarbeiten, die im Rahmen eines Studienganges zur Erlangung des akademischen Bachelor- oder Master-Grades, in Einzel- oder Gruppenarbeit entstanden sind und die als bewertete Prüfungsleistung im jeweiligen Studiengang gelten (Kategorie 2: Abschlussarbeiten).
    • Themen

      Eingereicht werden können Beiträge zur Förderung des selbstbestimmten, gesundheitsorientierten Handelns (Gesundheitsförderung) und der Verhinderung und Vermeidung von Krankheitsrisiken (primäre Prävention), die sich der positiven Beeinflussung der gesundheitlichen Bedingungen (Interventionsbezug) in den für die Gesundheit bedeutsamen, abgrenzbaren sozialen Systemen des Wohnens, des Lernens, des Studierens, der medizinischen und pflegerischen Versorgung sowie der Freizeitgestaltung einschließlich des Sports und des Arbeitens (Lebenswelten) widmen (vgl. Leitfaden Prävention des GKV-Spitzenverbands)

      Geeignete Lebenswelten und Zielgruppen sind beispielsweise:

      • Kindergärten und Kindertagesstätten (Kinder und Erzieherinnen sowie Erzieher)
      • Grund-, Haupt-, Realschulen (inkl. zusammenfassender Schulformen wie Mittel- oder Gesamtschulen), Gymnasien, Förderschulen sowie Berufsschulen (Kinder, Jugendliche und Lehrkräfte)
      • Hochschulen (Studierende, Lehrkräfte und Mitarbeitende)
      • Betriebe (Mitarbeitende in Kleinst-, klein- und mittelständischen Betrieben)
      • Einrichtungen der ambulanten oder stationären pflegerischen Versorgung (pflegebedürftige Menschen, deren Angehörige und Mitarbeitende der pflegerischen Versorgung)
      • Kommunen (Arbeitslose, Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung nach SGB II, Migrantinnen und Migranten, Kommunen im ländlichen Raum, mit schlechter Infrastruktur und einem höheren Anteil älterer Menschen)
    • Beiträge/Stilform

      Die Beiträge sind in deutscher Sprache als bearbeitbares Dokument (beispielsweise Words „.docx“) über das Anmeldeformular einzureichen. Ein Beitrag darf dabei max. 5 Seiten, exkl. Literaturverzeichnis umfassen und ist wie folgt zu gliedern:

      • Arbeitstitel
      • Kurzzusammenfassung
      • Einführung in das Thema
      • Forschungsfrage(n)
      • Methodik
      • Ergebnisse
      • Schlussbemerkung
    • Auswahlkriterien

      Die Auswahl der Beiträge erfolgt nach spezifischen Kriterien, für die insgesamt bis zu 100 Punkte durch die Jury vergeben werden können. Dabei geht es insbesondere um die fachliche und methodische Weiterentwicklung vorhandener und/oder Entwicklung neuer Handlungskonzepte und Umsetzungsstrukturen sowie das Aufzeigen von niederschwelligen Inhalten und Methoden der Gesundheitsförderung und Prävention, die sich zur Umsetzung in die Praxis eignen.

      Die genauen Auswahlkriterien können in den jeweiligen Richtlinien zum Wettbewerb eingesehen werden, sobald dieser veröffentlicht ist.

    • Jury

      Die Jury setzt sich zusammen aus langjährig profilierten Vertreterinnen und Vertretern von Wissenschaft und Forschung im Bereich der Gesundheitsförderung und Primärprävention und weiterer Vertreterinnen und Vertreter aus dem sozialen bzw. gesundheitlichen Bereich. Die Benennung der Mitglieder der Jury erfolgt durch die AOK Rheinland/Hamburg auf dieser Website.

    • Auszeichnung und Dotierung

      Die Gewinnerinnen und Gewinner werden im Rahmen eines öffentlichen Festaktes ausgezeichnet. Es werden je drei Healthademics-Awards für Projekt- und Seminararbeiten sowie Abschlussarbeiten verliehen. Der 1. Platz ist mit 1.000 Euro, der 2. Platz mit 500 Euro und der 3. Platz mit 300 Euro dotiert.

      Darüber hinaus können Kategorie-übergreifend bis zu zwei Sonderauszeichnungen verliehen werden. Die Sonderauszeichnungen sind mit 200 Euro dotiert.

    Ihre Vorteile auf einen Blick

    Für die Studierenden

    • Anerkennung und Preisgelder, die der Healthademics-Award mit sich bringt
    • Chance zur Verwirklichung der eigenen Idee
    • Förderung praxisorientierter, gesundheits- und berufsbezogener Kompetenzen
    • Knüpfen von Kontakten zu Unternehmen oder wissenschaftlichen Einrichtungen

    Für die Hochschule

    • Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen von AOK-Healthademics
    • Netzwerkerweiterung (Vernetzung mit regionalen Partnern) und weiteren, wissenschaftlichen Einrichtungen
    • Geringer Aufwand für die Umsetzung (keine zusätzlichen Kosten/Ressourcen notwendig)

    Wettbewerb 2022/2023 – Jetzt anmelden

    Detailliertere Informationen zum Wettbewerb und den geltenden Bedingungen für das Jahr 2022/23 finden sich in Kürze hier.

    Rückblick: Healthademics-Awards 2021/2022

    Von Aachen bis Berlin; von Hamburg bis München – im vergangenen Wettbewerb sind zahlreiche Beiträge von Studierenden eingegangen, die mit ihren Studien- und Abschlussarbeiten neue Impulse für eine zukunftsweisende Gesundheitsförderung setzen! Ein besonderer Dank gilt allen Studierenden, die den Mut hatten, sich mit einem Beitrag – in welchem viel Zeit und Herzblut steckt – beim Wettbewerb anzumelden.

    • Auszeichnungen

      Mit den Healthademics-Awards 2021/2022 wurden ausgezeichnet:

      Kategorie 1: Projekt- und Studienarbeiten

      1. Preis: Dinah Fiedler, Cara Krudewig & Annika Fehrmann, Ludwig-Maximilians-Universität München, Beitrag: Wir sitzen alle im gleichen Boot Förderung psychischer Gesundheit bei Kindern und Jugendlichen.
      2. Preis: Katharina Schulze, Hochschule für angewandte Wissenschaften Hamburg, Beitrag: Gemeinsam gesund ernähren! Das Ernährungsprojekt im Kindergarten.
      3. Preis: Laura Mengel, Fliedner Fachhochschule Düsseldorf, Beitrag: Verbesserung des Erinnerungsvermögens? Ein Vergleich von zwei Therapiemöglichkeiten bei Demenz: Eine randomisierte Parallelstudie.

      Kategorie 2: Abschlussarbeiten

      1. Preis: Paul Denkhaus, Alice Salomon Hochschule Berlin, Beitrag: Hip-Hop als Medium der Ernährungsbildung im Setting Grundschule Theoretische Betrachtung und Analyse von Praxisbeispielen aus Deutschland und den USA.
      2. Preis: Julia Kämmer, Hochschule München, Beitrag: Entwicklung eines evidence basierten Szenarios für die Pflegeberatung älterer Menschen mit Diabetes mellitus Typ 2 für das Clinical Simulation Lab in der primärqualifizierenden hochschulischen Pflegeausbildung auf Basis einer systematischen Literaturanalyse.
      3. Preis: Josephine Bokermann, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, Beitrag: Qualitative Ermittlung der Belastungen und Ressourcen Studierender der Fakultät Wirtschaft & Soziales durch Online Fokusgruppen im Sommersemester 2020.

      Sonderauszeichnungen

      1. Preis: Laura Mönter, RWTH Aachen, Beitrag: Die Relevanz von Schlafqualität, verhalten und chronotyp für die psychische Gesundheit von Studierenden während der COVID 19 Pandemie.
      2. Preis: Joelle Sophie Wirtz, FernUniversität Hagen, Beitrag: Psychologische Prädiktoren für gruppenbasierte Unterschiede in Bezug auf Gesundheit und Gesundheitsversorgung: Ein systematisches Literaturreview.

      AOK-Healthademics Richtlinien (PDF, 188 KB)

    • Jury

      Die Mitglieder der Helathademics-Jury, die mit ihrer Expertise und Erfahrung dabei unterstützt haben, aus der Vielzahl von Anmeldungen, diejenigen zu ermitteln, welche in besonderer Art der Zielsetzung des Wettbewerbs gerecht werden:

    Folgende Ausschreibungen bietet die AOK Rheinland/Hamburg an

    Die AOK Rheinland/Hamburg bietet Studierenden die Möglichkeit, verschiedene aktuelle Themen der lebensweltbezogenen Gesundheitsförderung und Primärprävention im Rahmen einer Studien-/Abschlussarbeit zu erforschen. Hier finden Sie aktuelle Ausschreibungen:

    Ihre Ansprechpartner bei der AOK Rheinland/Hamburg

    Patrick Grimm

    Telefon: 0211 8791-28339
    E-Mail: patrick.grimm@rh.aok.de

    Kim Lea König

    Telefon: 0211 8791-28599 
    E-Mail: kimlea.koenig@rh.aok.de

    AOK Rheinland/Hamburg – Die Gesundheitskasse
    Bereich Marketing – Prävention  
    Abteilung Gesundheitsförderung
    Kasernenstr. 61
    40213 Düsseldorf

    Aktualisiert: 29.09.2021

    Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

    Kontakt zu Ihrer AOK Rheinland/Hamburg

    Online Kontakt aufnehmen

    Zum Kontaktformular

    Onlineportal „Meine AOK“

    Zum Onlineportal