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Therapien in der Reha

Ein Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik soll Sie wieder in die Lage versetzen, Ihr Leben möglichst selbstständig zu führen. Je nach Erkrankung sind hierzu unterschiedliche Ansätze und Therapien nötig.

Älterer Mann macht Rehaübungen – iStockphoto 518013549 © Yuri_Arcurs

Allgemeines zum Aufenthalt in einer Reha-Einrichtung

Die Ärzte und Therapeuten in der Reha-Klinik erhalten die Unterlagen zu den vorherigen ambulanten oder stationären Behandlungen. Zu Beginn Ihres Aufenthalts untersuchen sie Sie ein weiteres Mal, um sich ein eigenes Bild zu machen. Im Anschluss bekommen Sie einen Therapieplan für die Dauer des Aufenthalts, der auf Ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist.

Orthopädische Reha

Eine orthopädische Reha ist angebracht, wenn eine ambulante Behandlung von Erkrankungen oder Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparates nicht ausreicht, oder im Anschluss an eine stationäre Behandlung, zum Beispiel nach einer Hüft-OP (TEP) bei Hüftarthrose oder nach einem Unfall mit Verletzungen des Knies.

  • Physiotherapie beziehungsweise Krankengymnastik
  • Ergotherapie
  • Chirotherapie
  • Physikalische Therapie, dazu zählen unter anderem Massagen oder auch Lymphdrainagen
  • Wiederherstellung der Beweglichkeit und Stabilität
  • Abgewöhnen von Schonhaltungen, die den Rest des Bewegungsapparats übermäßig beanspruchen und die jetzt nicht mehr nötig sind.

Psychosomatische Reha

In der psychosomatischen Reha lernen Sie, mit psychischen Belastungen besser umzugehen und Verhaltensweisen und Gedankenmuster effektiv zu verbessern. Die psychosomatische Reha kann sinnvoll sein, wenn die akute Phase der Erkrankung abgeschlossen ist und ambulante Maßnahmen nicht ausreichen.

  • Psychotherapeutische Gruppensitzungen
  • Entspannungsverfahren
  • Kunst- und Gestaltungstherapie
  • Sport- und Bewegungstherapie
  • Ernährungstherapie, zum Beispiel bei Essstörungen
  • Einstellungen und Verhalten positiv verändern
  • Selbstwirksamkeit erfahren, zum Beispiel durch Achtsamkeit oder regelmäßiges Entspannen
  • Bei Essstörungen: Ernährungsweisen nachhaltig ändern
  • Umgang mit belastenden Situationen und Konflikten erlernen

Geriatrische Reha

Diese speziell für ältere Patienten gedachte Form der Rehabilitation nimmt besondere Rücksicht auf oft altersbedingte Erkrankungen. Eine geriatrische Reha wird beispielsweise dann angesetzt, wenn Sie die akuten Folgen eines Schlaganfalls oder eines Sturzes bewältigt haben und nun Ihr Leben wieder möglichst selbstständig führen wollen – auch mit den möglichen Folgen der Erkrankung oder Unfalls.

  • Physiotherapie und Krankengymnastik
  • Ergotherapie
  • Logotherapie
  • Ernährungstherapie
  • Psychotherapie

Die Reha bezieht auch Angehörige mit ein und bereitet den Alltag nach der Reha vor.

  • Alltag möglichst selbstständig meistern.
  • Pflegebedürftigkeit verhindern.

Reha nach Krebserkrankungen

In der onkologischen Reha geht es nicht darum, die Krebserkrankung an sich zu behandeln. Das ist vorher ambulant oder in einem Krankenhaus geschehen. Vielmehr sollen Ihre körperlichen und psychischen Belastungen gelindert werden, die aus dem Krebs oder der Krebsbehandlung entstanden sind. Je nach Art und Schwere der Erkrankungen können dies unter anderem sein: Erschöpfung bis hin zur Depression, Schmerzen, neurologische Störungen und Ernährungsstörungen. 

  • Funktionstraining
  • Schmerztherapie
  • Psychoonkologische Therapie
  • Logopädie
  • Ergotherapie
  • Ernährungstherapie

Je nach Diagnose und Umfang der Behandlung sind die Ziele einer onkologischen Reha sehr unterschiedlich und werden individuell für jeden Patienten definiert: Das kann die Behandlung von Schmerzen bedeuten, das Erlernen des Umgangs mit Prothesen oder auch der Wiederaufbau von Muskelmasse. Generelle Ziele der onkologische Reha:

  • funktionelle Störungen nach einer Krebsbehandlung beseitigen oder lindern
  • mit den möglichen Folgen der Krebserkrankung leben lernen.

Entlassmanagement

Vor Ende des Aufenthalts setzt das sogenannte Entlassmanagement ein – vorausgesetzt, Sie sind damit einverstanden. Dabei tauschen sich die Ärzte der Reha-Klinik detailliert mit den ambulanten Ärzten und Therapeuten aus, die sich im Anschluss an den Reha-Aufenthalt um Sie kümmern werden. Ziel des Entlassmanagements ist, dass alle medizinisch notwendigen Maßnahmen frühzeitig zu Hause eingeleitet werden, um Ihnen nachhaltig zu helfen. Das kann beispielsweise die Fortführung von Therapien beinhalten.

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