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Sachsen: AOK PLUS legt Gesundheitsbericht für das Jahr 2017 vor

Pressemitteilung

22. März 2018
Höchster Krankenstand in Sachsen seit Jahrtausendwende
AOK PLUS legt Gesundheitsbericht für das Jahr 2017 vor
Im Jahr 2017 kletterte der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in Sachsen auf einen neuen Höchstwert seit 20 Jahren. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht vor, den die AOK PLUS jetzt veröffentlicht hat.

Die wichtigsten Zahlen:
Den niedrigsten Krankenstand gab es 2006 mit 3,7 Prozent, jetzt beträgt er 5,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stieg er um 0,2 Prozent. Jeder AOK-PLUS-versicherte Beschäftigte in Sachsen war im Durchschnitt 20 Tage krankgeschrieben. 58 Prozent meldeten sich ein- oder mehrmals im Jahr krank (2016: 57,8 Prozent).

Die meisten Ausfalltage wurden durch Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht (21,4 Prozent (2016: 22,0 Prozent), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 14,1 Prozent (2016: 13,7 Prozent), Verletzungen 11,4 Prozent (2016: (11,5 Prozent) und psychischen Erkrankungen 10,9 Prozent (2016: 10,7 Prozent).

Am häufigsten meldeten sich die Arbeitnehmer wegen Atemwegserkrankungen krank (24,0 Prozent / 2016: 23,2 Prozent), gefolgt von Muskel- und Skeletterkrankungen mit 14,7 Prozent (2016: 14,8 Prozent). 10,4 Prozent der Krankschreibungen betreffen Erkrankungen der Verdauungsorgane (2016: 10,9 Prozent) und 7,2 Prozent Verletzungen (2016: 7,3 Prozent).

Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 12,4 Kalendertagen. Der Anteil von AU-Fällen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 4,2 Prozent.
Nach Landkreisen aufgeschlüsselt, verzeichnete Nordsachsen mit 6,3 Prozent erneut den höchsten Krankenstand (2016: 5,9 Prozent). In Dresden lag er mit 4,8 Prozent wieder am niedrigsten (2016: 4,7 Prozent).

Den höchsten Krankenstand bei den AOK-Mitgliedern in Sachsen hatte erneut die Branche Öffentliche Verwaltung / Sozialversicherung mit 6,5 Prozent (2016: 6,3 Prozent). Der niedrigste Wert war im Wirtschaftszweig Banken/Versicherungen mit 4,8 Prozent zu verzeichnen (2016: 4,5 Prozent) (2015: 4,4 Prozent).

Der Analyse liegen die Daten von 1.030.895 AOK-versicherten Arbeitnehmern in Sachsen zugrunde. Aufgrund des Marktanteils der AOK PLUS von rund 50 Prozent sind die Daten damit repräsentativ.

Der komplette Gesundheitsbericht steht im Internet unter plus.aok.de (Gesundheitsbericht 2017)

Sachsen Gesundheitsbericht Krankenstand 2010-2017

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