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Präventionsbericht der AOK PLUS

Gesünder durch Prävention

Betriebliche Gesundheitsförderung

Die AOK PLUS hat im Jahr 2020 erneut viele Firmen in Sachsen und Thüringen im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung unterstützt. Sie investierte dafür rund 8,9 Millionen Euro – mehr als je zuvor.

Davon profitierten ca. 284.000 Beschäftigte in 911 Unternehmen. 440 Unternehmen erhielten eine detaillierte Analyse zu krankheitsbedingten Ausfalltagen. Insgesamt setzte die AOK PLUS 1.500 Maßnahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung um. In Kooperationen, die über mehrere Jahre laufen, betreute sie insgesamt 375 umfangreiche BGM-Projekte in den Unternehmen. Darüber hinaus wurden über 640 Aktionen wie Gesundheitstage, Kurse, Schulungen und Vorträge organisiert.

Pressemitteilung: Mehr investiert als je zuvor - AOK PLUS unterstützt auch in Pandemiezeiten die betriebliche Gesundheitsförderung

Nichtbetriebliche Lebenswelten

Fast fünf Millionen Euro investierte die AOK PLUS 2020 für Präventionsangebote in den nichtbetrieblichen Lebenswelten. Dazu gehören Kitas, Schulen und Kommunen. 1462 solche Lebenswelten wurden 2020 aktiv durch Experten der AOK PLUS beraten.

Mit ihren Angeboten trägt die AOK PLUS dazu bei, die sozial bedingte Ungleichheit bei den Gesundheitschancen zu verringern. Sie engagierte sich 2020 in über 400 Projekten in Kitas und Schulen sowie in strukturschwachen Quartieren. Außerdem arbeitete sie mit 19 Jobcentern und Arbeitsagenturen zusammen. Sie erreichte damit über 100.000 Menschen.

Individuelle Gesundheitsförderung

In der Primärprävention hat die AOK PLUS für ihre Versicherten im Jahr 2020 ca. 15,6 Millionen Euro investiert. Damit konnten insgesamt über 210.000 Teilnahmen an Gesundheitskursen bezuschusst werden. Über 91 Prozent davon wurden über das vorleistungsfreie Gutscheinsystem ermöglicht.

Mit yuble hat die AOK PLUS 2019 eine professionsübergreifende Gesundheitsplattform für ihre Versicherten sowie für Behandler und Dienstleister in Sachsen und Thüringen gestartet. Sie vernetzt damit ihre Kunden mit zertifizierten Anbietern von Gesundheitskursen. Über die Plattform können die Versicherten individuell passende Präventionskurse als Präsenz-, Online- oder App-Kurs suchen und buchen. Kursanbieter wie Physiotherapeuten oder Fitnessstudios können ihre Kurse kostenfrei auf der Plattform einstellen und die Kursbuchungen dort direkt mit der Gesundheitskasse abrechnen.

Das Angebot für Online-Video-Kurse wird auf yuble.de stetig ausgebaut. Die Kunden haben somit eine zeit- und ortsunabhängige Möglichkeit, ihre Gesundheitskurse nach ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen durchzuführen.

Therapiebegleitende Programme

Bei ersten gesundheitlichen Beeinträchtigungen können therapiebegleitende Programme (Sekundärprävention) viel Gutes bewirken und das Fortschreiten von Erkrankungen verhindern. Die Programme sind für Frauen und Männer vorgesehen, die an ersten Rücken- und Herz-Kreislauf-Beschwerden leiden, die Übergewicht oder ernährungsbedingte Erkrankungen haben und die verhindern möchten, dass sich die gesundheitlichen Probleme verschlimmern. Eine Übersicht ist hier zu finden: Therapiebegleitende Programme im Rahmen der Sekundärpravention 

Mit den vier Programmen der Sekundärprävention erreichte die AOK PLUS im Jahr 2020 insgesamt 6.115 Teilnehmer. 

Vom Arzt empfohlen

Wer an einem solchen therapiebegleitenden Programm teilnehmen möchte, benötigt die Empfehlung seines Arztes. Der stellt einen Antrag auf Sekundärprävention aus, den der Versicherte bei der AOK PLUS zur Genehmigung einreicht – persönlich oder auch online. Er erhält dann einen Gutschein zur kostenfreien Teilnahme und geht mit diesem zu einem Programmanbieter in seiner Nähe. Fremdversicherte können auch teilnehmen, müssen aber selbst zahlen.

Die Versicherten erhalten ein speziell auf sie zugeschnittenes Programm, in dem sie bis zu neun Monate lang betreut werden. Es gibt die Möglichkeit, Programmteile untereinander auszutauschen. Die Programme werden im kleinen Kreis durchgeführt. Dadurch ist eine individuelle Betreuung möglich.

Der Vergleich von Gesundheitsdaten zu Beginn und Abschluss der Programme ermöglicht es, den eigenen Erfolg zu belegen und zugleich die Qualität und Wirksamkeit der Programme zu messen.