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Mit dem Rad zur Arbeit - Thüringer Auftakt fand in Weimar statt

Pressemitteilung

13. Mai 2019

Mit dem Rad zur Arbeit

Thüringer Auftakt fand in Weimar statt


Sven Nobereit, Vorsitzender des Verwaltungsrates der AOK PLUS, gab heute in Weimar den Startschuss für die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit“ (MdRzA) in Thüringen. Die bundesweite Mit-mach-Aktion von AOK und Allgemeinem Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) findet bereits zum 19. Mal statt.

Ziel des Fahrrad-Klassikers ist es, möglichst viele Berufstätige zu motivieren, sich an mindestens 20 Tagen für den Arbeitsweg in den Sattel zu schwingen. Für Studenten gilt der Weg zur Universität oder Hochschule. Die Aktion beginnt am 1. Mai und endet am 31. August.

Unter den Teilnehmern und Teams werden attraktive Preise verlost, die von Sponsoren bereitgestellt werden.

Schneller und gesünder per Rad
Nach Untersuchungen in deutschen Großstädten führen 40 bis 50 Prozent der Autofahrten über eine Strecke von weniger als fünf Kilometer Länge. In diesem Entfernungsbereich ist das Fahrrad das schnellste Verkehrsmittel. Neben der Zeitersparnis spielt vor allem der gesundheitliche Aspekt eine Rolle. Nach Angaben der WHO genügen täglich 30 Minuten moderate körperliche Aktivitäten, um das Risiko verschiedener Zivilisationskrankheiten erheblich zu verringern. Radfahren ist dafür bestens geeignet, lässt es sich doch gut in den Alltag integrieren – am besten schon früh auf dem Weg zur Arbeit.

Gut für die Umwelt
Im vergangenen Jahr haben bundesweit 250.000 Frauen und Männer an der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit“ teilgenommen. Sie legten insgesamt 49,5 Millionen Kilometer zurück. Die gleiche Distanz mit dem Auto hätte einen Kohlendioxidausstoß von 9,7 Millionen Kilogramm verursacht. Zugleich leistet der Umstieg vom Auto auf das Fahrrad einen Beitrag zur Reduzierung des Verkehrslärms.

Etwa zwei Drittel der Teilnehmer fahren auch nach dem Aktionszeitraum weiter mit dem Rad zur Arbeit. Das ergaben Befragungen in den Vorjahren. Die Aktion ist also zugleich nachhaltig.

Nähere Informationen gibt es unter www.mdrza.de.  Dort können sich Interessierte auch gleich für die Teilnahme an der diesjährigen Aktion registrieren.

Statements

Sven Nobereit, Vorsitzender des Verwaltungsrates der AOK PLUS und Geschäftsführer für Sozial- und Arbeitsmarktpolitik beim Verband der Wirtschaft Thüringen:
"Ich freue mich, dass sich die Aktion so erfolgreich entwickelt hat und auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Thüringer Unternehmen daran teilnehmen. Wir haben hier eine so schöne Gegend, dass es sich lohnt, diese mal aus einer anderen Perspektive zu entdecken. Eine bessere Infrastruktur, vor allem separate Radwege, würde sicher noch mehr Menschen dazu bewegen, aufs Rad zu wechseln. Außerdem hoffe ich, dass die Aktion dazu beiträgt, dass alle Verkehrsteilnehmer wieder mehr Rücksicht aufeinander nehmen.“

Dr. Stefan Knupfer, Vorstand der AOK PLUS:
"Ich fahre selbst sehr gerne Rad - nicht nur aus gesundheitlichen Gründen. Vor allem schätze ich die Bewegung an der frischen Luft, die Natur sehr unmittelbar zu erleben und neue Landschaften kennenzulernen. Mit der Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit“ motivieren wir seit vielen Jahren Tausende Menschen, sich morgens aufs Rad zu setzen und so gesund in den Tag zu starten.  Mir selbst gelingt es im Alltag aber leider noch zu selten, das Auto gegen das Fahrrad einzutauschen. Die Aktion ist ein Anlass, das zu ändern.“

Thilo Braun, Mitglied des Landesvorstandes des ADFC Thüringen
"Wie das Ergebnis des jüngsten ADFC-Fahrradklima-Tests zeigt, sind die Fahrradfahrer in Thüringen alles andere als zufrieden mit ihrer Situation. Das liegt vor allem daran, dass Mobi-lität noch immer viel zu sehr vom Auto gedacht wird. Keine Frage, in vielen Städten und Gemeinden ist man ehrlich bemüht, die Situation der Radfahrer zu verbessern, aber Mühe allein wird nicht reichen. Das ist recht fatal, denn wenn schon diejenigen, die sich bereits in den Sattel geschwungen haben, ihre Situation als schlecht bewerten, wie viel weniger wer-den sich dann Menschen, die sowieso schon Bedenken haben, ob Radfahren für sie eine gute Idee ist, dazu bringen lassen, ebenfalls auf’s Rad umzusteigen.“

Ralf Kirsten, Bürgermeister der Stadt Weimar
"Die Stadt Weimar wird neben einem Verkehrs- und einem Parkraumkonzept auch ein Fahrradkonzept entwickeln. Wir müssen uns ebenso den neuen Fortbewegungsmitteln wie E-Scootern stellen und uns auch darüber Gedanken machen, wie wir diese in eine Verkehrsinfrastruktur einbetten können. So wie ich es jetzt in Paris gesehen habe, sollte es nicht sein. Da ich aber selbst gerne Fahrrad fahre, befürworte ich natürlich, dass man als Fahrradfahrer möglichst gefahrlos von A nach B in Weimar kommt.“

René Kindermann, Schirmherr der Aktion
Ich habe noch nie eine so gute Bewegungsaktion gesehen, bei der Gesundheit, Umwelt und Teamgeist vereint werden. Bei "Mit dem Rad zur Arbeit“ kann man extrem einfach mitmachen. Der Körper wird es einem danken und die CO2-Bilanz verbessert sich auch noch. Die Aktion hat mich zurück aufs Rad gebracht und ich denke, das schaffen wir auch noch mit vielen anderen.“

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