Kein Ort gewählt
Keine AOK gewählt

Krankenstand in Thüringen stabil geblieben

Pressemitteilung

12.04.2017, Thüringen

AOK PLUS legt Gesundheitsbericht für das Jahr 2016 vor 

Der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in Thüringen lag 2016 mit 5,8 Prozent auf dem Vorjahresniveau und damit erneut höher als der AOK-Bundesdurchschnitt (5,3 Prozent). Das geht aus dem neuen Gesundheitsbericht vor, den die AOK PLUS jetzt veröffentlicht hat.

Die wichtigsten Zahlen:

Jeder AOK-PLUS-versicherte Beschäftigte in Thüringen war 2016 im Durchschnitt 21,2 Tage arbeitsunfähig geschrieben.

Die meisten Ausfalltage wurden durch Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht (22,2 Prozent), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 12,8 Prozent, Verletzungen (10,9 Prozent) und psychischen Erkrankungen (9,7 Prozent).

Am häufigsten fielen Arbeitnehmer wegen Atemwegserkrankungen aus (21,4 Prozent). 15,6 Prozent der Krankschreibungen betrafen Muskel- und Skeletterkrankungen, 10,9 Prozent Erkrankungen der Verdauungsorgane und 7,3 Prozent wurden durch Verletzungen verursacht.

Die durchschnittliche Krankheitsdauer ist in den letzten Jahren stets gesunken und lag 2016 bei 12,6 Kalendertagen pro Fall.

4,4 Prozent aller AU-Fälle waren Langzeiterkrankungen, die mehr als sechs Wochen dauerten. Sie verursachten 39,1 Prozent aller Ausfalltage.

Den höchsten Krankenstand bei den AOK-Mitgliedern in Thüringen hatte erneut die Branche Öffentliche Verwaltung/Sozialversicherung mit 6,6 Prozent (2015: 6,5 Prozent). Der niedrigste Wert war im Wirtschaftszweig Banken/Versicherungen mit 4,3 Prozent zu verzeichnen (2015: 4,6 Prozent).

Nach Landkreisen aufgeschlüsselt, verzeichneten Hildburghausen (6,6 Prozent) und der Wartburgkreis (6,4 Prozent) den höchsten Krankenstand. Am niedrigsten lag er in der Stadt Jena mit 4,9 Prozent.

Der Analyse der AOK PLUS liegen die Daten von 411.273 AOK-versicherten Arbeitnehmern zugrunde.

Der komplette Gesundheitsbericht 2016, der auch Angaben zu den einzelnen Landkreisen und Branchen enthält, sowie Grafiken stehen im Internet unter www.aokplus.de/presse (Fokusthemen).

Bitte geben Sie eine Postleitzahl ein, um Ihre Ansprechpartner zu finden.