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Früherkennung von Hautkrebs

Hautkrebs zählt zu den häufigsten Krebserkrankungen in Deutschland. Frühzeitig erkannt ist er jedoch meist gut heilbar. Regelmäßige Selbstkontrolle und Hautkrebs-Screenings spielen dabei eine wichtige Rolle.

Hautcheck - Das sollten Sie wissen

Mit knapp zwei Quadratmetern Fläche ist unsere Haut das größte Sinnesorgan unseres Körpers. Die Haut misst Temperatur, Druck und Dehnung, reagiert empfindlich auf Schmerzen und liefert den Tastsinn.

Aber sie ist zugleich Schutzschild, Klimaanlage und Energiespeicher in Einem. Aus diesem Grund muss sie pfleglich behandelt und unterstützt werden. Fakt ist: Jeder Sonnenbrand schadet der Haut nachhaltig und erhöht das Hautkrebsrisiko. Wird Hautkrebs bereits im Frühstadium entdeckt, ist die Heilungschance besonders hoch.

Was bringt mir ein Haut-Check?

Ein Haut-Check kostet Sie nichts

Bei einer Früherkennungsuntersuchung auf Hautkrebs wird Ihre Haut sorgfältig visuell untersucht. Dabei wird beurteilt, ob Veränderungen Ihrer Haut harmlos sind oder Anzeichen für Hautkrebs vorliegen. Bei einem Haut-Check erfahren Sie außerdem ganz allgemein, wie es Ihrer Haut geht und wie Sie ihr durch gesundes Verhalten helfen können, sie weiterhin zu schützen.

Die standardisierte Untersuchung zur Früherkennung wird allen Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen ab einem Alter von 35 Jahren jedes zweite Jahr angeboten und kann beim Hautarzt bzw. bei Ihrem Hausarzt in Anspruch genommen werden, wenn dieser über eine entsprechende Qualifikation verfügt. Bei Bedarf kann eine Betrachtung auffälliger Stellen mit Auflichtmikroskop, einer besonders leistungsfähigen Lupe, die Befundermittlung ergänzen.

Versicherte der AOK PLUS können bereits ab dem Alter von 14 Jahren in jedem zweiten Jahr einen kostenfreien Haut-Check bei einem Hautarzt mit entsprechender Qualifikation in Sachsen und Thüringen in Anspruch nehmen. Bei Bedarf kann eine Auflichtmikroskopie die Befundermittlung ergänzen. Sie müssen dafür keine Zuzahlung leisten.

Wie läuft die Vorsorgeuntersuchung zum Hautkrebs ab?

Ihr Arzt wird sich mit Ihrer persönlichen Vorgeschichte befassen und Ihnen Fragen zu aktuellen Beschwerden stellen.

Ihr Arzt untersucht die Haut an Ihrem ganzen Körper nach auffälligen Muttermalen, Leberflecken und sonstigen Hautveränderungen, auch die Kopfhaut, Finger- und Zehenzwischenräume sowie wenn nötig den Intimbereich.

Die Diagnose wird Ihnen im Anschluss an die Untersuchung mitgeteilt. Dabei wird Ihr Arzt Ihnen wichtige Informationen über Ihre Haut geben, Ihre Fragen beantworten und Sie beraten.

All diese medizinischen Begriffe meinen das Gleiche: Ihr Arzt entnimmt eine Probe Ihrer Haut. Sollte der Arzt eine Laboruntersuchung Ihrer Haut empfehlen, wird bei einem Folgetermin ambulant eine kleine Hautprobe entnommen. Mit dieser Probe kann das Gewebe mikroskopisch genau untersucht werden. Häufig wird ein Hautkrebsverdacht somit ausgeschlossen. Bestätigt sich der Verdacht jedoch, ergeben sich durch die frühe Diagnose bessere Behandlungsmöglichkeiten. Ihr Arzt wird Sie dazu eingehend aufklären.

Welcher Arzt ist der Richtige für meinen Haut-Check?

Hautkrebs, rechtzeitig entdeckt und behandelt, ist in den meisten Fällen heilbar. Deshalb können Versicherte der AOK PLUS ab dem Alter von 14 Jahren in jedem zweiten Jahr diese kostenfreie Untersuchung als Leistungsplus bei einem spezialisierten Hautarzt in Sachsen und Thüringen in Anspruch nehmen. Die Hautkrebsvorsorge bei Versicherten ab 35 Jahren führt auch der Hausarzt mit einer entsprechender Qualifikation durch.

Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) e.V.

Hautkrebsrisiko senken

Größter Risikofaktor für Hautkrebs ist zu viel und zu starke UV-Strahlung. Schützen Sie Ihre Haut durch Kleidung, Kopfbedeckung und verwenden Sie Sonnencreme mit UV-A- und UV-B Filter mit Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30).

Hautcheck nach der ABCD-Regel

Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Achten Sie auch selbst auf Veränderungen an Ihrer Haut. Nach der ABCD Regel sollten Sie Ihre Pigmentmale beobachten und bei Auffälligkeiten einen Arzt aufsuchen. Vergessen Sie Rücken, Schambereich, Kopfhaut, Zehenzwischenräume und die Fußsohlen nicht. Mit einem Spiegel können Sie auch auf diese Stellen schauen. Oder bitten Sie eine Person Ihres Vertrauens um Hilfe.

  • A = Asymmetrie: Ein Melanom hat typischerweise unregelmäßige Formen.
  • B = Begrenzung: Die Grenzen am Rand eines Melanoms sind unscharf, verwaschen oder unregelmäßig.
  • C = Colour (Farbe): Es ist nicht einheitlich gefärbt (mehrere Farbtöne) oder verändert seine Farbe (heller oder dunkler).
  • D = Durchmesser: Hat es mehr als 2 mm Durchmesser, sollte es kontrolliert werden.

Weißer Hautkrebs

Weißer Hautkrebs kann als Basalzellkarzinom oder Plattenepithelkarzinom auftreten. Basalzellkarzinome sind die häufigste Form. Sie bilden selten Tochtergeschwülste (Metastasen), können jedoch unaufhaltsam wachsen und dadurch Knorpelgewebe und Knochen zerstören. Plattenepithelkarzinome finden sich an Körperstellen, die stark der Sonne ausgesetzt sind – wie zum Beispiel Nase, Stirn und Ohren. Ihre Vorstufe ist ungefährlich. Entsteht daraus im Laufe der Zeit jedoch ein Karzinom, können sich Metastasen bilden.

Schwarzer Hautkrebs

Der gefährlichste Hautkrebs ist das maligne Melanom, aufgrund der meist dunklen Färbung auch schwarzer Hautkrebs genannt. Ein Melanom bildet schnell Metastasen und ist dann zunehmend schwerer zu behandeln. Laut Deutscher Krebshilfe erkranken in Deutschland aktuell circa 260.000 Menschen jährlich neu an Hautkrebs, etwa 30.000 davon an der besonders gefährlichen Form des schwarzen Hautkrebses.

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