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Regionale Gesundheitsberichte

Höchster Krankenstand seit Jahrtausendwende

Im Jahr 2017 kletterte der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in Sachsen und Thüringen auf einen neuen Höchstwert seit 20 Jahren. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht vor, den die AOK PLUS jetzt veröffentlicht hat.

Presseinformationen

Pressemitteilung

Höchster Krankenstand in Sachsen seit Jahrtausendwende

Im Jahr 2017 kletterte der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in Sach-sen auf einen neuen Höchstwert seit 20 Jahren. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht vor, den die AOK PLUS jetzt veröffentlicht hat.

Die wichtigsten Zahlen:

Den niedrigsten Krankenstand gab es 2006 mit 3,7 Prozent, jetzt beträgt er 5,5 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stieg er um 0,2 Prozent. Jeder AOK-PLUS-versicherte Beschäftigte in Sachsen war im Durchschnitt 20 Tage krankgeschrieben. 58 Prozent meldeten sich ein- oder mehrmals im Jahr krank (2016: 57,8 Prozent).

Die meisten Ausfalltage wurden durch Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht (21,4 Prozent (2016: 22,0 Prozent), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 14,1 Prozent (2016: 13,7 Prozent), Verletzungen 11,4 Prozent ( 2016: (11,5 Prozent) und psychischen Erkrankungen 10,9 Prozent (2016: 10,7 Prozent).

Am häufigsten meldeten sich die Arbeitnehmer wegen Atemwegserkrankungen krank (24,0 Prozent /2016: 23,2 Prozent), gefolgt von Muskel- und Skeletterkrankungen mit 14,7 Prozent (2016: 14,8 Prozent). 10,4 Prozent der Krankschreibungen betreffen Erkrankungen der Verdauungsorgane (2016: 10,9 Prozent) und 7,2 Prozent Verletzungen (2016: 7,3 Prozent).

Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 12,4 Kalendertagen. Der Anteil von AU-Fällen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 4,2 Prozent.

Nach Landkreisen aufgeschlüsselt, verzeichnete Nordsachsen mit 6,3 Prozent erneut den höchsten Krankenstand (2016: 5,9 Prozent). In Dresden lag er mit 4,8 Prozent wieder am niedrigsten (2016: 4,7 Prozent).

Den höchsten Krankenstand bei den AOK-Mitgliedern in Sachsen hatte erneut die Branche Öffentliche Verwaltung / Sozialversicherung mit 6,5 Prozent (2016: 6,3 Prozent). Der niedrigste Wert war im Wirtschaftszweig Banken/Versicherungen mit 4,8 Prozent zu verzeichnen (2016: 4,5 Prozent) (2015: 4,4 Prozent).

Der Analyse liegen die Daten von 1.030.895 AOK-versicherten Arbeitnehmern in Sachsen zugrunde. Aufgrund des Marktanteils der AOK PLUS von rund 50 Prozent sind die Daten damit repräsentativ.

Pressemitteilung

Höchster Krankenstand in Thüringen seit Jahrtausendwende

Im Jahr 2017 kletterte der Krankenstand der AOK-PLUS-versicherten Arbeitnehmer in  Thüringen auf einen neuen Höchstwertseit 20 Jahren. Das geht aus dem aktuellen Gesundheitsbericht vor, den die AOK PLUS jetzt veröffentlicht hat.

Die wichtigsten Zahlen:

Den niedrigsten Krankenstand gab es 2006 mit 4,3 Prozent, jetzt beträgt er 6,0 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr stieg er um 0,2 Prozent. Jedes Thüringer AOK-Mitglied war im Durchschnitt 21,9 Tage arbeitsunfähig krank geschrieben.

Die meisten Ausfalltage wurden durch Muskel- und Skeletterkrankungen verursacht (21,3 Prozent /2016: 22,2 Prozent), gefolgt von Atemwegserkrankungen mit 13,1 Prozent (2016: 12,8 Prozent), Verletzungen 10, 7 Prozent (2016: 10,9 Prozent) und psychischen Erkrankungen 10,0 Prozent (2016: 9,7 Prozent).

Am häufigsten fielen die Arbeitnehmer wegen Atemwegserkrankungen aus (22,0 Prozent / 2016: 21,4 Prozent). 15,2 Prozent der Krankschreibungen betrafen Muskel- und Skeletter-krankungen (2016: 15,6 Prozent), 10,4 Prozent Erkrankungen der Verdauungsorgane (2016:10,9 Prozent) und 7,0 Prozent wurden durch Verletzungen verursacht (2016: 7,3 Prozent).

Die durchschnittliche Krankheitsdauer pro Fall lag bei 12,8 Kalendertagen. Der Anteil von AU-Fällen mit einer Dauer von mehr als sechs Wochen betrug 4,5 Prozent. Nach Landkreisen aufgeschlüsselt, verzeichnete Sonneberg mit 6,8 Prozent den höchsten Krankenstand. Am niedrigsten lag er erneut in der Stadt Jena mit 5,1 Prozent.

Den höchsten Krankenstand bei den AOK-Mitgliedern in Thüringen hatte erneut die Branche Öffentliche Verwaltung / Sozialversicherung mit 6,8 Prozent (2016: 6,6 Prozent). Der niedrigste Wert war im Wirtschaftszweig Banken/Versicherungen mit 4,7 Prozent zu verzeichnen (2016: 4,3 Prozent).

Der Analyse liegen die Daten von 447.206 AOK-versicherten Arbeitnehmern in Thüringen zugrunde. Aufgrund des Marktanteils der AOK PLUS von rund 50 Prozent sind die Daten damit repräsentativ.