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Zuzahlungen auf einen Blick

Bei einigen Leistungen sieht der Gesetzgeber Zuzahlungen der Patienten vor. Kinder und Jugendliche sind von fast allen Zuzahlungen befreit. Auch Schwangere müssen für bestimmte Leistungen nichts zuzahlen. Alle anderen zahlen höchstens zwei Prozent ihrer jährlichen Bruttoeinnahmen, abzüglich Freibeträge für Kinder sowie Ehe- oder Lebenspartner. Welche Zuzahlungen das sind, erfahren Sie hier.

Zuzahlungen für kieferorthopädische Behandlung

Die AOK zahlt zunächst 80 Prozent der anfallenden Kosten (grundsätzlich nur bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres). Nach erfolgreichem Abschluss der Behandlung erstatten wir den Rest. Sind zwei Familienmitglieder gleichzeitig in kieferorthopädischer Behandlung, zahlen wir für das zweite Kind 90 Prozent und den Rest nach erfolgreichem Behandlungsabschluss.

Zuzahlungen für Fahrkosten

  • Zehn Prozent der Kosten pro Fahrt zu einer Behandlung, mindestens fünf und höchstens zehn Euro, jedoch nicht mehr als der Fahrpreis an sich.

Diese Zuzahlung gilt auch für Kinder und Jugendliche. Hin- und Rückfahrt gelten jeweils als Einzelfahrt.

Ambulante Vorsorgekuren

Bei einer ambulanten Vorsorgekur sind vom Versicherten 10 Prozent der Kosten für Heilmittel zuzüglich 10 Euro je Verordnung zu zahlen. Die medizinischen Leistungen übernimmt die AOK NORDWEST. Zu den übrigen Kosten (z. B. für Unterkunft und Verpflegung) zahlt die AOK NORDWEST einen Zuschuss von 16,00 Euro pro Tag, bei chronisch kranken Kleinkindern 25 Euro.

Zuzahlungen für Entbindung

Die medizinische Versorgung von Müttern im Krankenhaus rund um die Geburt ist zuzahlungsfrei.

Zuzahlungen für Zahnersatz

Für notwendigen Zahnersatz erstellt der Zahnarzt einen Heil- und Kostenplan, den die AOK dann prüft und genehmigt. Bei Reparaturen der „Dritten“ ist grundsätzlich keine Genehmigung erforderlich. Übrigens: Den Kassenanteil rechnet Ihr Zahnarzt direkt mit der AOK ab.

Zuzahlung für verschreibungspflichtige Arzneimittel, Verbandmittel, Hilfsmittel

  • Zehn Prozent der Kosten für Arznei-, Verband- oder Hilfsmittel, jedoch mindestens fünf und höchstens zehn Euro. Kostet das Mittel weniger als fünf Euro, zahlen Sie natürlich höchstens den tatsächlichen Preis.
  • Zehn Prozent des von der Krankenkasse zu übernehmenden Gesamtbetrags für Hilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind. Jedoch nicht mehr als zehn Euro für den gesamten Monatsbedarf.  

Für besonders preiswerte Medikamente zahlen Sie nichts zu. Das gilt für Medikamente, deren Preis mindestens 30 Prozent unter dem Festbetrag liegt, den die gesetzlichen Krankenkassen für das Arzneimittel erstatten.

Zuzahlung für vollstationäre Krankenhausbehandlung

  • Zehn Euro pro Tag für maximal 28 Tage im Kalenderjahr
  • Keine Zuzahlung bei stationärer Entbindung

Zuzahlung für Häusliche Krankenpflege

  • Zehn Prozent der Kosten für die ersten 28 Tage der Inanspruchnahme pro Kalenderjahr
  • Zehn Euro je Verordnung

Zuzahlung für Haushaltshilfe

  • Zehn Prozent der Kosten pro Tag, jedoch mindestens fünf und höchstens zehn Euro
  • Keine Zuzahlung im Rahmen einer Schwangerschaft oder Entbindung

Zuzahlung für Soziotherapie

  • Zehn Prozent der Kosten, mindestens fünf und höchstens zehn Euro je Kalendertag der Inanspruchnahme

Zuzahlung für Heilmittel, zum Beispiel Physiotherapie oder Massagen

  • Zehn Prozent der Kosten für die Behandlung sowie zehn Euro je Verordnung

Zuzahlung für Anschlussrehabilitation

  • Zehn Euro pro Tag für maximal 28 Tage im Kalenderjahr; dabei zählen die Tage des vorherigen Krankenhausaufenthaltes mit

Zuzahlung für Mutter-/Vater-Kind-Kur

  • Zehn Euro pro Tag

Zuzahlung für Kuren

  • Zehn Prozent der Kosten für Heilmittel sowie zehn Euro je Verordnung bei einer ambulanten Kur
  • Zehn Euro pro Tag bei einer stationären Vorsorge- oder Rehabilitationskur

Weitere Leistungen der AOK

Wenn Sie verschreibungspflichtige Medikamente benötigen, übernimmt die AOK den Großteil der Kosten.
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