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Coronavirus: Risikogruppen, Hygiene und Verhaltensregeln

Wer gehört zur Risikogruppe? Und welche Verhaltensweisen verringern das Ansteckungsrisiko mit dem Coronavirus SARS-CoV-2? Hier bekommen Sie die Antworten.

FFP2-Masken für Risikogruppen und über 60-Jährige

  • Zurzeit gibt es Verzögerungen beim Versand der Coupons für die FFP2-Masken. Deshalb besteht die Möglichkeit, dass manche Menschen ihre Coupons nicht zum angekündigten Zeitpunkt erhalten.
  • Das Bundesgesundheitsministerium hat festgelegt, wer Anspruch auf die Versorgung mit Schutzmasken hat. Die Voraussetzungen richten sich nach dem Alter und definierten Erkrankungen. Der Anspruch auf Coupons basiert auf den aktuellsten Daten (vom ersten Quartal 2020), die uns als Krankenkasse bis zum 15. Dezember 2020 vorgelegen haben.
  • Eine Nachversorgung für Personen, bei denen die Voraussetzungen später vorliegen, sieht das Bundesministerium für Gesundheit nicht vor. Auch wenn Sie die Coupons zum Beispiel wegen eines Umzugs nicht erhalten haben, ist kein Ersatz möglich. Dafür liegen bei den Krankenkassen keine Coupons als Reserve vor. Daher können wir Sie nicht direkt mit Coupons versorgen. Wir haben zudem keinen Einfluss auf die Versorgung und die Bestände der Schutzmasken in den Apotheken.

Menschen ab 60 Jahren oder Menschen mit definierten Risiko-Vorerkrankungen haben seit dem 15. Dezember 2020 einen gesetzlichen Anspruch auf insgesamt bis zu 15 Masken mit dem Schutzfaktor FFP2 (oder vergleichbar). Ihr Wohnort oder gewöhnlicher Aufenthalt muss in Deutschland liegen.

  • Drei Masken konnten direkt in einer Apotheke abgeholt werden.

Das geht aus der sogenannten „Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung“ des Bundesgesundheitsministeriums hervor.

  • Berechtigte erhalten seit Anfang Januar 2021 zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs Masken, die in zwei aufeinander folgenden Zeiträumen eingelöst werden können Einmal nach Erhalt der Coupons im Januar bis 28. Februar 2021 und einmal vom 16. Februar bis 15. April 2021. Die Eigenbeteiligung pro Coupon beziehungsweise für sechs Masken beträgt zwei Euro und ist direkt in der Apotheke zu leisten.
  • Sofern in der Apotheke keine Packungseinheit mit der erforderlichen Anzahl an Schutzmasken verfügbar ist, ist die Apotheke zur Neuverpackung berechtigt. Die Schutzwirkung der Schutzmasken wird dadurch nicht beeinträchtigt. Bei jeder Abgabe von Schutzmasken sollte die Apotheke dann auch eine Anleitung des Herstellers der Verpackung beilegen.
  • Wer nicht selbst zur Apotheke gehen kann, darf jemand anders darum bitten, die Masken abzuholen. Dafür muss der Berechtigte eine schriftliche Vollmacht ausstellen und sie dem Bevollmächtigten mitgeben. Falls die Apotheke den Berechtigten nicht kennt, ist es ratsam, ebenfalls den Personalausweis mitzugeben.
  • Die Risikopatienten müssen selbst nichts unternehmen, sie werden im neuen Jahr automatisch angeschrieben.

 Die Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung und die Liste der Personengruppen, die einen Anspruch auf FFP2-Masken haben, können Sie auf der Seite des Bundesgesundheitsministeriums einsehen.

Atemschutzmasken: Schutz, Kosten und eigene Herstellung

Es gibt drei Arten von Masken und Bedeckungen, die unterschiedlich gut schützen: Die Mund-Nasen-Bedeckung, der (medizinische) Mund-Nasen-Schutz und sogenannte filtrierende Halbmasken.

In allen Bundesländern gilt mittlerweile eine Maskenpflicht. Das bedeutet, dass beim Einkaufen oder im öffentlichen Nahverkehr eine medizinische Maske (OP- oder FFP2-Maske) getragen werden muss. Bitte beachten Sie die Vorgaben zum Tragen einer Mund-Nasen-Schutzmaske (Atemschutzmaske), die für Ihr Bundesland gelten. Die Kosten für Schutzmasken müssen alle Bürger aktuell selbst tragen. Ausgenommen sind Menschen aus den Risikogruppen, die einen gesetzlichen Anspruch auf FFP2-Masken haben.

Diese verschiedenen Masken und ihre Schutzwirkungen gibt es:

  • Mund-Nasen-Bedeckung: Die sogenannten „Community-Masken“ bestehen aus handelsüblichen Stoffen und werden häufig von Privatpersonen selbst genäht. Es wird angenommen, dass die Bedeckung den eigenen Speichelauswurf weitestgehend aufhalten kann, sodass nicht mehr so viele Tröpfchen in die Luft gelangen. Wichtig zu wissen ist, dass es sich bei diesen Do-it-yourself-Masken nicht um ein Medizinprodukt handelt.
  • Mund-Nasen-Schutz: Diese medizinische Maske kann in erster Linie davor schützen, andere Menschen anzustecken (Fremdschutz). Denn durch den Mund-Nase-Schutz (MNS) werden Speicheltröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen ausgestoßen werden, zurückgehalten. Allerdings gibt es laut der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bisher noch keinen hinreichenden Nachweis dafür, dass ein MNS auch vor einer Ansteckung durch andere schützen kann (Eigenschutz). Wichtig ist, dass die Maske eng anliegt und Mund sowie Nase vollständig bedeckt. Nur so erfüllt sie ihre Funktion. Der MNS sollte täglich ausgetauscht oder bei mindestens 60 Grad gewaschen werden. Sonst kann seine Schutzwirkung nachlassen.
  • Filtrierende Halbmasken: Diese Atemschutzmasken, sogenannte FFP2- und FFP3-Masken, gehören zur medizinischen Ausstattung und können zwei unterschiedliche Schutzwirkungen haben. Die Masken mit Ausatemventil schützen den Träger, indem die eingeatmete Luft gefiltert wird. Die Masken ohne dieses Ventil sind für den Eigen- und den Fremdschutz bestimmt, da sie sowohl die ein- als auch die ausgeatmete Luft filtern.

Weiterführende Informationen finden Sie auf der Website des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte. 

Schützen Visiere genauso gut wie Masken?

Ein Visier, auch Face Shield genannt, bietet nicht denselben Schutz wie eine Mund-Nasen-Maske. An den offenen Rändern eines Visiers können Flüssigkeitspartikel, die beim Atmen und Sprechen des Trägers austreten, ungehindert entweichen. Lediglich die direkt auf die Schutzscheibe fliegenden Partikel werden abgefangen.

Masken und Mund-Nasen-Abdeckungen bieten gegenüber Visieren oder Face Shields einen höheren Schutz: Sie liegen eng am Gesicht an und fangen dadurch mehr Partikel ein. Deshalb sind Visiere grundsätzlich nicht als gleichwertige Ersatzmaßnahme zu empfehlen.

In Kombination mit einer Maske kann das Tragen von Visieren in bestimmten Situationen jedoch sinnvoll sein. Insbesondere dann, wenn eine andere Person keinen Mundschutz trägt und der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, fängt ein Visier in solchen Fällen direkte Aerosole der Person zusätzlich ab. Ähnlich verhält es sich mit einer Schutzbrille, die jedoch eng am Gesicht anliegt und somit noch mehr Schutz bietet.

Das Tragen eines Visiers oder einer Schutzbrille kann also dazu beitragen, die Augenschleimhaut vor herumfliegenden Flüssigkeitspartikeln zu schützen. So ist der Einsatz solcher Ausrüstung zusätzlich zum Atemschutz vor allem bei sogenannten aerosolproduzierenden Tätigkeiten im Gesundheitswesen für den Schutz des Personals sinnvoll, zum Beispiel bei einer Zahnreinigung.

Die deutschen Bundesländer regeln, ob das Tragen von Visieren im Alltag als Alternative zu den Masken oder den Mund-Nase-Abdeckungen möglich ist. Die Internetseiten der Landesregierungen können Sie hier abrufen. Aus Sicht des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte stellen Gesichtsvisiere keine Alternative zu Masken dar.

Risikogruppen: Wer ist bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus besonders gefährdet?

Folgende Personengruppen haben ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf:

  • ältere Personen ab etwa 50 bis 60 Jahren
  • Männer
  • Raucher
  • adipöse und stark adipöse Menschen
  • Menschen mit Down-Syndrom
  • Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen:
    • Herzkreislauferkrankungen
    • Erkrankungen der Lunge wie COPD oder Asthma
    • chronische Nieren- und Lebererkrankungen
    • Diabetes mellitus Typ 2
    • Krebserkrankungen
    • geschwächtes Immunsystem (beispielsweise aufgrund einer Erkrankung oder Medikamenteneinnahme      

Schwere Krankheitsverläufe traten bisher sowohl bei Jüngeren als auch bei Älteren und bei Menschen mit und ohne Vorerkrankung auf.

Weitere Informationen zu Risikogruppen finden Sie beim Robert Koch-Institut

Hygienemaßnahmen, Verhaltensweisen: So schützen Sie sich und andere vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus

  • Bei besonders extremen Infektionslagen mit einer Inzidenz von mehr als 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in einer Woche darf von den Ländern der Bewegungsradius auf 15 Kilometer um den Wohnort herum eingeschränkt werden.

Jeder Einzelne kann durch die Einhaltung der Hygieneregeln dazu beitragen, die Verbreitung des neuen Coronavirus zu verlangsamen und sein eigenes Ansteckungsrisiko zu senken. Unter dem Namen „AHA+L+A“ hat die Bundesregierung folgende Regeln festgelegt, die für alle Bürger verbindlich gelten:

  • Abstandsregelung: Zu Personen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören, soll ein Abstand von mindestens 1,5 Metern, besser zwei Metern, gewahrt werden.
  • Hygiene: Achten Sie darauf, sich regelmäßig die Hände zu waschen, und halten Sie die Husten- und Nies-Regeln ein.
  • Alltagsmaske: Darüber hinaus gilt weiterhin in bestimmten, je Bundesland geregelten öffentlichen Bereichen, Maskenpflicht.
  • Lüften: Lüften Sie regelmäßig, insbesondere wenn sich mehrere Personen im Raum befinden. Das Umweltbundesamt empfiehlt das Stoßlüften für zehn bis 15 Minuten, je nach Jahreszeit
  • App: Nutzen Sie die Corona-Warn-App, damit Infektionsketten schneller nachvollzogen und somit unterbrochen werden können.

Kontaktbeschränkungen: Private Zusammenkünfte sind im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands und mit maximal einer nicht im Haushalt lebenden weiteren Person gestattet. Das gilt zunächst bis zum 14. Februar 2021. Je weniger Kontakte stattfinden, desto effizienter die Wirkung gegen das Virus. (Stand: 20.1.2021).

Die Maßnahmen der Bundes- sowie der Landesregierungen können Sie hier nachlesen. 

Maskenpflicht: In öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften gilt bis zum 14. Februar 2021 eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (zum Beispiel OP- oder FFP2-Maske). Auch in Alten- und Pflegeheimen ist das Personal dazu verpflichtet, beim Kontakt mit den Bewohnern eine FFP2-Maske zu tragen.

Wichtig: In einigen Bundesländern kann es abweichende Corona-Regeln geben.

Informieren Sie sich deshalb auf der jeweiligen Seite Ihres Bundeslandes über die Corona-Regeln.  

Grafik Social Distancing

Die Bundesregierung empfiehlt, sich möglichst viel in den eigenen vier Wänden aufzuhalten und den Kontakt zu anderen Menschen auf das Nötigste zu reduzieren. Die Maßnahmen der Bundes- sowie der Landesregierungen können Sie hier nachlesen. 

Eine weitere wichtige Maßnahme, um sich und andere vor einer Coronavirus-Ansteckung zu schützen, ist die richtige Hygiene – sowohl beim Händewaschen als auch beim Husten und Niesen:

  • Waschen Sie die Hände möglichst häufig und gründlich mit Seife (mindestens 30 Sekunden einwirken lassen).  Reinigen Sie auch die Fingerkuppen und Fingerzwischenräume ausgiebig.
  • Verwenden Sie wenn möglich Desinfektionsmittel – insbesondere nach Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln, vor jeder Mahlzeit, nach dem Toilettenbesuch und Niesen.
  • Berühren Sie Mund, Nase und Augen und Mund-Nase-Masken nicht mit den Händen.
  • Husten und Niesen Sie nur in die Armbeuge, nicht in die Hände.
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln.

Weiterführende Informationen zur Hygiene:

Die Corona-Warn-App ist verfügbar

Seit dem 16. Juni 2020 steht in Deutschland die Corona-Warn-App zur Verfügung. Sie soll helfen, Infektionsketten schnell zu erkennen und Betroffene zu informieren. Die Ausbreitung des Virus soll dadurch besser eingedämmt werden. Durch das Bluetooth-Signal des Smartphones kann die App erkennen, ob man sich kürzlich in unmittelbarer Nähe einer positiv auf Corona getesteten Person befunden hat. Sollte der Fall eintreten, gibt die App Empfehlungen: zum Beispiel Kontakt mit dem Hausarzt aufzunehmen oder das zuständige Gesundheitsamt zu informieren. Voraussetzung ist, dass auch die positiv getestete Person die Corona-Warn-App auf ihrem Smartphone installiert hat. Zudem muss diese ihr positives Testergebnis der App aktiv mitteilen.

Eine weitere Funktion der Corona-Warn-App ist das freiwillige Kontakttagebuch. Nutzer können darin ihre Begegnungen notieren. Ziel ist es, das Gesundheitsamt bei der Nachverfolgung von Infektionsketten zu unterstützen.

Downloaden, anonym mitmachen, allen helfen

Damit die Corona-Warn-App ihren Zweck erfüllen kann, ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen die App nutzen. Denn je mehr Personen bei einer in Ihrem Umfeld auftretenden Infektion informiert werden können, desto besser können alle Kontaktpersonen geschützt werden. Die Bundesregierung hat dabei sehr darauf geachtet, dass die Privatsphäre der Nutzer gewahrt bleibt.

Bei der Anmeldung müssen keine persönlichen Daten hinterlegt werden – die App funktioniert anonymisiert. Die Nutzer sind als Person nicht identifizierbar, denn die App liest keine Positionsdaten aus, verwendet oder speichert sie. So wird auch sichergestellt, dass Kontaktpersonen von positiv Getesteten nicht erfahren, wer in ihrem Umfeld ein möglicher Überträger ist. Die möglichen Überträger wiederum erfahren nicht, wer diese Information erhält.

Die Nutzung der App ist kostenlos und freiwillig. Sie kann in verschiedenen Sprachen im Apple-Store und bei Google Play heruntergeladen werden.

Hier geht’s zum Apple Store 

Hier geht’s zum Google Play Store 

Warum ist Risikogruppen eine Grippeschutzimpfung zu empfehlen?

Die Risikogruppen, die bei einer Ansteckung mit dem Coronavirus besonders gefährdet sind, sind häufig auch bei einer Influenza-Infektion von einem schweren Krankheitsverlauf betroffen.

Daher empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) beim Robert Koch-Institut diesen Personen eine Grippeschutzimpfung gegen die saisonale Influenza. Diese Empfehlung gilt, neben Menschen ab 60 Jahren, auch für Personen mit einer Vorerkrankung wie zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes oder Herzschwäche.

Bitte beachten Sie: Eine Grippeschutzimpfung schützt nicht vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Durch die Impfung gegen Grippe entlasten Sie das Gesundheitssystem und Ihren Körper.

Mehr Informationen zur Corona-Schutzimpfung erhalten Sie auf der Seite zur COVID-19-Impfung. 

Mehr Videosprechstunden möglich

Die Möglichkeit, mit einem Arzt per Videosprechstunde in Kontakt zu treten, steht gesetzlich Versicherten bereits seit einiger Zeit zur Verfügung. Benötigt wird dafür ein Smartphone, Tablet oder ein PC mit Kamera und Mikrofon – sowie eine Internetverbindung. Verschiedene Anbieter stellen dafür Apps oder Desktop-Anwendungen zur Verfügung, die sich an Datenschutz-Richtlinien halten und eine sichere Kommunikation ermöglichen. Auch die Ausstellung von Rezepten und Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen ist so digital möglich.

Im Zuge der Coronavirus-Pandemie können Ärzte und Psychotherapeuten aktuell unbegrenzt Online-Sprechstunden per Video anbieten. Gültig ist diese Regelung vorerst bis zum 31. März 2021. Darauf haben sich der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung verständigt. Ziel ist, die Ansteckungsgefahr zwischen Patienten und Ärzten sowie Therapeuten möglichst gering zu halten. Die Videosprechstunde können Patienten auch in Anspruch nehmen, wenn sie beim jeweiligen Arzt noch nicht in Behandlung waren. Auch Psychotherapeutische Sprechstunden und probatorische Sitzungen können per Video durchgeführt werden.

Die ärztliche Videosprechstunde können AOK-Versicherte kostenlos über die verschiedenen Anbieterwahrnehmen. Beim Erstkontakt mit dem Arzt müssen Versicherte die elektronische Gesundheitskarte in die Kamera halten, damit die Daten erfasst werden können. Sollte der Patient bereits in der Praxis bekannt sein, muss die Karte nicht erneut vorgelegt oder vorgezeigt werden.

Hygiene für Pflegende und Pflegebedürftige

Mit dem Alter und Vorerkrankungen steigt das Risiko, sich infolge eines geschwächten Immunsystems mit dem Coronavirus anzustecken und schwer an COVID-19 zu erkranken. Deshalb sind Hygienemaßnahmen insbesondere in der Häuslichkeit von Pflegebedürftigen wichtig, um diese und pflegende Angehörige vor einer Ansteckung zu schützen.  

Informationen für pflegende Angehörige zur häuslichen Hygiene finden Sie auf den Seiten des AOK-Projekts “PfiFf - Pflege in Familie fördern”. Die Tipps im Überblick:

Hände desinfizieren Desinfektionsmittel Hygiene Coronavirus

  • Häufiges Händewaschen, um Übertragungswege auszuschalten.
  • Wer sich selbst krank fühlt, hält möglichst Abstand zum Pflegebedürftigen. Eine Verhinderungs- oder Kurzzeitpflege kann in diesem Fall beantragt werden. Hier erfahren Sie mehr dazu.
  • Oberflächen und Gegenstände in der Wohnung mit Wasser und Haushaltsreiniger sauber halten. Für jeden Bereich (Badezimmer, Küche usw.) unterschiedliche Putzlappen verwenden.
  • Unterwäsche, Handtücher und Bettwäsche häufig wechseln und bei 60 Grad waschen.
  • Lebensmittel hygienisch lagern. Wichtig ist, die Kühlkette vor allem bei rohem Fleisch und Fisch einzuhalten, den Kühlschrank regelmäßig reinigen und offene Verpackungen abgedeckt in den Kühlschrank stellen. Vor dem Zubereiten und Servieren sollten die Hände gründlich gewaschen werden.
  • Wenn möglich und vorhanden, Desinfektionsmittel und Schutzkleidung verwenden.

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