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8 Jahre Rauchen

Hallo,

Ich rauche jetzt seit der 3ten Klasse und seit 3 Jahren ungefähr hat mein Konsum sich von einer halben Schachtel auf 1 - 1,5 Schachteln im normalen Alltag erhöht und bei feiern auch wohl mal gerne 2 - 3 Schachteln.

Ich weiß das ich bis Heiligabend niemals von dem Konsum wegkommen werde, da viele Feten und andere Partys in der nächsten Zeit sind, aber ich wollte mich informieren und gucken was ich machen kann um den Konsum zu senken der gar komplett zu unterlassen, wenn die ganzen Feten vorbei sind.

Ich war vor einem halben Jahr bei einer Suchtberatung/deakonie und hatte mit der Frau auch darüber gesprochen, aber auch über andere Süchte.
Mein Plan war es eigentlich sowas wie beim Alkoholentzug in einer Klinik zu machen, aber so etwas gibt es nicht speziell fürs Rauchen... .

Also hatte ich den Plan dann irgendwann aufgegeben.

Bitte um ein paar Tipps.

 

MfG
Jonathan

Hallo Jonathan,

wenn Sie seit der 3. Klasse rauchen, haben Sie mit ungefähr 9 Jahren das Rauchen begonnen?
Sie schreiben nichts zu Ihrem derzeitigen Alter aber ich vermute, Sie sind noch nicht in den Zwanzigern?
Sie haben ferner Heiligabend als Orientierungspunkt ins Auge gefaßt und wollen nach diesem Termin erste Schritte unternehmen. Kurz danach ist Sylvester, ein Termin, der sehr häufig als Anlaß für gute Vorsätze genommen wird (und der gleichzeitig eine hervorragende Rückfallchance bietet, genau wie der bald danach folgende Karneval oder der Geburtstag von diesem oder jener oder die bald folgenden Sommerevents, die Hochzeit von guten Bekannten, die Familienfeierlichkeiten, die Beziehungskrisen und der Ärger am Arbeitsplatz und und und ...).
Sie sehen - nach jedem Termin ist man schon wieder vor einem Termin und wie oder wann soll man dann eigentlich zum Rauchenaufhören kommen.
Ich rate, nicht auf Termine zu schauen sondern auf die innere Gefühlslage. Hat sich da denn schon ein Abwehrgefühl bei jeder einzelnen Zigarette eingestellt, so dass sie nicht mehr von sich sagen können, Sie rauchen mit Genuß? Oder haben Sie bislang eher ein schlechtes Gewissen, weil sie sich Gedanken um ihre Gesundheit machen. Angst, es tut mir leid, dies sagen zu müssen, ist beim Aufhören alles andere als hilfreich. Im Gegenteil, Angst verschärft die Sucht.
Sie sollten also sicherstellen, dass es nicht die Angst ist weshalb Sie aufhören wollen sondern eine oder mehrere andere unangenehme Begleiterscheinungen, die sich durch das Rauchen bei Ihnen eingestellt haben. Können Sie solche benennen?
Ihre Gefühlslage sollte also so sein, dass Sie das Rauchen nicht mehr wirklich genießen können aber bislang unsicher sind, ob, wann und wie Sie mit dem Aufhören anfangen sollen und wie man Rückfallgefahren vorbeugt. Das wären recht gute Voraussetzungen.
Vielleicht könnten Sie dazu nochmal Stellung beziehen.
Zur allerersten Orientierung lesen Sie zusätzlich direkt im Posting unter Ihrem Posting die Antwort, die ich damals 'Armin' gegeben habe. Wenn sonst alles stimmig wäre, würde ich das jedem 'Anfänger' (also auch Ihnen) mit auf den Weg geben.

Freundliche Grüße

Ihr Expertenteam der AOK

Hallo und danke für die Antwort,

Ich rauche ja jetzt schon seit einer längeren Zeit und ich hatte mal versucht aufzuhören, weil mir selber der Gestank und der ehlendige Raucherhusten extrem auf den Sack gingen/ gehen, nach 2 Wochen wurde ich aber extrem Aggressiv und sehr Eigenlebend, ich wollte nichts mit meiner Familie am Hut haben, weil ich wusste das es schnell wieder ausartet wenn ich dabei bin.

 

Ich bin in der 3. Klasse angefangen mit dem Rauchen richtig, zum jetzigen Zeitpunkt bin ich 17 Jahre alt.

Ich weiß, aber bei den Terminen die ich dort habe wäre es dumm vorher aufzuhören, weil ich dann so gesehen in der Anfangsphase bin und dann im Endeffekt nachher bei den Feten in einem 20x10m² großem Raum stehe wo drinne geraucht wird und das nicht gerade wenig.

Aber das mit Silvester verstehe ich nicht ganz.

 

LG Jonathan!

Hallo Jonathan,

Sie kennen sicherlich das Sprichwort 'Der Weg zur Hölle ist mit guten Vorsätzen gepflastert' und der Tag mit den meisten guten Vorsätzen dürfte Sylvester sein. Ich denke, ich liege nicht falsch, wenn ich vermute, dass die meisten dieser Vorsätze im neuen Jahr nicht lange Bestand haben werden. Nach Sylvester - dies habe ich ja beschrieben - kommen unweigerlich all die Festivitäten des neuen Jahres, die alle 'hervorragende Rückfallchancen' bieten (Motto: 'Die Eine macht doch jetzt nichts').

Aus diesem Grunde hatte ich nachdrücklich geraten NICHT auf irgendwelche Termine mit Symbolcharakter zu schielen sondern mal in sich zu gehen und auf die eigene Gefühlslage zu hören. Wie Sie selbst schreiben, gingen Ihnen der Gestank und der Raucherhusten auf die Nerven. Daran kann man anknüpfen.

Machen Sie sich ruhig mal auf einem 'Notfallzettel' Notizen über all die Dinge, die Sie am Rauchen nerven. Legen Sie den immer dort hin, wo ihre Zigaretten sind. Wenn der Suchtdruck einen quält sollte man einen Blick drauf werfen, um zu wissen, was man alles wieder zunichte machen würde, wenn man jetzt die erste Zigarette wieder anzündet.

Falls Sie sich innerlich bereit fühlen aufzuhören, dann fangen Sie JETZT an und starren Sie nicht auf Sylvester denn an Sylvester kann Ihre Motivation schon längst eine andere sein ('Schmiede das Eisen solange es heiß ist'). Sollten Sie sich jetzt noch NICHT bereit fühlen, dann ergründen Sie, was Sie momentan davon abhält (denn der Gedanke, dass Sie aufhören wollen, hat sich ja bereits bei Ihnen festgesetzt sonst hätten Sie sich nicht im Forum gemeldet). Wenn Sie wissen, was Sie momentan noch zögern läßt, dann ergründen Sie, ob und welche Möglichkeiten es gibt, diese Hinderungsgründe zu beseitigen oder zumindest zu schwächen.

Freundliche Grüße

Ihr Expertenteam der AOK

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