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Der Medikationsplan hilft, den Überblick zu behalten

Wer dauerhaft mehr als drei verschriebene Medikamente gleichzeitig einnimmt oder anwendet, hat Anrecht auf einen Medikationsplan vom Arzt. Damit sollen Wechselwirkungen vermieden werden.

Wozu ein Medikationsplan?

Manchmal verordnet ein Arzt ein Medikament, von dem andere behandelnde Ärzte nichts erfahren. Oder der Patient nimmt zusätzlich nicht verschreibungspflichtige (rezeptfreie) Arzneimittel ein, von denen der Arzt ebenfalls nichts weiß. Der Medikationsplan oder auch Medikamentenplan soll für Übersicht sorgen und das Risiko von Arzneimittel-Wechselwirkungen senken. Den Plan sollte man beispielsweise beim Arztbesuch oder der Einweisung in eine Klinik mit sich führen. Die behandelnden Ärzte können die Informationen so bei ihrer Verordnung berücksichtigen.  

Auch für Pflegebedürftige ist ein Medikationsplan sehr sinnvoll. Sie nehmen oft fünf und mehr Medikamente regelmäßig ein und mit der Liste haben pflegende Angehörige, professionelle Pflegekräfte und Ärzte mögliche Wechselwirkungen besser im Blick.

Wer erstellt den Medikationsplan?

Es ist vorgesehen, dass die behandelnden Hausärzte den Medikationsplan erstellen und aktualisieren. Sollten Sie keinen Hausarzt haben, wenden Sie sich bitte an Ihren behandelnden Facharzt. Der Plan kann danach von Ärzten oder auch Apothekern aktualisiert werden.

Was enthält der Medikationsplan?

Folgende Angaben zu Ihrem jeweiligen Medikament sind im Medikationsplan enthalten:

  • Wirkstoff
  • Handelsnamen
  • Stärke
  • Darreichungsform
  • Dosierung
  • Einnahmezeiten
  • Einnahmegrund

Der Medikationsplan ist keine Pflicht

Der Patient entscheidet selbst, ob er einen Medikationsplan haben möchte. Die Angaben im Medikationsplan müssen auch nicht vollständig sein: Patienten dürfen den Arzt bitten, bestimmte Arzneimittel nicht aufzuführen. Bitte beachten Sie aber: Je vollständiger alle Arzneimittel im Medikationsplan dokumentiert sind, desto umfassender und damit nützlicher ist er.

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