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Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland unterstützt gesunde Kommunen

Sie möchten die Gesundheit Ihrer Bürger in Ihrer Gemeinde, Ihrer Stadt , Ihrem Stadtteil oder in Ihrer Region fördern? Sie planen hierfür keine Einzelmaßnahmen, sondern verfolgen ein Gesamtkonzept „Gesunde Kommune? Dann ist die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland Ihr starker Partner an Ihrer Seite!

Gesunde Kommune

Bereiche, in denen Menschen große Teile ihrer Zeit verbringen, werden „Lebenswelten“ oder „Settings“ genannt. Das können z. B. Kindergärten, Schulen oder Betriebe sein. Aber auch Kommunen – also Gemeinden, Märkte, Städte, Landkreise – sind solche Lebenswelten. Sie üben einen großen Einfluss auf die gesundheitliche Entwicklung der Menschen aus und tragen zu gesundheitsbezogenen Werten, Einstellungen und Verhaltensweisen ihrer Bürger bei.

In „Gesunden Kommunen“ wird Gesundheit von den Bürgern erlebt und gelebt. Maßgeschneiderte Angebote sollen das Wohlbefinden der Bürger stärken. Deshalb machen sich die Verantwortungsträger dafür stark entsprechende Lebensbedingungen zu schaffen und auch Anstöße für einen gesundheitsbewussten Lebensstil zu geben. „Gesunde Kommunen“ sprechen besonders auch Bevölkerungsgruppen an, die von präventiven Maßnahmen bisher kaum profitierten. Genau darauf sind die Entscheidungen für die künftige Weiterentwicklung der Kommune ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen immer die Menschen.

Die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland ist für die Kommunen ein starker Partner! Möchte eine Stadt, Gemeinde oder Region die Gesundheit ihrer Bürger gezielt fördern und verfolgt sie dabei ein Gesamtkonzept „Gesunde Kommune“, so unterstützt die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland die Kommunen bei der Umsetzung mit einer finanziellen Projektförderung. Die Förderzusage kann sich über einen Zeitraum von bis zu 36 Monaten erstrecken.

Auf Grundlage der §§ 20 und 20a SGB V unterstützt die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland kommunale Projekte zur Gesundheitsförderung mit einer finanziellen Projektförderung. Der Förderrahmen hierfür ist vom GKV-Spitzenverband im Leitfaden Prävention gesteckt. Unterstützt werden können z. B. Maßnahmen zur Bedarfsermittlung, die Fortbildung von Multiplikatoren in Prävention und Gesundheitsförderung oder auch Dokumentation, Evaluation oder Öffentlichkeitsarbeit.

Nicht gefördert werden können unter anderem Pflichtaufgaben anderer Einrichtungen oder Verantwortlicher (wie z. B. Sucht- oder Pflegeberatung) oder Kosten für Baumaßnahmen, Einrichtungsgegenstände, Mobiliar und technische Hilfsmittel.

Wichtig ist vor allem, dass

  • die Entscheidungen in der Kommune im Rahmen eines übergreifenden Gesamtkonzepts getroffen werden und auf eine dauerhafte Veränderung von Rahmenbedingungen und Verhaltensweisen abzielen,
  • die Kommune selbst als „Hauptakteur“ die Fäden in der Hand hält, sich möglichst viele Akteure zusammenfinden, die mit der Bürgergesundheit zu tun haben (z. B. verschiedene Ressorts der Kommunalverwaltung, Vereine, Vertreter von Interessensgruppen, engagierte Bürger),
  • sich ein „Steuerkreis“ um die Projektplanung und -umsetzung kümmert,
  • ein tatsächlicher Bedarf identifiziert wurde, für den Lösungen gesucht werden,
  • die Bürger oder besondere Zielgruppen (z. B. Senioren) beteiligt und aktiv einbezogen werden,
  • insbesondere Maßnahmen in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Stressreduktion oder zum Umgang mit Suchtmitteln angegangen werden.

Verfahren zur Förderung:

  • Anforderung der Förderunterlagen beim Bereich Gesundheitsförderung der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland
  • Einreichung einer schriftlichen Projektbeschreibung und Abschluss einer Kooperationsvereinbarung
  • Prüfung durch die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland, ggf. Nachkontakt
  • Auszahlung des Förderbetrags und Überprüfung der Projektumsetzung durch die AOK Rheinland-Pfalz/Saarland

Bitte beachten Sie dabei:
Füllen Sie die Projektbeschreibung und die Kooperationsvereinbarung vollständig und wahrheitsgemäß aus. Nur vollständig ausgefüllte und formal korrekte Unterlagen können berücksichtigt werden.

Der Förderzeitraum beträgt bis zu 3 Jahre (36 Monate Projektlaufzeit).

Geben Sie einen festen Ansprechpartner an, der für Rückfragen zur Verfügung steht.

Es werden geplante Maßnahmen gefördert. Bereits durchgeführte Maßnahmen können nicht gefördert werden.

Bei Fragen sowie zur Anforderung der Unterlagen wenden Sie sich bitte per E-Mail an gesunde-kommune@rps.aok.de

Praxisbeispiele

Höhfröschen

Im Oktober 2016 hatte der Gemeinderat auf Vorschlag des Bürgermeisters beschlossen, an der AOK-Initiative zur Förderung kommunaler Gesundheitsprojekte teilzunehmen.

Die Gemeinde möchte die Lebensqualität der Bürger verbessern. Dabei soll unseren Bürgern ein Anreiz gegeben werden, sich zu bewegen. Hierbei sollen die Kinder und damit auch die Ihre Eltern außerhalb von Schule und Kita treffen. Damit werden auch jungen Familien, die in die Gemeinden zugezogen sind, eine ungezwungene Begegnungsstätte angeboten. Man möchte Bewegungsförderung, Prävention von Übergewicht, Motorische Entwicklung, Stressabbau und die Freisetzung positiver Energien erreichen. Bei der Planung wurde aber auch berücksichtigt, dass das Angebot auch einen präventiven Nutzen für die Älteren in der Kommune hat.

Geplant wurde auf einem öffentlichen Gelände eine Anlage mit Geräten zur Gleichgewichtsschulung, die von jeder Altersgruppe genutzt werden können. Von einer Schulung des Gleichgewichts profitieren alle Altersgruppen gleichermaßen: Bei dem Jüngeren wird die Koordination gefördert, bei dem Älteren dienen solche Maßnahmen zur Sturzprophylaxe. Mit dem Angebot möchte die Gemeinde einen „Gegenpol“ zu den Folgen der zunehmenden Digitalisierung und den damit verbundenen Bewegungsmangel schaffen.

Rockenhausen

Ländliche Regionen haben viele Herausforderungen zu bewältigen: Arbeitsplätze sind häufig weit weg, es fehlt an Fachärzten, Bildungs- und Versorgungsangebote sind schwerer zu erreichen – und das kostet Kraft. Gegenüber Städten haben ländliche Regionen aber einen wichtigen Vorteil: Die räumliche Nähe und Überschaubarkeit schaffen ein Gemeinschaftsgefühl – die Menschen achten aufeinander und helfen sich gegenseitig. Damit das so gut funktioniert wie es funktionieren könnte, braucht es Gelegenheiten und Raum für Begegnung und Austausch, für Geselligkeit und Gesundheitsförderung. Welche Angebote und Strukturen für die Region Donnersbergkreis das Richtige sind, will dieses Projekt herausfinden – gemeinsam mit den Menschen vor Ort.

Die Resilienz, also die Fähigkeit der Menschen, mit den Herausforderungen des Lebens gut umzugehen, soll nachhaltig gestärkt werden. Das Ziel ist es langfristig nachhaltige Gesundheitskompetenz schaffen, präventive Angebote, um Gesundheit zu erhalten und beteiligungsorientiert Angebote entwickeln und die Zivilgesellschaft dabei mit einzubeziehen.

Zentraler Bestandteil des Projekts sind Stadtteilbegehungen und vier Bürgerforen. Was hilft den Menschen, sich in ihrer Region wohlzufühlen? Was macht ihre Gemeinde aus – wo liegen Stärken, was macht sie widerstandsfähig? Wo kann noch etwas verbessert werden. Bei den Bürgerforen geht es um die Entwicklung von Angeboten. Nachdem die Stärken und Potenziale in der Umgebung entdeckt sind, können sich die Teilnehmer mit konkreten Ideen einbringen und diskutieren.

Geleitet und begleitet wird das Beteiligungsprojekt von einem wissenschaftlichen Team der Hochschule Nordhausen und der Katholischen Hochschule Mainz. Es ist ein Teilprojekt der Pfalzklinikum-Initiative „Die Pfalz macht sich/dich stark – Wege zur Resilienz“, das nicht nur vom Pfalzklinikum selbst, sondern auch von der Stadt Rockenhausen und der AOK Gesundheitskasse finanziell und logistisch unterstützt wird.


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