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Kein Impfpass: Corona-Impfung auch ohne Impfausweis möglich

Der Impfausweis ist ein lebenslang gültiges Dokument, in dem alle durchgeführten Impfungen dokumentiert werden. Auch die Corona-Schutzimpfung wird in das gelbe Heft eingetragen. Wer seinen Impfpass verloren hat oder keinen besitzt, muss sich deswegen keine Sorgen machen.

Arzt stellt Impfausweise aus – oft schon in der Kindheit

Der Impfpass ist ein kostenloses Dokument, das jeder erhält, der sich gegen Infektionskrankheiten impfen lässt. Den Ausweis stellt der Arzt nach der ersten Impfung aus – oft schon wenige Wochen nach der Geburt, wenn Säuglinge ihre ersten Schutzimpfungen erhalten. Im Impfpass werden dann alle Impfungen eingetragen, die Kinder, Jugendliche und Erwachsene im Laufe ihres Lebens erhalten. Folgende Angaben werden dabei für jede Impfung hinterlegt:

  • Datum der Impfung,
  • Bezeichnung und Chargenbezeichnung des Impfstoffes,
  • Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde,
  • Name und Anschrift des Arztes, der die Impfung durchgeführt hat,
  • schriftliche oder elektronische Signatur des Arztes.

Auch bei der Corona-Schutzimpfung werden diese Daten in den Impfpass eingetragen.

Was passiert, wenn man den Impfpass verloren hat?

Wer seinen Impfausweis verloren hat oder diesen nicht findet, sollte den Arzt ansprechen, der die letzten Impfungen durchgeführt hat. In der Regel ist das der Hausarzt. Anhand der Patientenakte kann der Arzt nachvollziehen, welche Impfungen durchgeführt wurden und diese in einen neuen Impfpass eintragen. Können Sie die Impfungen rückwirkend nicht nachweisen, dann gelten Sie als ungeimpft. Impfungen können dann nachgeholt werden.

Kann man sich auch ohne Impfpass gegen Corona impfen lassen?

Ja, Sie werden auch ohne Impfausweis gegen Corona geimpft. Lassen Sie sich beim Hausarzt impfen, dann stellt dieser Ihnen einen neuen Impfausweis aus und trägt die Corona-Schutzimpfung darin ein. Wenn Sie in einem Impfzentrum geimpft werden, dann erhalten Sie ein Ersatzformular als Nachweis. Mit dieser Impfbescheinigung können Sie dann die Impfung von Ihrem Hausarzt im Impfausweis nachtragen lassen. Gegebenenfalls verlangt der Hausarzt für die nachträgliche Eintragung ein privatärztliches Honorar.

Warum braucht man einen Impfpass?

Der Impfpass gibt dem Besitzer einen Überblick, gegen welche Krankheiten er aktuell geschützt ist. Auch der Arzt kann damit erkennen, ob Impfungen aufgefrischt werden müssen oder möglicherweise komplett fehlen. Zudem ist der gelbe Impfausweis ein international anerkanntes Dokument, mit dem Sie einen Impfschutz auch im Ausland nachweisen können.

Sind alte Impfausweise noch gültig?

Ein Impfausweis bleibt zeitlebens gültig. Das gilt auch für alte Impfpässe, zum Beispiel aus der DDR. Impfungen, die darin dokumentiert sind, gelten in Deutschland als durchgeführt. Doch der Impfpass aus der DDR entspricht nicht den Standards des internationalen Impfausweises, was zu Schwierigkeiten bei der Einreise in bestimmte Länder führen kann, die einen solchen Nachweis verlangen.

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