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Impfpass und App: FAQs zum Impfnachweis für die Corona-Impfung

Corona-Geimpfte können ihren Impfstatus mit dem Impfpass und seit Anfang Juni auch via App mit dem Smartphone nachweisen. Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um den Impfpass – auch Impfausweis genannt – und den digitalen Impfnachweis.

Allgemeine Fragen zum Impfnachweis

Eine erfolgte Corona-Impfung wird im Impfpass eingetragen. Müssen Sie einen Impfschutz nachweisen, dann legen Sie Ihren Impfpass vor. Wer keinen Impfpass besitzt, bekommt eine Ersatzbescheinigung ausgestellt. Auch dieses Dokument gilt als Nachweis einer erfolgten Corona-Schutzimpfung. Zusätzlich können Geimpfte die Impfung mit der Corona-Warn-App, der CovPass-App oder der Luca-App auch digital auf dem Smartphone nachweisen.

Bei der Impfung gegen das Coronavirus werden die folgenden Daten im Impfpass oder auf der Ersatzbescheinigung erfasst:

  • Datum der Impfung,
  • Bezeichnung und Chargenbezeichnung des Impfstoffes,
  • Name der Krankheit, gegen die geimpft wurde,
  • Name und Anschrift des Arztes, der die Impfung durchgeführt hat,
  • schriftliche oder elektronische Signatur des Arztes.

Fehlt eine dieser Angaben, zum Beispiel Unterschrift, Stempel oder Datum, dann lassen Sie diese vom Impfarzt nachtragen.

Das digitale Impfzertifikat enthält darüber hinaus auch noch personenbezogene Daten des Geimpften wie Name, Vorname und Geburtsdatum sowie eine einzigartige Identifikationsnummer für das Zertifikat (kurz UVCI).

Fragen zum Impfpass

Den Impfpass stellt der Arzt nach der ersten Impfung aus, in der Regel im Säuglingsalter. Wer keinen Impfpass besitzt oder diesen verloren hat, bekommt das Dokument kostenlos in einer Arztpraxis oder beim Gesundheitsamt. Lassen Sie sich in einer Arztpraxis gegen Corona impfen, müssen Sie sich den Impfpass vorher nicht extra besorgen. Die Praxis kann Ihnen den Ausweis mit Ihrer ersten Impfung ausstellen.

Ja, Sie werden auch ohne Impfausweis gegen Corona geimpft. Lassen Sie sich in einer Arztpraxis gegen Corona impfen, dann erhalten Sie im Anschluss einen Impfpass. In diesem wird Ihre Corona-Schutzimpfung dokumentiert. Bei einer Impfung im Impfzentrum bekommen Sie eine Ersatzbescheinigung als Nachweis. Mit dieser Impfbescheinigung können Sie dann die Impfung von Ihrem Hausarzt in einen Impfpass übertragen lassen. Gegebenenfalls verlangt der Hausarzt für die nachträgliche Eintragung ein privatärztliches Honorar.

Wer seinen Impfausweis verloren hat oder diesen nicht findet, sollte den Arzt ansprechen, der die letzten Impfungen durchgeführt hat. In der Regel ist das der Hausarzt. Anhand der Patientenakte kann der Arzt nachvollziehen, welche Impfungen durchgeführt wurden und diese in einen neuen Impfpass eintragen. Können Sie die Impfungen rückwirkend nicht nachweisen, dann gelten Sie als ungeimpft. Impfungen können dann nachgeholt werden.

Der Impfpass ist ein lebenslang gültiges Dokument. Das gilt auch für ältere Impfausweise, wie sie früher in der DDR oder in der alten Bundesrepublik ausgestellt wurden. Die Corona-Schutzimpfung sowie alle weiteren Impfungen können Sie in diese Dokumente eintragen lassen. In Deutschland sind diese weiterhin anerkannt.

Die alten Impfdokumente entsprechen jedoch nicht den Standards des internationalen Impfausweises der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Das kann zu Schwierigkeiten bei der Einreise in bestimmte Länder führen, die einen solchen Nachweis verlangen. Deshalb wird empfohlen, alle Eintragungen aus dem alten Impfpass in den international anerkannten, gelben Impfausweis übertragen zu lassen. Hierzulande darf jeder Arzt oder Apotheker die Daten übertragen.

Fragen zur Ersatzbescheinigung

Ja, auch mit der Ersatzbescheinigung können Sie Ihren Impfstatus nachweisen, wenn dieser abgefragt wird. Sie benötigen nicht zwingend einen Impfausweis.

Haben Sie die Ersatzbescheinigung für die Corona-Impfung verloren, dann kontaktieren Sie das Impfzentrum, in dem Sie geimpft wurden. In der Regel bekommen Sie dort eine neue Ersatzbescheinigung ausgestellt.

Fragen zum digitalen Impfnachweis

Der digitale Impfnachweis ist eine weitere Möglichkeit, mit der Geimpfte die Corona-Schutzimpfung nachweisen können. Informationen zur Impfung werden auf dem Smartphone gespeichert und lassen sich jederzeit abrufen, wenn dies notwendig ist. Damit ist der digitale Impfnachweis eine Alternative zum Impfpass.

Mit dem digitalen Impfnachweis belegen Sie, dass Sie gegen Corona geimpft sind. Für vollständig Geimpfte gibt es Erleichterungen. Sie sind zum Beispiel von der Testpflicht ausgenommen, die derzeit noch vielerorts gilt, um Restaurants, Zoos oder Museen zu besuchen. Zudem ist der digitale Impfnachweis ein in Europa anerkanntes Zertifikat, mit dem Geimpfte auch an Flughäfen oder im europäischen Ausland ihren Impfstatus nachweisen können. Wer allerdings aus einem Virusvariantengebiet einreist, muss auch bei vollständiger Impfung ein negatives Testergebnis vorlegen und ist nicht von der Einreisequarantäne befreit.

Sollten Sie kein Smartphone haben oder den digitalen Impfnachweis nicht nutzen wollen, können Sie Ihren Impfstatus selbstverständlich auch mit dem Impfpass oder der Ersatzbescheinigung nachweisen.

Nach einer Impfung gegen Corona stellt Ihnen – wo bereits technisch verfügbar – das Impfzentrum oder die Arztpraxis ein sogenanntes digitales Impfzertifikat aus. Darüber hinaus können Sie es auch in einer Apotheke erhalten. Voraussetzung ist eine Bescheinigung der Corona-Impfung oder der Gelbe Impfpass und ein Ausweisdokument (Hinweis: Die Ausstellung von Corona-Impfzertifikaten ist nicht in allen Apotheken möglich). Das Zertifikat enthält einen QR-Code, den sie derzeit mit einer der drei folgenden Apps einscannen können: der Corona-Warn-App, der CovPass-App oder der Luca-App. Die App liest die Informationen aus dem QR-Code und speichert die Impfdaten in einem sicheren Bereich des Smartphones. Als Nachweis für die Impfung wird ein QR-Code in der App angezeigt. Diesen zeigen Sie bei Bedarf vor, wenn Sie dazu aufgefordert sind, eine Impfung nachzuweisen. Alle drei Apps zur Nutzung des digitalen Impfnachweises sind kostenfrei in den bekannten App-Stores erhältlich.

Das digitale Impfzertifikat kann übrigens auch ohne App genutzt werden: Der darauf abgebildete QR-Code kann als Impfnachweis vorgelegt werden. Dienstleister, die den Impfstatuts überprüfen möchten, können mithilfe einer Prüf-App den QR-Code auslesen.

Wer bereits vor der Einführung des digitalen Impfnachweises geimpft wurde, erhält nachträglich das digitale Impfzertifikat. In einigen Bundesländern werden diese mit der Post verschickt oder über Online-Portale zur Verfügung gestellt. Alternativ stellen auch Arztpraxen und Apotheken das Zertifikat aus. Weitere Informationen dazu finden Sie auf dieser Übersichtsseite der Bundesregierung über die Regeln in den Bundesländern.

Nein, der analoge Impfpass reicht als Nachweis für die Corona-Schutzimpfung aus. Der digitale Impfnachweis ist lediglich eine Alternative für diejenigen, die den Impfpass nicht immer bei sich tragen möchten.

Der gelbe Impfausweis ist ein international anerkanntes Dokument, in dem alle Impfungen dokumentiert werden, die Sie im Laufe Ihres Lebens erhalten. Damit haben Sie immer im Blick, gegen welche Infektionskrankheiten Sie aktuell geschützt sind. Zudem werden im Impfpass auch Reiseimpfungen dokumentiert. So ist zum Beispiel der Nachweis einer Impfung gegen Gelbfieber vor der Einreise in einige Länder verpflichtend.

Mit dem digitalen Impfnachweis in der App können Sie hingegen nur nachweisen, dass Sie gegen Corona geimpft sind. Zu anderen erfolgten Impfungen gibt der digitale Impfnachweis keine Auskunft.

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