Angebot anzeigen für:
Kontakt zu meiner AOK PLUS
Ort/Kasse korrigieren
Geschäftsstellen werden geladen ...
Seitenpfad

Verfahrensweise Rollstuhl Beantragen

Hallo,

meine Mutter kam vor 10 Wochen aus einer Klinik in ein Pflegeheim. Dort wurde sofort ein Rollstuhl beantragt. Mein Vater bekam später ein Schreiben der AOK, das der Rollstuhl genehmigt sei. Es war auch jemand wegen vermessen im Pflegeheim bei meiner Mutter, wegen ihres sehr hohen Übergewichtes braucht sie wohl auch einen speziellen Rollstuhl (aber keinen Elektrorollstuhl sondern einen den sie selbst mit den Armen bewegen kann) Seitdem warten wir auf den Rollstuhl. Nun hat mein Vater einen Anruf von der AOK bekommen, das man einen kostengünstigeren Anbieter gefunden hätte und dieser nun demnächst einmal vorbeikommt um nochmals zu vermessen. Der AOK-Mitarbeiter sagte, das ihm nicht bekannt sei das es bereits eine Genehmigung der AOK gegeben habe und der Auftrag bei dem ersten Anbieter der bereits vermessen war, würde nun storniert.  Nun würde es nochmal ca. 10 Wochen dauern.  Mein Vater ist mit der Situation völlig überfordert. Das Heim drängt nun, wir sollten endlich bei der AOK Druck machen wegen dem Rollstuhl, weil meine Mutter nun schon seit 10 Wochen nur im Bettl liegt. Aller 2 Wochen zum Duschen kommt sie mal aus dem Bett und 2 mal konnte sie mal kurz im Rollstuhl einer anderen Frau sitzen. Inzwischen wird zumindest Physiotherapie im Bett durchgeführt, damit sie noch etwas beweglich bleibt. Ich soll das Problem jetzt klären und werde mich also bei der AOK mal durchfragen denn ich habe davon überhaupt keine Ahnung. Hier im Forum würde mich interessieren: Wie sollte das im Normalfall laufen und wer ist in welcher Reihenfolge zuständig?

Guten Tag,

 

bei einem Rollstuhl handelt es sich grundsätzlich um ein verordnungsfähiges Hilfsmittel.

Wenn der behandelnde Arzt feststellt, dass ein Rollstuhl aus medizinischer Sicht für den Patienten erforderlich ist, stellt er eine Hilfsmittelverordnung aus.

Die Verordnung ist grundsätzlich zunächst von der Krankenkasse zu genehmigen. Das bedeutet, dass entweder die Verordnung zunächst der Krankenkasse zur Genehmigung vorgelegt werden kann oder aber auch direkt in einem Sanitätshaus / einem Vertragspartner vorgelegt werden kann. In diesem Falle kümmert sich das Sanitätshaus um die Genehmigung.

 

Manche Krankenkassen haben eine Genehmigungsfreigrenze, also einen Grenzbetrag unter dem ein Hilfsmittel genehmigungsfrei ist. Hier handelt es sich aber um eine regionale Besonderheit.

 

Im Falle eines solchen speziellen Rollstuhles dürfte aber eine Genehmigung unumgänglich sein.

 

In manchen Fällen kann es erforderlich werden, dass die Krankenkassen für die Genehmigung eines Hilfsmittel auf die Meinung des Medizinischen Dienstes (MDK) angewiesen sind. Die Vorlage einer Verordnung beim MDK kann den Genehmigungsprozess leider verzögern.

 

Zum konkreten Fall Ihrer Mutter können wir seitens des Ratgeberforums keine Aussage treffen.

Wir möchten Ihnen aber dringend empfehlen, sich erneut mit der Fachabteilung in Verbindung zu setzen, da die von Ihnen erwähnte erste Genehmigung ja nunmal grundsätzlich vorliegen müsste.

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Danke für die Info. Ich war inzwischen bei der AOK und die Kollegin hat sich den Vorgang im Computer anzeigen lassen. Danach sieht es jetzt so aus, das jemand vom Pflegeheim mit dem Rezept in einem Sanitätshaus war. Von dort kam dann jemand zum Ausmessen. Dann wurde ein Kostenvoranschlag gemacht. Der Kostenvoranschlag wurde wegen Unwirtschaftlichkeit abgelehnt. Dieser Vorgang dauerte im ganzen 10 Wochen. Nun hat die AOK ein Schreiben an ein anderes Sanitätshaus gemacht und um einen neuen Kostenvoranschlag gebeten.  Das es schon mal eine Genehmigung gab, wurde verneint. (Mein Vater war sich sicher ein solches Schreiben bekommen zu haben, zumindest hat er es als Genehmigung interpretiert. Er findet das Schreiben aber auch nicht mehr.)

Jedenfalls wird es jetzt noch einmal sehr lange dauern. Kann man diesen Vorgang denn irgendwie beschleunigen? Ich kann mir schlecht vorstellen wie das funktionieren soll wenn meine Mutter dann nach wochenlangem liegen im Bett dann von einem auf den anderen Tag im Rollstuhl sitzen soll.

 

"Hallo Peri1958"!

Leider können wir zum konkreten Fall Ihrer Mutter seitens des Ratgeberforums keine zufriedenstellende Aussage treffen.

Wir möchten Ihnen aber empfehlen, sich mit der AOK - Die Gesundheitskasse vor Ort und der Fachabteilung in Verbindung zu setzen, damit man sich um Ihr Anliegen weiter kümmern kann.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Mutter alles Gute! 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Von der Verschreibung bis zur Lieferung eines Rollstuhles dauert es meistens recht lange. Oft zieht sich der Prozess über Wochen oder Monate hin.

Das betrifft nicht nur ältere Patienten in Pflegeheimen, sondern auch junge aktive Menschen (z.B. bei notwendigen Reparaturen), die auf das Hilfsmittel angewiesen sind um ihren Arbeitsplatz zu erreichen.

 

Die Leitung der Pflegeeinrichtung hat Recht, Sie sollten bei der AOK „Druck machen“.  Am besten werden Sie persönlich dort vorstellig:

 

Es darf  nicht sein, dass jemand aus bürokratischen Gründen für Monate das Bett nicht verlassen kann. Der Gesundheitszustand des Patienten kann sich dadurch extrem verschlechtern. Das wird Ihnen der behandelnde Arzt sicher bestätigen.

 

 

 

Sobald die Kranken- (oder Pflege-) versicherung die Kostenübernahme zugebilligt hat, kann das beauftragte Sanitätshaus einen „Übergangsrollstuhl“ zur Verfügung stellen.

Das ist dann zwar nur ein schwerer, nicht individuell angepasster Rollstuhl, der selbstständig kaum bewegt werden kann, doch innerhalb von Gebäuden ist er nutzbar. Später wird er dann gegen das endgültige Modell ausgetauscht.  

 

Auch das geschieht allerdings nicht automatisch, sie müssen  ihn explizit anfordern.

  • Seite 1

Weitere Informationen

AOK-Clarimedis ist ein exklusiver Service für AOK-Versicherte, die medizinische Fragen haben. Dort sind Experten und medizinische Fachkräfte jederzeit erreichbar: 24 Stunden an 365 Tage im Jahr. Bitte wählen Sie Ihre AOK aus, um die für Sie richtige Service-Telefonnummer zu erhalten.

Eine detaillierte Vorstellung der Experten finden Sie hier.

Teilnahme und Sperrung

Ziel unserer Community auf aok.de ist der Informationsaustausch mit Bezug auf sozialversicherungsrelevante Themen. Es dürfen daher keine Inhalte veröffentlicht werden, die der kommerziellen Werbung dienen, die technische Funktionsfähigkeit der Community beeinträchtigen oder das Copyright Dritter verletzen.

Jeder registrierte Nutzer kann im Expertenforum Fragen stellen. Zeigen Sie bitte Respekt gegenüber anderen Teilnehmern und Dritten und unterlassen Sie in Ihren Beiträgen Inhalte, die rechtswidrig, schädigend, missbräuchlich, belästigend, vulgär, hasserregend, rassistisch oder in sonstiger Weise zu beanstanden sind.

Die AOK – Die Gesundheitskasse ist berechtigt, Inhalte ganz oder teilweise ohne vorherige Mitteilung an den Verfasser zu löschen und seinen Zugriff auf das Expertenforum zu sperren.

Die AOK behält sich vor, Beiträge mit Verweisen auf andere Plattformen und Multimediainhalte (Audio, Video und andere) ohne vorherige Prüfung zu löschen. Die AOK kann zu jeder Zeit, aus welchem Grund auch immer, den Betrieb der Community ändern, beschränken oder einstellen.

Verantwortlichkeit und Gewährleistung

Die Verantwortung für den in die Community eingestellten Inhalt liegt ausschließlich bei den Teilnehmern. Die AOK kann die eingestellten Inhalte grundsätzlich keiner permanenten Kontrolle unterziehen, behält sich aber das Recht zu stichprobenartigen Untersuchungen vor. Gegebenenfalls können Inhalte ohne Begründung aus der Community entfernt werden. Die Nutzung der Community durch den Teilnehmer erfolgt auf eigenes Risiko.

Die AOK kann an dieser Stelle aus rechtlichen Gründen nicht gewährleisten, dass die Community zu jeder Zeit fehlerfrei zur Verfügung steht. Des Weiteren übernimmt die AOK keine Gewährleistung für die Richtigkeit, Nützlichkeit und Zuverlässigkeit der eingestellten Inhalte.

Freistellung und Rechtseinräumung

Jeder Teilnehmer stellt die AOK von Ansprüchen Dritter gleich welcher Art frei, die aufgrund seiner Inhalte in der Community erhoben werden. Der Teilnehmer erstattet der AOK die angemessenen Kosten der Rechtsverteidigung. Die AOK erhält das gebührenfreie, unbefristete, unbeschränkte und unwiderrufliche Nutzungsrecht an den in die Community eingestellten Inhalten.

Bei Krankheit zum Arzt

Die AOK lässt die Inhalte ihres Internetauftritts von erfahrenen Autoren verfassen und von Experten gewissenhaft überprüfen. Wir verwenden große Sorgfalt darauf, dass sämtliche Informationen stets aktuell, vollständig und richtig sind. Medizinische Erkenntnisse und Sozialversicherungsrecht sowie alle weiteren Inhalte unterliegen jedoch einem steten Wandel und einer Weiterentwicklung. Die AOK übernimmt deshalb keine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der auf diesen Seiten bereitgestellten Informationen.

Keinesfalls lassen sich aus den Informationen auf unseren Webseiten individuelle Diagnosen oder sozialversicherungsrechtliche Einzelfälle ableiten. Die hier bereitgestellten Inhalte dienen nicht als Ersatz für das Gespräch mit dem Arzt oder für eine medizinische Behandlung. Nur ein ausgebildeter und anerkannter Mediziner kann eine individuelle Diagnose stellen und die auf dieser Grundlage erforderlichen Maßnahmen in die Wege leiten. Ebenso wenig sind die Informationen auf diesen Seiten dazu geeignet, eine Selbstdiagnose zu stellen oder ohne Gespräch mit dem Arzt mit einer Behandlung zu beginnen.

Leistungen der AOK individuell abklären

Unsere Webseiten geben Ihnen einen Überblick über die umfangreichen Leistungen der AOK. Wir bemühen uns darum, diese klar, verständlich, übersichtlich und vollständig darzustellen. Dennoch sind diese Informationen kein Ersatz für eine individuelle Beratung, die im Einzelfall notwendig sein kann. Auch der Anspruch auf eine bestimmte Leistung lässt sich daraus nicht ableiten. Wenn Sie Fragen zu den Leistungen der AOK haben oder weitere Informationen wünschen, suchen Sie am besten den persönlichen Kontakt zu unseren Kundenberatern, per E-Mail, telefonisch oder in Ihrer AOK vor Ort.

Kein Leistungsanspruch

Auf unseren Webseiten können Sie sich über unsere Leistungen informieren und erfahren Wissenswertes zu medizinischen Fragen, Krankheitsbildern, Behandlungsmöglichkeiten und Vorbeugung. Daraus ergibt sich jedoch kein Anspruch auf eine Leistung. Auch das Gespräch mit dem Arzt können die Informationen nicht ersetzen.

Verantwortlichkeit für Inhalte verlinkter Seiten

Die Informationen der AOK auf diesen Seiten enthalten Links zu externen Internetseiten. Deren Inhalte haben wir beim Einrichten der Links sorgfältig überprüft, ob sie gegen zivilrechtliche oder strafrechtliche Normen verstoßen. Wir können jedoch nicht ausschließen, dass die Inhalte im Nachhinein verändert werden. Die AOK ist nicht für die Inhalte und die Verfügbarkeit der verlinkten externen Internetseiten verantwortlich. Sollten Sie der Ansicht sein, dass verlinkte externe Seiten gegen geltendes Recht verstoßen oder dass diese Seiten sonstige unangemessene Inhalte darstellen, so teilen Sie uns dies bitte mit. Wir werden Ihren Hinweis prüfen und den Link gegebenenfalls umgehend entfernen. Bitte beachten Sie, dass unsere Datenschutzerklärung nur für die Internetangebote der AOK gilt. Für die verlinkten externen Inhalte können andere Datenschutz- und Datensicherheits-Bestimmungen gelten. Wer dafür die Verantwortung trägt, erfahren Sie im Impressum der jeweiligen Seite. Die AOK kann die Nutzungsbedingungen für ihre Webseiten jederzeit ändern, gültig ist die jeweils aktuelle Fassung.

Schutz von personenbezogenen Daten

Alle Daten, die Rückschlüsse auf eine reale Person zulassen, sind vertraulich. Zum Schutz der Betroffenen dürfen persönliche Informationen wie z.B. Namen, Adressen, Telefonnummern und E-Mail-Adressen im Forum nicht veröffentlicht werden.