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Pflegestufe

Mein vater liegt nun schon seid drei Wochen wegen einer Lungenfibrose artigen Erkrankung im Krankenhaus und es wird nicht besser. Wir wissen nicht wann er das Krankenhaus verlassen darf oder überhaupt kann, da er nicht alleine laufen bzw gar nicht laufen kann nichts selbständig erledigen kann ausser eine Kleinigkeit zu essen. Nun habe ich natürlich Angst, daß wenn er nach Hause kommen sollte, meine Mutter ihn pflegen muss wenn Sie es denn alleine schafft?

Wie können oder sollen wir denn nun vorgehen? Bekommen meine Eltern Pflegegeld oder wie stellt man die Pflegestufe fest?

 

Guten Tag

Um möglichst schnell Unterstützung zu bekommen , sollten Sie zeitnah einen Termin mit dem zuständigen Sozialarbeiter des Krankenhauses vereinbaren. Er koordiniert das Entlassungsmanagement und kann bei Bedarf eine schnellere Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen ( MDK ) veranlassen. Zusätzlich kann er Hilfestellung bei den notwendigen Verordnungen für Hilfsmittel (Toilettenstuhl o.ä.) geben.

Sollte nach Begutachtung durch den MDK eine Pflegestufe festgestellt werden , gibt es verschiedene Möglichkeiten Leistungen in Anspruch zu nehmen (z.B Pflegedienst).

Des weiteren sollten Sie sich an Ihre zuständige Pflegekasse wenden um ein Beratungsgespäch mit  einer Pflegefachkraft zu vereinbaren. Dies ist telefonsich als auch persönlich möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Hallo,

Mein vater ist 75 jahre alt fast blind ( einmeter vision) ist Diabetiker und Dialyse patient ( 3x die woche ).

Er versorgt sich mit Unterstützung soweit gut im Alltag...

-hilfe bei Medikamenten richten/ Überwachung der Einnahme

-Blutzuckermessung 3x tgl.   eEinstellung des insulunpens2x tgl.

- nach Dialyse sehr angeschlagen

- hilfe bei ärztliche Versorgung ( Begleitung)

-hausliche Versorgung durch Kinder/ Ehefrau

Sowie bekommt mein Vater blindenhilfe, hatte er recht auf PFLEGESTUFE?

 

Zur Grundpflege im Sinne des SGB XI gehören pflegerische Hilfen aus den Bereichen Körperpflege, Ernährung und Mobilität und ausdrücklich nicht die hauswirtschaftliche Versorgung. Hilfen bei der Durchführung ärztlicher Anordnungen (Beispiel: Versorgung mit Medikamenten) werden in der Regel ebensowenig berücksichtigt. Ganz kurz: es geht um Hilfen zum Waschen, Kleiden, bei Toilettengängen, der Nahrungsaufnahme (nicht die Zubereitung!) und allen Wegen die dazu nötig sind. Macht er das allein oder braucht er dabei Hilfe? Mfg püppi

Hallo...

Danke für die Rückmeldung. ..ja diese Tätigkeit macht er noch selbstständig. ..aalso eher unwahrscheinlich das er eine pflegestufe bekommrn würde? 

Ich fürchte , ja. Mfg

 

Hallo Recht auf Pflegestufe

 

entschuldigen Sie bitte, dass wir Ihren Eintrag erst heute beantworten können.

 

Grundsätzlich kann neben dem Blindengeld eine Pflegeeinstufung erfolgen, wenn die zeitlichen Voraussetzungen vorliegen. Bei einer Pflegeeinstufung wird das Blindengeld in der Regel jedoch gekürzt und Pflegeleistungen anteilig angerechnet.

Voraussetzung für eine Einstufung in eine Pflegestufe sind   n i c h t    die von Ihnen aufgeführten Hilfen bei der Medikamentengabe, Blutzuckermessungen, Injektionen. Für die Pflegeversicherung ist allein entscheidend, in welchem Umfnag Hilfen bei der Körperpflege, bei der Nahrungszufuhr und bei der Mobilität erforderlich sind.

 

Zur Mobilität zählt das Aufstehen aus dem Bett, Hilfen beim Toilettengang, Zu bett Gehen. Zum Bereich Ernährung zählt nicht die hauswirtschafltiche Versorgung, sondern das Hinführen der Nahrungsmitteln zum Mund sowie Hilfen bei der Nahrungsuafnahme (z. b. das Zerkleinern von Nahrungsmitteln).

Wenn Ihr Angehöriger keine oder nur geringe Hilfen bei den Verrichtungen der Körperpflege, Mobilität und Ernährung benötigt, brauchen Sie keinen Antrag auf Pflegeleistugnen zu stellen, da der unterstützende Hiflebedarf an der Person zu gering ist.

 

Wenn jedoch Teilhilfen bei den zuvor genannten Verrichtungen notwendig sein sollten, empfehlen wir Ihnen, einen Antrag auf eine Pflegestufe zu stellen. Sofern Sie einen Antrag auf Pflegeleistungen stellen, müßten  Sie den Träger des Blindengeldes informieren.

 

Wir wünschen Ihnen alles Gute und stehen für Rückfragen gerne zur Verfügung.  

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Kannste mal sehen, da wird dann sogar das Blindengeld gekürzt...., das wusste ich natürlich nicht... Mfg

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