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AOK-Tag 2018: „Im Notfall gut versorgt?“

Die Notfallversorgung muss neu organisiert werden - dafür sprachen sich die Selbstverwaltung der AOK NORDWEST und namhafte Experten beim 4. AOK-Tag in Dortmund aus. Lesen Sie hier die Erwartungen und Positionen der Beteiligten auf NRW-Landesebene.

Das Podium

Diskutierten beim AOK-Tag in Dortmund, wie die Notfallversorgung in NRW verbessert werden kann, von links: Johannes Heß (AOK-Verwaltungsrat), Jochen Brink (Präsident NRW-Krankenhausgesellschaft), Heike Gebhard (Vorsitzende NRW-Gesundheitsausschuss), Peter Preuß (gesundheitspolitischer Sprecher CDU-Landtagsfraktion), Georg Keppeler (AOK-Verwaltungsrat), Dr. Gerhard Nordmann (1. Vorsitzender KVWL), Prof. Dr. Wolfgang Greiner (Universität Bielefeld) und AOK-Vorstandsvorsitzender Tom Ackermann.

Experten diskutierten Zukunftsmodelle

Logo der Selbstverwaltung der AOK NORDWEST
Etwa 150 Gäste aus Gesundheitswesen, Politik, Wirtschaft und der Selbstverwaltung diskutierten beim 4. AOK-Tag in Dortmund über Lösungen für eine bessere Notfallversorgung.

Denn: In vielen Notaufnahmen herrscht Hochbetrieb – Tag und Nacht. Immer mehr Patienten, die objektiv kein Notfall sind, gehen direkt in die Notaufnahme oder rufen den Rettungsdienst.

Überfüllte Ambulanzen, genervte Patienten, überfordertes Personal sowie unnötige Krankenhausaufnahmen und Rettungsfahrten sind die Folge.

Der Bedarf liegt auf der Hand: Die Notfallversorgung muss neu organisiert werden. Im Mittelpunkt stehen die bessere Koordination und Zusammenarbeit des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, des Rettungsdienstes und der Klinikambulanzen.

Gelöst werden könnte das Problem mit einem ‚integrierten Notfallkonzept‘. Darüber waren sich die Experten beim AOK-Tag der Selbstverwaltung in Dortmund einig. Doch über die genaue inhaltliche Ausgestaltung in Theorie und Praxis gab es unterschiedliche Auffassungen.

Zu Beginn stellte Prof. Dr. Wolfgang Greiner von der Universität Bielefeld, der auch Mitglied im Sachverständigenrat Gesundheit ist, zunächst mit einem Impulsreferat die Ideen für eine bedarfsgerechte, patientenorientierte und effiziente Notfallversorgung vor und beantwortete Fragen aus dem Publikum. In der anschließenden Podiumsdiskussion wurden neben Erwartungen und Positionen auch die notwendigen Rahmenbedingungen und mögliche Umsetzungshindernisse beleuchtet – moderiert von Hans-Bernhard Henkel-Hoving (Chefredakteur G+G).

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 Prof. Dr. Wolfgang Greiner, Universität Bielefeld und Mitglied im Sachverständigenrat Gesundheit
Prof. Dr. Wolfgang Greiner, Universität Bielefeld und Mitglied im Sachverständigenrat Gesundheit

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Johannes Heß, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter
Johannes Heß, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitgebervertreter

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 Georg Keppeler, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitnehmervertreter
Georg Keppeler, alternierender AOK-Verwaltungsratsvorsitzender und Arbeitnehmervertreter

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Heike Gebhard, MdL NRW, SPD-Fraktion, Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales
Heike Gebhard, MdL NRW, SPD-Fraktion, Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Gesundheit und Soziales

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Peter Preuß, MdL NRW, CDU-Fraktion, gesundheitspolitischer Sprecher
Peter Preuß, MdL NRW, CDU-Fraktion, gesundheitspolitischer Sprecher

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Dr. Gerhard Nordmann, erster Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL)
Dr. Gerhard Nordmann, erster Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL)

Impulsreferat

Lesen Sie über die Vorschläge des Sachverständigerates Gesundheit für eine bedarfsgerechte, patientenorientierte und effiziente Notfallversorgung.

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