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COVID-19: Ansteckung, Symptome und Behandlung

Die Anzeichen für eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus ähneln anderen Atemwegserkrankungen und können zum Beispiel auch bei einer Grippe auftreten. Wie eine Ansteckung und die Krankheit COVID-19 verläuft und wer in Quarantäne muss.

So erfolgt eine Ansteckung mit dem Coronavirus

Der Coronavirus verbreitet sich weltweit durch eine Übertragung von Mensch zu Mensch. Klar ist, dass sich das Virus hauptsächlich durch Tröpfcheninfektionen ausbreitet, zum Beispiel beim Niesen oder Husten. Deshalb ist die Abstandsregelung von mindestens 1,5 Metern zu anderen Menschen wichtig.

Andere Übertragungswege beispielsweise wie eine Schmierinfektion über Lebensmittel oder Oberflächen lassen sich nicht ausschließen, konnten aber bisher nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden, wie das Bundesinstitut für Risikobewertung mitteilt. 

Weiterführende Informationen zu Übertragungswegen finden Sie auf der Website des Robert Koch-Instituts

Welche Symptome treten auf?

Ein Großteil der mit dem Coronavirus Infizierten hat trockenen Husten und Fieber. Weitere Krankheitsanzeichen können Schnupfen, Gliederschmerzen, Hals- oder Kopfschmerzen sowie Atemnot sein. Bei einem schweren Verlauf treten weitere Symptome bis hin zu lebensbedrohlichen Lungenentzündungen auf.

Neuen Untersuchungen zufolge sind auch neurologische Auswirkungen möglich. Zu den häufigsten zählen Schwindelgefühle sowie Riech- und Geschmacksstörungen.

Bitte beachten Sie: Bei manchen Menschen zeigen sich überhaupt keine Symptome der Krankheit, obwohl sie sich angesteckt haben. Deshalb ist es so wichtig, die Hygiene- und Abstandsregeln zu beachten. Sie schützen damit andere Menschen.

Quarantäne bei Verdacht auf COVID-19

Wenn Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronavirus besteht, müssen Betroffene häufig in Quarantäne, damit sie niemanden anstecken können.

Quarantäne bedeutet, dass Infizierte oder Personen, die unter Infektionsverdacht stehen, vorübergehend isoliert werden. So soll die weitere Verbreitung der Krankheit verhindert werden. Das ist im Infektionsschutzgesetz (IfSG) geregelt. Demnach dürfen zur Abwendung der Ausbreitung bestimmter Infektionskrankheiten Freiheitsrechte eingeschränkt werden.

Aktuell bedeutet das oftmals „häusliche Quarantäne“. Der Patient darf die eigenen vier Wände nicht verlassen, und soll den Kontakt mit etwaigen Mitbewohnern vermeiden, bis die Ansteckungsgefahr vorüber ist. Da die Inkubationszeit des neuartigen Coronavirus laut Robert Koch-Institut bis zu 14 Tage beträgt, ist auch die häusliche Quarantäne auf diesen Zeitraum angesetzt.

Während der Quarantäne müssen die Betroffenen zweimal täglich Fieber messen sowie ein Tagebuch über mögliche Symptome, die Körpertemperatur und jegliche Kontakte mit anderen Menschen führen.

Notwendige Erledigungen außerhalb der eigenen Unterkunft (Einkäufe, Behördengänge, etc.) müssen je nach Dringlichkeit verschoben oder von Freunden, Familie oder anderen Personen übernommen werden. Dabei darf jedoch kein direkter Kontakt mit der sich in Quarantäne befindlichen Person stattfinden. Einkäufe müssten also zum Beispiel vor der Tür abgestellt werden.

Derzeit wird eine Quarantäne für jeden angeordnet, der akut gefährdet ist, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben oder tatsächlich infiziert ist.

Als gefährdet gilt beispielsweise, wer in den letzten 14 Tagen engen Kontakt mit einem Infizierten hatte und sich mindestens 15 Minuten lang von Angesicht zu Angesicht unterhalten hat. Auch wer zum Beispiel von einem Infizierten angehustet oder angeniest wurde, wird von den Behörden als gefährdet eingestuft.

Zuständig für die Quarantäneverordnung sind in den meisten Fällen die Gesundheitsämter der Länder.

Auf der Website des Robert Koch-Instituts gibt es eine Datenbank mit allen Gesundheitsämtern. Hier kann das jeweilige Amt unter Angabe von Ort oder Postleitzahl gesucht werden.

Wie ist der typische Krankheitsverlauf?

Die Atemwegserkrankung COVID-19, die durch eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus ausgelöst wird, verläuft nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) in den meisten Fällen (80 Prozent) mild bis moderat. Typisch dafür ist das Auftreten grippeähnlicher Symptome, die sich nach wenigen Tagen langsam bessern. Nach etwa 14 Tagen sind die Betroffenen in der Regel wieder symptomfrei. Bei einem schweren, aber nicht lebensbedrohlichen Verlauf dauert die COVID-19-Erkrankung bis zu sieben Wochen an. In einigen Fällen kann die Krankheit tödlich enden.

Weitere Informationen zu Symptomen und Krankheitsverlauf gibt es zum Beispiel bei der Deutschen Lungenstiftung

Wie lange sind Betroffene ansteckend?

Bislang ist noch nicht bekannt, wie lange eine Person, die sich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert hat, ansteckend ist. Es wird angenommen, dass auch Infizierte das Virus übertragen können, die noch keine Symptome haben.

Wie das Robert-Koch-Institut berichtet, wurden in einer vorläufigen Studie die vermehrungsfähigen Coronaviren im Rachenraum bis zu vier Tage nach Symptombeginn und im Auswurf bis zu acht Tage nachgewiesen. In anderen Studien waren Bestandteile von Coronaviren bis zu 18 Tage nach Erkrankungsbeginn in den Atemwegen der Patienten nachweisbar. Ob diese Viren dann noch vermehrungsfähig und die Patienten somit ansteckend waren, ist aber unbekannt.

Wie wird COVID-19 behandelt?

Eine spezielle Therapie gibt es für die Atemwegserkrankung COVID-19 derzeit noch nicht. Die Behandlung ist davon abhängig, welche Symptome auftreten. Mögliche Maßnahmen sind fiebersenkende Mittel sowie Medikamente bei möglichen bakteriellen Zusatzinfektionen der Atemwege. In schweren Krankheitsfällen können Betroffene mithilfe einer Maschine beatmet werden. Eine weitere Möglichkeit bei einem schweren Atemnotsyndrom ist, das Blut vorübergehend mit Sauerstoff anzureichern.

Weiterführende Informationen zur Therapie finden beim Robert Koch-Institut und in der entsprechenden Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin.

An einem Impfstoff und spezifischen Medikamenten gegen das neue Coronavirus wird derzeit intensiv geforscht.

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