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Auslandsstudium und Krankenversicherung

Wer im Ausland studieren möchte, sollte unbedingt sicherstellen, dass er vor Ort ausreichend krankenversichert ist. Mit der Europäischen Krankenversichertenkarte (EHIC) der AOK sind Studierende in den meisten europäischen Ländern im Krankheitsfall für medizinisch notwendige Leistungen abgesichert. Für viele andere Staaten ist eine private Auslandskrankenversicherung notwendig. Darunter auch für beliebte Ziele wie die USA oder Australien. Die AOK berät Sie gern.

Beiträge zur Kranken- bzw. Pflegeversicherung für Studenten

Der allgemeine Beitragssatz für die studentische Krankenversicherung und zur Pflegeversicherung wird vom Gesetzgeber einheitlich für alle gesetzlichen Krankenkassen in gleicher Höhe festgelegt. Bei der Krankenversicherung kommt ein kassenindividueller Zusatzbeitrag hinzu. Dieser beträgt bei der AOK Nordost 0,9 Prozent. Er liegt unter dem vom Gesetzgeber festgelegten durchschnittlichen Zusatzbeitragssatz von 1,1 Prozent und zählt damit bundesweit zu den niedrigsten.

Bei der AOK Nordost beträgt der studentische Beitrag (Stand: Januar 2017):

  • in der Krankenversicherung: 72,17 Euro im Monat
  • in der Pflegeversicherung: 16,55 Euro im Monat bzw. 18,17 Euro für Kinderlose ab 23 Jahren

Fordern Sie weitere Infos zur Krankenversicherung der Studenten einfach per Mail an. Sie können sich auch anrufen lassen.

E-Mail an den AOK-Studentenservice 

Krankenversicherung fürs Studium im europäischen Ausland

Sie planen ein Auslandssemester oder ein Auslandsstudium in Europa? Wenn Sie als Studierender bei der AOK familienversichert oder selbst versichert sind, bleibt Ihr Versicherungsschutz bei der Gesundheitskasse bestehen. Voraussetzung dafür ist:

  • Sie sind an einer deutschen Hochschule immatrikuliert und studieren an einer ausländischen Hochschule in einem EU-Staat, in Island, Liechtenstein, Norwegen, der Schweiz oder in einem der Abkommensstaaten Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Montenegro, Serbien, Türkei oder Tunesien.
  • Sie sind an einer Hochschule in einem der genannten Länder immatrikuliert, haben aber Ihren Lebensmittelpunkt weiterhin in Deutschland.

Die EHIC befindet sich auf der Rückseite Ihrer elektronischen Gesundheitskarte. Damit erhalten Sie alle medizinisch notwendigen Leistungen – und zwar beim Arzt, Zahnarzt und im Krankenhaus.

In Mazedonien, Montenegro und Serbien gilt die EHIC allerdings nur für sogenannte Notfallleistungen. Damit sind Erkrankungen gemeint, die nach der Einreise auftreten. Wenn Sie vor einem Auslandsaufenthalt in diesen Ländern bereits gesundheitliche Probleme haben oder an einer chronischen Erkrankung leiden, wenden Sie sich bitte vor Ihrem Auslandssemester oder Ihrem Auslandsstudium an Ihre AOK vor Ort. Dort bekommen Sie alle für Sie wichtigen Informationen.

Hinweis: Für ein Studium in Bosnien-Herzegowina, der Türkei oder in Tunesien benötigen Studierende eine Anspruchsbescheinigung, auch Auslandskrankenschein genannt. Diese bestellen Sie bitte rechtzeitig vor Ihrer Abreise bei Ihrer AOK.

Sinnvoll: Zusatzschutz fürs Auslandsstudium

Um Ihren Auslandsaufenthalt darüber hinaus abzusichern, ist eine zusätzliche private Auslandskrankenversicherung empfehlenswert. Die Zusatzversicherung schützt vor ungeplanten Kosten, wenn Sie krank werden. Das gilt zum Beispiel für die landesüblichen Zuzahlungen zu einzelnen Leistungen oder die Behandlung in einer privaten Einrichtung. Auch wenn ein Rücktransport nach Deutschland medizinisch notwendig wird, sind die Kosten durch die private Zusatzversicherung in der Regel abgedeckt.

Auslandsstudium außerhalb Europas

Wer in einem Land studieren möchte, mit dem Deutschland kein Sozialversicherungsabkommen abgeschlossen hat, muss eine private Krankenversicherung abschließen. Wenn Sie krank werden und ärztlich behandelt werden müssen, kann die AOK die Kosten dafür nicht übernehmen. Davon betroffen sind auch beliebte Ziele für ein Auslandssemester wie Australien, Kanada oder die USA. In der Regel ist hier eine Versicherung im Studienland erforderlich. Am besten erkundigen Sie sich an der Gasthochschule, welche Empfehlung sie für das betreffende Land und den geplanten Aufenthalt gibt. Dazu berät Sie auch gern Ihre AOK vor Ort.

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