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Erfolgreiche Unterstützung bei der häuslichen Pflege

In den PfiFf-Kursen, die mittlerweile in verschiedenen Sprachen angeboten werden, können die Angehörigen seit 2013 erste Erfahrungen an einem Pflegebett sammeln. Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Entlassungsmanagement des Krankenhauses, regionalen Pflegestützpunkten und weiteren professionellen Akteuren soll so zeitnah eine stabile Pflegesituation im Alltag hergestellt werden, um eine für den Patienten belastende Wiederaufnahme ins Krankenhaus zu vermeiden.

5 Jahre „Pflege in Familien fördern – PfiFf“

Berlin, 30. Mai 2018. Mehr als 2.700 Angehörige wurden im Rahmen von „Pflege in Familien fördern – PfiFf“ bis Ende 2017 in 50 Krankenhäusern nordostweit geschult. Allein von 2016 bis 2017 hat sich die Zahl der Teilnehmer verdoppelt. Damit ist das von der AOK Nordost in enger Zusammenarbeit mit Krankenhäusern initiierte Programm innerhalb von fünf Jahren zu einem wichtigen Baustein bei der aktiven Unterstützung in der häuslichen Pflege geworden. „Mit den PfiFf-Kursen bieten wir pflegenden Angehörigen frühzeitig Hilfe, indem sie schon im Krankenhaus und kurz nach der Entlassung in der Häuslichkeit spezielle Schulungen mit praktischen Anleitungen, Hinweisen und Tipps nutzen können. Dass dieser Ansatz in den vergangenen fünf Jahren so erfolgreich umgesetzt wurde, ist vor allem dem Engagement der Pflegefachkräfte zu verdanken“, sagte Frank Ahrend, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost, am heutigen Mittwoch im Rahmen eines PfiFf-Fachtages in Berlin. Knapp 50 Expertinnen und Experten aus ganz Nordost, darunter 30 Fachkräfte aus Kliniken, tauschten sich intensiv zum Thema häusliche Pflege aus.

Mehr als 2.700 Angehörige bis Ende 2017 geschult

Wird ein Familienangehöriger zum Pflegefall und soll zu Hause betreut werden, ist Hilfe gefordert. Denn die Angehörigen stehen vor einem Berg von Aufgaben: Anträge müssen gestellt, die Wohnung mit Pflegebett und anderen Hilfsmitteln ausgestattet, ein Pflegedienst organisiert werden. Doch vor allem das praktische Pflegen muss gelernt sein. Denn die Betreuung zu Hause ist mit hohen körperlichen, aber auch emotionalen Belastungen verbunden. In den PfiFf-Kursen, die mittlerweile in verschiedenen Sprachen angeboten werden, können die Angehörigen seit 2013 erste Erfahrungen an einem Pflegebett sammeln. Durch eine enge Zusammenarbeit mit dem Entlassungsmanagement des Krankenhauses, regionalen Pflegestützpunkten und weiteren professionellen Akteuren soll so zeitnah eine stabile Pflegesituation im Alltag hergestellt werden, um eine für den Pa¬tienten belastende Wiederaufnahme ins Krankenhaus zu vermeiden. Dafür bildet die AOK Pflege Akademie der AOK Nordost Pflegefachkräfte in den Kliniken weiter und qualifiziert sie regelmäßig für die kostenfreien und kassenunabhängigen PfiFf-Kurse.

PfiFf-Kurse mittlerweile an 50 Krankenhäusern in ganz Nordost

„Als wir mit dem Programm gestartet sind, konnten wir PfiFf-Kurse an sechs Krankenhäusern anbieten. Heute sind wir an 50 Krankenhäusern präsent. Das breit gefächerte Angebot reicht vom Erstgespräch über individuelle Anleitungen bis hin zu Pflegekursen in der Gruppe und Gesprächsrunden. Damit bieten wir den pflegenden Angehörigen nicht nur Unterstützung, sondern auch die Möglichkeit, Netzwerke aufzubauen, um sich regelmäßig mit anderen Betroffenen auszutauschen“, sagte Dr. Katharina Graffmann-Weschke, Leiterin der AOK Pflege Akademie.

Weitere Informationen unter: www.aok-pfiff.de

  • Pflegefachkräfte aus Kliniken nahmen an einem Workshop zu „PfiFf“ teil. (Foto: AOK Nordost)

  • Beim Pressegespräch zu fünf Jahre „Pflege in Familien fördern“ Frank Ahrend, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost, Dr. Katharina Graffmann-Weschke, Leiterin der AOK Pflegeakademie. (Foto: AOK Nordost)

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Matthias Gabriel
Pressesprecher
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de