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App „AOK Schwanger“ um digitales Trainingsprogramm erweitert

Gegenüber den traditionellen Schwangerschafts- und Rückbildungskursen hat MamaWORKOUT den entscheidenden Vorteil, dass die Frauen es auch bequem in ihren eigenen vier Wänden durchführen können.

Mit zertifiziertem MamaWORKOUT gegen Thrombose

Potsdam, 18. April 2018. Anlässlich des Deutschen Venentages am 21. April weist die AOK Nordost auf ihr neues digitales Präventionsangebot für Schwangere, Wöchnerinnen und junge Mütter hin: Diese können ab sofort über die App „AOK Schwanger“ kostenfrei das zertifizierte Trainingsprogramm von MamaWORKOUT nutzen. Das Thromboserisiko ist bei Frauen in der Schwangerschaft und vor allem in den ersten Wochen nach der Geburt stark erhöht, kann aber durch regelmäßige Gymnastik erheblich gesenkt werden.

„Gerade in den letzten Monaten der Schwangerschaft und auch nach den Strapazen der Geburt empfinden es viele Frauen für sich zu anstrengend, einen speziellen Schwangerschaftsgymnastik- oder Rückbildungskurs aufzusuchen. Gymnastik in der Schwangerschaft und den sensiblen Wochen nach der Geburt sollte jedoch unter professioneller Anleitung erfolgen, damit sie nicht mehr schadet als nützt“, so Kerstin Runiewicz, Gynäkologin am Centrum für Gesundheit der AOK Nordost.

Das Training bei MamaWORKOUT wird von der erfahrenen Diplom-Sportwissenschaftlerin Verena Wiechers durchgeführt. Sie entwickelte auch das Konzept dafür, dessen prä- und postnatale Trainingsbestandteile von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) anerkannt sind. Das Konzept beinhaltet alle Trainingseinheiten, die besonders für Schwangere relevant sind – von der Beckenboden-Theorie und Beckenboden-Wahrnehmung über die Haltungsschulung und Rücken-Workout bis hin zu Entspannungs- und Atemübungen. Ergänzt wird es um Informationsmodule, die anschaulich die physiologischen Veränderungen des Körpers während einer Schwangerschaft und Geburt erklären.

Gegenüber den traditionellen Schwangerschafts- und Rückbildungskursen hat MamaWORKOUT den entscheidenden Vorteil, dass die Frauen es auch bequem in ihren eigenen vier Wänden durchführen können. MamaWORKOUT ist normalerweise nur kostenpflichtig ab einem Preis von 16 Euro pro DVD erhältlich.

Der AOK-Expertentipp

Dipl.-Med. Kerstin Runiewicz (Foto: AOK Nordost)

Gut für Seele und Körper
Sport unter anderen Umständen

Wenn werdende Mütter Sport treiben, können sie damit positiv den Schwangerschaftsverlauf und die Geburt beeinflussen. Aber nicht nur das: Sie senken damit auch das Risiko für ernsthafte Komplikationen. Dipl.-Med. Kerstin Runiewicz, Frauenärztin am Centrum für Gesundheit der AOK Nordost (www.cfg-berlin.de), spricht über Vorteile und Einschränkungen bei Sport in der Schwangerschaft.

Sport kann typischen Schwangerschaftsbeschwerden wie Rückenschmerzen, Wassereinlagerungen oder einer zu starken Gewichtszunahme vorbeugen. Er senkt auch das Risiko für ernsthafte Komplikationen wie Schwangerschaftsdiabetes oder Thrombose. Einen sehr positiven Nebeneffekt werden vor allem Schwangere zu schätzen wissen: Sport hebt die Laune und ist somit ein gutes Mittel gegen depressive Verstimmungen. Insbesondere in den letzten Wochen vor der Entbindung ist es für viele Frauen aber sehr anstrengend, einen Schwangerschaftsgymnastik-Kurs aufzusuchen. Diese können jetzt über die App „AOK Schwanger“ kostenfrei das zertifizierte pränatale Training von MamaWORKOUT bequem in den eigenen vier Wänden durchführen.

Sport hat einen großen Einfluss auf diese Risiken, auch wenn er sie nicht unbedingt immer verhindern kann. Da spielen ja auch andere Dinge eine Rolle, wie beispielsweise die genetische Disposition, Stoffwechselstörungen oder Ähnliches. Aber Schwangere haben generell ein etwa fünf- bis sechsfach erhöhtes Thromboserisiko. Da kann Sport buchstäblich viel bewegen, weil er die Durchblutung fördert und die Venen stärkt. Zum anderen sorgt Sport für niedrigere Blutzuckerwerte, eine höhere Muskelmasse und kann natürlich auch zur Gewichtsregulierung beitragen – alles Faktoren, die eine wichtige Rolle bei der Entstehung von Schwangerschaftsdiabetes spielen. Selbst wenn die Frau bereits erkrankt ist, können die Werte durch Sport verbessert und der Diabetes leichter richtig eingestellt werden.

Schwangere sollten auf jeden Fall immer ihren Arzt fragen, denn jede Schwangerschaft verläuft individuell und es gibt Umstände, unter denen die Frau trotz all der unbestreitbaren Vorteile lieber auf Sport verzichten sollte: Zum Beispiel, wenn eine Frühgeburt oder vorzeitige Wehen drohen. Manche Sportarten wie beispielsweise Mannschaftssport sollten Schwangere vermeiden, da sie durch ihr gelockertes Gewebe verletzungsanfälliger sind. Ab der 20. Woche sollten zudem die geraden Bauchmuskeln nicht mehr isoliert trainiert werden.

Pressekontakt

AOK Nordost – Die Gesundheitskasse
Matthias Gabriel
Pressesprecher
Tel.: 0800 265 080 – 22202
E-Mail: presse@nordost.aok.de