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Verkorkster Versuch???? Und Die Ersten Tage

Hallo und guten Abend!!!

Seit ein paar Tagen wühle ich mich nun schon interessiert durch
dieses Forum. Und nun würde ich mich über einen etwas aktiveren Austausch doch
auch freuen, weil ich glaube, dass es weiterhelfen kann.

Es scheint so viele unterschiedlich Ansätze und Wege zu geben
und momentan geht es mir so, dass ich nicht so recht weiß, ob mein Anlauf zu
„verkorkst“ ist und wie ich jetzt weitermache.

Zu den Fakten

- Ca vom Alter 19 bis 34
geraucht etwa 10-20 Zigis am Tag

- Am 11.9. die Letzte geraucht – auch wenn es sich kaum so
anfühlte

Der endgültige Entschluss es zu versuchen allerdings fiel erst kurzfristig mit Ende meines
Urlaubes und einem bevorstehenden kieferchirurgischen Eingriff

- Vorab hatte ich Ellen Carr „Endlich Nichtraucher“ und „der
fröhliche Nichtraucher“ Alexander v Schönburg
gelesen. Beides Bücher, die den kalten Ausstieg empfehlen und recht
rigoros sind

- Am 13. bin ich dann wegen Schlafmangel Amok gelaufen und in der
Apotheke Nicorette Bonbons (2mg) gekauft.

- 13./14./15. Insgesamt 4 Bonbons genommen – habe versucht die
Dosis minimal zu halten

- 16. /17. Keine Nicorette , dafür je einen Zug von der E-Zigi mit
Nikotin ( zwischendurch auch mal ohne Nikotin)

Der Drang zum Rauchen,der Wunsch nach
Inhalieren und auch nach „Belohnung “ist nach wie vor fast immer präsent , wird
zwar weniger, aber das ist so sehr Kräfte raubend. Und immer wieder auch mit
Zweifeln verbunden. Ekel habe ich „leider“ selten .

Häufig Stimmungsschwankungen von
überfröhlich, bis cholerisch und weinerlich.

Und da fragt man sich:wann wird das denn
zur Hölle besser????? :/

Rat könnte ich auch hier gebrauchen:

Kennt ihr das, ihr denkt :„jetzt
mache ich noch dies und das und dann rauche ich noch eine“ – Belohnungs- und
Strukturierungssystem / Rituale . Das fällt mir bisher sehr schwer, da Abhilfe
zu schaffen. Hat jemand von euch Ideen/ Erfahrungen dazu???Aus Langeweile habe ich wohl auch häufig
geraucht....das merke ich umso mehr jetzt

Und aus Stress - leider jobbedingt, dass unser Arbeitspensum sehr schwankt

Manchmal würde ich so gerne rauchen, und
bilde mir dabei ein es wäre dann wirklich
die Letzte. Und es wäre diesmal der richtige Abschied. Aber dann bin ich wohl
wieder „drauf“???

Wenn es gar nicht mehr geht, dann eben eine
kleine Dosis Nikotin ( Bonbon oder E-Zigi) ist das ok oder macht das den
bisherigen Erfolg wohl zu Nichte?

Oder lieber von Vorne beginnen und Nikotin
Bonbons nehmen und dann gemütlich reduzieren, statt es jetzt zu erzwingen???

Das fiese ist ja, dass diese dumme Zippe,
das Nikotin, einem ja echt Streiche spielt im Kopf rumwirbelt und man alle
Ausreden gelten lässt um wieder zu rauchen.

So und nun danke an diejenigen, die bis
hier unten gelesen haben! ;)

Und dank auch denen, die mal schreiben
mögen.

LG Astrid

Moin Astrid...

 

 

das , was Du da beschreibst, ist der typische "unorganisierte"  Ausstieg eines "Frischlings"...

 

 

 

" habe mal hier und dort gelesen... Alan Carr und anderes, Beschwörungen, Besprechungen, Hypnose, Pflaster, Spray, Medikamente.....

 

Halt Stopp!!...

Dein Beitrag klingt für mich nach Wahnsinn, so nach dem Motto "watt denn nun noch"....

 

 

Zunächst sind das, was Du da so beschreibst, völlig normale Entzugserscheinungen...

 

Die große Frage ist (und die hast du ja auch gestellt...) wie kann ich die wirksam bekämpfen!!!

 

Die von Dir genannten Kaugummis helfen, kurzfristig eingesetzt, deinem Nikotinmangel abzuhelfen.

 

In deinem Fall ( ich nun als Musterbeispiel dargestlellt) würde Dir da zu einer Pflasterkur raten.... der Anfang der Stärke zum Einstieg in den Ausstieg richtet sich nach deinem bisherigen Konsum....

 

Die normale (???) Kur dauert in etwa 3 Monate und kostet soviel wie die gleiche Anzahl von Zigaretten/ Schachteln.

 

Mit den Pflastern werden Deine (Schmacht-) Momente deutlich weniger werden. Kaugummis im Notfall verwenden. Schaff dir darüber hinaus für Dich persönliche Motivationsszenarien....

 

Deinen eigenen NMR- Kalender... deine Sparbüchse.... dein künftiger urlaub.... deine post´s hier etc...etc...

 

 

So hab ich´s  geschafft und etliche andere auch....

 

warum nicht auch Du????

 

Grüsli

der Wolfgang

mit kurz vor Rainers Rekord vonne 620 c´s am knacken

hej Astrid!

willkommen im forum!

das wird natürlich zur hölle immer besser Astrid!

in deinem posting ist alles drin, was man jee als angehender nichtmehrraucher erleben kann... deshalb müsstest du schon mal konkreter werden...damit man konkrete tipps geben kann...auf die lange latte deines postings und was du für aufhörprobleme hast kann ich nicht gezielt antworten... da musst du separieren! :-)

ich bin real! :-) also ich! :-) bin ich?

hihi hi, hi!

grüssli

roger, in drei stunden 620 c* ;-), ... natürlich grünwinkelig!

Ich hab bei mir die Erfahrung gemacht, dass ich keine Chance habe, wenn ich weiter auf Nikotin (welcher Art auch immer bin). Daher würde ich empfehlen, den Horrorschmacht ganz ohne Nikotinersatz zu machen, weil du ihn meines Erachtens damit nur unnötig verlängerst.

 

Auf der anderen Seite ist es so, dass es wirklich sehr unterschiedlich ist, wie die Leute es dann tatsächlich schaffen. Bei mir ist der Schmacht inzwischen deutlich besser, aber die Angst rückfällig zu werden, ist immernoch da.

 

Ich drück dir alles, dass du deinen Weg findest und auch wenn du nicht gleich erfolgreich bist, berichte hier davon. Das hilft auf alle Fälle.

LG Sael

Hallo Astrid,

Sie haben angefangen sich freizumachen vom ständigen Zwang rauchen zu müssen. Dazu meinen herzlichen Glückwunsch. Ihre Entscheidung wird dazu beitragen, dass Sie im höheren Alter ein gesünderes Leben führen bzw. es deutlich verlängern.

Die ganz ganz große Mehrheit aller ehemaligen Raucher kann es nach einer gewissen Zeit gar nicht mehr richtig nachvollziehen, warum ihnen die Zigarette früher so wichtig und ein Leben ohne sie als nahezu sinnlos erschien. Wenn Sie also mittendrin sind im Kämpfen, dann sollten Sie diese Ängste als von der Abhängigkeit ans Nikotin generierte Schimären durchschauen. Passen Sie deshalb auch auf, dass Sie vor lauter Bäumen nicht den Wald aus den Augen verlieren.

Eigentlich ist es ganz einfach: jede einzelne nicht gerauchte Zigarette ist eine 'gute Zigarette'. Ob Sie dabei den Weg schnurstracks geradeaus oder eher zickzackmäßig oder gar nach dem Motto 'zwei Schritte vor, einer zurück' wählen, bleibt Ihrer Persönlichkeit und Ihrer Lebenssituation vorbehalten. Es gibt keinen für alle verbindlichen Weg nach 'Schema F'. Es gibt allerdings 'Anfängerfehler', die 'alte Hasen' schnell durchschauen (z.B. die Nikotindosis bei 'Nikotinbonbons' zu klein halten). Dazu muß man sich aber regelmäßig hier im Forum melden und von seinen Schwierigkeiten berichten. Sehr schnell bekommt man dann Rückmeldung, wie man es beim nächsten Mal besser machen kann.

Ob Sie nun aber keinerlei Hilfsmittel oder doch lieber welche und wenn ja, welche Sorte wählen, bleibt ihrem Geschmack vorbehalten. Wenn Sie oben rechts unsere Wortwolke (Tag Cloud) studiert haben, haben Sie bestimmt auch die Postings zu Nikotinersatz, E-Zigarette oder Motivation gelesen. Wenn Sie Fragen hierzu haben, stellen Sie diese ruhig.

Nach bisherigen Erfahrungen kann der von Ihnen beklagte Zustand wenige Wochen aber auch runde zwei Jahre dauern. Es gibt nur eine Gewißheit: es wird besser, wenn man dranbleibt, d.h. auch nach Rückschlägen nicht aufhört mit dem Aufhören.

Freundliche Grüße vom AOK-Experten Klaus Zytar

Hallo ihr fleißigen Leser und Schreiber! 

Vielen Dank wollte ich schon mal sagen. :)

Ich lasse das mal sacken für mich und melde mich gern wieder! 

Lg

Astrid (hat sich grad mit Joggen den Schmacht vertrieben)

 

Hallo Wolfgang!

 

Ja, da hast du recht ich fühle mich wirklich wie ein richtiges Greenhorn ;o)

Dein Rat mit den Pflastern hat mir insofern geholfen, dass ich jetzt einen Plan B habe, der funktionieren könnte!! Plan A ist immernoch frischlingsmässig unorganisiert, aber es wird besser!! ( dazu später mehr)

Auch die Motivationsszenarien, bzw einfach mal die Erfolge sichtbar machen sind immer eine kleine Hilfe!

Danke also vorallem für das Mut machen!!

 

Schönes Wochenende

Astrid

 

 

Hallo Roger!

Ja, du hast recht, das ist wohl eine lange Latte und daher habe ich selber den Überblick verloren.

Konkret die Frage:

- einmal danach, wie man es schafft sich neue Strukturen / Belohnungen zu erschaffen. Als Beispiel: sonst bin ich morgens nach dem Frühstück mit meinem Kaffee auf den Balkon getingelt und habe eine geraucht. Das fehlt natürlich als "Ritual". Momentan schnappe ich mir meinen Kaffee, haue mich gemütlich aufs Sofa und lese erst mal ein wenig.

Diese Rituale fehlen natürlich auch an anderen Stellen im Alltag und Job. Z.b. hat mn sich nach getaner Arbeit ( Meinetwegen unangenehme Hausarbeit) erstmal mit einer Kippe belohnt. Ich mache mir jetzt häufig einen schönen Kaffee, setze mich trotzdem auf den Balkon und atme durch.

Aber ich habe dennoch das Gefühl, dass es keinen wirklichen Ersatz gibt... kann ja auch gar nicht, weil die "belohnung" rauchen ja in Wirklichkeit ja gar keine ist.... gaukelt man sich aber so vor.

Habt ihr Ideen dazu??

Schönes Wochenende

Hey Sael!

Danke, du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, das auszusprechen, was ich vermutet hatte. Die "Hölle" wird besser und mir scheint es, dass ich das schlimmste körperliche Wohl hinter mir habe....

Wie lange rauchst du nicht mehr?? Da du ja schreibst, dass du Angst hast rückfällig zu werden???

Ich drück dann auch mal meine Daumen für dich  mit ( das lenkt ja auch vom Rauchen ab). :o)

 

Schönes Wochenende auch dir

Hallo!!

So, jetzt habe ich allen einzeln ein wenig geantwortet und nun mal allgemein der Stand der Dinge.

Es war ganz toll, hier sofort Rat zu bekommen, wenn auch am Ende dabei herraus kam, dass es wohl nichts Absolutes und keine goldenen Regeln gibt!!

Viele Ex-Raucher sagten mir " wenn du es wirklich willst, dann schaffst du das!!" - "ja aber wie......????"

Da ich ja vorher diese Bücher gelesen hatte, die sehr konkrete Anweisungen hatten, was man zu tun und zu lassen hatte, dieser Weg des kalten Ausstiegs mich aber kirre gemacht hat, habe ich wohl nach einem neuen Regelwerk gesucht an dem ich mich festhalten kann.

Da ich ja bereits einige Tage ohne bzw mit wenig Nikotin geschafft hatte, habe ich mich entschlossen erst einmal den etwas verkorksten Weg weiter zu gehen ( die Pflasterthearpie, kann ich immer noch testen, falls ich scheitere und das macht auch Mut, dass noch Optionen da sind).

Diese absoluten Schmachtattacken hatte ich dann auch bald höchstens einmal am Tag - wenn überhaupt. Die habe ich dann vorallem mit Sport /Bewegung, frische Luft schnappen oder Ablenkung überwunden. Gleichzeitig habe ich mir erlaubt erstmal so viel E-Zigi ohne Nikotin zu dampfen, wie ich es wollte ( mit Minze , das kickt dann auch ein bisschen!). So habe ich auch die langweiligen  Phasen / alte Muster überbrückt und es auch geschafft z.B. bei einer Party nicht zu rauchen.

Ich habe immer noch richtig LUST zu rauchen, denke bestimmt 23std am Tag daran, aber habe nicht dieses schlimme Verlangen, dass ich die Wände hoch will. Ich hoffe das bleibt so und wird immer weniger.....und die  Hemmschwelle, eine Zigarette dann wirklich zu rauchen immer höher.

Was bleibt ist aber trotzdem noch die Frage:

Also, man verbringt eine gewisse Zeit z.B. 3 Tage ohne Niktoin, dann hat man doch schon einen großen Teil des körperlichen Entzugs überwunden? Wenn man jetzt also umschwenkt und wieder Nikotin zu sich nimmt ,macht man dann nicht das, was man bereits geschafft hat zu Nichte? Sorgt dann nicht dieser "Zickzack Kurs" wie Herr Zytar es nannte, dafür, dass dann alles von Vorne losgeht? Heißt es nich daher auch, dass man dann am Besten nie mehr eine Kippe anfassen darf , im Gegensatz zu den Gelegenheitsrauchern?

Diese Überlegung führte dann nämlich auch dazu, die Nikotinbonbons so wenig wie möglich zu nehmen, da ich ja vorher schon einige Tage nix genommen/ geraucht hatte und ich dachte, dass mein "Bedarf " nun niedriger sein müsste und ich ihn nicht wieder unnötig in die Höhe treiben wollte. Oder ist auch das ein Irrglaube??

Ich freue mich auf Austausch!

Allen noch einen schönen Sonntag

Astrid

 

hej und ok Astrid!

danke, das du das noch ein wenig konkretisiert hast.

du bist trotzdem auf dem besten weg dich reinzusteigern...! :-) fragt sich nur, wie lange du das aushälst.

nimm doch den druck des aufhörens von dir!... ja wie!?

du musst ja nicht aufhören!...du willst es aber doch!;-)

bestimmte dinge am rauchen gefallen dir nicht mehr, der preis, das husten, das gestinke, whatever!

das setzt dich unter druck.... und dann noch die rauchrituale, oft mit kaffee.

ich denke, das du dich für dein nmr mehr belohnen musst... hast du zum beispiel einen gewinnrechner?

belohne dich gut mit dingen, die du dir als raucher verkniffen hast... das kann alles sein! ... zum beispiel ein konzert... alles!

zum schluss noch das wichtigste !

du musst MACHEN statt SCHAFFEN!...

du kannst gerne auch den erfolgreichen weg der ´Twins`, also Wolfgang und mir nachlesen hier im forum... ab ca. november 2012.

die wege zum aufhören sind superindividuell... such dir das beste für dich heraus... und belaste dich nicht mit allen anderen möglichen möglichkeiten! du hast genug damit zu tun, dein gehirn umzulernen, das dauert... ;-)))

ich wünsch dir was!:-)

roger DiplNmR 623c*  :-)

hej Astrid!

ohhh shit! :-(

ich bin darauf hereingefallen. leider! niemand weiss, warum du mit dem rauchen aufhören willst!?

es wäre seehr viel leichter, dir dann tipps zu geben.

also, warum willst du aufhören mit rauchen!???

roger c*

Hallo Roger,

Äh...nun kann ich nicht so recht folgen. Worauf bist du reingefallen?? Hab zuviel geschrieben, hm?

Könnzest du etwas ausführlicher sagen warum ich mich reinsteigere?

Verstehe ich dich recht, dass ich zu ehrgeizig und verkrampft herangehe?? Statt zu wollen zwinge ich mich mehr??? Da mag was dran sein! Es gab so gut wie nie Momente an denen ich mich geekelt hätte. Vielleicht nach exzessivem Rauchen nach Partys und dann als ich mich näher mit dem Thema beschäftigt habe.

Auslöser ist eigentlich mein Zahnimplantat, was im Mai gesetzt wurde und nun in die weitere Behandlung geht.  Da es ein ziemlich langwieriger und teurer Prozess ist und ich als Nichtraucher bessere Chancen habe das implantat lange zu behalten, fing ich an, mich mit dem Thema zu beschäftigen. Ein anderer Punkt ist mein Hörsturzrisiko. 

Es gibt vielerlei Gründe, aufzuhören. Das Finanzielle und der Ekelfaktor zählen eher weniger. Vielmehr, dass ich im Großen und Ganzen gerne gesund sein möchte und sehe, dass mir Rauchen manchmal eher Stress verursacht, als dass es entstresst. Wenn man sich und anderere Raucher mal beobachtet wann und wie sie rauchen und unter Zwang stehen, dann kann man das doch einfach nur bescheuert finden!!oder?? ;)

Schönen Abend

Grüazie

hej Astrid!

versuch einfach deinen weg zum nicht mehr rauchen zu finden.

und ja Astrid! du liest dich sehr verkrampft!

mach einfach anstatt zu schaffen.

lass die anderen rauchen, du brauchst das nicht mehr! du hast morgen 11c, eine cappu zahl. feier das und belohne dich gut!

grüssli

roger c*

 

Hai Renate,

 

vorab, wenn Du wirklich aufhören möchtest zu rauchen, dann gibt es hier eine tolle Methode.

Schreibe Dir auf, wann Du rauchen musst, werde Dir bewusst, wann Du rauchst und warum (!!!) Du rauchst.

So kannst Du als ersten Schritt schon mal einige Kippen weniger rauchen.

 

Als nächstes setze Dir ein Ausstiegsdatum, gebe Dir 6 Monate.

In dieser Zeit solltest Du dein Rauchpensum auf ein minimum reduziert haben.

 

Und dann wage den entscheidenen Schritt. Mit Nikotinpflaster solltest Du die erste Zeit überbrücken können, bis Du auch diese nicht mehr brauchst.

 

Es geht, wenn DU das willst.

 

Ich habe das auch geschafft, ich habe damals 50 selbstgedrehte ohne Filter am Tag geraucht.

Und nun bin ich seit 9 Jahren davon.

Und was ich geschafft habe, das kannst DU auch  !!!!

 

Legen wir doch mal das Ausstiegsdatum fest. Ab wann möchtest Du nicht mehr rauchen ???

 

Meine Unterstützung hast Du.

Und wenn Du wirklich wanken tust, bekommst Du auch noch meine Handy-Nr...

Was meinst Du ???

 

Ist das ein realer Versuch wert ???

 

nichtmehrrauchende Dino-Grüße von

bauschutt Uwe <-- 9 Jahre davon

Hallo Astrid,

habe nun  grad diesen Beitrag gelesen und seh mich, naja  nun wirklich genötigt, auch hier mal was Richtigstellendes zu schreiben.

 

Viele angehende NMR meinen, dass die Nikotinsucht das schlimmere Übel sei und verdammen von Anfang an alle Nikotinhaltigen Mittel, auch solche, die eigentlich geeignet sind,  das Nikotin im Laufe der Zeit auszuschleichen. (welche, darauf komme ich später zurück)

 

Tatsache ist, dass das Rauchen einer Zigarette (also eigentlich das Verbrennen/ Verschwelen vor organischen Stoffen und das Inhalieren derselben das eigentliche Übel ist.

Mit dem Hilfsmittel "Nikotinersatzstoffe, gleich welcher Art" wird ein solcher Giftcocktail (über 4.000 Schadstoffe, davon über 800 Krebserregend) nicht zu sich genommen.Dies könne z.B. sein: Nikotinpflaster oder- Kaugummis, -sprays oder Tabletten usw.) In der Regel handelt es sich dabei verschreibungsfreie Mittel, die in der Apotheke bezogen werden können.

 

Bei Nikotinersatzprodukten wird das Nikotin in einer reinen chemischen Dosierung verabreicht, die Dosis  ist zudem  niederiger, als sie bei den Inhaltsstoffen einer Zigarette anzusetzen wären.

Die Nikotinersatztherapie dient im wesentlichen dazu, dem eigentlichen Schmachtfaktor ein "P" vorzusetzen und seine (Eure) Kräfte auf die Beseitigung/ Bekämpfung von bisherigen (Rauch-) Gewohnheiten zu fokussieren.

 

Hier liegt die eigentliche Hauptaufgabe eines jeden einzelnen... die Beobachtung, die Beurteilung und in den entsprechenden Situationen die wirksame Bekämpfung der einzelnen Fehlverhalten.

 

Und je mehr Zigaretten man am Tag geraucht hat, umso größer und umfangreicher ist genau diese Art von Aufgabe!!!!

 

Nur wer bereit ist, an sich und an seinem Fehlverhalten zu arbeiten... sich selbst also den Spiegel vorhält und kritisch betrachtet,.. nur der wird schlussendlich auch den erfolgreichen Weg eines NMR beschreiten können!

 

Und genau dies, liebe Astrid  sollte eigentlich alle deine Fragen im Wesentlichen beantwortet haben.

 

Arbeite an Dir, es gibt kein Allheilmittel!!!!

 

Grüsli

Wolfgang

Hallo zurück!

Noch immer rauchfrei ;o)

@ Roger, gibt es das denn wirklich jemanden, der aufhört und dabei gaaaaanz entspannt ist!??? Da staune ich!! Aber vielleicht ist es einfach eher meine große Ungeduld, die sich da äußert. Die muß ich in den Griff kriegen, auch wenn es schwer ist, weil es so ins Ungewisse geht und ich keine Vorstellung habe, was da noch so auf mich zukommt.

...Und ich glaube so langsam reift da was in meinem Kopf...Seit ein paar Tagen habe ich das Gefühl, dass sich nichts weiter verändert/ fortschreitet - abwarten, dass es vorbei geht ,allein reicht da wohl nicht. Da, muss ich was anpacken, genau!

Die Lust zum Rauchen ist da, in etwa so wie ein starker Schmacht auf Schoki. - Eben nur sehr häufig, aber überwindbar, wenn auch kräfteraubend. Und aus meiner Sicht fraglich, ob da überhaupt wirklich noch das Nikotin eine Rolle spielt. Ich scheue mich einfach jetzt, da ich den harten Entzug hinter mir habe, Pflaster zu nehmen, auch wenn ich verstehe, dass das Nikotin allein wesentlich weinger gefährlich ist, als Tabak rauchen. Dennoch ist und bleibt es ein Nervengift. Und es gibt ja schließlich keine Garantie, dass die Rauchlust dann weg ist oder einfach nur genauso groß wie jetzt.

Ist das denn nicht "normal", wenn man über Jahre und Jahrzehnte ( erschreckend!!) das Rauchen zu einem wahnsinnig wichtigen Faktor im Leben gemacht hat? - Wie sehr und wie paradox, das merke ich eigentlich doch erst jetzt richtig.

Das Belohnungssystem umzupolen, das wird wohl also dauern, mit welchen Mitteln auch immer??? So verstehe ich euch. Noch tue ich mich da sehr schwer, da ich mir ja vorher nichts verwehrt habe ( Theater, Essen, what ever), nur weil ich Raucher war. Aber mir wird schon was einfallen. Statt nur ducken und warten, bis die Einschläge weniger werden (könnten).

Also liegt noch ein gutes Stück Arbeit vor mir: danke,dass ihr mir Mut macht!!... Und auch mal den Kopf zurecht rückt!

:o)

Grüazie

Astrid

Oh doch Atti,

 

ich habe aufgehört mit der E-Ziggi, übrigends jetzt das ZWEITE Mal.

Und ich bin wirklich ganz entspannt, der letzte Versuch endete bei etwa 620 Tagen, jetzt bin ich bei äh,öh so um die 130 Tage oder so.

Und nein, ich nehme das natürlich sehr ernst, rauchen ist eben für mich einfach nicht mehr drin.

 

Gruß Rainer,  raucht nicht   c*

 

 

hej Astrid!

noch schnell... du brauchst schon einen plan! einen absolut individuellen, persönlichen plan.

den musst du dir selber packen.

der hilft dir  gegen deine angst vor dem aufhören usw.

du gehst doch auch nicht auf eine mehrtägige wandertour ohne bestimmte sachen in deinen rucksack gepackt zu haben...

also pack deinen rucksack für das nmr, dazu gehören auch immaterielle dinge wie zum beispiel entspannungsmethoden, verbündungen mit freunden, die auch aufhören.

ich habe auch nicht absolut entspannt aufgehört, es gehörte aber zu meinem plan, mir selbst zu suggerieren... mach statt schaff!

das nimmt den druck!...

du machst das! vor allem immer hier melden! im forum!

kein posting, keine tipps! so ist das. viel hilft auch die wortwolke ...:-)

grüssli

roger mit c*

hier! zum angeben!!! kannst du auch Astrid!

Roger das grüne Winkelkanu hat am 6. Januar 2013 um 03:00 Uhr aufgehört zu rauchen hat am 6. Januar 2013 um 03:00 Uhr aufgehört zu rauchen,
ist damit schon 627 Tage 20 Stunden 38 Minuten 46 Sekunden rauchfrei,
hat in dieser Zeit 15.068 Zigaretten nicht geraucht, 3.410,13 Euro gespart
8 Gramm Nikotin und 90 Gramm Teer den Lungen erspart und insgesamt
41 Tage 20 Stunden 32 Minuten RauchFrei-Zeit gewonnen.

Mehr SWR3 RauchFrei unter http://www.SWR3.de/rauchfrei

 

 

 

Ich weiß gar nicht mehr wieviele Tage es gerade sind. Bei ca 180 hab ich aufgehört zu zählen, aber es war am Anfang der Schwangerschaft und letzten Mittwoch hab ich den Kleinen zur Welt gebracht. Da kannst du ja ungefähr überschlagen, wie lange ich jetzt rauchfrei bin.

Ich hatte ja Angst, dass ich nach der Entbindung wieder einen stärkeren Drang verspüre, aber das ist bis jetzt ausgeblieben.

Ich muss auch ehrlich sagen, dass ich deutliche körperliche und seelische Verbesserungen erlebe. Das einzige, was ich als typische Nichtmehrraucher-Erscheinung vermisse, ist das Zunehmen. Da hatte ich ein bisschen drauf gehofft, weil ich generell zu leicht bin und wenn ich es mal schaffe, was auf die Hüften zu bekommen, dann ist es sofort wieder weg, wenn ich nicht übermäßig viel esse. Vielleicht kommt das ja noch, wenn ich älter werde :D:D:D

 

Wie geht es dir jetzt und wie weit bist du mit deinen Fortschritten?

 

Lg sael

Hey!! :)

@Sael : WOW! erst einmal ganz dicken Glückwunsch!!!

Ich bin am letzten Do. Tante geworden ;) auch ein Junge! Toll, dass du trotz Stress, den du sicher hast, schreibst !!

Vielleicht kommt das mit dem Zunehmen ja jetzt: ordentlich Babybrei futtern.

 

Ja, wie geht es mir jetzt... Also so richtig dolle Veränderungen, wie du sagst, Sael hab ich noch nicht bemerkt - leider :( Was hat sich denn bei dir verbessert/ verändert, wenn ud das so konkret erwähnst?

 

Naja, vielleicht etwas entstreßt, weil man ja nicht ständig die Kippenpausen einplanen muss.

 

Ansonsten habe ich von Donnerstag bis gestern ( und weiter...??) ein kleines Tief gehabt, wohl weil ich das Gefühl habe es tut sich nichts, die Rauchlust bleibt, auch wenn ich ihr trotze. Mal flippe ich aus, mal traurig, mal verzweifelt.

 

Wie Roger schon sagt: man muss sich seinen Survival Rucksack packen. Ich habe wohl zuviel hinein gepackt und den Überblick verloren!!? Naja man weiß ja auch nicht, was da so auf einen zukommt auf der NMR Reise.

Ich habe gestern etwas den Rucksack aufgeräumt.

 

Bisher habe ich immer nach etwas gesucht, was das Rauchen 1 zu 1 ersetzt, aber vielleicht gibt es dieses spezielle Schokotörtchen gar nicht und es ist das von Roger erwähnte positive Denken.

Vielleicht kann man sich nicht bei einer Sucht - Attacke so "belohnen" wie man es bisher tat. Sondern vorab...sich was Gutes tun. Das habe ich mir also vorgenommen. ( hatte schon früher mal Autogenes Training u.Ä. gemacht wegen Streß, es jetzt aber schleifen lassen.) Also "Ego-Wellness" und positives Denken. ...Irgendwo hab ich doch auch noch so einen Massagegutschein...??

 

Hat jemand noch Tipps für Entspannungsübungen/ Cd´s oder Sonstiges????

 

Und dann hilft mir wirklich sehr viel reden, reden, austauschen, schreiben... hier lesen, auch wenn ich gestehen muss, dass ich dieses Forum manchmal etwas unübersichtlich finde.

Und wenn das alles nichts hilft, spiele ich mit dem Gedanken, doch mal zum Hausarzt zu gehen. Oder zum Verhaltenstherapeuten - da scheint es einen in meiner Nähe zu geben, der vielversprechend ist und mir vielleicht mal meine verkorkste Denke etwas aufzeigt.

 

Ein schönes/ schauriges Erlebnis:

Am Sa. schien die Sonne herrlich auf meinen ( Ex- Raucher) Balkon. Das war der WAHNSINN - richtig gruselig, wie es mich da gepackt hat, die Erinnerung/ Gewohnheit und die Lust jetzt Stunden in der Sonne zu sitzen und zu qualmen. Da half nur körperl. Auspowern und eine bisschen Flennen.

Dann haben wir beschlossen, den Balkon jetzt schöner zu gestalten. Mit Tischdecke und Deko ( vorher ja schlecht gewesen wegen Aschegekrümel). Am Sonntag gleich ausgiebeig in der Sonne gefrühstückt. Und irgendwie versuche ich mir jetzt beim Blick auf den Balkon nicht mehr in den Kopf zu rufen, dass das ja mal meine pifeige Raucherecke war, sondern, wie schön es aussah als Frühstückstisch. -> Gehirn umpolen!!! Ich hoffe da fällt mir noch mehr zu ein. :)

 

So, also ich versuche es mal mit positivem Denken.

Tag 18 ist fast rum. 301 Zigaretten nicht geraucht und meiner Lunge 1,5 g Teer erspart.

 

Dank euch allen

 

Gruß

Astrid

 

hej Astrid!

du sollst dich richtig belohnen für dein nichtmehrrauchen !!!

nicht mit so einem ihrgendwo da liegenden massagegutschein....

löse den massagegutschein bei deinem partner ein! :-) ( war der nicht sowieso schon abgelaufen?) :-) und gönn dir zu den GROSSEN cappuzahlen mal was richtig geiles... also einen absoluten ´kaufbefehl´... den du dir aber wegen rauchen verkniffen hattest! (oder in der rangliste hinten an gestellt hattest).

bis dahin ... belohne dich regelmäßig... zu allen cappu zahlen , 11, 22, 33 usw. ,und das kann alles sein, ist seehr individuell... bei mir z.b. ein konzert, oder lecker essen! kleine dinge, bei anderen ...ein geiles schaumbad... whateve!

ich habe jetzt schon über 600 tage  nmr gemacht. (auch wichtig, machen statt schaffen). und ich belohne mich immer noch regelmäßig.

warum? .... weil das umlernen deines suchtkranken brägens so seine zeit dauert, du hast ja auch jahre,-jahrzehntelang mit deinem unsäglichen qualmen eine tiefe spur in dein gehirn gewaschen, so wie ein flussbett (am rhein zum beispiel). das (dein gehirn) kannst du nur langsam ´renaturieren´. und jeder hat sein eigenes flussbett geschürft... oh je oh je.

jeder hat seinen eigenen notfallrucksack... weil wir alle unteschiedlich sind ...

pack deinen rucksack so wie du meinst, die packreihenfolge kannst du korrigieren!

du bist auf einem guten weg!

das nmr ist eine laange reise!:-)

ich wünsch dir was!

roger c*

 

 

 

 

Hallo Astrid,

ich erlaube mir noch einige Ergänzungen zu Ihren Ausführungen:

"Leider haben Sie bereits mit dem Rauchen aufgehört". Ich weiß, dieser Satz klingt jetzt sehr mißverständlich, deswegen will ich ihn näher erläutern.
Jemand, der, wie Sie, eine feste Struktur beim Aufhören sucht, wäre mit unserem Online-Programm sehr gut gefahren. Dort wird man quasi an die Hand genommen und arbeitet sich durch ein festes Programm. Mithilfe der Protokollierung des sog. Schachtelwickels kann man seinen täglichen 'Rauchablauf' protokollieren und hinterher analysieren. Auch langjährige Raucher erfahren hierbei immer wieder neue Aspekte ihres Rauchverhaltens. Wer bereits aufgehört hat, wenn er auf unsere Seiten stößt, kann davon nicht mehr profitieren und deswegen nochmal anfangen, erscheint auch nicht gerade sinnvoll.

Ich rate zusätzlich (anders als im Programm empfohlen), vor dem endgültigen Aufhören, die laut Schachtelwickel als weniger wichtig erachteten Zigaretten wegzulassen und nur noch die (meist wenigen) wichtigen Zigaretten zu rauchen. Hierbei gewinnt man oft interessante Erkenntnisse. Wenn Sie wissen, welches Ihre 'wichtigen' Zigaretten waren und warum das so war, bekommen Sie nicht selten Informationen darüber, was das Rauchen Ihnen gebracht hat. Sie schreiben: "Bisher habe ich immer nach etwas gesucht, was das Rauchen 1 zu 1 ersetzt, aber vielleicht gibt es dieses spezielle Schokotörtchen gar nicht". Das ist eine wichtige Erkenntnis. Sehr oft muß man sich eingestehen, dass Rauchen hilft, unangenehme Situationen/Gefühle besser auszuhalten oder zu verdrängen. Einen Ersatz zu suchen ist oft nur die zweitbeste Lösung. Die 'erstbeste' Lösung wäre aber an der Situation/den Gefühlen anzusetzen. Es muß deshalb nicht negativ sein, wenn man kein 'spezielles Schokotörtchen' findet sondern sich zwingt, den Situationen, in denen man vorher besonders auf die Zigarette angewiesen war, zu stellen und dann an der Situation zu arbeiten.

Zu Pflaster und co.: Sie sind bereits seit Jahren vom Nikotin abhängig. Die vorübergehende Gabe von Nikotin für den begrenzten Zeitraum von ca. 12 Wochen verschlechtert nichts an diesem körperlichen oder seelischen Zustand. Sie unterteilt die Aufhörphase nur in zwei Teile: den ersten Teil, wo es um das Abgewöhnen bzw. Umlernen von Gewohnheiten und Ritualen geht und den zweiten Teil, wo man das Nikotin ausschleicht. Da die Entwöhnung ohne Nikotinersatzpräparate einen 'Zweifrontenkrieg' nach sich zieht, dem viele nicht gewachsen sind, wird hier im Forum gerne empfohlen, es mit dem 'zweigeteilten Einfrontenkrieg' zu probieren. Statistische Ergebnisse belegen, dass die Erfolgsquote hierbei deutlich wächst. Lesen Sie sich dazu in unserer Tag Cloud (Wortwolke) unter dem Stichwort 'Nikotinersatz' ein.

In Ihrem Fall fragen Sie nun 'Ich bin doch schon weg vom Nikotin - wieso soll ich nochmal damit anfangen?'
Nun, so richtig weg sind Sie nicht, denn das Nikotin greift als eine Art 'Ersatz-Neurotransmitter' in den Gehirnstoffwechsel ein. Die Gabe von Nikotin löst dort die Ausschüttung von sog. Wohlfühlhormonen aus. Das Gehirn/der Körper haben sich an diese regelmäßigen 'Nikotingaben' gewöhnt. Das abrupte Weglassen des Nikotins ist in gewisser Weise vergleichbar dem abrupten Absetzen eines Antidepressivums (was man ja bekanntermaßen nicht machen soll). Als Folge kommt der Gehirnstoffwechsel ziemlich ins Schleudern. Zwar ist das Nikotin als reine Substanz bereits nach drei Tagen ausgeschieden aber die Folgen des fehlenden Nikotins spüren Sie (individuell unterschiedlich) deutlich länger - solange bis Ihr Gehirnstoffwechsel sich wieder neu eingependelt hat. Dies kann durchaus nicht nur Wochen sondern auch Monate dauern - vor allem, wenn eine Neigung zu Depressionen besteht, die bislang unbehandelt war und mit der Zigarette 'weggeraucht' wurde. Hier kann manchmal sogar der Gang zum Arzt anempfohlen sein.

Langer Rede kurzer Sinn: bevor jemand rückfällig wird, soll er lieber mit der Gabe von Nikotinersatzprodukten anfangen - auch wenn er vom Nikotin bereits weg war. Ob man bereits kurz vor diesem Punkt steht, muß jeder alleine für sich selbst entscheiden. Solange es bei Ihnen 'ohne' geht, ermuntere ich Sie selbstverständlich auf diesem Weg weiter zu gehen. Wenn Sie (wie auch schon berichtet) an den Punkt kommen, wo die Füße quasi selbsttätig und automatisch den Weg zur nächsten Tankstelle suchen (und dann auch noch mitten in der Nacht), dann würde ich die Verwendung von Nikotinersatzprodukten empfehlen.

Und ja, es ist ein Irrglaube, zu glauben, mit einer von Anfang an niedrigen Nikotindosis durchzukommen. Das Nikotin macht zwar abhängig aber sonst nichts (und abhängig sind Sie ja bereits). Da Sie immer noch abhängig sind (sonst würden Sie ja nicht, wie Sie schreiben, 23 Std. am Tag dran denken), verschlechtern Sie damit Ihre Ausgangssituation nicht. Sie erleichtern sich Ihre Situation sogar, da das Ausschleichen der vielen alltäglichen mit der Zigarette verknüpften Situationen mit einem gewissen Nikotinlevel im Blut deutlich leichter fällt. Wenn dann der erste Tag vorbei ist, an dem Sie abends feststellen, dass Sie heute noch gar nicht an die Zigarette gedacht haben, sollten Sie mit dem Ausschleichen des Nikotinersatzproduktes beginnen.

Zum Schluß noch ein Rat: Sie haben sich nach eifrigem Beginn bereits wieder etwas 'zurückgezogen'. Ich kann Ihnen (und vielen anderen, die in der Vergangenheit hier leider nur kurz vorbeischauten) deshalb raten: wenn Sie sich entschlossen haben, dies durchzuziehen, dann sollten Sie schon in Ihrem eigenen Interesse sich täglich oder wenigstens zweitäglich hier melden. Schlendrian beim Schreiben hier in der Anfangsphase ist oft der Beginn der Aufweichungsphase. Ich gehe davon aus, dass 98% derer, die hier nur kurz vorbeischauen, in wenigen Wochen bereits wieder rückfällig wurden. Nichtrauchen verlangt gerade in den ersten Wochen viel Disziplin - nein, nicht zur Niederringung des Suchtteufels sondern bei der konsequenten Einhaltung der 'Umgebungsvariablen' (d.h. allen ungünstigen Situationen nach Möglichkeit aus dem Weg gehen und stets daran arbeiten, günstige Situationen herbeizuführen). Unser Forum ist eine der vielen 'günstigen Situationen'.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen weiterhin viel Erfolg.

Freundliche Grüße vom AOK-Experten Klaus Zytar

Hallo Astrid,

 

der böse Balkon, die Raucherecke....   Klar, voll übel.

Jeder hier kennt sicher zig Situationen in denen es dann "kriselt". Ich selbst finde es gut sich ihnen zu stellen und zu lernen damit klar zu kommen. Das vermittelt sicher etwas Vertrauen in sich selbst.

 

Und das ist sehr wichtig !!!

Sehr wichtig ist auch sich die Vorteile als NMR bewusst zu machen, der Verzicht auf die Fluppe ist KEIN Verlust sondern ein GEWINN.

Nicht mehr zu rauchen ist POSITIV, rauchen ist NEGATIV.

 

CD's zur Entspannung ?    .... mmh, ich mache das immer sehr gerne mit Musik von Andreas Vollenweider.

Kannst du ja auch mal testen.

 

Zum Nichtmehrrauchen und Depressionen könnte ich wohl ein Buch schreiben, 2006 hat es mich damit mal ganz böse erwischt.

Letzlich nach langem "rumgekämpfe" endete das Ganze dann im Krankenhaus.

 

Lieben Gruß Rainer    151e*

Hallo an alle und

lieber Herr Zytar,

 

vielen Dank für ihre ausführliche Nachricht!!

SUPER!

 

Ja, es ist ein wenig "Schade", dass ich nicht am AOK- Programm vorab teilegnommen habe. Ich hatte zwar im Vorbeiflug davon gelesen, aber als ich hier auf die Seite ging, war das Kind bereits in den Brunnen Gefallen. Aber ich hatte auch einmal am Programm Laufend in Form teilgenommen und war enttäuscht, wie wenig individuell das zuging. Und nun lerne ich einfach durch das Nichtrauchen, was meine wichtigen Zigaretten sind. Interessanterweise fehlen mir einige die ich vorher nicht als extrem erkannt hatte ( Langeweile, Belohnung) und die zum Kaffee, Bier und nach dem Essen ist einigermassen gut verzichtbar. auch die "guten Morgen und gute Nacht" Zigartette habe ich die letzten Tage kaum mehr vermisst! Leider habe ich schmerzlich erfahren, dass ich wohl auch ein ziemlicher Emotionsraucher bin: Glück--> Reaktion: Rauchen, Trauer-> Reaktion Rauchen... .usw.

 

die letzten Tage steckte ich etwas in der Vergangenheit fest. Ich hatte ja nun dieses Erlebnis, dass es mich neulich bei dem Anblick meines Balkones so richtig gepackt hat. Wenn ich daran zurück denke , sehe ich mich selber wie ein Kind, was sich im Supermarkt heulend auf dem Boden wälzt und Bonbons will, sie aber nicht bekommt. Das war kaum auszuhalten. Aber die Erkentniss ist, immer wenn in der Vergangenheit Schmerz , Einsamkeit etc kamen, dann hat mein Kumpel die Kippe mich "gerettet". Und jetzt rauche ich eben nicht und einige sehrsehr schmerzhafet Situationen kommen grade zurück, als wäre es gestern. Aber ich halte durch!! Ich lerne meinen Dickkopf grade neu kennen!

 

Seit ca. einer Woche bin ich ziemlich mässig drauf... Do./Fr.Sa sogar etwas depri. Heute plötzlich mit dem richtigen Bein aufgestanden und in den Tag gejoggt! Da ich schon mit Depressionen Bekanntschaft gemacht habe, bin ich natürlich etwas verunsichert....

Manche mögen sich fragen: warum quält die sich denn so?? Die könnte es doch mit Pflastern viel leichter haben. .... ja, das stimmt! Aber vielleicht komme ich darauf noch zurück.

Wie meine Motivation nicht mehr zu rauchen aussah/ sieht habe ich ja bereits beschrieben, jetzt ist aber noch etwas viel Stärkeres hinzu gekommen: diese kippen haben mich viele Jahre lang manipluiert, mein Leben einegenommen, es strukturiert....ich finde es erschreckend, was die Kippen bzw Nikotin alles für mich waren und dass es jetzt sogar in der Lage ist mich depressiv zu machen: BÄH!!!!!! TEUFEL!! WEG DAMIT!!! Diese Gedanken helfen mir grad durchzuhalten, würde es mir aber grade nicht etwas mässig gehen, könnte ich das doch auch gar nicht spüren.....

 

Ich habe mir jetzt vorgenommen bis zum 33. Tag ( ist ein Belohnungstag, näh?) durchzuhalten. Wenn es mit der Stimmung nicht besser wird , dann eben Nikotinpflaster. Bzw ersteinmal zum Hausarzt. Aber eigentlich ist das auch nur eine Vernunfteintscheidung - der Dickkopf will das nicht!!! ;o)

Herr Zytar, hätten sie dann noch eine Empfehlung, was die Dosierung angeht?? Rechnet man dann den Konsum, den ich vor dem Ausstieg hatte??

 

Zuletzt möchte ich gerne kommentieren, was sie in Bezug auf das Melden hier im Forum schrieben. Ich schaue tatsächlich häufig hier vorbei, lese, stöbere... ich finde es allerdings schwierig jeden Tag oder jeden 2Tag Meldung zu machen!!! WARUM? Erst einmal bracuhe ich häufig recht lange, bis ich etwas durchdacht habe. Dann war es die letzte Zeit so, dass sich nichts veränderte und ich nicht wußte "was" schreiben. Ich habe häufig Schichtdienst, letzte Woche Schlafprobleme und dann war mein Akku einfach soooooo leer, das ich meine Kräfte auf mich nach Innen konzentriert habe und weniger in dieses Forum. Denn was ich auch schwierig finde: nehmen wir an, ich brauche dringend Rat/ Hilfe... dann ist dieses Forum ja doch recht unkalkulierbar. Wann wird jemand antworten etc.... Das Forum ist super, klar, aber meine wichtigen "Anker" setze ich in der realen Welt!!

Und manchmal will ich hier auch keinen "Zusülzen" - denke dabei daran, das es ja vielleicht vom Thema her so sein sollte, dass auch andere davon profitieren und es nich zu speziell auf mich bezogen ist...?????

 

Zum Schluss noch ein paar Zeilen, wie es mir geht:

Heute: SUPER TAG! Ich habe Energie ( trotz Wochenendschicht) habe mich belohnt die letzten Tage mit tollen und lustigen Verabredungen....hat wohl etwas gedauert, bis meine Laune nachhaltig stieg.

Vorher die Tage: MIES!

 

Lust zu Rauchen: JA!! Aber heute und Donnerstag über Std quasi KEIN Verlangen. Das brennen und ziehen in der Brust/ Lunge ( kennt ihr das>?????) in der Zeit weg!!!

Ich denke viel ans Rauchen: aber eher in der Form, dass ich zwischendruch das Gewohnheitstier bin und vergessen habe, dass ich NICHT rauche!!! :)

Wenn es mich überkommt- meist 2 mal am Tag stärker ( vormittags und abends ) nuckele ich im Notfall an meiner E-Zigi mit Menthol, dann geht es!

 

Drückt mir die Daumen, dass das " Brennen" weniger wird, die Erkentnisse größer ( und nicht so schmerzhaft) und vorallem die Laune steigt!!

Ich drück euch auch die Dauemn dafür!!!

 

BYE BYE

 

Hallo Astrid 25c !

 

Du "sülzt" hier niemanden zu. Dafür haben wir uns hier im Forum angemeldet, dass wenn jemand Hilfe braucht, dass wir mit unseren Erfahrungen versuchen, dich vom Rückfall abzuhalten.

Entscheiden , ob du rauchst oder nicht, das machst du ganz alleine.

Wir können dir nur Argumente anbieten, wie du die Schmacht erträgst oder ihr aus dem Wege gehst und solltest du ruckartig "Überfallen werden", selbst da gibt es Tricks, diese zu umgehen.

 

Ich bekam mal so einen "Anfall" beim fern sehen. Ich wußte mir nicht anders zu helfen als nach einen Pfefferminz -Bonbon zu greifen die am Tisch lagen. Aber die Packung war leider leer. Meine Frau hielt das letzte zwischen den Zähnen und sagte von der anderen Seite des Sofas: sorry, das Letzte habe ich, eben genommen.

Ich hechtete auf die andere Seite des Sofa´s und küste meine Frau solange, bis sie mir das letzte Pfefferminz-Bonbon freiwillig gab.

 

Nach dieser Aktion war eigentlich, die Schmacht auch schon wieder vorbei.

 

Gruß Lucki

WAAAAHNSINN!!

Heute sind es 4 Wochen !!

Krass!!

Da schreibt mir grade eine Freundin "Glückwunsch" und das hätte sie noch letzes Jahr für einen glatten Joke gehalten, da sie mich immer als "Atti den kleinen Fabrikschlot" bezeichnet hat.

Der Zuspruch ist wirklich toll. Auch das "Seil" hier ist schön zu lesen.

Noch am Montag dachte ich am Nachmittag: "wie habe ich diesen Kraftakt bis hierhin jeden Tag überstanden???"

 

Sonntag war ein guter Tag, Dienstag war ein guter Tag, heute war ein guter Tag. Natürlich denke ich oft noch dran.... es ist schon komisch, wenn man sich so vorstellt, dass man jetzt nie wieder rauchen wird. Im ganzen Leben nicht!

 

Leicht fällt es mir trotz allem nicht. Ich habe nach wie vor Schlafprobleme. Mal schlafe ich gar nicht, mal viele Std wie ein Murmeltier. Ich kann mich schwer konzentrieren / auf der Arbeit motivieren. Montag war ich den ersten Tag total hibbelig und nervös.

Ich bin schnell traurig und noch viel schneller raaaasend wütend. Kennt ihr das auch?? Ich weiß dann gar nicht wohin mit mir. Am liebsten würde ich dann mit der Faust in die Wand schlagen, immer und immer wieder. Da macht es sich nun doch bemerkbar, dass ich vorher Wut und Frust mit rauchen vertrieben habe.

 

Naja, Sport hilft ungemeine!!! Und sei es Morgens nur ein kurzer Sprint ums Haus!

Und dann helfen mir solche Bilder, wie das vom "Bonbondieb" Lucki!!! :D

 

Wenn ich aus Langeweile rauchen will, dann stelle ich mir einfach vor, wie ich auf der Arbeit die Feuertreppe ganz hoch renne und Kirschkerne aus der Chefetage runterspucke. Das macht auf jeden Fall mehr Spass als rauchen.

 

Also es scheint ein wenig bergauf zu gehen.... aber ich bin vorsichtig, grade weil ich so psychisch instabil lauf und da muss ich dann doch oft an dich denken, Rainer (Katzenvater)... ins Krankenhaus will ich nun wirklich nicht. :(

Wie hast du es dann trotzdem geschafft? Ziemlich gewaltiger Kraftakt, hm??

 

 

Allen einen schönen Abend!!


Ich freu mich jetzt ganz doll auf Abendessen und Couch

Moin Ati und herzlichen Glückwunsch für Dein bisher Erreichtes....

 

zu deinen Fragen  empfehle ich dir mal den Beitrag "Nornikotin" unter den meistgelesenen Themen "Entzugsphasen". Da sollte alles beschrieben sein, was du noch beantwortet haben wolltest.

 

Wenn Du das dann gelesen hast, wirst Du feststellen, dass Du keineswegs psychisch Labil (?) bist sondern vielemehr Phasen durchlebst, die alle anderen hier auch schon er- und durchlebt haben....

 

Deine Entgiftungszeit scheint vorbei zu sein, jetz kommt für dich die Phase deines körperlichen Umprogrammierens.

 

Und je mehr Du geraucht hast, umso mehr musst du Rauch- "Szenen" ummodeln.

 

Hinzu kommt diese unbestimmten Situationen (Nornikotin), wo man meint, nun aber endlich wieder rauchen zu müssen.

 

Höllische  Verlockungen, denen Du widerstehen musst... und wenn das so weiterläuft bei Dir....

 

wie bisher....

 

dann packst Du das  auch....

 

also einfach machen.....

 

Grüsli

Wolfgang:

 

 

Hi Wolfgang!

 

Ja, den Eintrag habe ich auch schon vor einiger Zeit gelesen...

*schluck* Nornikotin, na das kann ja was werden. Aber eins nach dem anderen!

 

Naja ich bin ja nicht wirklich von Haus aus "psychisch labil", da hast du recht, das hat das Niktoin mir eingebrockt. Aber ob man traurig und überfordert ist, weil man auf psychischem Entzug ist oder weil man handfeste Depressionen hat oder...oder...oder... der Grund ist klar, aber die miese Laune und das überfordert Fühlen bei der kleinsten Kleinigkeit IST nunmal da!!!!

 

Obwohl man echt sagen muss, dass ich erst jetzt weiß, was es heißt " Rauchen macht psychisch abhänigig". Als Noch-Rauchender belächelt man sowas ja und meint das hat was mit Willensstärke zu tun ( is ja auch zT so) aber daß das ja auch was mit Chemie und Bio zu tun hat.....wow, das war mir nie so klar.

Nja, ich wollte mal horchen, wem es vielleicht auch so ging oder grade geht. Und wann die nächste Oase in meinem Wüstenritt auftachen könnte. ;)

 

Ich habe jetzt übrigens Mandeln und Nüsse als Ersatzdroge entdeckt.... ... wir hören uns wieder, wenn die Waage den Dienst einstellt ;)

 

Schönes Wochenende

 

Astrid

Zunächst einmal ist natürlich 4 Wochen schon eine sehr beachtliche Zeit, DAS schaffen nur wenige von den Neueinsteigern,

meistens geht das schief.

 

DU bist also richtig gut im Rennen. ;-)

 

Die Kombo Depressionen und NMR kann sicher im Einzelfall sehr blöde enden....  Kenne ich zur Genüge...

 

Macht doch aber nicht so richtig was, denn: wer nicht wagt der kann auch nicht gewinnen.

 

Gruß Rainer und viel Erfolg für dich.

Liebe Astrid, 

auch wenn es Dir im Moment schwer fällt, ich glaube,  Du bist auf einem guten Weg. Du machst Dir so viele Gedanken und analysierst sehr genau, dass ich denke, Du wirst nicht einfach leichtfertig mal wieder eine Zigarette rauchen. Und das nochmal nachdenken, bevor man sich eine ansteckt, kann schon entscheidend sein. 

 

Ich bin mir sicher, dass Du das schaffst! 

 

LG Andrea

ich habe erst jetzt bemerkt, dass ich Deinen Namen fortlaufend verkehrt schreibe....

Also, hallo Atti/ Astrid,

 

Du hast da schon ein paar richtige Berge geschafft,... als nächstes musst Du nur noch ein paar Hügelchen erklimen. Jedesmal wird es weniger...

 

Hau rein!!! Mach einfach!!!!

 

Holla Wolfgang

 

Her ihr alle!

Danke euch für den ganz tollen Zuspruch! :)

Heute morgen hatte ich ein wenig Frust und Ärger,  wie das im Leben nun mal vorkommt. Und dann hat das Stimmchen im Kopf gleich wieder fürs Rauchen plädiert. Grrrrr!, hat das Stimmchen denn noch nicht begriffen,  dass ich keine Lust mehr habe es zu hören???

Na, jedenfalls hab ich dann einen Blick hier ins Forum geworfen und das tat soooo gut!!! Ich hätte euch glatt allen n Cappu ausgeben Wollen! Da hüpfte das Herz! :) :) :) :) :)

Euch n schönen Abend!  Und : HAUT AUCH REIN!!!1

Astrid

Guten Morgen!

Heute ist Tag 39 rauchfrei. Okay, das ist die gute Nachricht. Am Wochenende habe ich dann auch meine erste richtige Feier/ Party ohne Kippen abgehakt. Da hatte ich doch vorab ganzschön bammel, wie es werden würde. Aber ich hab es gut gepackt. 

 

Leider ist die Stimmung nich soooo pralle. Manchmal denke ich , ich wäre in der Pubertät-diese fiesen Stimmungsschwankungen. Da brauch nur eine Kleinigkeit passieren und *bumms* explodiere ich. Ich kann mich dann gar nich zusammen reissen bzw beruhigen. Viel schlimmer sind aber die traurigen und verzweifelten Phasen. 

Letzte Woche war ich beim Zahnarzt - der hatte böse News. Also mal ehrlich DER SUPERGAU. Da lässt man sich n Implantat setzen - viel Geld,  viel Zeit, viele Unannehmlichkeiten, viele Ängste .. und dann heisst es plötzlich die Schraube da in meinem Kopf wäre unbrauchbar. Ich kann euch gar nich ssgen, wie verzweifelt und gefrustet ich bin!! 

 

Das Nichtrauchen kostet so viel Kraft und noch mehr, dass ich jetzt nich in mein altes Muster der Problembewältigung zurück falle.

 

Ich hatte den Tag vor der Botschaft noch so eine tolle Phase. Da bin ich durch die Stadt und auch im Cafe,  habe die Raucher beobachtet und hab mich so weit weg und losgelöst davon gefühlt.

Nun sind die Kämpfe und Phasen wieder so hart. Der Druck an allen Fronten so gross.

Einige schrieben hier, dass die schmachtattacken nur wenige Minuten dauern. Ich habe häufig das Gefühl ich durchliefe unterschiedliche Phasen am Tag. Und die dauern dann schon einige Stunden.  Die guten dann allerdings zum Glück auch.

Wären da nicht diese ewigen Stimmungstiefs.... ich weiß nicht mehr so recht weiter. Hat einer von euch einen neuen Denkanstoss?

Jetzt doch Nikotinpflaster?? :(

 

Ich habe im Forum auch von homöopathischen Mitteln wie Johanniskraut und  calmvalera hevert gelesen. Ob das wohl Optionen sind??

Und zuletzt die Frage: Lohnt es sich wohl mal, zum Hausarzt zu gehen oder ist der zu wenig spezialisiert?

 

Ich freu mich auf was zu Lesen hier von euch... egal was. Es ist so wenig los hier im Forum die letzten Tage!!

Viele Grüße

Tschööö

Astrid

 

Hallo liebe Astrid,

 

ja, solche Hiobsbotschaften ziehen einen runter, zumal wenn es einem nicht so gut geht. Aber lass den Kopf nicht hängen, bringe Deinem Suchtgedächtnis bei, dass Du damit anders umgehst als bisher. Ich weiß, dass ist leichter gesagt als getan. Aber es wird immer besser. Ich hab ein Jahr gebraucht, um jeden Feiertag und schwierige Situation ohne Kippe zu meistern und dem Dreck nicht mehr hinterher zu trauern. Und selbst heute- nach mehr als sechs Jahren habe ich Situationen, in denen ich gerne eine rauchen will. Auch die Stimmungsschwankungen gehen vorbei. Versuche bei Traurigkeit oder Wut Dich abzulenken, vielleicht eine Runde um den Block? Oder so ein Knietscheball? Lass den Kopf nicht hängen- Du schaffst da! Bist doch schon soooo weit! Also mach weiter so und sei ganz dolle stolz auf Dich!

Hab trotzdem einen schönen Tag und genieße die Sonne!

Liebe Grüße Ines

 

Hey Ines!

Hey alle!

 

Vielen Dank für diesen Rettungsring grade!!! Puh!!  Tut gut!

Ich hätte es am Anfang nicht geglaubt, wie sehr dieses Forum doch hilft. zu hören, wie es anderen erging/ usw.... einfach nicht allein da stehen mit den Unwegbarkeiten, wenn es plötzlich akut wird.

Krass, ein Jahr hast du so sehr gekämpft, Ines? Wow! Das ist echt ne Leistung!

Find ich gut, dass du das so formulierst, dass du auch mal der Kippe "nachgetrauert" hättest. Ich hab häufig das Gefühl,  wenn dieses Nachtrauern kommt ist es so ein bisschen "tabu"und ich sollte besser nicht so denken. 

Grade war ich über 30Min joggen. Ganz toll das Laub und die Luft. Ging richtig gut! Bin stolz! Und ein bisschen das Gefühl das NmR zeigte sich heute mal in der Kondition. .

Den Knietscheball hab ich grad in meine Arbeitstasche gesteckt! Manchmal hätte ich zwar lieber einen Stapel Holz zum klein hauen, aber etwas schlecht in der Wohnung! ;)

Bye bye

Astrid

 

Liebe Astrid,

 

ich weiß GANZ GENAU, wie es Dir mit dieser Botschaft vom Zahnarzt geht. Ich hab genau das Gleiche durch, vielleicht sogar noch nen Zacken schärfer: Bei mir wurde das Implantat (Schneidezahn) beim ersten Versuch abgestoßen. Nachdem alles verheilt war, hat der Kieferchirurg das Implantat beim zweiten Versuch versehentlich zu schräg eingesetzt. Als dann der Zahnarzt die Krone anfertigen wollte, ging das nicht, der Zahn hätte hervorgestanden. Rotz und Wasser hab ich geheult auf dem Zahnarztstuhl...

 

Ich hatte allerdings viiiiiel Glück mit meinem Kieferchirurgen - er war fair, hat seinen Arztfehler zugegeben und mich höchstselbst zu einem anderen Kieferchirurgen gebracht, weil er sich einen dritten Versuch nicht zugetraut hätte. Seine Haftpflichtversicherung hat die "Reparatur" anstandslos bezahlt.

 

Ich weiß ja nicht, woran es bei Dir liegt, aber vielleicht hast Du eine ähnliche Möglichkeit? Ich weiß, es ist zeitaufwändig, nervig und schmerzhaft, aber ich habe mein Implantat nun schon fast 10 Jahre und alles ist wunderbar.

 

Und - um zum Forenthema zurückzukommen - ob Du nun eine rauchst oder nicht, das mit dem Zahn bleibt so schiete wie es ist. Mit Rauchen verschlechterst Du sogar die Chancen für ein Implantat, weil die Durchblutung schlechter ist.

 

Bleib tapfer, Du schaffst das!!

 

Liebe Grüße

Andrea

Hallo Andrea! 

Oh Gott! Das ist ja grausam!! :( :( 

Also da passt wieder der Spruch: verzweifele nicht, es gibt immer einen ,der schlimmer dran ist als du selbst! Krass!

 

Ich habe heute endlich meinen Zahnarzt angerufen.  Es wird wohl eine Lösung geben, auch wenn die Konstellation nicht sooo überragend ist, es teurer wird und optisch Abstriche gibt.

Bei mir ist es auch Frontzahnbereich. das macht es eben auch immer kompliziert mit dem Provisorium. Aber wem sag ich das?? ;) 

 

Wir werden sehen. Aber man wünscht sich eben, dass es dann endlich vorbei ist!!! Und schließlich war das Implantat der Auslöser zum Rauchstop.

 

Seit Montag Mittag , meinem Joggingausflug und euren lieben Rettungsringen ging es mir wieder besser. Sogar nur heute abend erst wieder ne kleine Schmachtattacke. Und keine " Weltuntergangs tränchen".

 

Viele Grüße

Und wieder einmal: Danke :)

 

 

Moin moin!

 

Eigentlich hatte ich mir letzte Woche vorgenommen mal nach Tag 44 ausführlichen Lagebericht zu machen. Denn ich hatte tatsächlich ein paar super Tage... aber Holzauge sei wachsam!,!!

Nun hat es mich wieder gepackt. Seit ein paar Tagen mehr oder minder Dauerschmacht bzw Lust. Ich war am letzten Do.beim Hausarzt, der hat mir Stechapfel, wegen meiner aggresiven Schübe und Schlafstörungen gegeben. Schlafstörungen immer noch da. Mal geht gar nix, mal komme ich 11std nicht aus dem Bett. Schübe.... naja, grad reichte ein Lied im Radio und schon kullerten die Tränchen. Naja, man kann schließlich keine Wunder erwarten... aber ob dieses Zeug meine Rauchlust fördert?..

 

Vielleicht hab ich mich auch einfach verheddert und steigere mich grade rein. Ich hab ne leichte Erkältung. Nicht dramatisch, aber eben nicht sporttauglich.Das ist vielleicht auch so n Problem. Am Wochenende hatte ich Dienst und nun kommen 5 weitere proppevolle Tage Arbeit... also kein Land, kein Highlight in Sicht. 

 

Ich krieg die Rauchlust immer schlechter aus dem Kopf... das scheint sich zu steigern....und manchmal frag ich mich, wie lang das noch gehn soll, dass es einem solche Kraft abverlangt.

 

Naja, aufgeben gibts hier nich! Bin ja kurz vorm kleinen Pokal, wenn ich das richtig sehe. ???

Notfalls renn ich meinem Hausarzt nochmal die Bude ein. ;)

 

Wäre schön, von euch zu lesen.

Ich versuche gleich mal einen strammen Fussmarsch zur Arbeit.

 

Allen einen schönen Wochenstart!,

Astrid

Tja Astrid,

 

soooo schnell wirst du dieses Teutelchen nicht los. Das kann schon so richtig nerven und hat echt Ausdauer.

Vieleicht gehst steigerst du dich da wirklich in etwas hinein, du bist jetzt 44 Tage ohne, du weißt doch wie es geht. Oder ?

Etwas mehr Ruhe und Gelassenheit würde dir sicherlich gut tun.

 

Lieben Gruß, Rainer     Raucht nicht

Völlig vergessen....

 

Herzlichen Glückwunsch zur 4. Cappuzahl !

Und jetzt einfach weitermachen bis zur 55.

Hallo Astrid,

 

wie Sie aus den vielen Postings Ihrer Forumskollegen wissen, kann diesen Auf und Ab noch eine ganze Zeit anhalten. Fühlt man sich bedingt durch eine Erkältung körperlich nicht so wohl, zieht es natürlich die Psyche mit runter und da scheint die Zigarette die einzige Rettung zu sein. Aber ich glaube, tief in Ihrem Innern wissen Sie, dass dem nicht so ist.

Sie haben ja schon eine janze Menge verändert und ich habe den Eindruck, dass Sie wirklich von der Zigarette loskommen wollen und das alleine ist  der Schlüssel zum Erfolg.

 

Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Durchhaltevermögen.

 

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Moin Atti,

habe gerade mal Deine Hilferufe vernommen...

 

es ist wie bei mir... je länger der Entzug dauert.... umso mehr steigert sich das Verlangen nach ner`Fluppe....

Um Deine Frage gleich zu beantworten.... das dauert noch eine Weile an....

 

Meinen Beitrag zu den Entzugsphasen hast Du gelesen?

 

Dann dürfte dir wohl klar sein, dass da noch was für nach kommt !!!

Hier nur mal eine kurze Erkklärung, die auch meine Person betrifft.: 

Immer wenn ich während meiner z.B. NMR- Zeit  husten musste habe ich in meiner dunklen Raucher- Vergangenheit vielerlei Dreck ausgehustet. Dabei kam auch oft das Verlangen nach Nikotin.....

 

warum???? weil man es rückwärts gescheckt hat!!! Es war noch im Körper drin!!!!

 

Also sei auch auf dies Fallen gefasst, Du bist auf dem richtigern Wegt!!!

 

Grüsli

Wolfgang

Moin Wolfgang.

Jupp, Thema Entzugsphasen habe ich gelesen. Seufz!

Du meinst durchs Husten löst sich Nikotin und macht dann wieder n Entzug??

So ähnlich wie Nornikotin?

Es ist nur auch so frustrierend, dass es zwisvhendurch in mir so ruhig war und ich Rauchende gesehen hab und das fühlte sich so völlig weit weg von mir an. Nun ist es wieder so nah. Und so körperlich spürbar. Es sitzt in Lunge und Hals und zieht und schreit und zetert da! Und je mehr ich mich mit ihm beschäftige, desto mehr schreit es. Manchmal denke ich ich huste jetzt ganz doll und dann spuck ich es aus das Monster und fann ist es für immer weg! ,

Ich frage mich natürlich in wie weit das einfach ein Prozess ist, diese starke Rückkehr , und ich fremdbestimmt bin und ich so gut es geht gegensteuere oder hab ich grad irgendwas verändert, was dazu führt? 

 Vielleicht versteife ich mich auch zu sehr. Horche zu oft in mich hinein um festzustellen ob" es" noch da ist... klar antwortet und schreit "es" dann ganz laut und ist da. Nur kriege ich im Kopf grad schwer die Kurve/ andere Denke.

Roger hatte mal geschrieben ich könne doch seinen und deinen Werdegang mal nachlesen. Gerne würde ich mal lesen, wie ihr und andere gedacht und gemacht habt, als ihr in meiner Phase wart. Aber ich habe es über "suche" nicht finden können...

 

Oder hat jemand noch einen anderen "Fall" im Kopf, den es mal zu lesen lohnt, weil ähnlich???? Das wäre prima! Ist ja doch ganz schön umfangreich, dieses Forum.

Ich dank euch!  ...und mach weiter ;)

 

Liebe Grüße 

Also muss für dich ja nicht passen.....

 

Mein letzter Versuch endete bei etwa 620 ? Tagen. Die Taktig war völlig neu für mich, total defensiv, keine Kämpfe, immer nur ausweichen.

 

Okay, ist dann doch schiefgegangen. Aber ich war wohl selbst schuld, zuviel mit dem Rauchteufel "gespielt".

 

Diesmal mache ich das nicht, macht einfach keinen Sinn.

 

Leider macht die Suchfunktion hier nicht viel her, dher leider kein Link für dich.

Aber schreibe doch einfach mal einen Post mit dem Betreff "@Herrn Zytar" zu diesem Thema.

Das ist ein langjähriger Experte hier der auch alle "alten Geschichten" hier kennt.

 

Gruß Rainer     178e*    ....178 Tage mit E-Ziggi ohne Patzer  :-)

hej Atti/Astrid!

mir wird jetzt dieser thread zu lang und wegen der forumsstruktur (:-( zu unübersichtlich.

wenn du Wolfgangs und meine nmr reise nachlesen willst, musst du (leider) bis ca. november 2012 zurück blättern. da gab es erste anfänge und planungen.

und dann immer alles weitere lesen ... wenn ich mich recht erinnere waren wir in unserer anfangsphase seehr aktiv hier im forum.

noch besser wäre es natürlich, wenn du zum duderstadt treffen kommst. da kannst du alles aus erster hand erfahren.

hier die kurzversion... wir waren beide gescheitert mit nmr. wir haben uns verbündet und jeder für uns selbst eine strategie für das aufhören entwickelt, beide unsere unterschiedlichen notfallkoffer gepackt, auch privat hin und hergemailt.

zusammen einen aufhörtermin bestimmt (nicht silvester, aber heilige drei könige). ;-)

wir sind beide lange mit nikotinpflaster unterwegs gewesen, ich ca. 16 wochen, beide mit notfallsachen, wolfgang mit fishermans, ich zunächst mit nikotinlutschtabletten. nach ca. 3 monaten waren wir komplett nikotinfrei.

ich hatte gesagt, das wir uns die ´Twins´ nennen könnten im forum, weil wir ja zusammen aufgehört haben und wir die gemeinsamkeit betonen müssen.

wir hatten dann den Twin-Kalender von Wolfgang , wo man die ersten hundert nmr tage jeden tag abstreichen kann. (du glaubst garnicht, wie geil es ist, jeden tag ein dickes X um den gamachten tag zu machen), wir zelebrierten jede cappu-zahl, wir belohnten uns regelmäßig...

und das wichtigste .... immer locker bleiben...machen statt schaffen.

so Atti/Astrid, am besten reden wir da nochmal persönlich in duderstadt drüber... :-)

du musst das monster ignorieren Astrid, das mag es garnicht... ! :-)

es wird schwächer... nach ca. 3/4 tel jahr waren bei mir die attacken sehr wenig geworden und wenn dann nur als hauch...´da war doch mal was´.

ich habe immer geraucht, sowohl bei negativen wie positiven situationen... dauerraucher. inzwischen habe ich viele negative wie positive situationen erlebt. immer hatte sich das monster gemeldet. aber das ist nach 10 minuten oder weniger vorbei.

früher hätte ich mir ne ´ halbe schachtel reingezogen.

also Astrid, bleib locker (das mag das monster garnicht), das nichtmehrrauchen ist eine laange reise... belohn dich gut unterwegs! :-)))

grüssli

roger, das grüne winkelkanu :-), 661c* DiplNmr usw....

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hier : zum angeben!!! (kannst du auch Astrid)

Roger das grüne Winkelkanu hat am 6. Januar 2013 um 03:00 Uhr aufgehört zu rauchen hat am 6. Januar 2013 um 03:00 Uhr aufgehört zu rauchen,
ist damit schon 661 Tage 19 Stunden 29 Minuten 40 Sekunden rauchfrei,
hat in dieser Zeit 15.883 Zigaretten nicht geraucht, 3.594,57 Euro gespart
8 Gramm Nikotin und 95 Gramm Teer den Lungen erspart und insgesamt
44 Tage 2 Stunden 52 Minuten RauchFrei-Zeit gewonnen.

Mehr SWR3 RauchFrei unter http://www.SWR3.de/rauchfrei

 

Hallo Astrid,

das Wichtigste zuerst: so wie Sie Ihren Zustand schildern, sieht es nach kräftezehrendem Ringen mit dem inneren Schweinehund und dem Nikotinteufel aus. Das kann einen seelisch und körperlich so aushöhlen, dass man nicht mehr weiß, wozu das alles und dann ist der Rückfall nur noch eine Handbreit entfernt. Für Sie ein Drama - für mich aus der Distanz ganz gewöhnlicher Entzug.

Warum sage ich das so lapidar?
Um ein wenig den Druck rauszunehmen. Wer so mit sich verstrickt ist, wie sie es anscheinend sind (was an sich ja vorbildlich ist, denn Sie machen sich offensichtlich sehr viele Gedanken), der kann manchmal den Wald vor Bäumen nicht mehr sehen.
Dann hilft kein weiteres Nachdenken sondern nur Aktion. Aus meiner Sicht heißt dies: Bewegung in jeglicher Form.

Mit dem Nikotinteufel zu diskutieren ist ufer- und auswegslos. Auf jedes Argument von Ihnen hat er ein scheinbar besseres Gegenargument, bis Sie nicht mehr wissen, ob Männchen oder Weibchen. Die Gedanken irrlichtern dann im Kreise.

Gemäß dem Motto von Roger (winkelkanu) vom Machen statt Schaffen, empfehle ich ihnen zwei Dinge: 1. Bewegung in jeglicher Form und dann lange nichts und dann 2. sozusagen als zusätzlicher Notnagel, falls, was ich nicht glaube, Bewegung zu wenig wäre, reines Nikotin in Form von Nikotinersatzprodukten oder einer E-Zigarette mit(!) Nikotin. Die Bewegung setzt unnützen Gedankenkreisläufen ein Ende und setzt den Endorphinkreislauf in Gang, gegen den der Nikotinteufel keine Chance hat, denn das Endorphin ist das Original(!), das Nikotin hingegen nur der Ersatz(!).

 

Sie müssen nur ganz am Anfang dem inneren Schweinehund (der mit dem Nikotinteufel gut bekannt ist ...) einen unsanften Stoß versetzen. Einmal in Bewegung gesetzt, geht der Rest aber fast von alleine. Zur näheren Veranschaulichung schauen Sie bitte noch hier.

Freundliche Grüße vom AOK-Experten Klaus Zytar

Nabend,  :-)

 

"Es sitzt in Lunge und Hals und zieht und schreit und zetert da! Und je mehr ich mich mit ihm beschäftige, desto mehr schreit es. Manchmal denke ich ich huste jetzt ganz doll und dann spuck ich es aus das Monster und fann ist es für immer weg! ,"

 

Du spielst hier Krieg so scheint es mir?  DAS ist nicht gut !

Jedenfalls nicht für dich so wie ich das einschätze.

 

Ich bin jetzt etwa ein halbes Jahr rauchfrei, tja.....   Aber ich habe auch öfter einfach mal wieder Lust eine Echte zu rauchen.

 

Es macht aber keinen Sinn.

Ich möchte das auch nicht machen, ich habe etwa 40 Jahre geraucht. 2007 hatte ich einen Herzinfarkt.....   Es gab schlimme Komplikationen...   Perikardtamponade.....   multiples Organversagen.....

Wenn ich nicht durch meinen Sport so fit gewesen wäre.....    Es wäre aus und vorbei gewesen.

 

Inzwischen fehlt mir auch ein Stück meiner Lunge, zum Glück war es nichts bösartiges.

 

Rauchen tötet, merk dir das,

 

lieben Gruß, Rainer

 

 

Guten Abend!

 

Danke euch allen malwieder für die schnellen und tollen Antworten! Und wieder einmal haben mich eure Beiträge ein gutes Stück über Wasser gehalten und weiter schwimmen lassen. :) :)

 

TAG 59 geht zu Ende! Wow! Sind das schon  wirklich 8 Wochen??

 

Ihr habt recht: Krieg gegen das Monster kostet zuviel Kraft. Ignorieren hat mir sehr geholfen. Wenn auch mit entscheidendem Nachteil: es verschwindet zwar schneller das Monster.  Macht sich dünne und unsichtbar, aber nun kommt es wieder mal hinten herum. Neulich saß ich mit einer Freundin zusammen, sie rauchte.  Und ich habe gemerkt die Trennmauer zwischen mir und der Kippe war wesentlich kleiner, als wenn ich das Monster bekriegen und hassen und abstossen kann, statt es einfach nur nicht zu erhören. Die Hemmschwelle ist also kleiner. Wiederum habe ich jetzt lange Phasen, die okay sind.

Aber dadurch ist die Versuchung nicht kleiner. 

Herr Zytar schrieb: E zigi als Notlösung wäre okay....manchmal denke ich jetzt : wie gerne täte ich das! !!!! Wieder Nikotin rauchen. Es mir erlauben.Vergesse nebenbei die Erkentnisse die ich gefunden habe,  warum ich das Nikotin verteufele. Dafür was für eine Macht es über mich hat.

Und dann ist der Schritt zur richtigen Kippe doch vielleicht wieder zu klein???

 

 

Nach meinem letzten Beitrag habe ich lange nachgedacht, was ich falsch gemacht haben könnte.... ich habe nichts falsch gemacht, aber zu dem Zeitpunkt da kündigte sich bei mir auf der Arbeit ein fieses Projekt an.... zweimal im Jahr habe ich das. Heisst viel Verantwortung, Disziplin und viele Überstunden. Ich hatte (habe) einfach STRESS und Angst . Und habe es nicht bemerkt. Den Druck in mir als Rauchschmacht interpretiert, was ja bisher in meiner Lebensstrategie usus war.

Jetzt geht das Projekt noch 2 Wochen. Inzwischen  scheint nächste Woche meine Zahnbehandlung endlich weiter zu gehen und hoffentlich ein gutes Ende zu finden. Das war ja immerhin meine erste Motivation mit dem Rauchen zu stoppen. Also Daumen drücken.

 

Und dann habe ich hoffentlich bald wieder etwas Zeit mich auf mich selbst zu konzentrieren. 

Das ist nämlich auch wahnsinnig wichtig! Zeit. Zeit um sich selber zu pflegen und zu belohnen. Dazu gehören schöne Aktivitäten oder faulenzen oder Sport.

 

Herr Zytar hat es geschrieben: Bewegung ...Bewegung. ..Bewegung. Nur wenn man wenig Zeit hat, dann ist auch das nur eingeschränkt möglich.

Aber es tut mir gut, das weiß ich . Und wenn auch sonst die Veränderungen ohne rauchen kaum spürbar oder zumindest offenliegend sind, so macht es sich beim joggen deutlich.

Der Schädel brummt nicht mehr, es steckt einfach mehr " drin" manchmal sogar ein Schlusssprint. Neulich habe ich gar nicht gemerkt, dass ich beim joggen gesungen hab zu meinem ipod. Vorher undenkbar!!

 

Naja, man hofft doch immer, dass man eines Tages aufsteht und sich reckt und streckt, wie neugeboren fühlt und einem einfach die Sonne aus dem Arsch scheint.... das ist nun leider nicht der Fall. Aber es gilt die vielen kleinen, kaum sichtbaren Erfolge, Veränderungen und Verbesserungen zu finden ohne verkrampft danach zu suchen. Dann sammeln und ich hoffe eines Tages ist meine Sammlung doch so groß,  dass es mir scheint als dass die Sonne aus dem Po scheint! ;)

 

 

Also in diesem Sinne! Allen ganz viel Kraft und viiiiiiel Sonne - von 

Innen und von Aussen

 

Lg

 

Astrid

Hallo Astrid,

 

na, was machen die Zähnchen? Ist eine Lösung in Sicht?

Ja, Stress ist so für einiges verantwortlich, denke ich. Vor allem, wenn man ihn nicht bemerkt/ nicht bekämpft/ ihn hinnimmt. Ich hatte Anfang des Jahres einen Moment, in dem ich gemerkt habe, ich werde krank, wenn ich weiter so mache. Meine Arbeitssituation wird sich auf absehbare Zeit nicht ändern, aber die Qualität wird auch nicht besser, wenn ich jeden Tag 10+ Stunden versuche geistige Höchstleistungen zu bringen.

 

Inzwischen habe ich geschafft, mir den Druck nicht selber aufzuerlegen. Wenn wieder - und das passiert zur Zeit leider oft - ein neues Projekt dazwischen kommt, soll eben der Mensch in der Position über mir entscheiden, was stattdessen liegen bleibt. Der wird schließlich dafür bezahlt. Und ich gönne mir einfach auch mal wieder kurze Arbeitstage, wenn ich merke, da kriselt was.

 

Und was soll ich sagen - bisher funktioniert's. Manchmal muss man wohl auch das eigene "Funktionieren" gründlich hinterfragen...

 

Nun muss ich nur noch den Kampf mit der Waage aufnehmen :-)  Stresszeiten habe ich nämlich auch immer mit Hilfe von Süßkram bewältigt, das rächt sich sofort auf der Waage :-)

 

Lass mal hören, wie's Dir geht!

Liebe Grüße

Andrea mit vielen c

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