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Ich Sollte, Aber Kann Ich Es

Ich hatte vor 1,5 Jahren nach 12 Jahren ~30 zigs/tag von heut auf morgen für 2 Monate ohne Hilfe aufgehört! Damals hatte ich einem Haushalt gewohnt wo noch 2 weitere Personen geraucht haben, heute lebe ich allein und ich weiß, dass ich aufhören sollte aber irgendwie weiß ich nicht, was dann passiert.

Beim ersten Versuch merkte ich, wieviel besser es mir ging. Doch dann kam der unwiderstehliche Drang den Klimmstengel in den Mund zu schieben und ich dachte mir:"eine zum Abschluss und dann ENDE" aber es wurden 5, dann 10 und so weiter.

Könnt ihr mir Tipps geben, wie ich dieses Verlangen ersetzen kann? Bzw. was euch geholfen hat?

natürlich kannst Du das. Einfach aufhören und sich ablenken wenn der Frust wieder hochkommt und alle Ziggs verbannen. Bei 50 Tagen aber aufpassen!!! ist eine kritische Zeit. Mit jemand zusammenschließen, postet ja gerade eine aufhörwillige.

Viel Erfolg.

Toni 07 3453c*

Es geht!!!!!

Hallo Andi86,

keiner weiß ganz genau, was nach dem Moment passiert, an dem man die Letzte geraucht hat.
Personen, die mehrere Aufhörversuche brauchten, berichteten, dass jeder Aufhörversuch anders verlief.
Da Nikotin in den Gehirnstoffwechsel eingreift und bewirkt, dass 'Wohlfühlhormone' ausgeschüttet werden, was natürlich die Psyche beeinflußt (genau deswegen wird ja geraucht), erscheint es logisch, dass die derzeitige 'Gesamtsituation der Psyche' umgekehrt auch wieder Einfluß darauf hat, was passiert, wenn durch das Weglassen des Nikotins der gewohnte Nachub an 'Wohlfühlhormonen' ausbleibt.
Nicht immer kann man sich auf sein subjektives Urteil verlassen, da als ungünstig empfundene Zeitpunkte zum Aufhören sich überraschenderweise als stabiler erwiesen als gedacht und als günstig empfundene Zeitpunkte schon nach kurzer Zeit in einem Rückfall endeten. Zum Glück folgt die Mehrzahl der Aufhörversuche gewissen Regeln, weshalb man dennoch allgemeine Tipps (mit der genannten Einschränkung) geben kann.
Wichtigste Erfahrung ist meiner Meinung nach: je mehr Angst jemand vor dem Aufhören hat, umso größer ist die Gefahr des Scheiterns.
Gegen Angst hilft eine gute Vorbereitung, da sie über die Erstellung von 'Wenn-Dann-Regeln' hinaus das Gefühl vermittelt, ich weiß, was zu tun ist, wenn ...
Somit vermitteln diese Regeln nicht nur Wissen sondern vor allem Sicherheit, da man das Gefühl bekommt, den befürchteten Entzugserscheinungen nicht hilflos ausgeliefert zu sein sondern Gegenmaßnahmen in der Hinterhand zu haben.
In unserem Onlineprogramm wird man über den Schachtelwickel zuerst zu einer Analyse seines Rauchverhaltens und darüber hinausgehend zu einer Aufstellung von Gegenmaßnahmen für die als problematisch erachteten möglichen Gefahrensituationen geführt. Damit fühlt man sich besser gewappnet, wenn es soweit ist und dieses Gefühl vermittelt einem Sicherheit.
Sicherheit ist ein Gegenspieler zu Angst. Eine gute Vorbereitung muß demnach Sicherheit erzeugen: Ja, ich kann es schaffen - ich bin dem nicht ausgeliefert.
Mit diesem wichtigsten Tipp und den Erfahrungen Ihres ersten Aufhörversuches ausgerüstet, sollte es Ihnen möglich sein, mögliche Stolperfallen zu identifizieren und sich jeweils eine 'eiserne Regel' für jede dieser Stolperfallen einzuprägen. Bei der Erstellung jeder einzelnen Regel sollte das übergeordnete Motto 'Niemals in einer als ungünstig empfundenen Situation länger als unbedingt nötig verharren' gelten. Das 'Herausgehen aus der Situation' kann psychisch geschehen (sich innerlich ausklinken) oder tatsächlich (den Raum oder Ort verlassen).
Mit diesen beiden Hauptregeln sollte es Ihnen nun möglich sein, einen weiteren Versuch zu starten.

Gutes Gelingen und freundliche Grüße vom AOK-Experten Klaus Zytar

Ich versuchte mich heute den ganzen Tag mit arbeiten am PC abzulenken, allerdings war damit irgendwann Schluss... ich habe nach 8 Stunden wieder eine Zigarette in die Hand genommen, weil ich nix mehr zu tun hatte (bin derzeit krank geschrieben und muss mich deswegen anderweitig ablenken)!

Außerdem war ich während dieser rauchfreien Zeit ruhelos, ängstlich (weiß nicht warum) und panisch (weiß ich ebenfalls nicht warum) und dies macht mir wiederrum auch wieder Angst! Irgendwie paradox Angst vor der Ängstlichkeit zu haben ohne zu Wissen, woher die Angst kommt.

Ich danke euch für den Zuspruch, es gibt mir Zuversicht.

Hey wichtig wie schon die Vorredner geschrieben haben das Wohlbefinden ist anders. Vor 6 Monaten hatte ich auch

mit Ängsten zu tun. Schlimme sogar das ich zu

einen psychater bin. Okay zum Schluss bin ich selber damit klar geworden. 

Auch das kannst du hier nach lesen. Wichtig ist lass es raus such dir einen Freund dem du es anvertrauen kannst. Hat mir besonders gut geholfen. Wichtig ist auch was mir Geholfen hat ist Sport. Hoffe konnte dir etwas Trost spenden und Aufmunterung geben. Kein aufgeben kein Rückzug.

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