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Doofe Tage

Irgendwie läuft mein Leben grade echt aus dem Ruder. Nachdem die Diagnose MS bei meinem Mann nun gesichert ist, komme ich nicht mehr zur Ruhe.

Ich leide an Alpträumen, bin bis unter die Haarspitzen angespannt am Tag. Traue mich kaum noch aus dem Haus, aus Angst mein Mann könnte wieder zusammenbrechen.

Es hilft mir momentan auch wenig, dass ich mich durch alles an Literatur wühle was mit MS zu tun hat.

Und es bringt auch nix, mich im Internet "schlau" zu machen.

Selbst, wenn mein Mann mir erzählt es gehe ihm so weit gut, es beruhigt mich einfach nicht.

 

Ich bin zur Zeit echt ratlos, weil ich nicht weiß, wie ich das wieder in den Griff kriege.

Eins ist sicher: so kann es nicht mehr lange gehen!

Hat von euch jemande ne Idee?

LG

Margret

Guten Morgen liebe Margret,

das mit deinen Mann tut mir leid.Du schreibst du bist den ganzen Tag angespannt. Ich verstehe dich es ist nicht leicht, aber diese Unruhe überträgst du auch auf deinen Partner, obwohl du es gar nicht willst.

Eine gute Freundin von mir hat seit 12 Jahren MS. Sie hatte nur einmal einen schweren Schub aber wie du weisst ist diese Krankheit  die auch Krankheit der 1000 Gesichter genannt wird bei jedem anders.

Gehe mit deinem Mann zur MS Selbsthilfegruppe, dort sind mehrere Leute die diese Krankheit haben  und ihr könnt euch austauschen.

Meiner Freundin hat das sehr geholfen!

Ich wünsche dir und deinen Mann viel Kraft, aber zusammen packt ihr das schon.

Viele liebe Grüße

Sandra

Guten Morgen, Margret,

 

es ist völlig normal, dass einen so eine Diagnose erst einmal aus der Bahn wirft. Man macht sich alle möglichen Gedanken und malt sich natürlich nur die schlimmsten Szenarien aus.

Versuchen Sie optimistisch zu denken. Ich kenne die Krankheitsgeschichte Ihres Mannes natürlich nicht, doch ich weiß, dass es viele Patienten gibt, die mit seltenen MS-Schüben ganz gut leben können. Sie können Ihrem Mann nur eine gute Unterstützung sein, wenn Sie selbst "nicht am Stock gehen". Deswegen versuchen Sie auch für sich selbst zu sorgen: Machen Sie Entspannungsübungen oder gehen Sie spazieren, was immer Ihnen gut tut.

Sich einer Selbsthilfegruppe anzuschließen halte ich übrigens für eine sehr gute Idee, denn dort kann man erleben, welch große Lebensqualität noch trotz so einer Erkrankung möglich ist.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Mann viel Kraft und eine gute Besserung.

 

 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

Ach Margret,

 

klar, das ist natürlich alles wirklich sehr schlimm. ABER rauchen würde nichts ändern oder gar besser machen !!

 

 

Ich schreibe mal kurz was.....

Um Haaresbreite wäre ich in schwere Probleme gekommen die sehr massiv meine Existens bedoht hätten. Ich möchte das hier jetzt nicht "aufdröseln".

Vieleicht beim nächsten Duder....

 

Es gab da heute eine Gerichtsverhandlung,.....     alles wieder total easy....

 

 

Also, rauchen bringt einfach nichts, das ist total "xxxxxxxxxx"

 

Ich habe nicht geraucht als der Verdacht auf Lungenkrebs völlig begründet im Raum stand, ich wieder sehen musste wie schlimm das dann endet.

Ich habe jetzt auch mal wieder nicht mit dem Rauchen angefangen.

Und ich fange natürlich auch nicht wieder an.....   war da nicht noch was mit der recht weit fortgeschrittenen pAfk ????

 

JA genau....

 

 

Und vieleicht sind Männer manchmal komisch....  

Vor einigen Tagen habe ich auch mal wieder völlig über die Stränge geschlagen,......      Ich werde von einem Nachbarn gefragt ob ich mal.....   äh kannst du schwer heben ???

Ja schon klar.....    ich darf noch max 20Kg,  kann aber gegen 200.....

 

Tja, und schon hatte ich dieses riesige und sperrige Sofa am Hals. Also es ist jetzt immer noch so richtig dolle AUAAAAA!!!! am Kreuz....

Aber irgendwie musste es wohl so sein.

 

Erschreckend ist dabei für auch folgendes, ich war sofort innerhalb von Sekunden völlig aus der Puste....

 

Naja, beim letztem Duder musste ich dusseligerweise als wir auf und  ab durch den Wald turnten auch mal kurz um "Gnade" bitten.

Es war nicht mehr zu vermeiden.

 

Also Magret, einfach nicht rauchen......        Rainer  ;-)))

@ Sandra: über eine Selbsthilfegruppe haben mein Mann und ich auch schon nachgedacht. Ich denke wir werden es wohl damit versuchen um einfach auch Kontakt zu anderen Betroffenen aufzubauen.

 

@ Rainer: Zuerst mal gute Besserung für dein lädiertes Kreuz!

Ich werde nicht rauchen... mußte nur den Mist auch mal los werden.

Manchmal hilft es mir schon hier im Forum zu sein und mich am Seil entlangzuhangeln. :) Zu lesen wo ich schon hingerutscht bin.

Und natürlich würde ich mich nur ärgern, wenn ich wieder anfangen würde zu rauchen. Mein Asthma würd mir schon zeigen was nicht mehr geht!Bin ja froh, dass ich wieder halbwegs Luft kriege.

 

 

Ich kann leider momentan noch nicht positiv denken liebes Expertenteam. Zu viele Gedanken drehen noch ihre Runden in meinem Kopf.

 

Ich hoffe dass die Zeit uns zeigen wird, dass man auch mit MS leben kann.

Schließlich ist die MS ja nicht unsere einzige Begleitung... da wären auch noch die Psoriasis- Arthritis, die Posttraumatische Belastungsstörung bei mir... warum nicht auch eine MS bei meinem Mann?

Das Leben ist leider kein Ponyhof...

 

LG

Margret

 

Hey,

 

natürlich ist das Leben kein Ponyhof oder Katzenkuschelzone.....

 

Mein Kreuz ist sicher mit Abstand noch das kleinste Problem. Also scheiß drauf....    sorry dafür.....

 

Positives Denkenken ist irrsinning wichtig,....   die Kraft der Gedanken ist gigantisch....

 

 

Ich sage mir immer wieder wenn es mich erwischt.

 

"ICH MUSS NICHT RAUCHEN"

 

Und ich glaube es auch. Und es funzt.

Es gibt da noch den Trick mit den Heinzelmänchen   (DANKE Herr Zytar)

Die putzen wie die Irren meine Adern....   und ich soll deren Arbeit kaputt machen ????     Das kann ich einfach nicht.

 

Okay, sorry,  ich habe einige Male gepatzt, aber ich habe nicht wieder angefangen.

 

Und es gibt keine Krise die das Rauchen OK sein lassen würde.

 

 

 

Gut, ich bin seit über 540 Tagen ohne Ziggi, ich denke nicht dass ich jemals wieder mit diesem Mist anfange.

Es ist eklig, stinkt und tötet.

 

 

Na gut, habe heute nicht so Lust einen "Roman" zu schreiben.

 

 

 

Gruß Rainer,      .....raucht nie wieder !

Hallo liebe Margret,

wie soll man auch positiv denken,wenn man glaubt es geht grad nicht mehr? Eine tiefe Phase zu überwinden ist auch schwer, ob es Trauer ist, ob es Krankheit ist, ob es Enttäuschung ist... oder oder oder. Zumal trennst du dich auch noch von einer Sucht... ... ... jammern hilft,gibt neue Energie wenn man ein bißchen Luft gemacht hat!!! Lass alles raus...

 

Ich wünsche dir ganz viel Kraft ... ... ....

Dein Mann braucht dich jetzt... und er ist in guten ,liebevollen Händen:-)

Alles Gute Silvia

Liebe Margret,

auch ich möchte dir unbekannterweise gerne Mut zusprechen. Die Diagnose MS ist erst mal ein Schreck, das weiß ich. Man will alles wissen um für alles gewappnet zu sein...

Tu dir das nicht an. Die Krankheit ist derart vielfältig und unterschiedlich in Erscheinungsform und langfristiger Entwicklung. Du kannst nicht alles eruieren und damit die kommenden Zeiten vorausahnen. Du kannst es nur auf dich zukommen lassen und deinem Mann zur Seite stehen.

Mit meiner Schwester habe ich damals überlegt, was für sie das schlimmste wäre. Sie meinte, die Aussicht bald im Rollstuhl zu sitzen. Daraufhin haben wir alles versucht zum machen, was man mit Rollstuhl eben nicht mehr machen kann. Nicht, weil man auf Vorschuss glücklich sein kann, sondern weil man die Dinge ganz anders zu schätzen lernt, wenn man nicht weiß, wie lange man sie hat.

Vielleicht findest du auch mit deinem Mann diese Dinge, die euch jetzt helfen, Kraft für die Zukunft zu tanken.

Ich drück dich und wünsche dir Mut und Kraft für die Zukunft

 

Viele Grüße Melanie

Danke für die lieben Worte!

 

Was mich zur Zeit am meisten belastet ist, dass ich eigentlich nichts tun kann um meinem Mann zu helfen. Na ja... jedenfalls fast nichts. Ich fühle mich so machtlos.

Okay... wir versuchen beide uns schlau zu machen. Ein Termin beim Neurologen hat uns ein wenig helfen können.Doch die Unsicherheit bleibt.

 

Komisch... mit meinen Erkrankungen war/ ist es "einfacher" für mich umzugehen. Doch jetzt bei meinem Mann nur zusehen zu können macht mich irre.

 

@ Melanie: Für meinen Mann ist die Vorstellung im Rolli zu landen auch die schlimmste. Vielleicht sollten wir auch anfangen, die Dinge jetzt noch zu geniessen.

 

LG

Margret

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