Verhinderungspflege Bei Komination Pflegesachleistung Und Pflegegeld

sehr geehrte Damen und Herren,ich habe Fragen bezüglich Verhinderungspflege bei kombinierten Pflegeleistungen. Wenn ich stunden- oder tageweise Verhinderungspflege beantrage wird dann die Pflegeleistungen um die Hälfte gekürzt ?.Wenn  ja, welche Leistung wird dann gekürzt, die Pflegesachleistung vom Pflegedienst, das Pflegegeld oder beides ?.Wenn ich stundenweise Verhinderungspflege durch den Pflegedienst beantragen will, welche Gründe sind dafür erlaubt,( z.b. Arztbesuch, Behördengänge, Einkaufen, Seniorennachmittag, Kulturveranstalltungen) und muß ich dann alle diese Gründe  für eine vorübergehende Verhinderung auf dem Antragsformular angeben.Muß ich  für jeden Tag an dem eine vorübergehende Verhinderung eintritt einen neuen Antrag stellen, oder reicht einer, damit der Pflegedienst mit Ihnen abrechnen kann. Z.B.Verhinderungszeitraum 01.10.2013 - 31.12.2013 (bis zum Aufbrauch der 1550 €).Wie verhält es sich, wenn die Pflegeperson wegen Krankheit vorübergehend verhindert ist( akute Rückenschmerzen über mehrere Tage, weswegen die Pflegeperson nur leichtere Tätigkeiten wie Kochen, mundgerechtes Herrichtn der Nahrung und Getränke verrichten kann, aber schwere körperliche Tätigkeiten wie Lagern zum Mittagsschlaf, Wechseln  und Waschen der Kleidung und Bettwäsche bei Inkontinenz, das Bringen zur Toilette etc.  nicht verrichten kann) ist dies dann automatisch als tageweise Verhinderungspflege zu betrachten.Für eine Antwort auf meine Fragen wäre ich sehr dankbar. mit freundlichen Grüßen
Sehr geehrtes Expertenteam,leider habe ich noch keine Antwort auf meine Fragen erhalten.Könnten Sie mir bitte zumindest auskunft darüber geben wie die Sachlage bei Kombination von Pflegesachleistung und Pflegegeld ist, wenn man Verhinderungspflege beantragt. (pflegestufe 2, sachleistung bisher ca 1000,-€ pro Monat, Rest Pflegegeld)- bei stundenweiser Verhinderungspflege- bei tageweiser Verhinderungspflegein der Hoffnung auf eine Antwortmfg

Hallo Virgina

Da es sich bei Ihrer Anfrage um eine sehr komplexe Angelegenheit handelt, wäre es sicher sinnvoll es in einem persönlichen Gespräch am Telefon zu erläutern.

Hier aber eine Vorabinformation

Die Pflegekasse übernimmt die nachgewiesenen Kosten einer notwendigen Verhinderungspflege für die Höchstdauer von 28 Tagen im Kalenderjahr bis zu einem Betrag von maximal 1.550,00 €.

Übernehmen Verwandte oder Verschwägerte bis zum II. Grad oder Pflegepersonen, die mit dem Pflegebedürftigen in häuslicher Gemeinschaft leben die Verhinderungspflege, so werden die Aufwendungen hierfür bis zur Höhe des Pflegegeldes erstattet.

Zusätzlich zu der Weiterzahlung des Pflegegeldes können der Ersatzpflegekraft Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der Ersatzpflege entstanden sind (z.B. Verdienstausfall, Fahrtkosten) bis zur Höhe von 1.550,- € erstattet werden.

 

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Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

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