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Neuling-Schwierigkeiten

Hallo erstmal :)

Ich bin Nathalie und bin 22 Jahre alt.

Ich rauche seitdem ich 17 bin und ich weiß nicht wie viele Versuche ich schon gestartet habe. Ich höre oft "Du rauchst doch noch gar nicht so lange das muss einfach sein!" Ist es aber nicht!! Ich rauche mittlerweile mehr als 20 pro Tag, mein Partner ist Nichtraucher und ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich mich oft vor mir selbst ekel. Ich bin neidisch auf Nichtraucher, auf Leute die es geschafft haben und fühle mich oft ausgegrenzt, weil ich meist unter Nichtrauchern bin. Ich arbeite als Erzieherin und nach jeder Zigarette habe ich Angst, dass die Kinder es riechen und als unangenehm empfinden. Ich selbst schäme mich wenn ich in der Öffentlichkeit zur Seite gehe, weil ich denke ich muss es tun, weil der Rauch stört. Ich könnte noch etliche weitere Dinge nennen, die mich belasten und kann sagen, dass das Rauchen für mich großer Stress bedeutet. Ich selbst merke wie zwanghaft es oft ist und wie viel Gewohnheit drin steckt. Mein Problem: Ich will so schnell wie möglich den Sprung schaffen, habe gleichzeitig Angst, dass ich es nicht schaffe, versuche an alle Tipps zu denken, die mir in den Briefen, die ich hier bekommen habe, gegeben wurden, ABER ich weiß noch nicht so recht wie ich es auch umsetzen soll. 

DENN: jedesmal wenn ich einen Versuch gestartet hatte, bekam ich nach kurzer Zeit ein so großes Verlangen, dass ich richtig wütend, nervös und traurig zugleich wurde. Umgangssprachlich gesagt: Ich drehe völlig durch!

Ich finde das nicht normal und das bedeutet für mich dann wieder Stress.

Ich will es aber UNBEDINGT schaffen!

Habt ihr vielleicht noch etwas Hilfe für mich?

Liebe Grüße

Hallo Nathalie,

 

was Dir auf jeden Fall hilft, ist es erstmal runterzukommen und hier in der Tag-Cloud zu lesen. Hier sind anfangs alle verrückt geworden – die meisten werden auch wieder normal.

Beschäftige Dich und versuche die Gier auszublenden. Solange Du den Stinkdingern so eine große Bedeutung zuteil werden lässt, werden sie Dich beherrschen!

 

LG Dino Dipl.NmR. Peter 1339 c*

Hallo Nathalie,

um die Entzugserscheinungen zu dämpfen und das 'Durchdrehen' zu minimieren, gibt es ein bewährtes und einfaches Mittel: die Verwendung sog. Nikotinersatzprodukte (Pflaster, Kaugummi, Tabletten).
Sie dämpfen den Entzug und erlauben damit ein stressfreieres 'Verlernen der tausend Rauchgewohnheiten'. Nach frühestens 6 Wochen bis einem Vierteljahr schleichen Sie diese Produkte aus (d.h. in Ihrem Falle: von der stärksten! Version gehen Sie zur mittleren Stärke und danach zur leichten Stärke). Informieren Sie sich in unserer Wortwolke (Tag Cloud) rechts oben auf dieser Seite unter dem Stichwort 'Nikotinersatz' über die häufigsten Fragen dazu. Falls dennoch etwas ungeklärt bleiben sollte - einfach hier im Forum 'reinfragen'.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und verbleibe
mit freundlichen Grüßen vom AOK-Experten Klaus Zytar

Vielen Dank !

Ich glaube das wichtigste für mich ist die Bedeutung nicht zu sehen in Zigaretten. 

Bei Ersatzprodukten bin ich mir unsicher da das spray als beispiel für mich nicht gut war. Aber ich schau mal rein.

Aber Hey einen tag ohne habe ich schon hinter mir :)

Auch ohne durchdrehen

Hallo Nathalie!

 

Na? Wie lief dein Tag? Hoffentlich lässt dich das Teufelchen in Ruhe?!

 

Das ist wirklich total normal, dieses Ausflippen. Tabak ist eben doch keine so easy- Droge, wie man immer denkt.  Das kostet unheimlich viel Kraft zu widerstehen und da kann einen dann jede Kleinigkeit auf die Palme bringen! Und zwar so RICHTIG!  Und dann muß sich  ja auch die „Chemie“ im Hirn erst einmal wieder umstellen, weil der Nachschub an Glückshormonen plötzlich zusammenschrumpft.

Aber das wird mit der Zeit besser! Ich nehme seit einiger Zeit Johanneskraut – das hilft vorallem gegen diese Traurigkeit und das „Unglück“ was man empfindet. Wegen der Aggressionen hat mir mein Arzt Stechapfel empfohlen -  da weiß ich aber selber nicht so recht, wie viel das half. Und dann wäre am Anfang noch Tabacum eine homöopathische Unterstützung ( habe ich selber nicht ausprobiert, weil ich da schon zu lange Nikotinfrei war, als ich zum Arzt ging).

 

Ich finde das echt n dickes Ding, dass deine Bekannten meinen, es könne nach 5 Jahren doch nicht so schwer sein!! Pffff!! Jeder raucht irgendwie anders, hat das Rauchen anders in sein Leben integriert. Der Eine schafft es leichter, der Andere schwerer. Ich habe auch in der Pubertät angefangen und habe der Kippe erlaubt ganz viel in mein Gefühlsleben einzudringen. Die Kippe wurde zum Freund, zum Tröster, zum Problemlöser und später hat man dann einfach immer die Strategie  Rauchen, wenn ein Problem auftaucht! Und dann muß man das Problem Nicht-mehrrauchen bewältigen und hat gleichzeitig den bisherigen ( vermeintlichen) Problemlöser Rauchen nicht mehr!

Also lass dir da nix einreden – jeder ist nun mal anders ;)

 

Und: darf ich jetzt auch mal neidisch sein?? Super, dass du die Kippen so hässlich und ekelhaft findest!! Davon hätte ich gern manchmal ein „Scheibchen“ und wünsche mir, dass die Dinger einfach nur widerlich sind und endlich aus meinem Kopf die Biege machen!!

Aber das ist auch eines der Dinge , die es – wie ich finde- zu lernen gilt: GEDULD! Das geht alles nicht von heute auf Morgen. Also hab Geduld mit dir! Und halte durch!

Die ersten Tage sind die Hölle, aber dann wird es besser!

 

LG

Astrid

 

Hallo :-)

Also mir gehts ganz gut ABER ich muss gestehen,dass ich es noch keinen Tag geschafft habe ganz ohne rauchen.. Dennoch bin ich stolz , weil es immer nur eine Zigarette war. Leider hatte ich jetzt einen Rückfall und habe mir welche gekauft. Ich bin dennoch diesmal nicht demotiviert, weil ich denke : gut jetzt hättest du einen zu schwachen Moment, aber trotzdem gibst du nicht nach/auf.

Ich werde es wieder versuchen und diesmal ohne Ausrutscher.

Ps: wieso bist du neidisch ? Wenn ich es richtig verstanden habe bist du schon rauchfrei?

Aber zum Thema die Dinger sind eilig: wenn man an seinen Händen riecht und genau "hinschmeckt" und auf den Geruch generell achtet, merkt man wie scheußlich es riecht und schmeckt.

Gerade bin ich dabei die Sachen zu waschen die nach Rauch riechen aber meine Gewohnheiten kann ich noch nicht aufbrechen wie z.b. meinen Kaffee am Morgen. :(

Liebe Grüße

Was ich noch ergänzen wollte, weshalb ich auf jeden Fall es weiter versuchen möchte: In den Stunden, in denen ich nicht geraucht habe, ist mir aufgefallen, dass ich keinen Schleim mehr im Rachen hatte, meine Hände gut rochen (ebenso meine Kleidung) und dass ich mich viel stärker und selbstbewusster gefühlt habe und dieses Gefühl möchte ich auf keinen Fall verlieren. :-)

( Den Geruch von frisch gewaschener Kleidung finde ich einfach nur toll, wie ich ebenfalls festgestellt habe :D)

Achja und zu deinen Methoden, wie z.B. Johanneskraut: Ich verwende zurzeit Nikotin Kaugummis. Die helfen sogar sehr gut. Was mir allerdings auffällt ist, dass man dennoch durchhalten muss. Also man kann nicht erwarten, dass man ein Kaugummi kaut und alles ist vergessen, aber ich empfinde es dennoch als sehr große Hilfe und hey ich bin noch kein einziges Mal durchgedreht. :-)

Ich hoffe das bleibt auch weiterhin so, wenn ich es endlich schaffe 0 Zigaretten am Tag anzupacken, aber ich bin guter Dinge das ich das schaffen werde!

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