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Zahnärztliche Behandlung von Kindern

Schon mit dem Durchbruch des ersten Zahnes sollte die Zahnvorsorge beginnen. Bei Kindern und Jugendlichen übernimmt die AOK die Kosten für die gesetzlich vorgesehene Vorsorge und Behandlung sowie die Aufwendungen für Zahnversiegelungen der großen Backenzähne und die Korrektur von Kieferfehlstellungen.

Erste Zahnuntersuchungen im Kleinkindalter

Rund vier Prozent der Kinder im Alter von sechs Jahren haben bereits Karies. Umso wichtiger ist Vorsorge in jungen Jahren. Zwischen dem 30. Lebensmonat und dem sechsten Lebensjahr werden insgesamt drei Vorsorgeuntersuchungen empfohlen. Die Kosten dafür trägt die AOK. 

Zahnvorsorge für Schulkinder

Ab dem sechsten Lebensjahr sollten Kinder mindestens zweimal im Jahr zur Vorsorgeuntersuchung zum Zahnarzt gehen. Die AOK trägt die Kosten. Die großen Backenzähne mit zerklüfteter Oberfläche sind besonders kariesgefährdet. In ihren Rillen und Vertiefungen, den sogenannten Fissuren, sammeln sich oft Bakterien. Dagegen gibt es ein wirksames Mittel: die Fissurenversiegelung. Die AOK übernimmt die Kosten für eine Zahnversiegelung dieser Zähne bis zum 18. Lebensjahr vollständig.

Zahnfüllungen bei Karies

Stellt der Zahnarzt Karies fest, sollte diese beseitigt werden. Dafür entfernt der Zahnarzt den kariösen Bereich des Zahnes und füllt das Loch mit einem plastischen Material. Für die Frontzähne verwendet er dabei aus ästhetischen Gründen zahnfarbenen Kunststoff. Im Backenzahnbereich gibt es unterschiedliche Füllungsmaterialien: Amalgam und verschiedene Kunststoffe (Komposite).

Das zahlt die AOK: Bei Kindern unter 15 Jahren übernimmt die AOK die Kosten für zahnfarbene Kunststofffüllungen in Einschichttechnik.

Korrektur von Zahnfehlstellungen

Für Kinder und Jugendliche bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres übernimmt die AOK die Kosten für die Korrektur einer Fehlstellung. Kosten, die über das Maß des Notwendigen hinausgehen, sind selbst zu tragen. Bei der kieferorthopädischen Behandlung übernimmt die AOK zunächst 80 Prozent der Kosten. Die verbleibenden 20 Prozent müssen Sie vorübergehend als Eigenleistung aufbringen. Nach erfolgreichem Behandlungsabschluss erstattet die AOK diese Eigenleistung. Am Ende der Behandlung bestätigt der Kieferorthopäde deren erfolgreichen Abschluss und Sie legen die Belege Ihrer AOK zur Erstattung des Eigenanteils vor.

Sollten sich in einer Familie zwei oder mehr Kinder gleichzeitig einer kieferorthopädischen Behandlung unterziehen, übernimmt die AOK von Anfang an für das zweite und jedes weitere Kind 90 Prozent der Kosten – Ihr vorläufiger Eigenanteil sinkt also um die Hälfte.

Wer zahlt die Zahnspange – die Fakten

Ihr Kind benötigt eine kieferorthopädische Behandlung. Was übernimmt die AOK, was müssen Sie selbst zahlen? Ein Überblick in der AOK-Faktenbox.

Kieferorthopädische Behandlung: Zahlt die AOK die Zahnspange für mein Kind? (PDF, 112 KB)

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