Zuzahlungsrechner



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* Die mit dem Stern markierten Angaben sind Pflichtangaben.

Informationen zur Zuzahlung

Wie hoch sind Ihre jährlichen Bruttoeinnahmen?

Zu den jährlichen Bruttoeinnahmen zählen alle regelmäßigen Einkünfte wie Löhne bzw. Gehälter, Arbeitseinkommen, Renten (Bruttobetrag), Versorgungsbezüge, Arbeitslosengeld, Unterhaltszahlungen, Zinsen aus Kapitalvermögen und Mieteinnahmen oder Sozialhilfe.

Bei der Ermittlung der Belastungsgrenze sind die Einkünfte aller mit dem Mitglied im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen zusammenzurechnen, unabhängig davon, ob sie zuzahlungspflichtig sind oder nicht. Angehörige in diesem Sinne sind der im Haushalt mit dem Mitglied lebende Ehegatte/Lebenspartner und generell Kinder bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, darüber hinaus, wenn sie nach § 10 SGB V familienversichert sind.

Zu den Einnahmen zählen nicht: Grundrenten, die Beschädigte nach dem Bundesversorgungsgesetz oder nach anderen Gesetzen in entsprechender Anwendung des Bundesversorgungsgesetzes erhalten, sowie Renten oder Beihilfen, die nach dem Bundesentschädigungsgesetz für Schäden an Körper und Gesundheit gezahlt werden, bis zur Höhe der vergleichbaren Grundrente nach dem Bundesversorgungsgesetz.

Bei bestimmten Personengruppen (z. B. Sozialhilfeempfängern) ist als Bruttoeinnahme zum Lebensunterhalt für die gesamte Bedarfsgemeinschaft nur der Wert der Regelbedarfsstufe 1 nach der Anlage zu § 28 SGB XII (derzeit 391,00 EURO monatlich) maßgeblich. Bei Beziehern von Arbeitslosengeld II ist der Regelbedarf nach § 20 Abs. 2 SGB II von derzeit 391,00 EURO monatlich (im Jahr: 4.692 Euro) maßgeblich.

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Haben Sie einen Ehegatten / einen eingetragenen Lebenspartner?

Für den ersten im gemeinsamen Haushalt lebenden Angehörigen (Ehegatten) werden in 2014 vom Jahresbruttogehalt 4.977 Euro abgezogen.

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Haben Sie nicht erwerbstätige Kinder?

Für jedes Kind wird in 2014 ein Freibetrag von 7.008 Euro vom Jahresbruttogehalt abgezogen. Dies gilt auch für Alleinerziehende.

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Sind Sie oder einer Ihrer Familienangehörigen schwerwiegend chronisch krank?

Ein Patient gilt als schwerwiegend chronisch krank, wenn er wenigstens ein Jahr lang mindestens einmal pro Quartal ärztlich behandelt wurde (Dauerbehandlung) und bei ihm zusätzlich eines der folgenden Merkmale zutrifft:

  • Einstufung wegen Pflegebedürftigkeit in Pflegestufe 2 oder 3, wobei nach Ablauf eines Jahres seit dem Beginn der Pflegebedürftigkeit das Vorliegen einer Dauerbehandlung unterstellt wird.
  • Grad der Behinderung (GdB) von 60% oder Grad der Schädigungsfolgen (GdS) bzw. Minderung der Erwerbsfähigkeit (MdE) von mindestens 60%. Dabei muss dieselbe Erkrankung in dem Bescheid zur Feststellung des GdB/GdS bzw. als Begründung bei der MdE aufgeführt sein.
  • Erfordernis einer kontinuierlichen medizinischen Versorgung (ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung, Arzneimitteltherapie, Behandlungspflege, Versorgung mit Heil-und Hilfsmitteln), ohne die eine lebensbedrohliche Verschlimmerung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die aufgrund derselben schwerwiegenden Erkrankung verursachte Gesundheitsstörung zu erwarten ist.

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