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Nun Also Wirklich

Heute nehme ich mir das ganz fest vor: ab jetzt möchte ich nicht mehr rauchen. Hatte den Versuch auf September geschoben und mich den kompletten August über den Entschluss gefreut. Leider war plötzlich September - und die Freude dahin. Tag 1 und 2 komplett erfolglos. Aber das kann doch nicht sein, dass das nicht gehen soll. Also mit Forum. Und neuem Mut. Zu faltenfreier Zukunft und Wohlgeruch und besseren Laufergebnissen. Trotzdem Angst vor dem Entzug ... Und mittäglicher Kapitulation. 

Moin Pflanzi,

 

du bist ein typischer Fall von plötzlicher Idee:


                        Rauchen ist schlecht, ich muss aufhören!!!

 

Und dann wundert man sich, wenn´s nicht klappt, wo man doch in den ersten Stunden so stark war!!!

 

Hallo und herzlich willkommen erstmal im NMR Forum deiner Krankenkasse. Irgendwer schrieb hier mal: Das NMR ist keine triviale Angelegenheit, und wenn du dir die Mühe machst, hier mal im Forum nachzublättern, wirst du da sehr schnell die Bestätigung dafür finden.

 

Das geht nicht einfach von jetzt auf so. D.h. nicht jeder kann das oder besser gesagt nur die wenigsten schaffen es auf diesem Weg.

 

Du hast deinen Körper, deinen Geist und die Psyche jahrelang auf Rauchen getrimmt, da sind die ersten Stunden NMR ein Schi.. dagegen.

 

Du musst dich umtrainieren, ummodeln und anders einstellen. Und das ist das eigentliche schwierige daran, weil es mit sehr viel Arbeit, der Fähigkeit zur Selbstkritik und Selbstdisziplin verbunden ist.

 

Ein geeignetes Mittel hierfür ist das NMR - Programm der AOK. Hier kannst Du dich vernünftig auf deinen Ausstieg vorbereiten, körperlich und mental. Und wenn du dann soweit bist, dann kann´s erst losgehen.

 

Wünsch dir was.

Grüsli

Wolfgang 

Moin Pflanzi:-) und herzlich willkommen!

 

Tja, Wolfgang hat ja schon alles gesagt, das unterschreibe ich schon mal blind:)))

 

Der Anfang ist zumindest schon mal gemacht, du gehst gedanklich in die Richtung, du musst es nur noch umsetzen,wenn aus deinem Vorhaben was werden soll...

 

Vor dem Entzug brauchst du im Übrigen überhaupt keine Angst zu haben, es passiert ja nix "Schlimmes", im Gegenteil, du befreist dich von einer Sucht, die dir nur schadet...

 

Ich bin in den ersten Tagen immer schweißgebadet aufgestanden und Tagsüber hatte ich immer einen leichten Schwinel und nach ein paar Tagen war der körperliche Entzug vorbei, es tut zumindest nichts weh...

 

Pack es an, Entschlossenheit solltest du mitbringen!

 

Alles Gute Gruß Silvia

Wie anders als abrupt, also von jetzt auf dann,  soll man das Rauchen denn lassen? Starten muss man ja sowieso, egal wie lange man sich vorher mit dem Gedanken beschäftigt hat ... das verstehe ich nicht ganz. Doch hier Forum zu lesen motiviert trotzdem. Dass das so gut hilft, hätte ich nicht gedacht. Sport wirkt auch. Den ersten Tag schon fast überstanden, inklusive Laufen nach der Arbeit (und Wutanfall). Mamba gekauft. Und gemampft. Das letzte Mal gabs das wohl nach einem Kindergeburtstag ... Und Nichtraucher-Tagebuch angelegt. Wer weiß, vielleicht hilfts ... Aargh, schwer ist das! Morgen gibt's Karrotten!

Oj - ganz vergessen: vielen Dank fürs Willkommen heißen!

hej Pflanzi!

willkommen im aok forum! 

gute idee, wenn deine aufhörmotivation so hoch ist, auch sofort aufzuhören!

dagegen kann das beste programm oder vorbereitung nichts ausrichten.

ja, du hast natürlich recht... starten muss man... wie auch immer und egal wie lange man sich ´vorbereitet´ hat!

mit ´starten´ verstehe ich jetzt gerade eher, das du hier zum ersten mal gepostet hast!... ist das so!?!?

tagebuch...mach!... das nicht mehr rauchen ist so super-individuell... alles was hilft ist gut.

morgen gibts karotten statt mambo, auch gut!... ach nee mamba war das:-)

es gibt hier einen user ... Toni07/Jürgen, der hat, glaube ich, in den ersten wochen tonnenweise erdnüsse befreit! :-)  (an dieser stelle grüsse Jürgen! :-))

wut, egal in welcher form, gibt deinem suchtkranken gehirn die bestätigung, den anreiz, jetzt zu rauchen.

lass die wut woanders ab... ich hatte mal ernsthaft überlegt, mir einen sandsack zu besorgen...

dein nickname ist natürlich einer der schwereren rate-fälle für mich... weiblich oder männlich?  mamba oder mambo?! :-)

wäre nett, wenn du deinen vornamen (egal ob echt oder real) noch outen könntest.

ich wünsch dir das beste!

grüssli

roger

 

 

 

 

 

Recht hast du natürlich Pflanzi, starten muss man sowieso...allerdings klappt nicht bei Jedem diese Hauruck-Aktion!

Moin Pflanzi, ich hoffe dein gestriger Tag verlief rauchfrei nicht ganz so schwer? 

 

Wutanfälle hatte ich auch zur Genüge, lass alles raus...

Mir haben anfangs Atemübungen geholfen, ich habe viel getrunken und auf Strohhalmen rumgekaut. Zudem habe ich den Tag so gut wies ging durchgeplant um Lücken zu schließen an denen ich sonst geraucht habe.Bin viel spazieren gegangen, hab so oft es ging versucht mich abzulenken!!!

 


Ich schicke dir mal eine ordentliche Portion Durchhaltevermögen!!

 

LG Silvia


Hallo,

wegen der grundsätzlichen Bedeutung komme ich nochmal auf Wolfgangs Ausspruch 'typischer Fall von plötzlicher Idee' zurück. Was könnte er damit gemeint haben?

Ich habe in meiner ca. 30-jährigen Berufskarriere ausschließlich mit Menschen zu tun gehabt. Immer wieder war ich erstaunt, wie viele Menschen sich nur wenig Gedanken über sich oder die Welt und schon gar nicht über die Konsequenzen ihres Handelns machen, bevor sie handeln - und das meist auch noch impulsiv (ich nenne das mal neutral 'aus der Mitte heraus agieren').

Manchmal, wenn ich einen der vielen Filme über eines der ganz dunklen Kapitel unserer deutschen Geschichte sehe, frage ich mich, wie hättest Du eigentlich gehandelt, wenn Du damals, ob Du wolltest oder nicht, in irgendwas hineingezogen worden wärst und z.B. so einem eiskalten Gestapotypen gegenübergesessen hättest, der Dich irgendeines Vergehens beschuldigte und Du plötzlich merkst, es wird todernst.

So weit müssen wir hier gottseidank nicht gehen aber was ich mit diesem Beispiel sagen möchte ist, dass wir uns und unsere Reaktionen auf 'Extremereignisse' (und das Nichtmehrrauchen kann für den ein oder anderen in unserer übersättigten Wohlstandgesellschaft durchaus zum Abenteuer werden) oft erstaunlich schlecht kennen und auf die Folgen mehr schlecht als recht vorbereitet sind.

Ich könnte mir vorstellen, dass es das ist, was Wolfgang mit 'typischer Fall von plötzlicher Idee' gemeint haben könnte: ein Impuls, der einem möglicherweise halb unbewußt schon seit Wochen im Magen 'herumgrummelte' wird zur plötzlichen Eingebung und kaum gedacht, schon gemacht, beschließt man, 'ab heute höre ich mit dem Rauchen auf'. Natürlich gibt es Beispiele, wo man mit dieser 'spontanen' Einstellung alle Widerstände niederreißt und tatsächlich einen triumphalen Durchbruch erzielt. Aber glauben Sie mir: das sind die Ausnahmen. Ein wenig 'Kennenlernvorbereitungszeit' unter der Maxime 'Wie ticke ich eigentlich?' kann nicht schaden (zumindest beim 'ersten Mal').

Unser Online-Entwöhnungsprogramm leistet hierbei Hilfe, indem die Zigaretten, die man raucht, mithilfe des 'Schachtelwickels' kategorisiert UND unsere dazugehörige 'Befindlichkeit' festgehalten wird. In den von mir abgehaltenen Nichtraucherkursen konnte ich regelmäßig feststellen, dass mit dieser (bzw. einer sehr ähnlichen) Methode die angehenden Nichtmehrraucher entgegen eigener Erwartungen immer wieder neue Aspekte an sich entdeckten. Hinzu kam, dass ich stets empfehle, eine gewisse Zeit zu reduzieren, d.h. die mithilfe dieses Protokolls dingfest gemachten sog. 'weniger wichtigen' Zigaretten zu identifizieren und als erstes wegzulassen. Die Reaktionen von Psyche und Körper darauf, vermitteln den Teilnehmern sehr oft wichtige Botschaften.

Im Endergebnis wissen die angehenden Nichtmehrraucher hinterher besser, wie sie (zumindest, was Zigaretten betrifft) 'ticken', wo ihre Schwachstellen liegen und mit welchen Folgen zu rechnen ist. Ein letztes Stück Unberechenbarkeit bleibt natürlich immer.

Wenn man dann noch 'stur' bleibt, d.h. auch nach Niederschlägen immer wieder aufsteht und einfach weitermacht, statt sich selbst niederzumachen bzw. sich selbst zu bemitleiden, dann kann ich garantieren: dieser Mensch wird binnen absehbarer Zeit zum Nichtmehrraucher werden.

Und dann wird das, was Wolfgang mit 'typischer Fall von plötzlicher Idee' bezeichnet hat, nämlich das impulsive Agieren aus einem Gefühl heraus und 'ohne Plan', nur um beim erstbesten 'auf die Nase fallen' schon ratlos und resignativ zu sein, dann wird dies immer öfter hoffentlich der Vergangenheit angehören.

'Starten muss man ja sowieso'. Richtig - aber es macht einen Unterschied, ob ich für eine lange Bergwanderung mental und physisch adäquat ausgerüstet bin oder das mache, was die Bergrettung immer wieder zur Verzweiflung bringt, mit T-Shirt und Sandalen mal eben spontan meine, den nächstgelegenen 'Dreitausender' erwandern zu können, weil der so schön im Sonnenlicht glänzt.

Wer übrigens mit 'T-Shirt und Sandalen' schon losgelaufen war und mittendrin merkt, dass das wohl nicht 'das Wahre' ist aber auch nicht umdrehen möchte, der kann sich hier durchaus über das Forum 'die nötige Ausrüstung' noch nachliefern lassen. Hier sind erfahrene 'Bergsteiger', die einem nicht nur das Rüstzeug nachliefern sondern auch ein Stück begleiten.

Freundliche Grüße vom AOK-Experten Klaus Zytar

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