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So funktioniert die soziale Selbstverwaltung in der AOK

Die AOK ist eine starke, demokratische Gemeinschaft. Sie wird von den Versicherten und Arbeitgebern gemeinsam selbst verwaltet. Das heißt: In der Selbstverwaltung bestimmen Versicherte und Arbeitgeber durch ihre gewählten Vertreter über wesentliche Belange der Sozialversicherung.

Was macht eigentlich der Verwaltungsrat der AOK PLUS?

Wer erfüllt die Aufgaben im Verwaltungsrat?

Der Verwaltungsrat bildet zur Erfüllung seiner Aufgaben Fachausschüsse. Diese Ausschüsse übernehmen dann bestimmte Aufgaben.

Welche Ausschüsse gibt es?

Um arbeiten zu können, braucht der Verwaltungsrat eine gute Vorbereitung. Der Grundsatzausschuss übernimmt diese Aufgabe und berät vor allen Entscheidungen. Das betrifft unternehmens- und gesundheitspolitische Prozesse und die Vorbereitung der Jahresziele. Außerdem bereitet er alle Sitzungen vor und kontrolliert die Ergebnisse. Er besteht aus je fünf Mitgliedern der Versicherten- und Arbeitgeberseite mit ihren Stellvertretern.

Dieser Ausschuss handelt ebenfalls vorberatend. Seine Hilfe wird aber speziell bei Haushalts- und Finanzfragen benötigt. So plant er die Abnahme der Jahresrechnung und stellt die Ein- und Ausgaben des kommenden Jahres fest. Außerdem kontrolliert er die finanzielle Entwicklung der AOK PLUS, die Vermögens- und Immobilienfragen und prüft Geschäfts- und Verwaltungsunterlagen. Er besteht aus je fünf Mitgliedern der Versicherten- und Arbeitgeberseite mit ihren Stellvertretern.

Der Verwaltungsrat bildet Widerspruchsausschüsse, deren Aufgabe die Bearbeitung von Widersprüchen ist. Mitglieder in diesen Ausschüssen sind je ein Vertreter der Versicherten- und Arbeitgeberseite und ihre Stellvertreter. Hinzu kommt ein Mitglied des Vorstandes oder ein vom Vorstand Beauftragter mit beratender Stimme. In der AOK PLUS gibt es derzeit zehn Widerspruchsausschüsse. Sie sind regional aufgestellt.

Aufgaben der Selbstverwaltung

Das wichtigste Organ der sozialen Selbstverwaltung in der Gesetzlichen Krankenversicherung ist der Verwaltungsrat. Er geht alle sechs Jahre aus den Sozialwahlen hervor und wird paritätisch – das heißt je zur Hälfte – von der Versicherten- und der Arbeitgeberseite besetzt. Die ehrenamtlich tätigen Arbeitgeber- und Versichertenvertreter im Verwaltungsrat stellen je einen Vorsitzenden. Beide wechseln sich jährlich im Amt des Vorsitzenden ab.

Der Verwaltungsrat bestimmt die sozial- und unternehmenspolitische Ausrichtung der AOK. Dabei muss es sich stets um Entscheidungen von grundsätzlicher Bedeutung handeln. Zu seinen Aufgaben gehören unter anderem:

  • Wahl des Vorstandes: Die hauptamtliche Führung der AOK, der Vorstand, wird vom Verwaltungsrat für jeweils sechs Jahre gewählt.
  • Haushalt: Der Verwaltungsrat der AOK beschließt – wie ein Parlament – den Haushalt der Gesundheitskasse und entlastet den Vorstand bei der Jahresrechnung.
  • Beiträge: Mit dem Haushalt legt der Verwaltungsrat auch die Höhe des Zusatzbeitrages fest und beschließt Änderungen der Satzung.
  • Leistungen: Nicht alle Leistungen der Krankenkassen sind gesetzlich fixiert. Der Verwaltungsrat nutzt diese Spielräume im Interesse der Versicherten und Arbeitgeber.
  • Weichenstellungen: Welche Struktur soll das Unternehmen AOK in den nächsten Jahren haben? Wie kann sich die AOK in der Gesundheitspolitik für die Versicherten und Arbeitgeber einsetzen? Auch solche geschäfts- und gesundheitspolitischen Fragen sind Themen für den Verwaltungsrat.
  • Der Verwaltungsrat der Krankenkasse übernimmt gleichzeitig die Aufgaben des Verwaltungsrates der Pflegekasse: Die Pflegekassen sind unter dem Dach der Krankenkassen angesiedelt. Organe der Pflegeversicherung sind somit die Selbstverwaltungsorgane der Krankenkasse. 
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