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Früher zur Früherkennung - Darmkrebsfrüherkennung rettet Leben

(29.09.2017) Darmkrebsfrüherkennung rettet Leben, denn frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut. Die AOK Nordost senkt für ihre Versicherten ab 1. Oktober das anspruchsberechtigte Alter für die Darmkrebsfrüherkennung bei Männern auf 40 Jahre und bei Frauen auf 45 Jahre. Hierzu haben die AOK Nordost und die Kassenärztliche Vereinigung M-V (KVMV) einen entsprechenden Vertrag geschlossen. Seit Einführung der Darmkrebsfrüherkennung 2002 ist die Zahl der Neuerkrankungen stark zurückgegangen. „Darmkrebsfrüherkennung geht jeden an“, unterstreicht deshalb Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost. „Wir wollen als Gesundheitskasse die Akzeptanz für Darmkrebsvorsorge noch weiter stärken. Ich freue mich, dass wir dazu jetzt mit der Kassenärztlichen Vereinigung M-V eine vertragliche Vereinbarung treffen konnten und hier starten können – als erste KV auf dem Gebiet der Dreiländerkasse.“

Darmkrebsfrüherkennung rettet Leben

Schwerin, 29. September 2017 – Darmkrebsfrüherkennung rettet Leben, denn frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut. Die AOK Nordost senkt für ihre Versicherten ab 1. Oktober das anspruchsberechtigte Alter für die Darmkrebsfrüherkennung bei Männern auf 40 Jahre und bei Frauen auf 45 Jahre. Hierzu haben die AOK Nordost und die Kassenärztliche Vereinigung M-V (KVMV) einen entsprechenden Vertrag geschlossen.

Seit Einführung der Darmkrebsfrüherkennung 2002 ist die Zahl der Neuerkrankungen stark zurückgegangen. „Darmkrebsfrüherkennung geht jeden an“, unterstreicht deshalb Stefanie Stoff-Ahnis, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost. „Wir wollen als Gesundheitskasse die Akzeptanz für Darmkrebsvorsorge noch weiter stärken. Ich freue mich, dass wir dazu jetzt mit der Kassenärztlichen Vereinigung M-V eine vertragliche Vereinbarung treffen konnten und hier starten können – als erste KV auf dem Gebiet der Dreiländerkasse.“

Bisher nimmt im Schnitt beispielsweise nur jeder achte bei der AOK Nordost versicherte anspruchsberechtigte Mann und sogar nur jede zehnte Frau an einer Koloskopie (Darmspiegelung) teil. Dabei macht es die rechtzeitige Inanspruchnahme einer Koloskopie sogar möglich, dass der Krebs gar nicht erst entsteht. Denn bei einer Darmspiegelung können zunächst gutartige Wucherungen im Darm (Polypen) erkannt und gleich entfernt werden, bevor sie sich zu einem bösartigen Tumor entwickeln können. Dabei nimmt das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, ab dem 40. - 45. Lebensjahr mit steigendem Alter zu. Übergewicht und Bewegungsmangel sind weitere allgemeine Risikofaktoren**. Bundesweit erkranken im Jahr durchschnittlich 63.000 Menschen an Darmkrebs, und 26.000 sterben daran. Allein in M-V werden jedes Jahr knapp 4.500 AOK-versicherte Patienten mit der Diagnose Darmkrebs behandelt.

„Wir freuen uns, dass zukünftig unsere Ärzte AOK-Patienten die Möglichkeit dieser präventiven Untersuchung frühzeitig anbieten können. Die AOK Nordost leistet damit einen aktiven Beitrag zum Thema Darmkrebsfrüherkennung “, sagt Axel Rambow, Vorstandsvorsitzender der KVMV. „Wir hoffen, die Anzahl dieser Vorsorgeuntersuchung im Land erhöhen zu können, um schließlich die Erkrankungsrate an Darmkrebs zu verringern. Weitere Krankenkassen sind willkommen, sich dem anzuschließen“, so Rambow weiter. Gesetzlich geregelt ist bisher, dass Männer und Frauen ab dem 50. Lebensjahr einen Test auf Blut im Stuhl und ab dem 55. Lebensjahr eine Darmspiegelung vornehmen lassen können. Voraussichtlich ab Ende 2018 soll die Erstinanspruchnahme einer Darmspiegelung für Männer auf 50 Jahre gesenkt werden. Hierzu muss der Gemeinsame Bundesausschuss für Ärzte und Krankenkassen noch eine entsprechende Entscheidung fällen. Wer familiär vor-belastet oder unter akuten Beschwerden leidet, wird selbstverständlich unabhängig vom Alter weiterhin untersucht.

Weitere Informationen unter www.aok.de/nordost/leistungen

*Deutsches Krebsforschungszentrum

**#hosenrunter – Die Vorsorgekampagne für Männer

Pressekontakt

AOK Nordost - Die Gesundheitskasse

 Pressesprecherin Gabriele Rähse

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