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AOK-Krankengeld-Wahltarif für freiwillig Versicherte

Mit dem AOK-Krankengeld-Wahltarif stehen freiwillig Versicherte im Krankheitsfall finanziell gut da. Als individuelle Ergänzung zum gesetzlichen Krankengeld schließen Sie eine finanzielle Lücke, bis das gesetzliche Krankengeld gezahlt wird. Mit dem Wahltarif können Sie bis zu 70 Prozent Ihres Einkommens im Falle einer Arbeitsunfähigkeit absichern.

Für wen gilt der Wahltarif?

Wir bieten Ihnen in Ergänzung zum gesetzlichen Krankengeld den AOK-Krankengeld-Wahltarif an. Er richtet sich an diese AOK-Versicherte:

  • freiwillig Versicherte,
  • Selbstständige,
  • unständig und kurzzeitig Beschäftigte und
  • nach dem Künstlersozialversicherungsgesetz versicherte Künstler, Publizisten, Journalisten, Musiker, Schriftsteller oder Schauspieler.

Der Wahltarif schließt eine finanzielle Lücke im Krankheitsfall. Denn alle Versicherten, die den allgemeinen Beitragssatz zahlen, haben erst Anspruch auf Krankengeld ab der siebten Woche der Arbeitsunfähigkeit. Mit dem Wahltarif bekommen Sie bereits vorher Krankengeld, wenn die Voraussetzungen dafür gegeben sind.

Wahltarif Krankengeld mit zwei Tarifoptionen

Der Tarif KG 22 kann von hauptberuflich selbstständig Erwerbstätigen, die sich für den gesetzlichen Anspruch auf Krankengeld entschieden haben, gewählt werden. Außerdem können unständig und kurzzeitig Beschäftigte den Wahltarif abschließen. Hier erhalten sie Krankengeld ab dem 22. Tag der Arbeitsunfähigkeit.

Der Tarif KG 15 richtet sich an Freiberufler wie Publizisten, Journalisten oder Künstler. Hierbei erhalten Sie ab dem 15. Tag der Arbeitsunfähigkeit bis einschließlich zum 42. Tag Krankengeld.

Ab dem 43. Tag der Arbeitsunfähigkeit erhalten alle Berufsgruppen gesetzliches Krankengeld.

Grafik Krankengeld Selbstständige

Das leistet der AOK-Krankengeld-Wahltarif

Das Krankengeld für unständig und kurzzeitig Beschäftigte beträgt 70 Prozent des beitragspflichtigen Bruttoeinkommens, jedoch höchstens 90 Prozent des Nettoeinkommens. Selbstständige erhalten 70 Prozent des Arbeitseinkommens, für das sie zuletzt Beiträge entrichtet haben. Bei Künstlern und Publizisten orientiert sich das Krankengeld an ihrem Arbeitseinkommen der letzten zwölf Kalendermonate und beträgt 70 Prozent davon.

Um Krankengeld aus dem Wahltarif zu erhalten, muss ein Arzt die Arbeitsunfähigkeit feststellen oder der Versicherte wird im Krankenhaus, einer Vorsorge- oder Reha-Einrichtung behandelt und ist arbeitsunfähig. Des Weiteren müssen die erforderlichen Zeitgrenzen von 15 oder 22 Tagen Arbeitsunfähigkeit eingehalten werden.

Wann beginnt der Tarif?

Sie können den AOK-Krankengeld-Wahltarif direkt mit Mitgliedschaftsbeginn bei der AOK abschließen. Wird der Wahltarif zu einem späteren Zeitpunkt gewählt, beginnt dieser zu Ihrem Wunschtermin, aber frühestens mit Beginn des folgenden Kalendermonats und nachdem die Unterlagen bei der AOK eingegangen sind.

So können Sie teilnehmen

Sie erklären schriftlich bei Ihrer AOK die Teilnahme am Wahltarif. Mit Ihrer Unterschrift sichern Sie sich für mindestens drei Jahre die Teilnahme am AOK-Krankengeld-Wahltarif und bleiben bei Ihrer AOK versichert.

Den Wahltarif Krankengeld bekommen Sie ohne Gesundheitsuntersuchungen, Leistungsausschlüsse und Risikozuschläge.

Ihr Standort? (Sie sehen die Inhalte für Ihren Standort)

AOK Niedersachsen

Weitere Infos

Krankengeld: allgemeine Infos und FAQs

Das kostet der AOK-Krankengeld-Wahltarif

Tarif KG 22 für Selbstständige und unständig Beschäftigte

  • monatlich 0,70 Prozent Ihrer beitragspflichtigen Einnahmen, die für die Bemessung der Krankenversicherungsbeiträge maßgebend sind

Tarif KG 15 für Freiberufler

  • monatlich 0,80 Prozent Ihrer beitragspflichtigen Einnahmen, die für die Bemessung der Krankenversicherungsbeiträge maßgebend sind

Für alle Berufsgruppen gilt: Die Beitragszahlung erfolgt monatlich und ist auch dann fällig, wenn Sie Krankengeld beziehen.

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