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Rückfall ... Wie Wieder Aufhören

Hallo zusammen,

zwischen all den Erfolgsgeschichten hier kommt nun mal ein nicht ganz so erfreuliches Thema.

Kurz zu mir, ich bin 26 Jahre alt und rauche seit zirka 8 Jahren, im Schnitt eine Schachtel/Tag. Die letzte längere Zeit ohne Rauchen hatte ich vor 4 Jahren, damals gings 3 Monate gut. Aufgehört hatte ich mit der Schlusspunktmethode... wieder angefangen habe ich dank ner spendierten Zigarette an Silvester. 

Am 11.12.2014 habe ich erneut aufgehört. Letzte Schachtel Kippen verschenkt, Feuerzeug und Aschenbecher weggeworfen. Nikotinkaugummis haben mir über stressige Momente weggeholfen, wirklich viele davon habe ich nicht verwendet. Ich hatte einfach das Gefühl, dass die Kaugummis die Lust auf eine Zigarette eher verstärken als dass sie sie mir nehmen.

Am 6.01.2014 habe ich leider die Dummheit begangen, mir wieder eine Schachtel Zigaretten zu kaufen. Aus Gewohnheit, weil ichs immer so gemacht hatte wenn ich zum Studienort gefahren bin. Gedacht habe ich "Ach, schränkste halt ein. .. muss ja nicht so laufen wie vorher". Hätte mir eignetlich gleich klar sein sollen, dass das nicht gut läuft. Mittlerweile bin ich wieder im alten Rauchmuster drin. Eine Schachtel am Tag.

Meinen Rückfall meiner Freundin zu beichten war furchtbar. Sie raucht nicht und hat meine Zeit ohne Rauch genauso genossen wie ich. Habe ihr vesprochen, dass ich sobald wir uns wiedersehen, ich wieder ohne Qualm bin. Das wird diesen Freitag sein.

Im Grunde habe ich jetzt furchtbar Angst vor den ersten Tagen, obwohl ich weiss dass es vorrübergeht. Erbärmlich, dass es mir nach 8 Tagen bereits wieder so geht.

Entschuldigt den etwas wirren Text.

Viele Grüße,

Benedikt

Hallo Benedikt,

falsch: all die Erfolgsgeschichten hier? Wer genauer hinschaut, wird bemerken, dass dies nur der Kehrseiteneffekt desselben bekannten Phänomens mit den Schwangeren ist: die sehen nur Schwangere.

Verunsicherte Nichtmehrraucher sehen genau das Gegenteil: lauter Nichtmehrraucher, die es problemlos geschafft haben - nur man selber weiß es jetzt schon: man wird es nicht packen.

Ihre Wahrnehmung sagt infolgedessen viel über Ihre Einstellung aus.

Also, Benedikt, sammeln Sie sich nochmal und überlegen, erstens: warum mache ich das eigentlich und zweitens: was sind so die schlimmsten Dinge, die eintreten können.

Diese beiden Rubriken lassen Sie jetzt vor Ihrem inneren Auge die nächsten Tage immer wieder ablaufen. Erstens schärft sich dabei der Blick für Ihr Ziel und Ihre Beweggründe (die man gerne aus dem Auge verliert) und zweitens gewöhnt man sich bereits im Vorhinein an die möglichen Folgen und ist weniger beeindruckt, wenn sie eintreten UND man hat hoffentlich auch bereits einige Taktiken sich überlegt, wie man sich verhalten könnte, falls die befürchteten Situationen eintreten und kann sie damit besser entschärfen.

Noch Fragen? Einfach fragen!

Freundliche Grüße vom AOK-Experten Klaus Zytar

Moin Benedikt!

 

Au weija, da steckst du ja in der Zwickmühle!  ;)

 

Es mag so erscheinen,  dass hier lauter Erfolgssgeschichten zu lesen sind... all die Glückwünsche zum langen Nichtmehrrauchen, da kann man schon auf den Gedanken kommen. Aber so wie ich es bisher lese und erlebe, war es für Viele ein harter Weg.

 

Ich selbst bin seit 4 Monaten rauchfrei und stolpere und kämpfe täglich...und dabei habe ich das Gefühl  ich stehe ganz am Anfang. 

Ein wirklich großer Faktor, warum ich bisher nicht rückfällig  geworden bin ist die Angst vor einem neuen Entzug und den ersten Tagen Horror-Entzug!! Das scheint dir ja auch so zu gehen!? 

Was kann man tun? 

Bist du jetzt wirklkch fest entschlossen diesen Freitag mit dem Rauchen  aufzuhören???

Ist es ein passender Zeitpunkt? Und hast du einen Plan, wie du vorgehen willst? 

 

Ich bin ziemlich planlos in meinen Ausstieg gestolpert. Ich denke das rächt sich jetzt  zum Teil und daher zieht sich wohl auch  alles in die Länge, weil ich Ausstieg geistig und körperlich beackern muss. 

Hier gibt es auf der Aok Seite ja auch so ein Ausstiegsprogramm, was dir vielleicht hilft, dein Rauchverhalten zu verstehen. Und wenn man es versteht, warum man grade Schmacht hat, dann finde ich es auch leichter den Schmacht zu ignorieren oder gedanklich auszulachen. Hast du darüber mal nachgedacht? Dir vielleicht  ein wenig mehr Zeit  zu geben?

 

Wenn du jetzt aber loslegen willst, dann drück  ich dir gaaaanz fest die Daumen. Der Nikotinteufel ist die ersten Tage ein Monster. Aber du weißt  ja , es wird besser!! 

Mach dir einen Plan, wie du die Zeit verbringst, sorge dafür,  dass keine Langeweile oder aber auch Verpflichtungen aufkommen, aus denen du nicht rauskommst. Geh spazieren, hol deine Freundin ins Boot und quatsch dich aus bei ihr. 

Eh der Teufel zu laut schreit, geh aus der Situation, mach was anderes. Lauf Treppen, mach Liegestütz, lach den Teufel aus: der ist hier der Dumme, du der Starke!!!

Belohn dich! Gönn dir was! Freu dich über deine Erfolge und fokussiere dich darauf.

 http://www.rauchfrei-info.de/informieren/materialien/   da gibt es einen witzigen Kalender!

Und sei geduldig, dein Gehirn  braucht eben ne ganze lange Zeit um sich umzuprogrammieren!

Und wenn du dir die Letzte anzündest, dann  mach das ganz bewusst. Mein Teufelchen redet mir  immer ein, ich müsste nur noch eine Letzte rauchen, dann gäbe er Ruhe...

 

Ich wünsche dir alles Gute!

Und meld dich! Schreiben hier hilft wirklich - egal wie wirr ;)

 

Gruß Astrid 

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