Hitzewellen machen krank: So schützen Sie sich

Starke Hitze oder lange Hitzeperioden belasten die Gesundheit. Eine aktuelle Studie auf Basis von AOK-Daten zeigt, dass es an Hitzetagen zu mehr Krankmeldungen kommt. Die AOK unterstützt Sie in den kommenden Sommermonaten mit Informationen und Empfehlungen, wie Sie sich bei starker Hitze schützen und gesundheitliche Belastungen vermeiden.
Eine Frau steht im Vordergrund auf einem sonnigen Platz. Sie trägt ein braunes Hemd und hält einen bunt gemusterten Fächer in der rechten Hand. Ihre linke Hand liegt an der Stirn, als würde sie sich vor der Sonne schützen. Im Hintergrund sind mehrere Menschen zu sehen, die an Tischen unter weißen Sonnenschirmen sitzen oder vorbeigehen. Ein grüner Baum spendet etwas Schatten. Die Szene wirkt sommerlich und hell.© iStock / fcafotodigital

Mehr Krankmeldungen bei lang anhaltender Hitze

Starke Hitze beeinträchtigt das Wohlbefinden und die Gesundheit von Menschen erheblich. Akute Gesundheitsnotfälle wie beispielsweise Schlaganfälle treten an heißen Tagen vermehrt auf. Ebenso können sich bestehende Erkrankungen verschlimmern und Betroffene so stark belasten, dass sie von der Arbeit fernbleiben müssen – so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) auf Basis von AOK-Daten. Laut der Analyse steigen die Krankmeldungen an Hitzetagen mit über 30 Grad kurzfristig um etwa 3,5 Prozent. Je länger die Hitzeperiode dauert, umso mehr nehmen auch krankheitsbedingte Arbeitsausfälle zu. So kommt es bereits an drei aufeinanderfolgenden heißen Tagen zu einem Anstieg der Krankmeldungen um 5 Prozent und nach sieben Hitzetagen um etwa 10,8 Prozent.

Hitzeschutz-Aktionen der AOK

Besonders gefährdet sind Personen, deren Kreislauf bereits beeinträchtigt ist. Dazu zählen unter anderem ältere Menschen sowie chronisch Kranke, bei denen beispielsweise eine Herz-Kreislauf-Erkrankung oder Diabetes vorliegt. Aber auch Frauen sind von Hitzewellen oft stärker betroffen als Männer. Denn ihr Körper reagiert in Phasen wie Schwangerschaft, der Stillzeit oder im höheren Alter häufig sensibler auf extreme Temperaturen. Für diese Menschen, aber auch für jede einzelne Person, ist es deshalb besonders wichtig, durch ein verändertes Verhalten Hitzebelastungen vorzubeugen. Die AOK unterstützt Sie hierbei in der gesamten Sommerzeit:

  • Auf der Aktionsseite „Gesundheitsrisiko Hitze“ finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema Hitze, Hitzeschutz und Frauengesundheit.
  • Auf unseren Instagram-Kanälen informieren wir Sie, sobald der Deutsche Wetterdienst eine Hitzewarnung herausgibt. Zusätzlich geben wir Ihnen Verhaltenstipps.
  • Das medizinische Hitzetelefon von AOK-Clarimedis ist täglich rund um die Uhr und sieben Tage die Woche erreichbar. Unter 0800 1 265 265 können Sie Ihre individuellen Fragen zum Hitzeschutz oder zu hitzebedingten Beschwerden klären.

Gut informiert mit dem AOK-Newsletter

Lassen Sie sich auch über den Sommer hinaus mit nützlichem Gesundheitswissen begleiten. Mit unserem AOK-Newsletter erhalten Sie einmal im Monat alltagstaugliche Tipps für einen gesunden Lebensstil, exklusive AOK-Angebote und spannende Artikel zu aktuellen Gesundheitsthemen.Das Beste: Sie können den Newsletter individuell an Ihre Interessen, Ihr Alter und Ihre Gesundheitsziele anpassen. So erhalten Sie genau die Inhalte, die wirklich zu Ihnen passen.
Aktualisiert: 08.06.2026

Nach oben

Waren diese Informationen hilfreich für Sie?

Das könnte Sie auch interessieren

Ein Kind liegt auf einem Sofa. Der Vater hält in der einen Hand einen Telefonhöhrer und fühlt mit der anderen den Kopf des Kindes.

Mehr Menschen nutzen die 116 117

Laut aktuellen Umfrageergebnissen nutzen immer mehr Menschen die Telefonnummer des ärztlichen Bereitschaftsdiensts.

Salbutamol: AOK übernimmt Mehrkosten

Bei Lieferengpässen zahlen AOK-Versicherte seit Februar 2026 keine Aufpreise für salbutamolhaltige Dosieraerosole.

Allergien verstehen und Beschwerden lindern

Für viele Allergikerinnen und Allergiker beginnt im Frühling die härteste Zeit des Jahres. Welche Maßnahmen helfen?