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FAQ - Coronavirus Impfung

Das Bundesministerium für Gesundheit hat am 08.02.2021 die Coronavirus-Impfverordnung veröffentlicht. Erfahren Sie hier mehr zum Thema. Für allgemeine Fragen steht Ihnen das Bürgertelefon der Hessischen Landesregierung zur Verfügung: 0800 555 4666.

In welcher Reihenfolge wird geimpft?

Die Reihenfolge der Impfungen wurde durch das Bundesgesundheitsministerium auf Basis der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut festgelegt. Eine stufenweise Impfreihenfolge ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zur Verfügung steht. Steht zu einem späteren Zeitpunkt ausreichend Impfstoff zur Verfügung, soll die Impfung wie bei anderen Impfstoffen auch über die Vertragsarztpraxen verabreicht werden. Bis dahin gibt es drei Stufen der Priorisierung:

  1. Personen, die das 80. Lebensjahr vollendet haben
  2. Personen, die in stationären und teilstationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege älterer oder pflegebedürftiger Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  3. Personen, die im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig ältere oder pflegebedürftige Menschen behandeln, betreuen oder pflegen, sowie Personen, die im Rahmen der ambulanten Pflege Begutachtungs- oder Prüftätigkeiten ausüben
  4. Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem sehr hohen Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere auf Intensivstationen, in Notaufnahmen, in Rettungsdiensten, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, in den Impfzentren sowie in Bereichen, in denen für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 relevante aerosolgenerierende Tätigkeiten durchgeführt werden
  5. Personen, die in medizinischen Einrichtungen regelmäßig Personen behandeln, betreuen oder pflegen, bei denen ein sehr hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht, insbesondere in der Onkologie oder Transplantationsmedizin

1.    Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben

2.    folgende Personen, bei denen ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht

  • Personen mit Trisomie 21
  • Personen nach Organtransplantation
  • Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression
  • Personen mit malignen hämatologischen Erkrankungen oder behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen, die nicht in Remission sind oder deren Remissionsdauer weniger als fünf Jahre beträgt
  • Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
  • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%)
  • Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
  • Personen mit chronischer Nierenerkrankung
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht

3.    bis zu zwei enge Kontaktpersonen

  • von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2 und nach § 2 Absatz 1 Nummer 1, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden
  • von einer schwangeren Person, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden

4.    Personen, die in stationären Einrichtungen zur Behandlung, Betreuung oder Pflege geistig oder psychisch behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig oder psychisch behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen

5.    Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem unmittelbarem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren

6.    Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit zur Sicherstellung der öffentlichen Ordnung, insbesondere bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind, sowie Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind

7.    Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind

8.    Personen, die in Einrichtungen nach § 36 Absatz 1 Nummer 3 oder Nummer 4 des Infektionsschutzgesetzes untergebracht oder tätig sind

9.    Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

10.   Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind

1.    Personen, die das 60. Lebensjahr vollendet haben

2.    Personen, bei denen ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht:

  • Personen mit behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen, wenn die Remissionsdauer mehr als fünf Jahre beträgt
  • Personen mit Immundefizienz oder HIV-Infektion, Autoimmunerkrankungen oder rheumatologische Erkrankungen
  • Personen mit einer Herzinsuffizienz, Arrhythmie, einem Vorhofflimmern, einer koronaren Herzkrankheit oder arterieller Hypertonie
  • Personen mit zerebrovaskulären Erkrankungen, Apoplex oder einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung
  • Personen mit Asthma bronchiale
  • Personen mit chronisch entzündlicher Darmerkrankung
  • Personen mit Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%)
  • Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 30)
  • Personen, bei denen nach individueller ärztlicher Beurteilung aufgrund besonderer Umstände im Einzelfall ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht

3.    bis zu zwei enge Kontaktpersonen von einer nicht in einer Einrichtung befindlichen pflegebedürftigen Person nach den Nummern 1 und 2, die von dieser Person oder von einer sie vertretenden Person bestimmt werden

4.    Personen, die Mitglieder von Verfassungsorganen sind oder in besonders relevanter Position in den Verfassungsorganen, in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland tätig sind

5.    Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen

6.    Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren, und Personal, das keine Patientinnen oder Patienten betreut

7.    Personen, die im Lebensmitteleinzelhandel tätig sind

8.    Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Ab wann und wo kann ich mich gegen Corona impfen lassen?

Für die Organisation und den Betrieb der Impfzentren sowie die Terminvergabe sind die jeweiligen Bundesländer zuständig.

Für in Hessen wohnhafte Versicherte gilt: Personen, die der Stufe 1 – Personen mit höchster Priorität und Personen, die der Stufe 2 – Personen mit hoher Priorität zugeordnet sind, können einen Impftermin telefonisch unter 116 117 oder online über den Impfterminservice vereinbaren.

Erfahren Sie hier mehr zu den Adressen und Anfahrtswegen der hessischen Impfzentren.

Versicherte, die nicht in Hessen wohnen, wenden sich bitte an den jeweiligen Terminservice ihres Bundeslandes. Informationen dazu finden Sie hier.

Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration informiert hier, wenn sich weitere Gruppen für einen Impftermin anmelden können.

Wie läuft die Impfung ab und was muss ich alles zur Impfung mitnehmen?

Die Organisation der Impfzentren ist durch die jeweiligen Bundesländer verschieden geregelt. Mehr zum Ablauf der Impfungen in den Impfzentren in Hessen erfahren Sie hier.

Für Hessen gilt: Bitte bringen Sie möglichst folgende Dokumente zum Impftermin mit:

  • Personalausweis
  • Arbeitgeberbescheinigung, wenn Sie im Gesundheits- oder Pflegedienst arbeiten
  • Impfpass
  • Krankenversicherungskarte
  • Terminbestätigung, die Sie per Post oder Mail erhalten haben
  • gegebenenfalls Einwilligungsbogen und Aufklärungsmerkblatt
  • gegebenenfalls Bescheinigung über Vorerkrankungen/ärztliche Bescheinigung
  • gegebenenfalls zusätzliche Dokumente, wie Herzpass, Diabetikerausweis oder Medikamentenliste

Sollten Sie keinen Impfpass besitzen wird Ihnen nach der Impfung eine Impfbescheinigung bzw. in einigen Bundesländern ein europäischer Impfausweis ausgestellt.

Wer zahlt die Kosten für die Impfung?

Die Impfung ist für Personen unabhängig ihres Versicherungsstatus kostenfrei.

Die Kosten für den Impfstoff werden von dem Bund übernommen. Die Kosten für den Betrieb der Impfzentren tragen die Bundesländer und die gesetzlichen und privaten Krankenversicherungsunternehmen gemeinsam.

Wer zahlt die Fahrkosten zum Impfzentrum?

Durch viele Städte und Gemeinden ist ein kostenfreier Fahrservice zum nächstgelegenen Impfzentrum organisiert. Bitte informieren Sie sich dazu bei Ihrer Stadt- oder Gemeindeverwaltung.

In besonderen medizinischen Ausnahmefällen übernimmt die AOK Hessen für folgende Versicherte die Fahrkosten mit dem öffentlichen Nahverkehr, PKW, Taxi oder Mietwagen (auch behindertengerecht) zum nächstgelegenen Impfzentrum:

  • Versicherten mit Pflegegrad 4 oder 5 sowie mit Pflegegrad 3, sofern die Mobilität der Person dauerhaft eingeschränkt ist
  • Versicherte mit den Kennzeichen „aG“ (außergewöhnliche Gehbehinderung), „Bl“ (blind) oder „H“ (hilflos) im Schwerbehindertenausweis

Sollte ein Taxi oder ein höherwertiges Transportmittel erforderlich sein, bedarf es zum Nachweis des medizinisch erforderlichen Transportmittels einer Verordnung einer Krankenbeförderung (Muster 4) von der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt.

Als Nachweis für die Fahrt zum nächstgelegenen Impfzentrum dient die Kopie des Impfausweises oder eine sonstige Bestätigung über die Durchführung der COVID-19-Schutzimpfung, in Verbindung mit den Belegen über die Fahrkosten (Fahrkarte des ÖPNV oder Taxiquittung).

Wer bescheinigt mir, dass ich eine Kontaktperson bin?

Um Ihren Anspruch auf die Impfung als Kontaktperson nachzuweisen, benötigen Sie eine schriftliche Erklärung der pflegebedürftigen oder schwangeren Person. Aus dieser formlosen Erklärung muss hervorgehen, dass Sie die enge Kontaktperson sind. Diese Erklärung legen Sie dann bei Ihrem Impftermin im Impfzentrum vor.

Kann ich in mich auch für ein anderes Impfzentrum anmelden?

Nein. Aus logistischen Gründen ist die Impfung in jenem Landkreis bzw. jener kreisfreien Stadt vorgesehen, in der Sie wohnhaft sind.

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