Beratung Der Pflegekasse

ich möchte gerne wissen, welche Verpflichtung die Pflegekasse AOK Nordost hinsichtlich einer kompetenten und ausführlichen Beratung für pflegende Angehörige hat. An wen kann man sich wenden? Ist solch eine Beratung "allumfassend" oder muss ich wie meistens üblich meinem Gegenüber von der Krankenkasse "alles aus der Nase" ziehen.

Die Hilfsangebote sind mehr als unbefriedigend. Vor allem geht es um die medizinische Versorgung Pflegebedürftiger.

Gruß Effi

 

„Hallo Effi!“

es handelt sich hier um ein Pflegeforum, in dem pflegefachliche Fragen und Fragen zur Pflegeversicherung behandelt werden. Zu Ihrem Einzelfall können wir hier leider nichts mitteilen.

Sie können sich aber gern mit der AOK Nordost in Verbindung setzen, so dass man sich um Ihr Anliegen kümmern kann.

Mit dem folgenden Link können Sie aus den Kontaktmöglichkeiten wählen:

https://nordost.aok.de/kontakt/e-mail-schreiben/

Mit dem folgenden Link können Sie Ihr Servicezentrum finden und sich entsprechend mit dem zuständigen Kundenberater in Verbindung setzen:

https://nordost.aok.de/kontakt/aok-vor-ort/

Wir wünschen Ihnen für die Zukunft alles Gute! 

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

sehr geehrtes expertenteam,

ich denke doch wohl, dass die beratung die allererste stufe sein muss, im hinblick auf fragen zur pflegeversicherung.. und meine frage ist auch kein einzelfall wie es für andere scheinen mag. denn immer wieder klagen pflegende angehörige über mangelnde auskünfte (und besonders die kleinen fallstricke) zur pflegestufe, verhinderungspflege und finanzierung im pflegeheim. es ist scheinbar nicht möglich eine hilfreiche antwort zu erhalten. herzlichen dank für ihre unterstütung, effi.

 

Hallo Effi Marconi

 

gerne möchten wir Ihnen mit Hilfe dieses Forums Informationen zur Pflegeversicherung geben. Leider haben Sie keine konkreten Fragen aufgeführt, welche Themen Ihnen insbesondere am Herzen liegen.

 

Zunächst möchten wir Sie auf das umfassende Angebot der AOK im Bereich Pflege hinweisen. Die AoK hält für Fragen rund um die Pflege vor Ort flächendeckend bereit

 

a) Kundenberater

b) Pflegefachkräfte und Plfegeberater

c) Mitarbeiter aus den Pflegekassen vor Ort

Ferner gibt es in zahlreichen Landkreisen Pflegestützpunkte. Sie haben im Internet die Möglichkeit, sich die Pflegstützpunkte in Ihrem Bundesland aufzeigen zu lassen.

 

Gerne geben wir Ihnen auch von dieser Stelle konkrete Auskünfte. Hier ist eine konkrete Auskunft jedoch nur dann möglich, wenn wir konkrete Fragen Ihrerseits vorliegen haben.

 

Sofern ein Antrag auf Pflegeleistungen gestellt wird , führt  der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) einen Hausbesuch in der Häuslichkeit oder im Pflegeheim durch. Der MDK erstellt ein mehrseirtiges pflegefachliches Gutachten. Die pflegebedürftige Person hat die Möglichkeit, sich das Gutachten zusenden zu lassen. Die Pflegeversicherung unterscheidet im wesentlichen zwischen einer Geldleistung, einer Kombinationsleistung  (hier teilen sich der Pflegedienst und pflegende Angehörige die Pflege) und Pflegesachleistungen (hier führt der Pflegedienst die überwiegenden Verrichtungen und Hilfen in der Pflege und Hauswirtschaft  durch.

 

Es ist bei einem Hausbesuch durch den MDK sicherlich sinnvoll, wenn eine Person des Vertrauens bei der Begutachtung anwesend ist. Ferner sollten - sofern vorhanden - Befundberichte vom Arzt, Krankenhausentlassungsberichte, sonstige Berichte, dem MDK zur Verfügung gestellt werden.

Wenn die Pflege in der Häuslichkeit nicht mehr gewärhleistet ist, kann eine vollstationäre Pflege in einem Alten- oder Pflegeheim in Anspruch genommen werden. Hier zahlen die Pflegekassen einen Zuschuss zwischen 1023,00 Euro (Pflegestufe I) ,bis hin zur Pflegestufe 3 in Höhe von bis zu 1550,00 Euro monatlich. Da die Pflegeheimkosten nicht durch die Leistungen der Pflegekasse gedeckt sind, ist der Differenzbetrag von dem Pflegegebedürftigen selber zu tragen. Die Höhe der Zuzahlungen für ein Pflegeheim können Sie dem Pflegeheimnavigator der AOK entnehmen für das jeweisle Pflegeheim Ihrer Wahl. Sofern das Einkommen des Pflegebedürftigen und ggf. seiner nahen Angehörigen nicht ausreicht, um das Pflegeheim zu zahlen, kann ggf. der Träger der Sozialhilfe Leistungen erbringen. 

 

Eine Verhinderungspflege kann in Anspruch genommen werden, wenn mindestens zuvor sechs Moante gepflegt wurde und die pflegende Person wegen, Urlaub, Krankheit oder aus sonstigem Grund die Pflege nicht weiterführen kann. Jährlich stehen maximal 28 Tage und bis zu 1550,00 Euro für die Verhinderungspflege zur Verfügung. 

 

Wenn Sie weitere Fragen haben, können Sie uns gerne kontaktieren - wir helfen Ihnen.Alles Gute

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Expertenteam der AOK

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Eine detaillierte Vorstellung der Experten finden Sie hier.

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