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Die AOK unterstützt Ihren Kinderwunsch

Die AOK unterstützt Ehepaare, die sich für eine künstliche Befruchtung entscheiden, wenn sie auf dem herkömmlichen biologischen Weg keine Kinder bekommen können.

Ursachen für Kinderlosigkeit untersuchen

Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) spricht man erst nach Ablauf von zwei Jahren seit Beginn des Versuchs, ein Kind zu zeugen, von einem unerfüllten Kinderwunsch. Mediziner stellen bei rund 90 Prozent aller Betroffenen eine Diagnose, die organische Ursachen verantwortlich macht. Psychische Ursachen werden bei zehn Prozent vermutet. Die Gründe liegen zu etwa gleichen Teilen bei beiden Geschlechtern. Der erste Schritt, um Behandlungswege zu finden, ist deshalb, die Ursachen der Kinderlosigkeit zu klären.

Die AOK unterstützt die individuelle Situation der Paare

Kommt der Arzt zu dem Schluss, dass eine künstliche Befruchtung erforderlich ist, die Erfolgschancen ausreichend sind und weder für die werdende Mutter noch für das Kind besondere gesundheitliche Risiken durch die Schwangerschaft zu erwarten sind, übernimmt die AOK Baden-Württemberg bei verheirateten Paaren für die ersten drei Versuche drei Viertel der Kosten – das sind 25 Prozent mehr als gesetzlich vorgesehen. Voraussetzungen dafür sind: Die Frau ist älter als 25 Jahre und der Mann zwischen 25 und 50 Jahre alt und beide sind bei der AOK Baden-Württemberg versichert. Außerdem müssen die Samen- und Eizellen der Ehepartner verwendet werden. Für gleichgeschlechtliche weibliche Lebenspartnerschaften nach dem Lebenspartnerschaftsgesetz (LPartG) gilt analog die Kostenbeteiligung in Höhe von 75 Prozent für die ersten drei Versuche – sofern beide Frauen unter krankheitsbedingter Kinderlosigkeit leiden. Privatleistungen sind von der Kostenbeteiligung ausgenommen.

An der Insemination nach hormoneller Stimulation, der In-vitro-Fertilisation (IVF) und der Intrazytoplasmatischen Spermieninjektion (ICSI) beteiligt sich die AOK bis zu dreimal, an der Insemination im Spontanzyklus ohne Hormonbehandlung bis zu achtmal. Das gilt auch für Medikamente, die in diesem Zusammenhang verordnet werden.

Vor Beginn einer solchen Behandlung ist eine medizinische und psychosoziale Beratung eines Arztes, der die Behandlung selbst nicht durchführt, zwingend erforderlich. Dieser Arzt stellt auch die Überweisung an die Einrichtung aus, die die Behandlung vornimmt. Die behandelnde Einrichtung erstellt dann einen Behandlungsplan für die künstliche Befruchtung, der vor Behandlungsbeginn bei der AOK eingereicht werden muss. Alle Fragen zu AOK-Leistungen bei einer Kinderwunschbehandlung beantworten Ihnen auch gern die AOK-Kundenberater in Ihrem KundenCenter vor Ort.

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