AOK-FacharztProgramm: Fachgebiet Urologie

Ihr Hausarzt weiß, wann er Sie im Rahmen des AOK-FacharztProgramms an einen Urologen überweisen soll. Alle Vorteile des AOK-FacharztProgramms der AOK Baden-Württemberg sowie Details zum Fachgebiet Urologie im Überblick.

Ein junger Mann sitzt einem Urologen bei einem Gespräch gegenüber.© AOK

Inhalte im Überblick

    Moderne urologische Versorgung

    Das AOK-FacharztProgramm schafft den Rahmen für eine Versorgung, die den ganzen Menschen mit seinen Bedürfnissen im Blick hat. Die moderne urologische Versorgung erfordert mehr Zeit, insbesondere für die gemeinsame Entscheidungsfindung. Dies wird im Rahmen des FacharztProgramms honoriert. Wichtig für eine gemeinsame Entscheidungsfindung ist,

    • dass Sie als Patient selbst entscheiden, wie viel Sie über Ihre Befunde und die Prognose Ihrer Erkrankung wissen möchten.
    • dass Sie selbst bestimmen, ob Sie die Wahl der Therapie alleine treffen möchten, gemeinsam mit einem Ihnen nahestehenden Menschen oder ausschließlich dem Rat des Arztes folgen.
    • dass Sie entscheiden, ob und welche Informationen der Arzt über Ihre Erkrankung Vertrauenspersonen mitteilen darf.
    • dass Sie über die verschiedenen Therapiemöglichkeiten, deren Nutzen und Risiken gut informiert sind.

    Um die richtige Therapie auszuwählen, analysiert der behandelnde Facharzt zuerst die Erwartungen des Patienten. Gemeinsam wird entschieden, ob die Steigerung der Lebensqualität oder die Wirksamkeit der Behandlung im Fokus steht. Ein Schwerpunkt des Fachgebietes Urologie ist die Männergesundheit mit all ihren Fragen. Jedoch gibt es auch verschiedene urologische Beschwerden, die auch Frauen betreffen können.

    Ihre Vorteile

    Mehr Zeit für gemeinsame Entscheidungsfindung: Bei Erkrankungen, die sich unterschiedlich stark auf Ihre Lebensqualität auswirken können, ist die gemeinsame Entscheidungsfindung sehr wichtig. Im Fachgebiet Urologie zählen dazu einige Krebsarten, insbesondere Prostatakrebs, aber auch gutartige Erkrankungen wie beispielsweise Harninkontinenz oder eine gutartige Prostatavergrößerung. Einbezogen werden sollten bei der Entscheidungsfindung die Wünsche, Einstellungen, die psychische Verfassung sowie das soziale Umfeld der Patienten.

    Mehr Zeit für die Beratung: Sie sollten umfassend dazu beraten werden, was Sie selbst tun können, um den Verlauf Ihrer Erkrankung positiv zu beeinflussen. Das kann zu einer besseren Lebensqualität beitragen und Sie im Umgang mit Ihrer Erkrankung sicherer machen. Auch dabei werden, außer den körperlichen Beschwerden, psychische und/oder soziale Belastungen berücksichtigt.

    Vernetzte Therapie: Urologe und Hausarzt stehen in enger Abstimmung, bei Bedarf kann auch eine Überweisung von Facharzt zu Facharzt erfolgen, jedoch immer im Austausch mit dem Hausarzt.

    Organisation der stationären Behandlung: Ist eine Krankenhausbehandlung notwendig, kümmert sich die urologische Praxis um die komplette Vorbereitung der Einweisung in ein Krankenhaus und übermittelt alle behandlungsrelevanten Informationen.

    Besondere Angebote

    Im Rahmen des AOK-FacharztProgramms stehen Ihnen im Fachbereich Urologie besondere Angebote zur Verfügung. Dazu gehören:

    Ergebnisoffene und risikoorientierte Beratung zur Prostatakrebsfrüherkennung
    Männer ab 45 Jahren, bei bestehenden Risikofaktoren bereits ab 40 Jahren, können sich umfassend über Risiken und Nutzen der Prostatakrebsfrüherkennung beraten lassen. Entscheidet sich der Mann für die Krebsfrüherkennung, wird die Konzentration des prostataspezifischen Antigens (PSA-Wert) im Blut bestimmt und gegebenenfalls eine körperliche Untersuchung vorgenommen. Die Kosten für die Beratung und die eventuell gewünschte Krebsfrüherkennung trägt Ihre AOK.

    Behandlung im zertifizierten Prostatakrebszentrum
    Teilnehmern am AOK-FacharztProgramm wird empfohlen, zur Operation eines Prostatakarzinoms vorzugsweise ein Prostatakrebszentrum in Baden-Württemberg aufzusuchen. Studienergebnisse zeigen, dass bei Behandlungen von erfahrenen Operateuren die Rate der kurz- und langfristigen Komplikationen geringer ist. Zertifizierte Prostatakrebszentren müssen eine Mindestzahl von chirurgischen Entfernungen der Prostata pro Jahr nachweisen.

    Beratungsservice des Sozialen Dienstes der AOK
    Krebsdiagnosen können Hilflosigkeit und Ängste auslösen. Im Fall einer Krebserkrankung kann der behandelnde Arzt deshalb eine ergänzende Beratung durch den Sozialen Dienst der AOK empfehlen. Der Soziale Dienst unterstützt den Patienten und dessen Familie bei der Bewältigung der Krankheit, hilft bei der Organisation der Rehabilitation oder bei sozialen bzw. wirtschaftlichen Problemen.

    Vorsorge Hodenkrebs

    Den Hoden selbst abtasten

    Facharztsuche Urologie

    Unter allen teilnehmenden Fachärzten am AOK-FacharztProgramm haben Sie die freie Arztwahl. Suchen Sie online nach einem teilnehmenden Urologen in Ihrer Region. Geben Sie dafür in der Suchmaske die Postleitzahl ein oder gegebenenfalls den Nachnamen des gesuchten Facharztes.

    Dokumente zum FacharztProgramm

    Das HausarztProgramm der AOK Baden-Württemberg

    Ein Mann untersucht einen Patienten mit dem Stethoskop. Mit der Hausarztzentrierten Versorgung (HzV) unterstützt die AOK insbesondere chronisch kranke Patienten.

    Das AOK-HausarztProgramm

    Lesen Sie mehr über das HausarztProgramm der AOK.

    Eine Mutter mit ihrer Tochter beim Hausarzt.

    HausarztProgramm für Kinder und Jugendliche

    Auch Kinder und Jugendliche können bei der AOK Baden-Württemberg am HausarztProgramm teilnehmen.

    Aktualisiert: 06.12.2021

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