Kein Ort gewählt
Keine AOK gewählt

AOK Bayern: Immer mehr Väter nehmen Kinderkrankengeld in Anspruch

Die AOK übernimmt bis zu 100 Prozent des ausgefallenen Netto-Arbeitslohns

09.08.2018

Die AOK Bayern unterstützt berufstätige Eltern, deren Kinder krank sind und Zuhause bleiben müssen, mit dem Kinderkrankengeld. Immer mehr Eltern nehmen diese Leistung in Anspruch. Verzeichnete die AOK Bayern 2013 insgesamt 58.212 Fälle, waren es 2017 bereits 77.539 Fälle. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 33 Prozent. Auch die Zahl der Fehltage stieg in den letzten fünf Jahren von 134.605 auf 167.305 Tage. Immer noch sind es vor allem Mütter, die das Kinderkrankengeld nutzen. Allerdings gibt es immer mehr Väter, die ihr Kind Zuhause pflegen: 2017 lag der Anteil bei 19,7 Prozent, 2013 waren es lediglich 17,5 Prozent.

Grundsätzlich können Eltern für jedes gesetzlich versicherte Kind bis zum 12. Geburtstag jeweils bis zu zehn Arbeitstage pro Jahr Kinderkrankengeld beziehen. Bei Alleinerziehenden sind es 20 Arbeitstage. Leben mehrere Kinder im Haushalt liegt der Anspruch bei maximal 25 bzw. 50 Tagen. Die AOK übernimmt bis zu 100 Prozent des ausgefallenen Netto-Arbeitslohns. Um Kinderkrankengeld zu erhalten, muss ein Arzt bescheinigen, dass das Kind betreut werden muss. Voraussetzung ist auch, dass es keine andere im Haushalt lebende Person gibt, die die Betreuung übernehmen kann.

Weitere Informationen zum Kinderkrankengeld sowie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Beantragung gibt es im Internet unter: www.aok.de/bayern/kinderkrankengeld

Anbei die Pressemitteilung als pdf.

Pressekontakt

AOK Bayern – Die Gesundheitskasse
Ansprechpartner: Michael Leonhart, Pressesprecher
Zentrale, Carl-Wery-Straße 28, 81739 München
Telefon 089 62730 146, E-Mail: presse@by.aok.de