InKONTAKT – Nachrichten aus der Selbsthilfe

Junge Frau, die sich in der heimischen Küche an einem Laptop informiert
Selbsthilfe-News aus der AOK-Welt

Nachrichten aus der Selbsthilfe

An dieser Stelle finden Sie – wöchentlich aktualisiert – selbsthilferelevante Neuigkeiten aus Politik und Gesundheitswesen. Wenn Sie darüber hinaus per Newsletter automatisch über weitere AOK-Nachrichten informiert werden wollen, melden Sie sich beim AOK-Newsletter für Presse und Politik an. Dieser bietet eine Vielzahl an Themengebieten und lässt sich individuell zusammenstellen.

Selbsthilfe-News aus der AOK-Welt

  • Junge Frai im Rollstuhl, die auf einer sommerlichen Terrasse besorgt in ihre Smartphone blickt

    Selbsthilfe schützt chronisch erkrankte Menschen vor Gewalt

    Gewalt bleibt in Deutschland häufig im Verborgenen – das zeigt die neue Dunkelfeldstudie von Bundesfrauen- und Bundesinnenministerium in Zusammenarbeit mit dem Bundeskriminalamt. Chronisch erkrankte Menschen können in besonderer Weise von Gewalt betroffen sein – etwa durch digitale Anfeindungen oder Abhängigkeiten in Pflege- und Betreuungssituationen.

  • Deutlich mehr Krebsfälle erwartet

    Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat Anfang Februar 2026 bekannt gegeben, dass die Zahl der Krebserkrankungen in den 27 Ländern der Europäischen Union (EU) deutlich gestiegen ist. Seit 2000 sei die Zahl bei Frauen und Männern um etwa 30 Prozent gestiegen. OECD-Schätzungen zufolge ist bis 2040 im Vergleich zum Jahr 2022 ein weiterer Anstieg von 18 Prozent zu erwarten.

  • Foto einer Frau, der ein Glas Wein zugeschoben wird und die dankend mit einer abwehrenden Handgeste ablehnt

    Selbsthilfe stärkt Alkoholprävention

    Selbsthilfeorganisationen leisten einen wichtigen Beitrag zur Prävention von riskantem Alkoholkonsum. Mit niedrigschwelliger Aufklärung, persönlicher Ansprache und Angeboten auf Augenhöhe können sie eine wichtige Stütze für eine wirksame Alkoholpolitik sein.

  • Mentale Gesundheit in Gefahr

    Rund 200 Schülerinnen und Schüler diskutierten Ende Januar beim „Bildungskongress 2026“ über mentale Gesundheit im Bildungssystem. Erneut forderte die Bundesschülerkonferenz als Ausrichterin des Kongresses die Politik auf, die psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen im Schulumfeld besser zu schützen.

  • Die Influencerinnen Melisa Akdag (mi.) und Janina Nagel (re.) im Gespräch mit Moderator Michael Bernatek auf dem Podium

    Nachschau: Selbsthilfetagung „Gemeinsam gegen Hass“

    Digitale Gewalt und Hasskommentare standen im Mittelpunkt der Selbsthilfe-Fachtagung „Gemeinsam gegen Hass“ des AOK-Bundesverbandes. Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft diskutierten gemeinsam mit Selbsthilfe-Aktiven und Influencerinnen über Ursachen, Folgen und Gegenstrategien zu Hass im Netz.

  • Arzt und Patient sind im Gespräch. Beide sind nur im Anschnitt abgebildet. Sie sitzen auf zwei Seiten eines Tisches, einander zugewandt. In der Mitte des Tisches liegt eine Patientenakte.

    AOK begrüßt Verbesserung der Patientenrechte

    Patientinnen und Patienten haben seit 1. Januar 2026 Anspruch auf die Bereitstellung einer kostenlosen Kopie ihrer analogen Behandlungsakte in der Arztpraxis. Ende Dezember 2025 hatte der Bundestag die Regelungen zur Einsichtnahme in die Patientenakte gesetzlich angepasst.

  • Übergewichtiges Kind, das mit Tablet auf dem Sofa sitzt und mit der Hand in ein Glas Smarties greift.

    Übergewicht und Diabetes bei Kindern und Jugendlichen begegnen

    Angesichts steigender Zahlen von Kindern und Jugendlichen mit Übergewicht oder Diabetes warnt Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt vor den Folgen hohen Zuckerkonsums. Auch die Ergebnisse des Public Health Index zeigen die Dringlichkeit einer umfassenden Präventionspolitik.

  • Foto einer jungen Frau, die angestrengt schreibt. Um sie herum liegen viele zerknüllte Blätter.

    Selbsthilfe bei AD(H)S-Diagnose im Erwachsenenalter

    Eine aktuelle Auswertung im „Deutschen Ärzteblatt“ zeigt einen starken Anstieg der AD(H)S-Erstdiagnosen bei Erwachsenen in Deutschland. Selbsthilfeangebote können Betroffenen helfen, die Diagnose besser zu verstehen und im Alltag damit umzugehen.

  • Förderbetrag für die Selbsthilfe steigt weiter an

    Für das kommende Förderjahr 2026 hat der AOK-Bundesverband die aktuellen Förderanträge für die kassenindividuelle und die kassenartenübergreifende Pauschalförderung der Selbsthilfe online gestellt. Zudem hat die AOK-Gemeinschaft die aktuellen Zahlen für die Selbsthilfeförderung 2026 bekannt gegeben.

  • Foto einer Hand, die einer anderen Hand eine weiße Schachtel hinhält, aus der eine Zigarette stakst. Die andere Hand wehrt ab.

    Verhältnisse ändern, Gesundheitsgefahren verringern

    Bei der Umsetzung wissenschaftlich empfohlener Präventionsmaßnahmen landet Deutschland nur auf dem vorletzten Platz. Das zeigt der neue Public Health Index (PHI) des AOK-Bundesverbandes und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ). Dieser untersucht, wie gut 18 EU-Länder gesunde Lebensweisen fördern und unterstützen. Auch Selbsthilfegruppen leisten einen wichtigen Beitrag zur Prävention, indem sie Menschen dabei helfen, gesundheitsfördernde Verhaltensweisen im Alltag zu stärken.

  • Gemeinsam gegen Hass

    Dialog statt Hetze – auf der nächsten Selbsthilfe-Fachtagung des AOK-Bundesverbandes kommen am 15. Januar 2026 Influencerinnen, Selbsthilfe-Aktive und Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Sozialverbänden, Social Media und Hilfsorganisationen wie HateAid zusammen. Sie diskutieren über Strategien, wie sich Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Behinderungen ohne Angst vor Zurückweisung in den Sozialen Medien präsentieren und ihre mentale Gesundheit stärken können.

  • Eine Frau setzt sich selber eine Spritze in den Bauch.

    Diabetes besser verstehen und erfolgreich behandeln

    Diabetes gehört in Deutschland zu den großen Volkskrankheiten. Mit dem Online-Coach Diabetes der AOK erfahren Betroffene, wie sie selbst zur Verbesserung ihres Gesundheitszustandes beitragen können. Seit kurzem steht der Online-Coach auch ohne Registrierung allen Interessierten kostenfrei zur Verfügung.

  • Foto einer alten Frau am Küchentisch, um die sich eine Angehörige kümmert

    Pflegeselbsthilfe braucht mehr Unterstützung

    Ein Großteil der pflegebedürftigen Menschen wird in Deutschland von Angehörigen versorgt. Sie sind das Rückgrat der Pflege – und stehen dabei häufig selbst unter Druck. Umso wichtiger ist es, diese zentrale Säule der Gesellschaft gezielt zu stärken und ihnen Unterstützung zu bieten.

  • Eine Hausärztin berät eine ältere Patientin im Gespräch.

    Gesetz für Primärarztversorgung in Planung

    Das Bundesgesundheitsministerium hat angekündigt, Anfang 2026 einen Gesetzentwurf zu präsentieren, der in der ambulanten Versorgung ein Primärarztsystem einführen soll. Dabei sollen sogenannte Primärversorgungspraxen als verlässlicher Anlaufpunkt fungieren, über die der Zugang zu Fachärztinnen und -ärzten gesteuert wird.

  • Berliner Gesundheitspreis zeichnet Projekte für starke Schülerseelen aus

    Unter dem Motto „Starke Schule, starke Seele“ hat der Berliner Gesundheitspreis am 16. Oktober 2025 vier Projekte ausgezeichnet, die sich für die psychische Gesundheit von Schülerinnen und Schülern einsetzen. Auch die AOK stärkt junge Menschen mental, unter anderem mit interaktiven Schulworkshops und einer digitalen Selbsthilfe-App.

  • Foto eines Kleinkindes im Auto, davor eine Hand mit einer brennenden Zigarette

    Gefahr für Kinder durch Rauchen, Dampfen und Passivrauchen

    Nicht nur das Rauchen und Dampfen schadet der Gesundheit von Kindern und Jugendlichen – auch Passivrauchen birgt erhebliche Risiken. Fachgesellschaften warnen vor den Folgen und fordern strengere Maßnahmen zum Schutz junger Menschen.

  • Junges Mädchen, das vor dem Sofa am Couchtisch sitzt und in einen Laptop grinst

    Medienkompetenz für junge Menschen mit chronischer Krankheit

    Für Kinder und Jugendliche mit einer chronischen Erkrankung oder Behinderung ist ein sicherer Umgang mit digitalen Medien besonders wichtig: Er schützt nicht nur vor Cybermobbing, sondern eröffnet zugleich Chancen, Teilhabe und den Zugang zu verlässlichen Gesundheitsinformationen.

  • Foto von jungen Menschen im Stuhlkreis in einer Selbsthilfegruppe

    Neue Angebotsformate für junge Menschen zum Thema Depression

    Über Depression zu reden und Hilfe anzunehmen, kostet besonders Kinder und Jugendliche oft viel Überwindung. Genau hier setzt die Deutsche Depressionsliga mit zwei neuen Angeboten an.

  • Foto einer älteren Dame mit HIV-Schleife, die eine Medizinerin an der Hand hält. Die Gesichter sind nicht zu sehen.

    Gut altern mit HIV

    Immer mehr Menschen mit HIV erreichen ein höheres Alter – doch das Älterwerden bringt neue Herausforderungen mit sich. Die Deutsche Aidshilfe unterstützt Betroffene mit der Plattform „Positive Aussichten: Gut ins Alter mit HIV“, die umfassende Infos zu Gesundheit, Pflege, Wohnen und rechtlicher Vorsorge bietet.

  • Kampf gegen die Drogensucht

    Mehrere Fachverbände der Sucht- und Drogenhilfe haben erneut auf die hohe Zahl drogenbedingter Todesfälle in Deutschland aufmerksam gemacht. Dies sei ein „alarmierendes Signal, das dringendes Handeln erfordert“. Die tausendfachen Todesfälle junger Menschen seien ein unüberhörbarer Weckruf für die gesundheitspolitisch Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen. Die Fachverbände skizzierten in ihrer Stellungnahme die aktuelle Entwicklung auf dem Drogenmarkt und legten der Politik einen Katalog mit fünf Maßnahmen vor, um Gesundheit und Leben der Betroffenen besser zu schützen und weiteres Leid für Angehörige zu verhindern.

  • Mann in einer Selbsthilfe-Gruppe. der seine Hände vor der Brust übereinandergelegt hat

    Gemeinsam statt einsam – mehr Nähe durch Selbsthilfe

    Weltweit fühlt sich laut einer Kommission der Weltgesundheitsorganisation (WHO) jeder sechste Mensch einsam. Selbsthilfeangebote können vorbeugen, indem sie soziale Kontakte fördern und Gemeinschaft erlebbar machen.

  • Illustration: Auf weißem Grund sind verschiedene Menschen in typischen Büroszenen abgebildet.

    AOK-Broschüre: Vernetzt denken – gemeinsam handeln

    Die Infobroschüre des AOK-Bundesverbandes „Vernetzt denken – gemeinsam handeln. Akteure, Organisationen, Kennzahlen“ ist in einer komplett überarbeiteten Version erschienen. Sie richtet sich an Politik, Medien, Partner im Gesundheitswesen – und an alle, die schnell verstehen möchten, wie Deutschlands größte Krankenkassengemeinschaft funktioniert und wohin sie sich entwickelt.

  • Foto einer jungen Frau, die in einem Wohnzimmer einer alten Dame am Rollator hilft

    Doppelbelastung von Frauen begegnen

    Frauengesundheit ist ein essenzielles Thema, das in Medizin und Forschung oft vernachlässigt wird. Zugleich tragen Frauen meist die Hauptlast bei der Gesundheitsorganisation in der Familie und kümmern sich um chronisch kranke Angehörige. Selbsthilfeangebote können helfen, diese Doppelbelastung zu bewältigen.

  • Ein Mann steht in der Küche und schneidet Gemüse.

    Falsche Ernährung macht krank

    Falsche Ernährungsgewohnheiten sind der Grund für eine deutliche Zunahme an Volkskrankheiten wie Adipositas, Diabetes oder Bluthochdruck. Der AOK-Bundesverband sieht die Politik in der Pflicht, endlich die Empfehlungen des Bürgerrats umzusetzen. Doch chronisch Kranke können mit einer Ernährungsumstellung auch selbst jederzeit etwas für ihre Gesundheit tun – und damit gleichzeitig noch das Klima schonen. Eine Broschüre der BAG Selbsthilfe zeigt, wie es geht. 

Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes

Das Bundeskabinett hat eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes beschlossen, um Barrieren in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Raum abzubauen. Organisationen wie der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen kritisieren fehlende verbindliche Vorgaben. Für chronisch erkrankte Menschen ist Barrierefreiheit eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Zugang zu Gesundheitsleistungen und für ein selbstbestimmtes Leben.
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Deepfake-Betroffene gesucht

Die AOK-Selbsthilfefachtagung „Vorsicht Fake!“ ist genau ein Jahr her, und weiterhin ist das Thema „Fake-News und Deepfakes“ aktuell. Für die ARD-Doku „Hirschhausen und die Deepfake-Mafia“ werden Menschen gesucht, die durch manipulierte Videos oder gefälschte Arzneimittel geschädigt wurden. Gerade chronisch erkrankte Menschen geraten häufig ins Visier dubioser Anbieter mit falschen Heilversprechen. Umso wichtiger ist eine Stärkung der digitalen Gesundheitskompetenz in der Selbsthilfe.
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Wie Selbsthilfe die Lebenssituation verbessert

Der Podcast „Selbsthilfe hat Stimme“ ist ein Angebot der AOK NordWest mit dem Paritätischen für Betroffene und Angehörige von Krankheiten wie Sucht, Essstörungen, Depressionen oder Krebserkrankungen. Menschen erfahren hier, dass sie mit ihren Herausforderungen nicht allein sind und der Austausch in Selbsthilfegruppen wichtige Impulse geben kann, um schwierige Situationen zu meistern. Zuhörende lernen betroffene Menschen kennen, die im Podcast teilen, wie sie ihre Lebenssituation verbessert haben und wie die Selbsthilfegemeinschaft ihnen dabei geholfen hat. Produziert wird der Podcast von der Podcastfabrik Bielefeld.
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Soziale Ungleichheit prägt Gesundheitsrisiken

Ein erheblicher Anteil der Todesfälle in Deutschland steht im Zusammenhang mit vier lebensstilbedingten Risikofaktoren: Tabak- und Alkohol-Konsum, ungesunder Ernährung sowie mangelnder körperlicher Aktivität. Das geht aus dem jüngst vom AOK-Bundesverband in Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) vorgestellten Public Health Index (PHI) hervor. Überproportional betroffen sind vulnerable Bevölkerungsgruppen – also Menschen, deren Gesundheitschancen durch niedrigen Sozialstatus, begrenzte finanzielle Ressourcen oder ungünstige Lebensumfelder eingeschränkt sind. Ausschlaggebend ist dabei weniger individuelles Fehlverhalten als der Mangel an gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen. 
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Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe stärkt Fachkräfte in Kitas 

Mit einer deutschlandweiten Aufklärungsoffensive unterstützt die Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe (BVSS) seit gut einem Jahr pädagogische Fachkräfte in Kitas. Mit Hilfe des AOK-Bundesverbandes entstand das neue Info-Set „Stottern und Kita“. Es besteht aus dem Kinderbuch „Ein Stoppi – was?“ und dem Faltblatt „Stottern in der Kita“. Während der Flyer kompakte Informationen und praktische Tipps für den Kita-Alltag bietet, lädt das farbenfroh illustrierte Buch zum gemeinsamen Lesen ein und fördert spielerisch Verständnis für Vielfalt. Ergänzt wird das Angebot durch digitale Themenabende, in denen Mitglieder der BVSS praxisnah Wissen vermitteln. Das Info-Set ist kostenfrei über die Website der Bundesvereinigung erhältlich.
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AOK federt Mehrkosten für Asthma- und COPD-Medikamente ab

Angesichts drohender Lieferengpässe entlastet die AOK-Gemeinschaft insbesondere chronisch kranke Versicherte: Seit dem 1. Februar 2026 übernimmt sie die Mehrkosten für salbutamolhaltige Dosieraerosole, sofern diese über dem Festbetrag liegen. Die Regelung gilt für die Dauer des vom Bundesgesundheitsministerium festgestellten Versorgungsmangels. Salbutamol ist ein zentraler Wirkstoff in der Behandlung von Menschen mit Asthma bronchiale und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und für viele Betroffene unverzichtbar im Alltag.
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Patientenbeauftragter fordert Nachbesserungen

Zum „Tag der Patientinnen und Patienten“ am 26. Januar hat Stefan Schwartze, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, erneut Verbesserungen am Patientenrechtegesetz gefordert. Das für Patienten bislang geltende Beweismaß für die Kausalität zwischen Behandlungsfehler und eingetretenem Gesundheitsschaden müsse auf eine „überwiegende Wahrscheinlichkeit“ gesenkt werden, so Schwartze auf dem erstmals von ihm ausgerichteten Jahresempfang in Berlin. Auch die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Carola Reimann, hatte anlässlich des Patiententages gefordert, die Beweislast bei Behandlungsfehlern endlich abzusenken.
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Primärversorgung benötigt Konzept für Chroniker

Ein Primärversorgungssystem gilt vielen gesundheitspolitischen Akteuren als möglicher Hebel gegen lange Wartezeiten, ineffiziente Strukturen und eine unzureichende Patientensteuerung. Doch wie müsste ein solches Modell in Deutschland konkret aussehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „AOK im Dialog“ des AOK-Bundesverbandes in Berlin. Besonderes Augenmerk galt dabei der Versorgung chronisch erkrankter Menschen – denn ihre Bedürfnisse stellen das System vor besondere Herausforderungen.
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Medikamente werden immer teurer

Besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen sind faire Arzneimittelpreise keine abstrakte Systemfrage, sondern eine zentrale Voraussetzung für eine verlässliche Versorgung ihrer Erkrankung. Denn wenn die Arzneimittelpreise steigen, kann sich das direkt und indirekt bemerkbar machen – etwa über Zuzahlungen, steigende Zusatzbeiträge der Krankenkassen oder Mehrkosten, wenn ein Präparat über dem Festbetrag liegt. Wie Arzneimittelpreise entstehen und warum sie steigen, zeigt die G+G-Story „Das Ringen um faire Arzneimittelpreise“.
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Lungenkrebs: Neues Früherkennungsangebot für Raucher

Voraussichtlich ab April 2026 wird für aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher eine neue Früherkennungsuntersuchung mittels Niedrigdosis-CT angeboten werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Maßnahme im Juni 2025 in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgenommen. Betroffene sollen zudem über das neue Früherkennungsangebot mit einer Versicherteninformation in Kenntnis gesetzt werden, wie der GBA zusätzlich hat. Die Versicherteninformation beschreibt das neue Angebot der Untersuchung sowie den Kreis der Anspruchsberechtigten. Außerdem wird erläutert, wie die Untersuchung abläuft und welche Untersuchungsergebnisse möglich sind. Dargestellt wird auch, wie mit auffälligen Befunden umgegangen wird und welche Versorgung sich je nach Befund anschließt.
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Pneumokokken: Neue Impfempfehlung für chronisch Kranke

Die Ständige Impfkommission (Stiko) erweitert ihre Empfehlung für den Impfschutz bei Pneumokokken. Künftig sollen auch Kinder zwischen zwei und 17 Jahren bei entsprechenden Vorerkrankungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung geimpft werden können. Pneumokokken verursachen eher harmlose Mittelohrentzündungen, aber auch gefährliche Lungenentzündungen sowie lebensbedrohliche Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen. Pneumokokkenerkrankungen sind insbesondere gefährlich für Personen mit chronischen Krankheiten wie etwa chronischem Herz-Leiden, Asthma oder COPD sowie bei Altersdiabetes oder Niereninsuffizenz.
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Gentests bei Neugeborenen?

Während das Neugeborenenscreening in Deutschland bislang auf 19 Erkrankungen beschränkt ist, für die es wirksame Behandlungen gibt, eröffnet das genomische Neugeborenenscreening die Möglichkeit, Hinweise auf rund 8.000 seltene genetische Veränderungen zu erhalten. Familien von Kindern mit seltenen chronischen Erkrankungen oder Behinderungen kann dieses frühe Wissen helfen, schneller medizinische und unterstützende Angebote zu finden. Gleichzeitig sind viele genetische Erkrankungen nicht behandelbar und die Befunde lassen häufig nur Wahrscheinlichkeiten erkennen. Das kann Eltern erheblich verunsichern. Umso wichtiger ist es, vor einer flächendeckenden Einführung klare ethische Leitplanken zu setzen. Eine interdisziplinäre Expertengruppe namens „New Lifes“ hat hierfür einen Kriterienkatalog erarbeitet.
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KRINKO verbindet Nachhaltigkeit mit Schutz im Gesundheitswesen

Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen tragen erheblich zu Treibhausgasemissionen und Abfallaufkommen bei, verfügen aber auch über großes Potenzial, Umwelt- und Klimaschutz aktiv voranzubringen. Darauf weist auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hin. Wie dieser Anspruch mit hohen hygienischen Standards vereinbar ist, erläutert die Kommission für Infektionsprävention (KRINKO) in einer aktuellen Stellungnahme im Epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts: Am Beispiel des Mund-Nasen-Schutzes zeigt sie, wie Patientenschutz, Eigenschutz der Beschäftigten und ein verantwortungsvoller, ressourcenschonender Einsatz zusammengebracht werden können. Auch die Selbsthilfe engagiert sich für nachhaltiges Handeln – etwa mit dem Projekt „Klimawandel und Selbsthilfearbeit“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen (BAG Selbsthilfe), das gemeinsam mit der AOK praxisnahe Arbeits- und Informationsmaterialien bereitstellt.
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Verlässliche Notfallstrukturen für chronisch Kranke

Gerade für chronisch kranke und behinderte Menschen ist es entscheidend, dass Notfallstrukturen verlässlich, gut organisiert und effizient funktionieren. Die geplante Reform der Notfallversorgung soll Patientinnen und Patienten gezielter in den ambulanten Bereich lenken – doch aus Sicht der AOK greift der Mitte November vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegte Referentenentwurf zum geplanten Gesetz noch zu kurz. Warum Nachbesserungen nötig sind, erläutert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Carola Reimann, in einem Statement zur jüngst erfolgten Verbändeanhörung.
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Eltern suchtkranker Jugendlicher gründen Bundesarbeitsgemeinschaft

Ein neuer Zusammenschluss will Angehörige suchtkranker Jugendlicher stärker in gesundheitspolitische Debatten einbinden. Die neugegründete Bundesarbeitsgemeinschaft Elternstimme in Prävention und Suchthilfe (BAG-EPS) habe sich zum Ziel gesetzt, die elterliche Perspektive in Suchthilfe, Prävention und Entscheidungsprozessen „sichtbar zu machen und systematisch zu verankern“, heißt es in einer Mitteilung von heute. Der Verein versteht sich als Ergänzung zur bestehenden Elternselbsthilfe. Die BAG-EPS führt die fachpolitische Arbeit der seit 2021 aktiven Initiative „fragEltern“ fort, die bundesweit Kampagnen und Fachtagungen organisiert hat.
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Aktuelle Daten zum Gesundheitszustand der Deutschen

Mit der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“ erhebt das Robert-Koch-Institut (RKI) regelmäßig aktuelle Informationen zum Gesundheitszustand der Menschen in Deutschland. Die Ergebnisse der aktuellen Panelerhebung hat das RKI Anfang Dezember 2025 veröffentlicht. Für das RKI-Panel werden Menschen aus Deutschland über eine Befragungsplattform wiederholt zu verschiedenen Themen rund um ihre Gesundheit befragt. Damit können innerhalb kurzer Zeit Antworten auf aktuelle Fragestellungen rund um das Thema Gesundheit gefunden werden. Die Infrastruktur des Panels soll künftig neben Daten aus Befragungen auch Daten aus Messungen (zum Beispiel Blutdruck) oder Labordaten integrieren können. 
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AOK-geförderte Projekte mit Antistigma-Preis ausgezeichnet

Das Roadmovie „Expedition Depression“, in dem fünf junge Erwachsene auf den Spuren ihrer Erkrankung durch Deutschland reisen, und der „Recovery Walk“, eine Demonstration für Menschen mit Suchterfahrung, wurden mit dem Ulrike-Fritze-Lindenthal-Antistigma-Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) geehrt. Beide Projekte fördern einen offenen Umgang mit der jeweiligen Erkrankung und stärken Betroffene auf ihrem Weg zu mehr Teilhabe.
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Meilenstein für Long-Covid-Forschung

Postinfektiöse Erkrankungen wie Long Covid oder ME/CFS bedeuten für rund 1,5 Millionen betroffene Deutsche eine immense Belastung. Wirksame Behandlungsmöglichkeiten fehlen bislang. Im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen wollen Bundesforschungs- und Bundesgesundheitsministerium in einer gemeinsamen Allianz zwischen 2026 und 2036 insgesamt 500 Millionen Euro für die Forschung bereitstellen. Ziel ist es, Ursachen und biologische Prozesse der Erkrankungen besser zu verstehen, um dann gezielt neue Diagnose- und Therapieverfahren entwickeln zu können. Mit dem Online-Coach Long Covid will die AOK Betroffene schon jetzt bestmöglich informieren. Dort finden Interessierte einen aktuellen Überblick über die Erkrankung, Therapiemöglichkeiten und Übungen zur Linderung von Beschwerden.
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Neues Modul im „Familiencoach Depression“

Der „Familiencoach Depression“ der AOK ist Mitte November um ein neues Modul zu Depressionen im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes erweitert worden. Das kostenfreie und für alle Interessierten frei verfügbare Online-Angebot richtet sich damit nun auch an Angehörige von Menschen, die in der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes mit sogenannten peripartalen Depressionen zu kämpfen haben. Das neue Modul thematisiert beispielsweise fehlende Mutter- oder Vatergefühle, das Gefühl der Überforderung in der Elternrolle sowie Ängste, dem Kind zu schaden oder seine Bedürfnisse nicht erfüllen zu können.
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Kommission prüft Maßnahmen zum Kinderschutz in der digitalen Welt

Die gesetzliche Festschreibung eines Mindestalters für die Nutzung von Social Media mit eigenen Accounts wird es zumindest kurzfristig nicht geben. Das wurde bei einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses am Montag deutlich. Die Elterninitiative „Smarter Start ab 14“ hatte im Februar 2025 des Bundestag mit einer Petition aufgefordert, ein gesetzliches Mindestalter von 16 Jahren für Social-Media-Plattformen einzuführen und die Anbieter zur datenschutzkonformen Altersprüfung zu verpflichten. Die Bundesregierung machte im Petitionsausschuss allerdings deutlich, das sie dringenden Handlungsbedarf bei diesem Thema sieht. Daher habe sie eine Kommission eingesetzt, die sich um die Frage des „Kinder- und Jugendschutzes in der digitalen Welt“ kümmert. Die Kommission werde im Herbst 2026 ihre Ergebnisse vorlegen, kündigte Staatssekretärin Lotte Wulf (CDU) an.
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Mindestmengen-Vorgaben zeigen Wirkung

Jährliche Mindestmengen für Operationen haben das Ziel, dass besonders anspruchsvolle, komplizierte und planbare Operationen und Behandlungen nur in Kliniken durchgeführt werden, die über ein Mindestmaß an Erfahrung verfügen. Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss für verschiedene Eingriffe und Behandlungen solche Mindestvorgaben definiert hat, zeigt sich eine zunehmende Konzentration von Leistungen. Das geht aus der am 5. November veröffentlichten Mindestmengen-Transparenzkarte der AOK für 2026 hervor.
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Schülerkonferenz verlangt mehr Hilfe bei mentalen Krisen

Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter psychischen Belastungen. Gemeinsam mit Stiftungen, Krankenkassen, Bildungsverbänden, Gewerkschaften, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft fordert die Bundesschülerkonferenz deshalb die Bundesregierung und die Kultusministerkonferenz auf, entschlossen zu handeln. Neben politischen Maßnahmen können auch Selbsthilfeinitiativen und Peer-Angebote einen wichtigen Beitrag leisten, um die mentale Gesundheit junger Menschen zu stärken – das zeigte sich jüngst bei der Verleihung des Berliner Gesundheitspreises. Auch junge Menschen, die sich um psychisch erkrankte Angehörige kümmern, brauchen Unterstützung. Ihnen verleiht unter anderem eine AOK-geförderte Wanderausstellung des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) eine Stimme.
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Selbsthilfe für eine nachhaltige Zukunft

Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels nehmen weltweit dramatisch zu – das zeigt der aktuelle Bericht „Lancet Countdown on Health and Climate Change 2025“. Laut der in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation WHO entstandenen Analyse erreichten zwölf von 20 Indikatoren zur Überwachung klimabedingter Gesundheitsrisiken Rekordwerte – während zugleich der politische Einsatz für Klimaschutz nachgelassen hat. Umso wichtiger werden neben politischem Handeln auch Selbsthilfeinitiativen, die Bewusstsein schaffen, gemeinsames Engagement fördern und die Verbindung von Gesundheit und Klima wieder stärker in den Fokus rücken. Ein Beispiel ist das Projekt „Klimawandel und Selbsthilfearbeit“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen (BAG Selbsthilfe), das in Zusammenarbeit mit der AOK unter anderem Handlungshilfen in Leichter Sprache anbietet.
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Digital gesünder – AOK klärt auf

Digitale Medien sind ein fester Bestandteil unseres Alltags. Unter dem Motto „Digital gesünder“ startet die Gesundheitskasse daher eine Informationskampagne. Die AOK-Gemeinschaft will darüber aufklären, welche Chancen digitale Errungenschaften etwa in der Gesundheitsversorgung bieten können. Zugleich sollen aber auch Risiken für die Gesundheit beleuchtet werden, etwa durch digitale Gewalt wie Hassrede in den Sozialen Medien. „Hass im Netz“ wird auch das Thema der kommenden Selbsthilfetagung des AOK-Bundesverbandes sein, die am 15. Januar in Berlin stattfindet. Interessierte finden auf dieser Seite in Kürze alle Informationen zum Programm und zur Anmedung. 
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Einladung zur hybriden Fachtagung rund um die Pflegeselbsthilfe

Unter dem Motto „Selbsthilfe stärkt: Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen im Fokus“ findet am 29. Oktober 2025 die bundesweite Fachtagung zur Pflegeselbsthilfe statt. Im Mittelpunkt stehen die Kraft gemeinschaftlicher Selbsthilfe und die wichtige Rolle der Selbsthilfekontaktstellen. Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, kurz DAG SHG, möchte damit die Pflegeselbsthilfe bekannter machen und ihre Anerkennung fördern. Denn Pflegeselbsthilfegruppen bieten Entlastung, Austausch und Gemeinschaft für pflegende Angehörige und Betroffene. Das machte bereits die AOK-Selbsthilfe-Fachtagung Hilfe für helfende Hände deutlich.
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Pflegende Angehörige sind Deutschlands größter Pflegedienst

Die Aufgabe, Pflege und Beruf zu vereinbaren, bringt pflegende Angehörige oft an ihre gesundheitlichen Grenzen. Die Politik ist deshalb gefordert, mehr Hilfen bereitzustellen. Mit dem Familiencoach Pflege engagiert sich die AOK-Gemeinschaft bereits in diesem Bereich und stellt Betroffenen eine internetbasierte Unterstützung zur Verfügung, um den seelisch belastenden Pflegealltag besser zu bewältigen und sich vor Überlastung zu schützen.
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Klartext statt Hetze

Für ihr Engagement bei HateAid erhält Anna-Lena von Hodenberg den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Die gemeinnützige Organisation unterstützt Betroffene von Hassrede und digitaler Gewalt, geht gegen große Tech-Plattformen in Grundsatzprozessen vor Gericht und sensibilisiert Politik und Medienschaffende für die Wahrung der Menschenrechte im digitalen Raum. Da die sogenannte HateSpeech auch die Selbsthilfe betrifft, widmet der AOK-Bundesverband seine nächste Selbsthilfeveranstaltung im Januar 2026 genau diesem Thema.
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Pflicht der Ärzte bei der ePA-Befüllung ist gestartet

Seit dem 1. Oktober sind Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu nutzen und Dokumente wie Arztbriefe oder Laborb