InKONTAKT – Nachrichten aus der Selbsthilfe
Nachrichten aus der Selbsthilfe
An dieser Stelle finden Sie – wöchentlich aktualisiert – selbsthilferelevante Neuigkeiten aus Politik und Gesundheitswesen. Wenn Sie darüber hinaus per Newsletter automatisch über weitere AOK-Nachrichten informiert werden wollen, melden Sie sich beim AOK-Newsletter für Presse und Politik an. Dieser bietet eine Vielzahl an Themengebieten und lässt sich individuell zusammenstellen.
Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes
Das Bundeskabinett hat eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes beschlossen, um Barrieren in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Raum abzubauen. Organisationen wie der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen kritisieren fehlende verbindliche Vorgaben. Für chronisch erkrankte Menschen ist Barrierefreiheit eine zentrale Voraussetzung für gesellschaftliche Teilhabe, Zugang zu Gesundheitsleistungen und für ein selbstbestimmtes Leben.
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Deepfake-Betroffene gesucht
Die AOK-Selbsthilfefachtagung „Vorsicht Fake!“ ist genau ein Jahr her, und weiterhin ist das Thema „Fake-News und Deepfakes“ aktuell. Für die ARD-Doku „Hirschhausen und die Deepfake-Mafia“ werden Menschen gesucht, die durch manipulierte Videos oder gefälschte Arzneimittel geschädigt wurden. Gerade chronisch erkrankte Menschen geraten häufig ins Visier dubioser Anbieter mit falschen Heilversprechen. Umso wichtiger ist eine Stärkung der digitalen Gesundheitskompetenz in der Selbsthilfe.
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Wie Selbsthilfe die Lebenssituation verbessert
Der Podcast „Selbsthilfe hat Stimme“ ist ein Angebot der AOK NordWest mit dem Paritätischen für Betroffene und Angehörige von Krankheiten wie Sucht, Essstörungen, Depressionen oder Krebserkrankungen. Menschen erfahren hier, dass sie mit ihren Herausforderungen nicht allein sind und der Austausch in Selbsthilfegruppen wichtige Impulse geben kann, um schwierige Situationen zu meistern. Zuhörende lernen betroffene Menschen kennen, die im Podcast teilen, wie sie ihre Lebenssituation verbessert haben und wie die Selbsthilfegemeinschaft ihnen dabei geholfen hat. Produziert wird der Podcast von der Podcastfabrik Bielefeld.
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Soziale Ungleichheit prägt Gesundheitsrisiken
Ein erheblicher Anteil der Todesfälle in Deutschland steht im Zusammenhang mit vier lebensstilbedingten Risikofaktoren: Tabak- und Alkohol-Konsum, ungesunder Ernährung sowie mangelnder körperlicher Aktivität. Das geht aus dem jüngst vom AOK-Bundesverband in Kooperation mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) vorgestellten Public Health Index (PHI) hervor. Überproportional betroffen sind vulnerable Bevölkerungsgruppen – also Menschen, deren Gesundheitschancen durch niedrigen Sozialstatus, begrenzte finanzielle Ressourcen oder ungünstige Lebensumfelder eingeschränkt sind. Ausschlaggebend ist dabei weniger individuelles Fehlverhalten als der Mangel an gesundheitsförderlichen Rahmenbedingungen.
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Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe stärkt Fachkräfte in Kitas
Mit einer deutschlandweiten Aufklärungsoffensive unterstützt die Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe (BVSS) seit gut einem Jahr pädagogische Fachkräfte in Kitas. Mit Hilfe des AOK-Bundesverbandes entstand das neue Info-Set „Stottern und Kita“. Es besteht aus dem Kinderbuch „Ein Stoppi – was?“ und dem Faltblatt „Stottern in der Kita“. Während der Flyer kompakte Informationen und praktische Tipps für den Kita-Alltag bietet, lädt das farbenfroh illustrierte Buch zum gemeinsamen Lesen ein und fördert spielerisch Verständnis für Vielfalt. Ergänzt wird das Angebot durch digitale Themenabende, in denen Mitglieder der BVSS praxisnah Wissen vermitteln. Das Info-Set ist kostenfrei über die Website der Bundesvereinigung erhältlich.
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AOK federt Mehrkosten für Asthma- und COPD-Medikamente ab
Angesichts drohender Lieferengpässe entlastet die AOK-Gemeinschaft insbesondere chronisch kranke Versicherte: Seit dem 1. Februar 2026 übernimmt sie die Mehrkosten für salbutamolhaltige Dosieraerosole, sofern diese über dem Festbetrag liegen. Die Regelung gilt für die Dauer des vom Bundesgesundheitsministerium festgestellten Versorgungsmangels. Salbutamol ist ein zentraler Wirkstoff in der Behandlung von Menschen mit Asthma bronchiale und chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und für viele Betroffene unverzichtbar im Alltag.
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Patientenbeauftragter fordert Nachbesserungen
Zum „Tag der Patientinnen und Patienten“ am 26. Januar hat Stefan Schwartze, Patientenbeauftragter der Bundesregierung, erneut Verbesserungen am Patientenrechtegesetz gefordert. Das für Patienten bislang geltende Beweismaß für die Kausalität zwischen Behandlungsfehler und eingetretenem Gesundheitsschaden müsse auf eine „überwiegende Wahrscheinlichkeit“ gesenkt werden, so Schwartze auf dem erstmals von ihm ausgerichteten Jahresempfang in Berlin. Auch die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Carola Reimann, hatte anlässlich des Patiententages gefordert, die Beweislast bei Behandlungsfehlern endlich abzusenken.
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Primärversorgung benötigt Konzept für Chroniker
Ein Primärversorgungssystem gilt vielen gesundheitspolitischen Akteuren als möglicher Hebel gegen lange Wartezeiten, ineffiziente Strukturen und eine unzureichende Patientensteuerung. Doch wie müsste ein solches Modell in Deutschland konkret aussehen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „AOK im Dialog“ des AOK-Bundesverbandes in Berlin. Besonderes Augenmerk galt dabei der Versorgung chronisch erkrankter Menschen – denn ihre Bedürfnisse stellen das System vor besondere Herausforderungen.
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Medikamente werden immer teurer
Besonders für Menschen mit chronischen Erkrankungen sind faire Arzneimittelpreise keine abstrakte Systemfrage, sondern eine zentrale Voraussetzung für eine verlässliche Versorgung ihrer Erkrankung. Denn wenn die Arzneimittelpreise steigen, kann sich das direkt und indirekt bemerkbar machen – etwa über Zuzahlungen, steigende Zusatzbeiträge der Krankenkassen oder Mehrkosten, wenn ein Präparat über dem Festbetrag liegt. Wie Arzneimittelpreise entstehen und warum sie steigen, zeigt die G+G-Story „Das Ringen um faire Arzneimittelpreise“.
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Lungenkrebs: Neues Früherkennungsangebot für Raucher
Voraussichtlich ab April 2026 wird für aktive und ehemalige starke Raucherinnen und Raucher eine neue Früherkennungsuntersuchung mittels Niedrigdosis-CT angeboten werden. Der Gemeinsame Bundesausschuss (GBA) hat die Maßnahme im Juni 2025 in den Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) aufgenommen. Betroffene sollen zudem über das neue Früherkennungsangebot mit einer Versicherteninformation in Kenntnis gesetzt werden, wie der GBA zusätzlich hat. Die Versicherteninformation beschreibt das neue Angebot der Untersuchung sowie den Kreis der Anspruchsberechtigten. Außerdem wird erläutert, wie die Untersuchung abläuft und welche Untersuchungsergebnisse möglich sind. Dargestellt wird auch, wie mit auffälligen Befunden umgegangen wird und welche Versorgung sich je nach Befund anschließt.
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Pneumokokken: Neue Impfempfehlung für chronisch Kranke
Die Ständige Impfkommission (Stiko) erweitert ihre Empfehlung für den Impfschutz bei Pneumokokken. Künftig sollen auch Kinder zwischen zwei und 17 Jahren bei entsprechenden Vorerkrankungen zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung geimpft werden können. Pneumokokken verursachen eher harmlose Mittelohrentzündungen, aber auch gefährliche Lungenentzündungen sowie lebensbedrohliche Hirnhautentzündungen und Blutvergiftungen. Pneumokokkenerkrankungen sind insbesondere gefährlich für Personen mit chronischen Krankheiten wie etwa chronischem Herz-Leiden, Asthma oder COPD sowie bei Altersdiabetes oder Niereninsuffizenz.
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Gentests bei Neugeborenen?
Während das Neugeborenenscreening in Deutschland bislang auf 19 Erkrankungen beschränkt ist, für die es wirksame Behandlungen gibt, eröffnet das genomische Neugeborenenscreening die Möglichkeit, Hinweise auf rund 8.000 seltene genetische Veränderungen zu erhalten. Familien von Kindern mit seltenen chronischen Erkrankungen oder Behinderungen kann dieses frühe Wissen helfen, schneller medizinische und unterstützende Angebote zu finden. Gleichzeitig sind viele genetische Erkrankungen nicht behandelbar und die Befunde lassen häufig nur Wahrscheinlichkeiten erkennen. Das kann Eltern erheblich verunsichern. Umso wichtiger ist es, vor einer flächendeckenden Einführung klare ethische Leitplanken zu setzen. Eine interdisziplinäre Expertengruppe namens „New Lifes“ hat hierfür einen Kriterienkatalog erarbeitet.
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KRINKO verbindet Nachhaltigkeit mit Schutz im Gesundheitswesen
Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen tragen erheblich zu Treibhausgasemissionen und Abfallaufkommen bei, verfügen aber auch über großes Potenzial, Umwelt- und Klimaschutz aktiv voranzubringen. Darauf weist auch die Weltgesundheitsorganisation WHO hin. Wie dieser Anspruch mit hohen hygienischen Standards vereinbar ist, erläutert die Kommission für Infektionsprävention (KRINKO) in einer aktuellen Stellungnahme im Epidemiologischen Bulletin des Robert-Koch-Instituts: Am Beispiel des Mund-Nasen-Schutzes zeigt sie, wie Patientenschutz, Eigenschutz der Beschäftigten und ein verantwortungsvoller, ressourcenschonender Einsatz zusammengebracht werden können. Auch die Selbsthilfe engagiert sich für nachhaltiges Handeln – etwa mit dem Projekt „Klimawandel und Selbsthilfearbeit“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen (BAG Selbsthilfe), das gemeinsam mit der AOK praxisnahe Arbeits- und Informationsmaterialien bereitstellt.
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Verlässliche Notfallstrukturen für chronisch Kranke
Gerade für chronisch kranke und behinderte Menschen ist es entscheidend, dass Notfallstrukturen verlässlich, gut organisiert und effizient funktionieren. Die geplante Reform der Notfallversorgung soll Patientinnen und Patienten gezielter in den ambulanten Bereich lenken – doch aus Sicht der AOK greift der Mitte November vom Bundesgesundheitsministerium vorgelegte Referentenentwurf zum geplanten Gesetz noch zu kurz. Warum Nachbesserungen nötig sind, erläutert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Carola Reimann, in einem Statement zur jüngst erfolgten Verbändeanhörung.
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Eltern suchtkranker Jugendlicher gründen Bundesarbeitsgemeinschaft
Ein neuer Zusammenschluss will Angehörige suchtkranker Jugendlicher stärker in gesundheitspolitische Debatten einbinden. Die neugegründete Bundesarbeitsgemeinschaft Elternstimme in Prävention und Suchthilfe (BAG-EPS) habe sich zum Ziel gesetzt, die elterliche Perspektive in Suchthilfe, Prävention und Entscheidungsprozessen „sichtbar zu machen und systematisch zu verankern“, heißt es in einer Mitteilung von heute. Der Verein versteht sich als Ergänzung zur bestehenden Elternselbsthilfe. Die BAG-EPS führt die fachpolitische Arbeit der seit 2021 aktiven Initiative „fragEltern“ fort, die bundesweit Kampagnen und Fachtagungen organisiert hat.
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Aktuelle Daten zum Gesundheitszustand der Deutschen
Mit der Studienreihe „Gesundheit in Deutschland“ erhebt das Robert-Koch-Institut (RKI) regelmäßig aktuelle Informationen zum Gesundheitszustand der Menschen in Deutschland. Die Ergebnisse der aktuellen Panelerhebung hat das RKI Anfang Dezember 2025 veröffentlicht. Für das RKI-Panel werden Menschen aus Deutschland über eine Befragungsplattform wiederholt zu verschiedenen Themen rund um ihre Gesundheit befragt. Damit können innerhalb kurzer Zeit Antworten auf aktuelle Fragestellungen rund um das Thema Gesundheit gefunden werden. Die Infrastruktur des Panels soll künftig neben Daten aus Befragungen auch Daten aus Messungen (zum Beispiel Blutdruck) oder Labordaten integrieren können.
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AOK-geförderte Projekte mit Antistigma-Preis ausgezeichnet
Das Roadmovie „Expedition Depression“, in dem fünf junge Erwachsene auf den Spuren ihrer Erkrankung durch Deutschland reisen, und der „Recovery Walk“, eine Demonstration für Menschen mit Suchterfahrung, wurden mit dem Ulrike-Fritze-Lindenthal-Antistigma-Preis der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) geehrt. Beide Projekte fördern einen offenen Umgang mit der jeweiligen Erkrankung und stärken Betroffene auf ihrem Weg zu mehr Teilhabe.
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Meilenstein für Long-Covid-Forschung
Postinfektiöse Erkrankungen wie Long Covid oder ME/CFS bedeuten für rund 1,5 Millionen betroffene Deutsche eine immense Belastung. Wirksame Behandlungsmöglichkeiten fehlen bislang. Im Rahmen der Nationalen Dekade gegen Postinfektiöse Erkrankungen wollen Bundesforschungs- und Bundesgesundheitsministerium in einer gemeinsamen Allianz zwischen 2026 und 2036 insgesamt 500 Millionen Euro für die Forschung bereitstellen. Ziel ist es, Ursachen und biologische Prozesse der Erkrankungen besser zu verstehen, um dann gezielt neue Diagnose- und Therapieverfahren entwickeln zu können. Mit dem Online-Coach Long Covid will die AOK Betroffene schon jetzt bestmöglich informieren. Dort finden Interessierte einen aktuellen Überblick über die Erkrankung, Therapiemöglichkeiten und Übungen zur Linderung von Beschwerden.
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Neues Modul im „Familiencoach Depression“
Der „Familiencoach Depression“ der AOK ist Mitte November um ein neues Modul zu Depressionen im Zusammenhang mit der Geburt eines Kindes erweitert worden. Das kostenfreie und für alle Interessierten frei verfügbare Online-Angebot richtet sich damit nun auch an Angehörige von Menschen, die in der Schwangerschaft oder nach der Geburt eines Kindes mit sogenannten peripartalen Depressionen zu kämpfen haben. Das neue Modul thematisiert beispielsweise fehlende Mutter- oder Vatergefühle, das Gefühl der Überforderung in der Elternrolle sowie Ängste, dem Kind zu schaden oder seine Bedürfnisse nicht erfüllen zu können.
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Kommission prüft Maßnahmen zum Kinderschutz in der digitalen Welt
Die gesetzliche Festschreibung eines Mindestalters für die Nutzung von Social Media mit eigenen Accounts wird es zumindest kurzfristig nicht geben. Das wurde bei einer öffentlichen Sitzung des Petitionsausschusses am Montag deutlich. Die Elterninitiative „Smarter Start ab 14“ hatte im Februar 2025 des Bundestag mit einer Petition aufgefordert, ein gesetzliches Mindestalter von 16 Jahren für Social-Media-Plattformen einzuführen und die Anbieter zur datenschutzkonformen Altersprüfung zu verpflichten. Die Bundesregierung machte im Petitionsausschuss allerdings deutlich, das sie dringenden Handlungsbedarf bei diesem Thema sieht. Daher habe sie eine Kommission eingesetzt, die sich um die Frage des „Kinder- und Jugendschutzes in der digitalen Welt“ kümmert. Die Kommission werde im Herbst 2026 ihre Ergebnisse vorlegen, kündigte Staatssekretärin Lotte Wulf (CDU) an.
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Mindestmengen-Vorgaben zeigen Wirkung
Jährliche Mindestmengen für Operationen haben das Ziel, dass besonders anspruchsvolle, komplizierte und planbare Operationen und Behandlungen nur in Kliniken durchgeführt werden, die über ein Mindestmaß an Erfahrung verfügen. Nachdem der Gemeinsame Bundesausschuss für verschiedene Eingriffe und Behandlungen solche Mindestvorgaben definiert hat, zeigt sich eine zunehmende Konzentration von Leistungen. Das geht aus der am 5. November veröffentlichten Mindestmengen-Transparenzkarte der AOK für 2026 hervor.
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Schülerkonferenz verlangt mehr Hilfe bei mentalen Krisen
Immer mehr Kinder und Jugendliche leiden unter psychischen Belastungen. Gemeinsam mit Stiftungen, Krankenkassen, Bildungsverbänden, Gewerkschaften, der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft fordert die Bundesschülerkonferenz deshalb die Bundesregierung und die Kultusministerkonferenz auf, entschlossen zu handeln. Neben politischen Maßnahmen können auch Selbsthilfeinitiativen und Peer-Angebote einen wichtigen Beitrag leisten, um die mentale Gesundheit junger Menschen zu stärken – das zeigte sich jüngst bei der Verleihung des Berliner Gesundheitspreises. Auch junge Menschen, die sich um psychisch erkrankte Angehörige kümmern, brauchen Unterstützung. Ihnen verleiht unter anderem eine AOK-geförderte Wanderausstellung des Bundesverbandes der Angehörigen psychisch erkrankter Menschen (BApK) eine Stimme.
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Selbsthilfe für eine nachhaltige Zukunft
Die gesundheitlichen Folgen des Klimawandels nehmen weltweit dramatisch zu – das zeigt der aktuelle Bericht „Lancet Countdown on Health and Climate Change 2025“. Laut der in Zusammenarbeit mit der Weltgesundheitsorganisation WHO entstandenen Analyse erreichten zwölf von 20 Indikatoren zur Überwachung klimabedingter Gesundheitsrisiken Rekordwerte – während zugleich der politische Einsatz für Klimaschutz nachgelassen hat. Umso wichtiger werden neben politischem Handeln auch Selbsthilfeinitiativen, die Bewusstsein schaffen, gemeinsames Engagement fördern und die Verbindung von Gesundheit und Klima wieder stärker in den Fokus rücken. Ein Beispiel ist das Projekt „Klimawandel und Selbsthilfearbeit“ der Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe von Menschen mit Behinderung, chronischer Erkrankung und ihren Angehörigen (BAG Selbsthilfe), das in Zusammenarbeit mit der AOK unter anderem Handlungshilfen in Leichter Sprache anbietet.
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Digital gesünder – AOK klärt auf
Digitale Medien sind ein fester Bestandteil unseres Alltags. Unter dem Motto „Digital gesünder“ startet die Gesundheitskasse daher eine Informationskampagne. Die AOK-Gemeinschaft will darüber aufklären, welche Chancen digitale Errungenschaften etwa in der Gesundheitsversorgung bieten können. Zugleich sollen aber auch Risiken für die Gesundheit beleuchtet werden, etwa durch digitale Gewalt wie Hassrede in den Sozialen Medien. „Hass im Netz“ wird auch das Thema der kommenden Selbsthilfetagung des AOK-Bundesverbandes sein, die am 15. Januar in Berlin stattfindet. Interessierte finden auf dieser Seite in Kürze alle Informationen zum Programm und zur Anmedung.
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Einladung zur hybriden Fachtagung rund um die Pflegeselbsthilfe
Unter dem Motto „Selbsthilfe stärkt: Menschen mit Pflegebedarf und ihre Angehörigen im Fokus“ findet am 29. Oktober 2025 die bundesweite Fachtagung zur Pflegeselbsthilfe statt. Im Mittelpunkt stehen die Kraft gemeinschaftlicher Selbsthilfe und die wichtige Rolle der Selbsthilfekontaktstellen. Die Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen, kurz DAG SHG, möchte damit die Pflegeselbsthilfe bekannter machen und ihre Anerkennung fördern. Denn Pflegeselbsthilfegruppen bieten Entlastung, Austausch und Gemeinschaft für pflegende Angehörige und Betroffene. Das machte bereits die AOK-Selbsthilfe-Fachtagung Hilfe für helfende Hände deutlich.
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Pflegende Angehörige sind Deutschlands größter Pflegedienst
Die Aufgabe, Pflege und Beruf zu vereinbaren, bringt pflegende Angehörige oft an ihre gesundheitlichen Grenzen. Die Politik ist deshalb gefordert, mehr Hilfen bereitzustellen. Mit dem Familiencoach Pflege engagiert sich die AOK-Gemeinschaft bereits in diesem Bereich und stellt Betroffenen eine internetbasierte Unterstützung zur Verfügung, um den seelisch belastenden Pflegealltag besser zu bewältigen und sich vor Überlastung zu schützen.
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Klartext statt Hetze
Für ihr Engagement bei HateAid erhält Anna-Lena von Hodenberg den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland. Die gemeinnützige Organisation unterstützt Betroffene von Hassrede und digitaler Gewalt, geht gegen große Tech-Plattformen in Grundsatzprozessen vor Gericht und sensibilisiert Politik und Medienschaffende für die Wahrung der Menschenrechte im digitalen Raum. Da die sogenannte HateSpeech auch die Selbsthilfe betrifft, widmet der AOK-Bundesverband seine nächste Selbsthilfeveranstaltung im Januar 2026 genau diesem Thema.
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Pflicht der Ärzte bei der ePA-Befüllung ist gestartet
Seit dem 1. Oktober sind Ärztinnen und Ärzte verpflichtet, die elektronische Patientenakte (ePA) zu nutzen und Dokumente wie Arztbriefe oder Laborb